Die Linke

Zunächst einmal ist das was ich hier schreibe vollkommen subjektiv, beruht aber auf dem Parteiprogramm und darf gerne nachgelesen werden!
Was mir bei der Linken aufgefallen ist, das Parteiprogramm ist zu einem großen Teil die Geschichte der Linken Politik und Aktivisten, es dauert bis man die Punkte findet, die sie verändern wollen.
Davon ab ist es das Parteiprogramm, nicht das Wahlprogramm speziell zur Bundestagswahl. Das Parteiprogramm stellt die allgemeinen Ziele der Partei dar, das Wahlprogramm die Ziele der nächsten Jahre. Grund ist, nicht alle Ziele können sofort erreicht werden.

Die Punkte die ich rausgesucht haben, sprechen zum Beispiel davon wie der Kapitalismus Arbeitsplätze zerstört, wie Wasser privatisiert wird und Gene von Mensch und Tier patentiert werden, die Kluft zwischen Arm und Reich und ihr Wachstum werden hervorgehoben und man möchte eben dieses aufhalten. Die soziale Marktwirtschaft wird betont und mehr Wert auf diese, die eigentlich unsere ist zu legen.
Es wird hervorgehoben, das man im Beruf die Frauenquote fördern soll, ebenso wird eine starke berufliche Klassengesellschaft angesprochen, die es ein zu dämmen gilt.

Es wird sich gegen die Privatisierung der Unternehmen ausgesprochen, man ist dagegen, dass die Reichen gewinnen und die Armen verlieren, da dies daraus resultiert. Dem stimme ich zu, es werden hier gerade die Privatisierung von Sektoren der Gesundheitsversicherungen angesprochen, doch auch die Privatisierung des Fernverkehr hat in den Jahren nur immer mehr dazu geführt, dass man sich diesen nicht leisten kann. Genau das möchte die Linke auch verändern, hier wird angesprochen, dass die Bahn attraktive Preise, überall, anbieten sollte.

In Sachen Internet wird hervorgehoben, das man gerade hier aus Seiten von Politik und Wirtschaft versucht Meinung abzufangen und zu bilden, ebenso das auf Datenschutz wenig wert gelegt wird, beides ist nicht recht.

Auch das mangelnde Interesse an steigenden und unbezahlbaren Mieten wird angeprangert, hier steht gerade die Linke dafür Mieter im Kampf gegen Miterhöhungen zu unterstützen, welche andere Partei kann das behaupten? Man möchte Wohngenossenschaften, die das Wohnen zu angemessenen Preisen möglicher machen fördern.

Auch der mangelnde Abbau von Atomstrom und fossilen Brennstoffen und der geringe Ausbau und die geringe Unterstützung in die Forschung Alternativer Energien soll sich mit der Linken ändern, Ein Fokus soll auf Umweltfreundlichen Alternativen liegen. Es ist zu erwähnen, keine Alternative kann hundertprozentig Umweltfreundlich sein.

International zählt bei der Linken der marxistische Gedanke, man soll überall selbstbestimmt, frei von Hunger, Diskriminierung und Armut leben. Es wird erwähnt dies sei Realität und Utopie zugleich. Auch wenn ich dieses Denken befürworte, denke ich doch es steckt mehr Utopie darin.

Direkte Demokratie soll ausgebaut werden.
Man denkt an Runde Tische, aus Kommunen, Gremien, Interessenverbänden, Verbrauchern, Gewerkschaften, uvm.  ,  die zusammen wichtige Themen diskutieren , um die Meinung mehrere Parteien, in kleineren Rahmen ab zu bilden.

Die wirtschaftliche Krise soll mit einem Wechsel vom Profit zum sozial-ökologischen Faktor überwunden werden, das erachte ich als schwierigen Ansatz, denn es spiegelt nicht die Interessen der Wirtschaft wieder, inwiefern hier die Nachfrage kommen kann um das Angebot zu stärken ist unklar.

Endlospraktika, Minijobs, Leiharbeit, sollen nicht mehr Stellen die von Vollzeit besetzt werden sollten und könnten ersetzen. Alle Bereiche sollen sozial versichert sein. Eine Lohnsteigerung soll Pflicht werden und Managergehälter beschränkt. Alles sehr positive Vorschläge, besonders die Endlospraktika sind unzumutbar, sieht man sich die Entwicklung nach dem Studium an, doch auch Leiharbeit funktioniert nicht wie geplant und sollte sehr wohl gedämmt werden.
Auch denkt man daran die Durchschnittsarbeitszeit von 40 auf 35 Wochenstunden herunter zu setzen.
Weiterbildungen sollen gefördert werden.
Praktika, außerhalb von Schulpraktika eine Minimalvergütung zugeschrieben bekommen.

Eine Umverteilung von Oben nach Unten wird angestrebt.

Arbeitslosengeld soll wieder unbefristet am Einkommen fest gelegt werden. Auch steht das bedingungslose Grundeinkommen mit auf dem Programm.

Kommunen, Städte und Gemeinden sollen mehr Entscheidungsmacht bekommen, um auch hier besser auf alle ein gehen zu können.

Pro Asyl ist ein großes Thema.

Weiterhin soll die sexuelle Selbstbestimmung, so also das Anerkennen aller und wechselnder Gender gefördert werden.

Man setzt sich gegen extrem rechte Vereinigungen ein.

Das Mitbestimmen Junger Menschen, soll durch Jugendparlamente gefördert werden.

Weiterhin soll es einen Anspruch auf ganztägige Betreuungsangebote für Kinder in jedem Alter geben.
Hier möchte ich anmerken, ich war in einem Praktikum in einem englischen Kindergarten, in England gehen Kinder ab 3 Monaten in den Kindergarten und das oft bis 18:00 Uhr. Der Bindung zwischen Mutter und Kind hat das nicht wie hier behauptet geschadet, es ist lediglich ein anderes Modell und Menschen wollen keine Veränderung. Allerdings fördert dieses Modell, das unter einen Hut bringen von Familie und Karriere, was so viele fordern.

Ökologische Landwirtschaft und tiergerechte Viehzucht sollen gefördert werden.

Im Allgemeinen wird noch die internationale und europäische Zugsamenarbeit mit den linken Parteien der anderen Länder erwähnt.

Insgesamt hört sich das Parteiprogramm gut an. Wobei ich sagen muss, ich bin tatsächlich nicht begeistert wie angesprochen allen Menschen Asyl zu gewähren, es hört sich so an als ob jedes sichere Herkunftsland nicht rechtens gewählt wäre. Da stimme ich zwar zu, einige Länder sind nicht wirklich sicher und da sollte es strengere Regeln geben, doch sicher nicht sooo viele ( Verträumtes hoffendes Mädchen)
Auch bin ich nicht sicher inwieweit man es fördern sollte sein Geschlecht jeden Tag zu ändern, manchmal weiß ich nicht ob man Dinge auch übertreiben kann. Zu diesen Dingen zählt auch der Feminismus Gedanke, der im Programm hervorgehoben wird, manchmal empfinde ich es so als ob die Frauen schlechter in der Gesellschaft dargestellt werden von den Feministen als sie dar stehen. Sicher muss man Gehälter angleichen, aber ist es so, das wir Frauen alle in Führungspositionen wollen und es uns verwehrt ist oder ist es so das wir es vielleicht nicht immer wollen. Ich für meinen Teil würde es nicht wollen und kenne viele Frauen in führenden Positionen, die darum nicht erbittert mit Männern kämpfen mussten, sondern wegen der Leistung genommen wurden. Ebenso kenne ich viele die diese Positionen abgelehnt haben um ihre Freizeit zu behalten. Ursachenforschung ist auch manchmal von Belang, vielleicht ist das aber auch sehr subjektiv.
Davon ab weiß ich nicht, ob die Umverteilung und das einschränken von Managergehältern ausreichen, um die Kosten für soziale Versorgung, ein bedingungsloses Grundeinkommen, staatliche Förderungen, Steuersenkungen für die nicht Spitzenverdiener und den Ausbau des Nahverkehrs zu decken, es klingt utopisch.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

 

 

Warum wir scheitern

Das hier ist kein allgemein gültiger Text, nur etwas was mir auffällt.

Immer wieder wollen Leute in meinem Bekanntenkreis abnehmen, sie fangen an ihre Ernährung um zu stellen, oder glauben es, hier beginnt es schon, die meisten setzen sich nicht damit auseinander was gesund ist. Sie sitzen mir oft an der Arbeit gegenüber und fragen mich, wie ich es schaffe mich stets so gesund zu ernähren, auch dann wenn mein Essen mit einer Käsesoße vor Fett triefend ist, solang es viel Gemüse enthält.
Grundsätzlich, wenn ihr durch die Ernährung abnehmen wollt, infotŕmiert euch, vergesst alle Seiten über Diäten, sucht nach wirklich ausgewogenen Ernährungstipps. Vertraut nicht auf die Frauenmagazine, geht zu einer Ernährungsberatung, oder fragt euren Arzt.
Jetzt aber kommt der wichtigste Punkt, gebt nicht so schnell auf. Wir greifen alle nach Zielen, die wir erreichen wollen, unser Traumgewicht, eine gute Note, etwas zu Ende bringen, ein Instrument beherrschen? Egal was, wir wollen oft viel zu schnell Erfolge, wir können nicht in einer Woche abnehmen, was wir in 10 Jahren drauf gefuttert haben, wir können nicht in einem Monat Ukulele lernen und dann Lieder komponieren, das braucht Zeit und jetzt kommt das Gemeine, unterschiedlich viel. Was einer in einem Monat schafft, dafür braucht ein anderer ein halbes Jahr, es ist Talent, Veranlagung, so etwas. Würden wir stets aufgeben. klar dann hätten wir noch nichts erreicht in unserem Leben, aber heute wo man 1000 Alternativen hat, da greift man sich immer öfter die nächste bevor man weiter macht, das ist falsch.

Leider spürt man jeden Muskel wenn man Sport macht einen Tag später, aber man wiegt dann immer noch das Selbe, aber seht doch den Muskelkater als Erfolg. Setzt euch kleine Ziele, so etwas? Hilft euch das?
Ich meine es ist auf alles übertragbar, auch auf Hausarbeiten Kommilitonen meinen stets, sie würden keine Literatur finden und suchen nur in unserer Bibliothek, manchmal muss man über den Tellerrand hinaus blicken, von Gießen mal nach Frankfurt oder Marburg (okay Marburg ist für Gießener schwer^^) fahren und dort suchen. Dann für alle Slavisten ein Tipp, selbst Sekundärliteratur gibt es in russischer Sprache oft kostenfrei online, die Russen sind da nämlich nicht so, bei denen muss nicht alles Geld kosten, man muss sich nur mit der Sprache auseinander setzen, vielleicht früher als geplant.

 

Man versuche einmal genau zu recherchieren und dran zu bleiben, auch wenn man nicht direkt zum Erfolg kommt und drei, viemal aufstehen muss und dann winkt das Ziel wahrscheinlich eher, einen Garanr gibt es leider nie.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Wo ein Wille da ein Weg!

Es würde mich brennend interessieren was andere denken, gibt es immer einen Weg an sein Ziel zu kommen?

Ich denke ja!
Aber nicht jeder hat die Ausdauer diesen Weg auch zu beschreiten und deshalb kann nicht jeder sein Ziel erreichen.

In letzter Zeit denke ich öfter darüber nach, denke ich, weil mein Bachelor sich auf sein letztes Jahr hin bewegt, was nebenbei bemerkt echt schnell ging. Ich kenne einige die sagen, mit einem Bachelor kann man nichts anfangen, ich müsse ohnehin einen Master machen, aber auch viele die in einem Beruf, der ihnen Spaß macht mit ihrem ach so nutzlosen Bachelor arbeiten (natürlich hängt es davon ab was man studiert, aber bei Geisteswissenschaften bin ich generell nicht ganz so gut dran).

Allerdings will ich mich von meinem Plan nicht abbringen lassen, ich studiere etwas, was mir Spaß macht, weil ich ein bestimmtes Berufsziel habe und wenn ich meinen Bachelor bestehe, dann werde ich mich in diesem von mir gewählten Berufsfeld bewerben und wenn ich keinen Job bekomme, dann mache ich meinen Master und probiere es weiter, bekomme ich dann immer noch nicht das was ich mir gewünscht habe, dann arbeite ich erst einmal was anderes, aber ich gebe niemals ganz und gar auf, denn dann würde ich irgendwie mich aufgeben.

Ja ich denke, jeder hat  jemanden in seinem Bekanntenkreis, von dem stets alle sagten, er sei verrückt, denn er versucht mit allen Mitteln seinen Traum zu verwirklichen und diese Person hat es dann auch geschafft, ja ich denke jeder kennt so eine Person, wenn man nicht aufgibt kommt man an sein Ziel, das denke ich.
Ich denke aber auch auf dem Weg sind Umwege in Betracht zu ziehen, man kann nicht geradeaus voranstürmen, man muss auch Dinge tuen, die einem nicht gefallen, oder einen Umweg bedeuten, denn wenn alles ganz und gar nach Plan laufen würde wäre es doch auch langweilig oder?

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉