E- Autos und Brennstoffzellen – Es gibt keine Medaille ohne Kehrseite!

Wir Menschen sehen es als wichtig an unseren Status- Quo zu halten und der ist im 21. Jahrhundert vor allem eins, bequem!
Wir sind es gewohnt, dass wir wann immer wir wollen, so schnell es Geschwindigkeitsbegrenzungen zu lassen, mit dem Auto von A nach B kommen.

Fridays for Future will das ändern! Sagen die Gegner. Sie wollen die Automobilindustrie zerstören, lese ich immer wieder.

E- Autos sind nicht klimaneutral, lese ich auch immer wieder und die Brennstoffzelle wird zu sehr in den Himmel gehoben.

Nun ja, ich denke Jein!

E- Autos kann man, betrachtet man die Fahrt an sich als klimaneutral betrachten. Aber die Fahrt allein ist nun einmal nicht alles. Das Produkt, Auto wird gefertigt, ebenso der Akku und der ist nun einmal ein Li- Ionen Akku und wir wissen denke ich alle wie Lithium gewonnen wird. Auf die Verarbeitung kann ich an dieser Stelle nicht eingehen, aber ich denke nicht das Akkus in klimafreundlichen Fabriken gefertigt werden, das lass ich hier mal als Behauptung stehen.
Der Lithiumabbau zerstört Lebensräume für Mensch und Tier(*1), da der Abbau zu einem Schwund des Grundwasserspiegels in den betroffenen Regionen führt. Diese Regionen sind ohnehin Arm und haben oft einen Mangel an sauberen Wasser. Eine zusätzliche Verschmutzung ist aus moralischer Sicht, aber auch aus Sicht des Naturschutzes sinnbefreit. Wir haben im Moment keine Alternative für Handys Lap- Tops und Co. , die Frage ist sollen wir dann noch mehr Abnehmer schaffen?

Ist die Brennstoffzelle da besser? In Hinblick auf die Karosserie ist sicher nichts besser oder schlechter,besonders wenn Leichtbaumaterialien verwendet werden.

Aber eine Studie des Frauenhofer Institut betrachtet in Sachen Klimafreundlichkeit und Nachhaltigkeit die Bereiche Herstellung, Betrieb und Entsorgung.
Bei dieser Studie zeigt sich, dass die Brennstoffzelle als Langstreckenfahrzeug effektiver ist als ein mit E- Auto.
Weiter zeigt sich das selbst im Worst- Case- Szenario, indem der Wasserstoff aus Erdgas gewonnen wird, das Brennstoffzellen- Fahrzeug nachhaltiger ist als Diesel und Benziner.(*2). In einem Szenario, indem der Wasserstoff aus Elektrolyse gewonnen wird, würde die Brennstoffzelle bei unserem aktuellen Strommix schlecht abschneiden, dies würde sich allerdings bei einem Ausbau alternativer Energien ändern.
In dem besten Szenario wird der Strom durch Windkraft gewonnen, da die meisten Windkraftanlagen in Deutschland oft nicht in Betrieb sind, da sie aktuell nicht in das Stromnetz eingespeist werden können, da die Energie in dieser Zeit nicht benötigt wird. Hier wäre Wasserstoff ein Nebenprodukt.
Doch hier gibt es Kritik, dieses Vorgehen wäre nicht wirtschaftlich.(*3) Ich persönlich kann hier nur Sagen, scheiß drauf, aber hey, das ist halt meine Sicht.
Ich denke wir müssen uns fragen wollen wir Nachhaltig sein oder weiter die Macht dem Geld geben? Und ja ich denke das ist eine essentielle Frage, die besonders zukünftige Generationen betreffen wird. Auch wenn es Wirtschaftsblätter gerne so darstellen, der Kapitalismus macht nicht alles besser!

Weiter könnte man die Produktion natürlich ins Ausland verlegen, angenommen man möchte jedes Auto durch ein Brennstoffzellen- Auto ersetzen, denn dann könnten wir laut Hochrechnungen nicht mehr genug Ökostrom herstellen.
Es müssten dann Anlagen gebaut werden, die Salzwasser entsalzen und das in Ländern die meist ohnehin wenig Trinkwasser haben. Dieses Wasser würde dann für Wasserstoff und nicht die Bevölkerung verwendet werden. Dazu machen wir uns von den Ländern abhängig. (*3)
Ja, ich sehe auch moralische Probleme. Aber kann man wenn ohnehin Anlagen zum entsalzen von Meerwasser stehen nicht auch welche für Trinkwasser bauen, als Ausgleich? Ich meine Reiche Menschen spenden für den Wiederaufbau der Notre Dame, aber ein sinnvolles Projekt will niemand unterstützen, klar schützt die Steine, die sind eh sympathischer als Lebewesen!
Aber ja ich sehe ein Problem in der moralischen Frage. Nicht aber in der Frage der Unabhängigkeit, denn Funfact, wir sind ja auch jetzt abhängig von Ländern mit Ölvorkommen, die teilweise ein zweifelhafte und instabile Politik und einen großen Anteil an verarmter Bevölkerung besitzen. Ich meine das würde den Status Quo nicht ändern! Dennoch ist die Frage, wollen wir wirklich ein anderes Land ausbeuten? Was wir aber auch in vielerlei Hinsicht ohnehin schon tun. Hier wird auf ein Bewusstsein angespielt, dass in zum Beispiel der Mode nicht vorhanden ist. Fair- Fashion ist die Ausnahme und teuer. Und ja wir sollten uns dieser Frage stellen, wollen wir weiter ausbeuten oder mehr zahlen und weniger konsumieren? Ich meine in keiner Weise, dass das eine Frage ist die wir ignorieren sollten, aber zum einen ist es so, dass es lächerlich ist diese Frage zu stellen, wenn man die wirtschaftliche Sicht betrachtet, wo der Wirtschaft das ansonsten auch meist egal ist. Zum anderen wer sagt denn das wir alle Autos ersetzen müssen? Wir können ja auch nur einige Autos ersetzen und für die anderen Fahrten andere Wege finden…..

Von daher kennt ihr das Wort Kompromiss?

Also kommen wir zunächst zur Automobilindustrie.
Eine Umstellung der Motoren heißt nicht das Ende dieser Industrie, nur eine Veränderung. Auch herkömmliche Verbrennungsmotoren werden immer wieder und mehr verändert und das war noch nie der Tod dieser Industrie!
Die Menschen würden zukünftig eben immer noch Autos mit anderen Motoren kaufen, die Hersteller von Motoren und Motorteilen müssten also rechtzeitig umstellen.Die Arbeitsplätze im Karosseriebau blieben aber erhalten und die ganzen Zubehörteilemacher müssen sich ohnehin keine Gedanken machen.

Motorsport- Fans müssen jetzt tief durchatmen.
Autos und Motorräder machen dann keinen Krach mehr.
Und ja eigentlich ist das wichtig, dem stimme ich vollkommen zu. Das nimmt uns Zuschauern einen großen Spaßfaktor weg!

Kommen wir zur moralischen Frage?
Müssen wir den Kurzstrecken fahren?
Also mit dem Auto?
Können wir nicht das Fahrrad nehmen?
Wäre es vielleicht sinnvoll, auch die Öffis am Land aus zu bauen?
Das heißt ja nicht, dass niemand mehr ein Auto kauft, aber das man eben auch Alternativen hat. Wäre das wirklich so schrecklich. Wenn wir Menschen aus unserer anfänglich erwähnten Bequemlichkeit hin und wieder ausbrechen?
Ich persönlich denke nicht das es so ist!

Bessere Anbindungen an öffentliche Verkehrsmittel würden am Land dazu führen, dass Jugendliche, die sich den Führerschein nicht leisten können auf dem Land wohnen bleiben können. Das würde die Landflucht mindern und dem zu starken Wachstum der Städte und somit dem Mangel an Wohnraum vorbeugen. Man könnte auch studieren ohne immer umziehen zu müssen. Oder eine Ausbildung machen, ich kenne da einige die wegen der Ausbildung umgezogen sind, weil eben kein Bus zum Betrieb fuhr und man mit 16 nach der Realschule kein Auto und keinen Führerschein hat und vielleicht kann man sich den auch nicht leisten, vom Ausbildungsgehalt.
Weiter müssten die Jugendlichen mit Geld nicht zwangsläufig einen MoFa- Schein oder 125er Schein machen um aus dem Ort weg zu kommen. Tatsächlich ist es genau so da wo ich wohne. Du willst nach 14:00 Uhr aus dem Ort raus kommen oder gar aus der Stadt nach Hause? Na dann frag deinen Eltern ob sie dich abholen oder mach einen 125er Schein! Busse? Was sind Busse? In den Ferien und am Wochenende stammen sie aus Märchen, denn da gibt es sie überhaupt nicht!
Aber auch das Bewusstsein muss sich ändern!
Man muss bereit sein zum Dorfbäcker- und Metzger auch mal das Fahrrad zu nehmen und nicht das Auto, auch wenn das bedeutet einen Ort weiter zu fahren. Mann muss bereit sein die Einkauftasche mal ein bisschen weiter zu tragen als vom Auto nach Hause.
Man sollte sich überlegen ob man wirklich Wasser kaufen muss, wo unser Leitungswasser ja in den meisten Regionen unbedenklich ist.(*4) Wenn ich mir die Wasserkisten spare, dann muss ich sie nicht tragen, kann mir also eine Fahrt mit dem Auto sparen. Auch Schorlen kann ich selber Mischen, was es spart Kästen zu tragen und oft auch ein wenig gesünder ist.
Bier würde ich jetzt eher kaufen als Brauen, das ist dann doch eher aufwendig und umständlich.
In der Stadt ist ohnehin die Frage, brauche ich ein Auto im Alltag oder reicht es aus mir ein Auto zu mieten wenn ich in den Urlaub will und dorthin kein Zug fährt.
Wir sollten uns öfter fragen, macht eine Zugfahrt mehr Sinn?

Mein persönlichen Vorteile:
Ich kann im Zug schlafen.
Ich kann im Zug lesen.
Es gibt ein Restaurant (Im ICE)
Es gibt keinen Stau.
Ich verfahre mich nicht!

Nachteile
Menschen!
Die deutsche Bahn und ihre Pünktlichkeit.
Der unfassbar schlechte Ausbau der Strecken!

Ich denke das wir oft auf das Auto verzichten könnten oder die Strecken die wir mit dem Auto fahren splitten.
Ich zum Beispiel lebe am Land und studiere. Ich fahre ( auch weil es keinen passenden Bus gibt) mit dem Auto zum nächsten Bahnhof und dann Zug.
Ich habe Kommilitonen, die auch keine Wohnung in der Stadt gefunden haben, sich diese nicht leisten können oder aus anderen Gründen nicht umgezogen sind. Die fahren oft komplett mit dem Auto. Warum? Wir haben doch ein Zugticket umsonst. Der Zug fährt jede Stunde, die Hälfte der Strecke jede halbe Stunde. Ich fühle mich damit nicht zu unflexibel und nutze mein Auto nur in Ausnahmen. .

Alles in allem denke ich nicht, dass der Klimawandel aufgehalten werden kann wenn wir alle Motoren austauchen, nein wir müssen auch aus unserer Komfortzone heraus. Mehr laufen und Radfahren.
Weniger Fliegen, mehr Bahn fahren ( also zumindest die die es betrifft, das sind ja jetzt echt nicht alle!).
Auch mal die Bahn für lange Strecken.
Aber ich denke auch nicht das wir die Autos irgendwie gänzlich vernichten und die Automobilindustrie stirbt. Ich kann mir nicht vorstellen das es gar keine Kreuzfahrten und Flüge mehr gibt. Aber wir können versuchen es aktiv ein zu dämmen!
Dabei wird nicht jeder mitmachen, aber wenn es mehr sind die mitmachen, müssen die anderen in manchen Momenten vielleicht durch einen gesellschaftlichen Wandel heraus aus ihrer Komfortzone.

Es gibt nicht das Mittel das alles was wir haben eins zu eins und besser ersetzt, aber es gibt Ansätze und ich denke die kann man unterstützen und sie vorantreiben. Dann zum Beispiel wenn sie noch nicht nachhaltig sind, aber das Potential dazu haben. Man kann versuchen das Potential aus zu bauen.
Um das Potential effektiv und sinnvoll zu nutzen muss man dann aber vielleicht dennoch auch etwas in seinem Leben ändern (ein Auto statt zwei in der Familie, gefahrene Wege einsparen, anders in den Urlaub, druck auf die Politik aus üben, den Ausbau der Öffis und billigere oder kostenfreie Tickets fordern, sowas zum Beispiel).
Manche dieser Dinge sind sicher noch nicht möglich und werden auch von mir nicht genutzt. Weil es sie noch nicht gibt oder weil auch ich zu bequem bin. Niemand kann und muss perfekt sein, aber wir können ja versuchen uns alle ein bisschen zu bemühen. Wir müssen nicht von heute auf morgen laufen und wir können uns nicht morgen ein neues nicht vorhandenes Auto mit alternativen Antrieb kaufen oder leisten! Eine Umstellung geschieht Schritt für Schritt und nicht über Nacht, das wird weder Morgen noch Übermorgen soweit sein. Aber wenn wir daran wirklich interessiert sein sollten etwas zu ändern, dann müssen wir nach und nach ein bisschen auf Bequemlichkeit verzichten.
Wir müssen nicht ab sofort gar nicht mehr Auto fahren ( also zum Beispiel unser Hobby aufgeben (Man kann ja als Hobby Autorennen fahren oder Motorrad fahren oder für das Hobby weit fahren müssen), unser Hobby kann ja scheiße für die Umwelt sein, das kann uns bewusst sein und wir können zu bequem sein es gänzlich auf zu geben oder zu interessiert. Und solange es keine Alternativen gibt oder die keiner bezahlen kann ist das auch vollkommen okay! wenn du umsteigen würdest sobald du es bezahlen kannst ist das noch besser!).
Es geht in den heutigen Diskussionen nicht immer darum perfekt zu sein, das ist ein Druck den wir Menschen uns gern machen. Es geht darum eine Wende zu fördern und zum Beispiel weniger zu verbrauchen, bewusster mit Rohstoffen um zu gehen.
Man ist auch schon bewusster wenn man einige aber nicht alle Wege ersetzt, wenn man seltener, aber nicht nie fährt.
Und objektiv betrachtet können wir uns jetzt, zumindest die meisten, keine neuen Motoren leisten, das dauert noch ein paar Jahre. Aber dann sollten wir drüber nachdenken um zu steigen. Bis dahin werden wir Benzin und Diesel tanken um unser Ziel zu erreichen. Wir haben noch keinen Bus der in kleinen Orten regelmäßig hält und solang es ihn nicht gibt, können wir ihn nicht nutzen, aber wir können ihn fordern und falls wir ihn bekommen können wir ihn dann nutzen! Solange müssen wir am Wochenende fahren, wenn wir spontan sein wollen!

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen

(*1) http://www.wasserraub.de/abbau-von-rohstoffen/
(*2)https://h2.live/news/860
https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/news/2019/fraunhofer-ise- vergleicht-treibhausgas-emissionen-von-batterie-und-brennstoffzellenfahrzeugen.html
https://www.focus.de/wissen/bild-der-wissenschaft/tid-24193/brennstoffzelle-minuspunkte-fuer-elektrolyse_aid_684301.html
https://www.n-tv.de/auto/Wer-gewinnt-Rennen-um-beste-Klimabilanz-article21146403.html
(*3)https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/kuenstliche-kraftstoffe-das-problem-mit-dem-wasserstoff-a-1168785.html
https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/gruener-wasserstoff-soll-die-industrie-klimaneutral-machen-a-1266023.html
(*4) https://www.test.de/FAQ-Wasser-ist-Leitungswasser-besser-als-Mineralwasser-4745742-0/#question-0

Als das alles begann

 

Um mich ein bisschen genauer aus zu drücken als auf twitter:

Ich hab am Rand gestanden, ich hab noch nicht mal geklatscht,
ich hab nur zugesehen, ich hab doch nichts gemacht.
Solln wir jetzt lügen?oder sagen wies lief?

Das ist die Sache, wer kann sagen, ich bin gegen die Pegida auf die Straße gegangen ist oder etwas gegen sie gesprochen hat? Wer hat aktiv gegen die Rechten agiert?
Hinzu kommt die AfD, die in diesem Text auch von Bedeutung ist und die deutlichen Hinweise auf einen Vergleich mit der Nazi-Zeit. Was war es, das wir hören von unseren in meinem Fall Urgroßeltern (und davon hatte ich vier, die ich kannte) ? Sie sagen sie haben nichts getan und waren nur Mitläufer, sie haben diesem kleinen Österreicher nicht zu geklatscht, so wie man es auf alten Videos sieht.
Die Frage ist und da stimme ich mit vielen, die ansonsten denken wie ich in keinster (ich mag diesen Ausdruck, auch wenn er falsch ist) Weise überein, ist die AfD rechts. Ich sage im Gegensatz zu den meisten anderen Jein und nicht ja.
Warum?
Weil ich das Programm gelesen habe und weiß, sie sind stock-konservativ und unfassbar weit in der Vergangenheit, geht man von ihren Forderungen aus.
Was ich als bedrohlich an dem Programm sehe, dass ist die Rolle der Frau und die Art und Weise wie man homosexuellen gegenüber steht, hier bin ich froh, dass die Ehe für Alle durch kam, bevor diese Partei drittstärkste Partei im Bundestag wurde.
Ein größeres Problem als in diesen Punkten sehe ich in den Leuten, die der AfD anhängen und vielleicht im Moment nur Wähler sind, wohl aber da sie verstanden werden, endlich, politisch aktiv werden können. Diese Leute könnten einen Rutsch nach rechts auch im Programm verursachen.
Auch heute zeigen sie, dass die AfD nicht nur eine Partei für konservative, sondern auch Rechte ist.
Das Ja in meinem Jein bezieht sich somit nicht auf das was im Moment ist, nicht aber was einmal werden könnte, ein Szenario, nichts was ist, eine Verschwörungstheorie.

Denn wir wussten was in diesem jahr,an scheisse aus den köpfen kam
und wir haben einfach so getan,als ging uns das nichts an.

Wussten wir das? Oder sind die am ganz linken Rand vielleicht ein bisschen früh mit dem Wort rechts?
Viele von denen, die eine Partei wie die AfD wählen tun es wegen Flüchtlingen, weil sie Obergrenzen wollen und weil sie wollen, dass man leichter abschieben kann.
Jetzt ist die Frage macht das die Menschen rechts? Sind sie fremdenfeindlich? Oder fehlt Konfrontation und Aufklärung, so wie Medien, die auf Aufklärung statt Sensation setzen. Gerade da wo ich lebe, im ländlichen Raum, sind viele gegen Flüchtlinge, ohne welche zu kennen, wegen all der Fälle aus den Medien.
Den Menschen fehlt das Gefühl von Sicherheit, sie haben Angst, dass das Sozialsystem zusammenbricht, wenn man allen hilft, niemand kann jeden retten, das wissen sie, warum soll dieses Land dann genau das probieren?
Warum ist es außerdem so schwer jene los zu werden, die sich in diesem Land nicht benehmen?
Sind das nicht berechtigte fragen? Sicherlich gibt es Menschen, die einfach nur fremdenfeindlich sind, aber auch welche, die einfach Zukunftsängste haben. Diese Ängste besiegen wir nicht damit, das wie dagegen hetzen und nicht damit das wir wie Bob der Baumeister sagen Jo, wir schaffen das!
Nein, wir müssen mit Aufklärung dagegen vorgehen, versuchen Verständnis zu schaffen. Es kann auch sein, dass wie tatsächlich gucken müssen ob alle hier bleiben können oder ob es mehr schwarze Schafe gibt, als die „Gutmenschen“ (ich mag das Wort, ich weiß  nicht wie man es als Beleidigung sehen kann) denken.
Was aber vermitteln SPD, die Linke, die Grünen und auch die Piraten, alles Parteien, mit denen ich sympathisiere?
Wir müssen toleranter werden, es besteht gar keine Gefahr auch wenn wir sagen wir müssen es sicherer machen und auch wenn wir keine Konsequenzen wollen, dafür das Menschen etwas schlimmes tun die schlimmes erlebt haben. Sie sagen, wir schaffen das, wir wollen die Menschen weiter aufnehmen und integrieren, wir suchen aber (außer den Grünen ) keine Möglichkeit dazu ihnen unsere Kultur näher zu bringen. Mit diesem Punkt meine ich nicht, dass es schwierig ist dies zu machen und vielleicht nicht umsetzbar, das ist mir bewusst, doch niemand hat einen Ansatz dazu in seinem Programm, es geht stets nur um die Sprache, nicht aber das Handeln und die kulturellen Eigenarten, die es mit sich bringt hier zu leben, so wie die Regeln, gesetzlich und zwischenmenschlich.

Diese Welt kotzt mich an und ich hab nichts getan.
Diese Welt kotzt mich an, ich halt ein kind im Arm.
Diese Welt kotzt mich an, weisst du noch als das alles begann.
Diese Welt kotzt mich an und ich hab nichts getan.

Hier kommt jetzt der Punkt an dem ich mich frage, was meint ihr mit etwas tun ? Anderen mit anderer Meinung auf die Fresse schlagen? Kritik äußern? Politisch aktiv werden? Versuchen auf zu klären? Wählen gehen?
Geht es ums wählen? Nunja tut mir leid, die Wahlbeteiligung lag bei über 75% und dennoch hat die AfD über 12%, da muss ich sagen, damit müssen wir uns anfreunden und etwas daran ändern können wir wahrscheinlich nur, wenn wir deutlich auf zeigen, die AfD hat viele Punkte, die ihr nicht kennt. Diese Partei ist nicht wirklich so toll und sie sind auch nur bedingt für die Freiheit der Frau (siehe Zitate in meinem AfD- Wahlprogramm- Eintrag), sie kritisieren auf Grund einer Religion, der kaum einer aktiv anhängt den Islam, homosexuelle sollten nicht so reden wie heterosexuelle (Gott sei Dank war die Abstimmung zur Homo-Ehe vor der Wahl), was ist das außer veralteten Denken?
Psychisch Kranke, die aufgrund ihrer Krankheit Straftaten begehen sollen in das Gefängnis und nicht in die Psychiatrie, was zwei Dinge daran sind nicht all zu positiv. Punkt eins ist das man diesen Menschen dann gegen allen Fortschritt der Wissenschaften nicht hilft, weiterhin sind Täter oft ein Leben lang in der Psychiatrie, je nach Krankheitsprofil, aber nicht so lang im Gefängnis, damit sind die Menschen sicherer werden solche Menschen in eine psychiatrische Einrichtung geschickt.

Man möchte Familien wachsen lassen, indem man Frauen die Möglichkeit gibt länger, über Jahre zu Hause zu bleiben, für das Kind. Wie viele Frauen möchten das? Weniger viele als die die arbeiten wollen und einen Ausbau von Kitas wünschen!

Wir habens in der hand gehabt, das Wissen der Welt.
Wir haben lieber Katzenbilder ins Netz gestellt.
Es stand alles in Büchern, die alten lebten noch.
Wir haben nicht gelesen, nicht gesprochen, weggeschaut, uns verkrochen.

 Das Wissen der Welt in der Hand und die alten lebten noch? Ja irgendwie schon, aber was tut das zur Sache, kann man die Stimmung wirklich mit 1933 vergleichen? Ist es so schlimm?
Definitiv aber haben wir uns lieber mit witzigen als wichtigen Dingen beschäftigt, wa kümmern uns ein paar Idioten, die der Pegida anhängen und die AfD wählen? Jetzt ist das unsere Regierung oder ein Teil davon, der drittgrößte und wenn wir uns nicht nur abgelenkt hätten, dann hätten wir dagegen vorgehen können. Wir hätten vorher reden können. Anderseits genau das haben wir doch getan oder nicht, Broilers mit diesem Lied, Frau Kebekus mit ihren Auftritten und zahlreiche  Satiriker, aber auch die Zeitungen, das Problem ist, der kleine Mann, der sich nicht mit den Anhängern streiten wollte.
Alles in allem ist es auf zu geben andere zu überzeugen nicht richtig. Falsch ist aber auch aus zu blenden warum man so gewählt hat und man sollte wohl auf zeigen, das die Wahl auch andere Dinge mit sich bringt als nur einen ausgebauten Schutz und Verständnis. Ich denke man blendet zu viel aus, was man durchaus auf zeigen darf und versuchen sollte.
Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

 

 

 

Die sind mir zu einfach

Ich bin in der Uni von vielen meiner Kommilitonen nicht begeistert. Warum? Weil sie in Klassen denken. Du hast Freunde, die Hauptschüler waren? Wie kommst du mit denen klar? Die sind doch sicher arbeitslos oder? 

Indem ich mit ihnen normal umgehe und meine Nase nicht über den Wolken trage und nein, alle haben eine Ausbildung und die zu bekommen war nicht so schwer wie ihr erwartet.

Nicht wir sind die Zukunft, sondern sie! Warum, liebe von sich sehr eingenommene Menschen? Nun ja weil, immer mehr studieren und weil handwerkliche, so wie andere „einfache“ Berufe, die viele von uns Studenten, allein wegen zwei linker Hände, nicht ganz so gut meistern würden, aussterben.

Seit dankbar und wertet diese Leute nicht ab, man kann sich auch mit ihnen oft über Themen unterhalten, die ihr da zu schwierig findet. Unsere Uniinternen Gespräche sind nicht so hochtrabend wie ihr denkt, nur fachbezogen. Bezogen auf ihr Fachgebiet kommt ihr auch nicht mit, tut es aber so ab, als sei es langweilig.

Damit meine ich lang nicht alle Studenten, dennoch einige, bei denen es mir leid tut. So wie es mir immer um Menschen leid tut, die nicht über den Tellerrand hinaus blicken.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Inwieweit befürworte ich Flüchtlinge

2015 ist ein wenig her und die Massen an Menschen, die hier her wollen sind weniger geworden. Aber nun sind sie da und was sagt uns das?

Nun ja irgendwie das wir ein schlechtes System haben, weil es zu viele waren, wussten wir. Damit meine ich, so viele dürfen nicht arbeiten, weil noch nicht alle Anträge durch sind, sie nicht gemeldet etc.

Viele machen aber auch Flüxhtlingsgegnern anscheinend Bewusst Geschenke. Da fangen Leute bei uns an und erzählen einem, an der Arbeit sollte man sich nicht stressen, sie machen jetzt einfach mal nichts, äh nein!

Es tut mir Leid oder auch nicht, aber wer mir erzählt, er macht das nur ein paar Wochen um wieder Geld vom Staat verdienen zu dürfen, hat wie einige Harz IV Empfänger zwar das System verstanden, ist aber eindeutig nicht dankbar und sollte sich nach 5/6 Jobangeboten und probierten Jobs immer heraus stellen, der Mann/die Frau will nicht arbeiten, kann ich verstehen, warum Leute diesen Menschen Weg haben sollte.

Ich bin weiterhin der Meinung wer Gracias Hilfe suchte sollte sie bekommen, aber wer sich nicht anpacken will, soll gegangen werden dürfen und wenn ein Flüchtling kriminell ist, dann sollte er hinaus, egal was sein Herkunftsland sagt, sein Bild erfasst werden und er so nicht wieder nach Europa gelangen können. Klingt hart? 

Ich meine es ist hart zu sagen, in Flüchtlingsfragen gibt es nur Schwarz und weiß. Ich bin auch für psychologische Gutachten, die Aussagen ob jemand arbeiten kann, ob das Erlebte dazu führte, das er nun stiehlt, zum Beispiel, nicht für wahlloses abschieben, weil man jemand los werden will.

Das Integrationsproblem in das gesellschaftliche Leben sehe ich in den Flüchtlingsheimen als Problem, ich war nun da und die Deutschkurse sind so naja und Kulturkurse, etwas wo man lernen könnte, hier macht man das so und so? Fehl am Platz, wie soll man etwas lernen, was nicht vermittelt wird. Es fehlen freiwillige Helfer, die das tun!

Ich weiß, einige Dinge sind auch bürokratisch nicht umsetzbar, momentan, aber sollte die Situation nicht neue bessere Regelungen bringen?  

Abschieben bei Kriminalität leichter machen, als Ansatz für die Zukunft. Abschieben wenn man zeigt nichts zurück geben zu wollen (Arbeit aber erst nach 5-10 Versuchen, vielleicht nach Befragung der Aelrbeitgeber und gegebenenfalls nach psychologischen Zeugnis, ja das ist viel Aufwand, aber eventuell nicht dumm, vielleicht aber auch doch).

Aber auch Akquise von Freiwilligen, um die Kultur und Sprache bei zu bringen, auch denen, die auf Kurse noch warten müssen. 

Versuchen Dialoge zu fördern um den Anderen zu verstehen und vielleicht Abende mit Flüchtlingen und Einwohnern, zur Integration.

Und wenn man gänzlichst die Übersicht verliert, eventuell doch wieder Grenzkontrollen, die halten auf, aber wir Europäer können ja trotzdem überall hin, allerdings denke ich, auch hier fehlt Personal. 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Zukunft und Liebe

Schau, ich bin für dich offen bereit,
ich will auch zusammen viel Zeit,
doch bitte nagel deine Zukunft nicht an mir fest,
ich will, dass du eben genau DAS lässt.

Warum? Weil ich auch in anderen Ländern weilte,
mein Leben noch mit einem Anderen teilte.
Aber wir waren glücklich, getrennt wegen Andern,
nicht weil ich zwischen Welten tu wandern.

Ich will, dass du für deine Zukunft eigne Wege gehst
und nicht weil ich hier bin auch neben mir stehst.
Deine Ausbildung solltest du vor dir sehen,
nicht deinen Weg auf dem meinem Gehen

Ich Liebe dich und ich will so oft bei dir sein wie du bei mir,
doch heißt es nicht, sofort zusammen sein ist das beste bei dir
bitte bedenke und wäge weise ab, wohin es dich zieht,
damit am Ende nicht ein Gedanke zu dir flieht.

Ein Gedanke, der sagt, dass es falsch war dort zu studieren,
dass du deine Zeit wolltest woanders verlieren.
Wenn das der Fall ist, dann tue dies für wahr,
wo es dich hintreibt, wir bleiben ein Paar!

Und wir sitzen im Atomschutzbunker, Hurra diese Welt geht unter

Ich kehre zurück, glücklich und ein bisschen breit.
Markus sieht mich an, „Sag Nina, was genau ist damals eigentlich passiert?“
Verwirrt sehe ich ihn an, „Naja man vermutet irgend ein Land, vermutlich Nordkorea, die wir alle nicht ernst nahmen, hat angefangen zu bomben und dann haben die anderen zurück gebombt, schließlich war nichts mehr sa von den Regierungen und der technik, wir haben alles neu auf gebaut. Die Alten haben uns gezeigt wie es ging früher, ein paar Jahre und keiner hätte das mehr gewusst. Alles in allem wuirde es angenehmer. Bedenkt man, da plötzlich kein Strom mehr da war, naja was wird wohl in all den Atomkraftwerken geschehen sein?“
„Ja aben sollten wir uns hier aufhalten?“
„Wo sonst? WIllst du auf ewig in einem Bunker sitzen? “
„nein, aber?“
„Aber? Keine Akternative, die Welt wie wir sie kennen ist unter gegangen. Wir schreien Hurra, das Leben ist gleichgestellt, hier auf jeden Fall, freu dich doch auch.“

Er ist still, schüttelt den Kopf, „Du kannst also damit leben, das alles anders ist und noch niemand nach der Spitze der Pyramide greift?“
„Ja ich freu mich solange es so ist. Ich hoffe es ist für immer!“
„Und ide Strahlung?“
„Ist nun überall, was soll ich tun, weinen?Nein Leben!“

Du willst einen Rauchen, dann geh dir was pflücken im Garten, doch unser heutiges Leben lässt sich auch nüchtern ertragen

Es wird wärmer. Noch nicht all zu merklich, aber wärmer, der Schnee geht.
Nani merkt es auch, erzählt mir immer wieder, bald kann sie wieder am Strand lernen.
Markus ist noch immer unzufrieden, ich merke, des einen Utopie, des anderen Dystopie.

Heute Abend passt er auf NAni auf, ich gehe mit Maik in ein Theaterstück, ich finde es super das Theater wegen Mangel an Technik wieder angesagt ist, irgendwie muss man sich ja unterhaten.
Früh sitze ich bei Maik, es ist warm.
Ich war noch nie in siener wohnung.
„Sag  mal warum heitzt du so stark?“
Ein breites Grinsen ist zu sehen, „Ich pflanze Graas an!“
Ich lache, „Ach was? Deshalb lässt du nie jemanden hier her? Dir ist schon klar, ohne Regierung kein Gesetz und kein Verbot, oder?“
„Schon, aber es reicht eben nicht für alle!“
„Ich könte was gebrauchen um runter zu kommen, mein Kind wir heute vom Gegenteil meines Lebens beaufsichtigt, auch wenn sie charakterstärker ist als ihr Babysitter.“
„Imer doch pflück dir was!“

Die Kids gruseln sich,denn ich erzähle vom Papst, unser Leben iost so schön, wer braucht ein Leben danach

Wir sitzen am Lagerfeuer, es gibt Bratäpfel und Marshmallows, die irgendjemand gebunkert hat, ich will nicht wissen, wie alt sie sind, doch die kleinen lieben sie hey was solls, sie werden es überleben.

Da fängt einer der Jugendlichen an erzählen, das es in Italien einen großen Palast gibt, in dem einmal ein Mann gewohnt hat, ein Mann,m der meinte er wäre der Sprecher für einen Gott, die meisten kleinen schütteln den Kopf, einen Gott gibt es nicht meinen sie, es gibt nichts das nicht erklärbar sei, nur Dinge die man nicht weiß, stolz gucken die Eltern sich in die Augen.
Er stellt den Papst, mit den Regeln gegen Verhütung, und die vielen hungernden Kindern, die es dadurch in anderen armen Ländern gab, als echten Tyrannen da. Steigert es noch als er sagt, das seine Leute armen kleinen, Kindern weh taten, die sich nicht wehren konnten, alles was er sich behalten hat von der Kirche scheinen die schlechten Dinge zu sein, oder will er nur was geschiet? Die Kinder bekommen Angst, mindestens die Hälfte hat heute sicher einen Alptraum, vom Papst, der ihnen etwas antun will, ich bin schon dankbar, das ich Nani nicht erklären muss was Vergewaltigung ist und warum die Männer das mit den Jungen gemacht haben.

Nach der Kirchen- Horrorogeschichte folgen eher lustige, welche die die Runde erheitern. Außerdem Schattenspiele, es wird ein langer Abend das Feuer hält unsns warm, auch wennweiße Flocken schon um uns herum wirbeln und wunderschön zu Boden fallen. Maik hat mich im Arm, hier könnte ich bleiben, aber hey, wer weiß wen er sonst noch so im Arm hält, Monogamie ist out! Was solls, das Leben ist kein Ponyhof.

Spät in der Nacht brechen wir auf, jetzt zu dritt.
Zu Hause ist der Ofengerade ncoh an, die Wärme noch nicht verflogen, mein Besuch, weiß Gott, oh den gibt es ja nicht, wo auch immer.
Eigentlich möchte ich erbosst den Kopf schütteln, aber das auch nicht erklären, also feuer ich still den Ofen an, ich hab es unglaiblich lange geschafft Nani gelassenheit bei zu bringen, aber Mr. Cruise bringt  mich früher oder später auf die Palme, obwohl der Name ist ein Kompliment, so gut sieht er gar nicht aus

Ein Goldbarren ist für uns das Gleiche wie ein Ziegelstein, der Kamin geht aus, wirf mal noc ne Bibel rein

Mit roten Wangen kommt Nani rein, es ist kalt geworde, der Winter kommt näher, heute werde ich wohl anfangen Feuerholz zu suchen. Der Fremde, hat das nch nicht getan, ich weiß nicht ob er überhaupt etwas für die Gemeinschaft getan hat, er scheint nur der alten Welt und dem Geld hinterher zu trauern.
Ich denke viel zu sehr in alten Mustern, geht es mir durch den Kopf und ich verdränge es böse von ihm zu denken.

Kurz lache ich auf dem Weg in den Wald, würde ich nun einen Goldbarren finden, so würde Nani es für einen gewöhnlichen Stein halten, man könne aus ihrer Sicht etwas daraus bauen und er? Er würde ihn sich sichern, Nani es nicht verstehen, zu schön, lachend gehe ich los. Maik war lange nicht mehr da, ich verstehe sehr wohl warum, doch auch das ist altes Denken, heute Abend werde ich mit Nani in die Stadt gehen, vielleicht gibt es ein Feuer und Bratäpfel, das wäre super für sie und uns.

Bevor ich das Häuschen betrete höre ich ein „NEEIIN!“
Erschrocken renne ich hinein, lasse dabei die Hälfte fallen, Nani steht sichtlich verwirrt da, eine Seite aus einem Buch in der Hand, um sie mir zu reichen, damit ich eben das Feuer anmachen kann.
„Was ist Nani?“
„Er sagt, das Buch des Herrn, darf man nicht verbrennen, wenn ich Frage welches Herrn antwortet er aber nicht wirklich wem das Buch gehört, er sagt unser aller Herr!“
Super fanatisch religiös ist er auch noch, also Willkommen bei Scientologie.
„Schatz, alles íst gut, gib mir das Blatt, ich hab dir doch erklärt, wir haben eines von den vielen Büchern behalten, überall steht das Selbe drin!“ Ich lächle
Er scheint ein wenig verzweifelt zu sein.
Das Feuer lodert, ich lege noch einmal an, reiche meiner Tochter die Hand und sage, komm kleine Hexe, wollen wir doch mal gucken was es in der Stadt so gibt….

Unsre Haustüren müssen keine Schlösser mehr haben, Geld wurde zu Konfetti wir haben besser geschlafen

„Ich verstehe es nicht“
Das ist was der Fremde stets wiederholt.
„Was ist?“
„Wie kann es sein, das wir nicht taushen? Ich meine für eine Leistung wollen wir eien angemessene Gegenleistung, wir haben doch in uns einen egoistischen Kern! WIe kann es sien, das sich keine neue Währung oder ein erneuter Tauschhandel etabliert haben?“
„Die meisten haben gesehen, das es einfacher und sicherer ist wenn man sich alles teilt. Die Alten haben das Wissen mit und geteilt, wir haben zusammen, Felder bestellt und so konnten wir uns alle nehemen so viel wir brauchten und weil wir eben niemand eingeschränkt haben, häufen auch die wenigsten und die die es tun haben keine Neider!“
„Aber warum nimmt niemand dem anderen etwas weg?“
„Oh das glaube ich nicht, wir sind sicherer ja,a aber wen wir ohnehin alles teilen, kann man uns nicht bestehlen, der Reiz fehlt für viele Diebe, weil wir in einer Gemeinschaft denken.“

„Das Kind würde mir das Selbe sagen, aber ich war mir immer Sicher, das wenn wir an Technik verlieren, dann wird alle barbarischer nicht gemeinschaftlicher!“
„Oh ich hatte am Anfang auch Angst, allein, schwanger, in einer Welt, in der es keine Polizei mehr gibt, alles ist urzeitlich, aber es hat uns zusammen geschweißt, nicht auseinander getrieben, das war Glück, ich bin mir sicher, dass es nicht überall so lief, aber ich will nicht wissen wie es in diesen Orten aussieht!“