Naiv sein oder Hetzen, das ist hier die Frage

Meine letzten beiden Einträge zu Artikel 11 und Artikel 13 gleichen, wenn ich ehrlich bin vielleicht eher der zweiten Variante, aber ich finde es ein wenig utopisch zu sagen, dieses Gesetz hat keine Folgen.

Warum?

In einem Video von MrWissen2go wird „sachlich“ über das neue EU- Gesetz zum Urheberrecht aufgeklärt worden. Hier wird darauf hingewiesen, dass die YouTube- Chefin in ihrem Beitrag nie explizit sagte, dass YouTube kleine Kanäle schließen würde und das auch, dass dies nicht sinnvoll wäre, wegen der Einnahmen. Okay sie sagte viele große Unternehmen würden dann Kanäle in Europa einfach schließen, ja sie hat den Konjunktiv verwendet, aber in dem Kontext in dem sie diesen verwendet hat, kann man ihn dennoch als Aussage auslegen.

Ich persönlich halte es auch für unwahrscheinlich das Kanäle wie LeFloid, Julian Bam und Co, die auch Werbeeinnahmen für YouTube bedeuten gesperrt werden. Auch halte ich es für wenig wahrscheinlich, dass die geprüften funk-Mediengruppe untergeht, da diese ja zu ARD und ZDF gehören und somit staatlich gefördert sind.
Allerdings befürchte ich das kleine kreative und startende Künstler gesperrt werden, da man durch sie ohnehin keine Einnahmen hätte. Ähnlich sehe ich es im Bezug auf Videos, die zum Lernen von Sprachen oder dem Verbessern der Mathekenntnisse, zu Nachhilfe im Netz stehen. Die Wirtschaft würde das vermitteln von Wissen beenden und die Kreativität eindämmen, weil sie für sich keinen anderen Weg sehen.
Weiter geht er darauf ein, dass die neue Datenschutzverordnung auch nicht so schlimm war, wie alle es befürchtet haben. Punkt A, diese Verordnung hat sich niemals ganz so drastisch angehört, Punkt B, hinter den Kulissen.
Zum einen durften Ärzte deine Krankenakte ohne dein Einverständnis weitergeben, also an Krankenhäuser, Fachärzte etc. das ist nun nur noch eingeschränkt möglich. Selbst dem Speichern einiger Daten über dich, die medizinisch Relevant sind musst du zustimmen, diese Verwendung deiner Daten hat allein den Sinn dich gut zu versorgen und Krankheiten diagnostizieren zu können und wurde eingeschränkt, ist das wirklich sinnvoll?
Einige medizinische Studien dürfen nicht mehr ohne das Einholen einer Erlaubnis der Teilnehmer zur Rate gezogen werden, die sich mit der Teilnahme an der Studie ja bereit erklärt haben für die Wissenschaft an dieser Studie teil zu nehmen. Woher ich das weiß? Einige meiner Freunde, Verwandten und Bekannten arbeiten an wissenschaftlichen Instituten im „medizinischen Bereich“.
Das Datenschutzgesetz hat also das wissenschaftliche  Arbeiten in Deutschland erschwert, das merken wir aber nicht, weil diese vom Statt geförderten Institute sich wenig darüber beklagen. Ihre Arbeit war und ist für die Öffentlichkeit, die Verwendeten Daten stets anonym.

Ähnliche Befürchtungen habe ich bei Artikel 11. Durch das Auswerten von Artikeln, vorzugsweise in Anerkannten Medien, aber auch in Kommentaren und Blogs, hier kommt es auf das Ziel der Studie an und den in diesen Artikeln verwendeten Worten, kann die Linguistik, vereinfacht gesagt, Meinungen und Ansichten der Gesellschaft auswerten. Diese Ergebnisse werden dann wiederum in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens genutzt und oftmals auch als neue Erkenntnis zur unserer Einstellung zu was weiß ich in Deutschland bekannt gegeben. Bisher war das Lesen der Artikel kostenlos und sie wurden in einer Art extra linguistischen Suchmaschine gesammelt, einige dieser Suchmaschinen haben sicher bereits Lizenzverträge mit den Verlagen, andere sind einfach Suchmaschinen. In diesen werden im weitesten Sinne auch Snippets (sorry ich habe immer noch keine Ahnung wie man das schreibt!) dargestellt, man sieht kein Bild, da dieses auch wenig von Belang ist, man sieht aber den Textabschnitt, der die gesuchten Worte enthält. Das ist notwendig und wäre nicht mehr möglich, wenn man weder den vollen Titel, noch Ausschnitte des Inhalts zeigen darf. Von der Regelung sind zwar OpenSource- Anbieter und kleine Unternehmen ausgenommen, ich habe aber nichts von Universitäten und Forschungszentren gelesen. Ob sich eine Universität nun eine Linksteuer leisten kann, insbesondere ohne Studiengebühren, die gibt es nämlich in vielen Bundesländern nicht mehr (Gott sei Dank), ist fraglich. Die Frage ist, ob es hier noch eine Ausnahme geben wird, ob man hier besondere Lizenzen vorgesehen hat, ob es dazu führt das Studieren wieder unangemessen teuer wird und somit weniger Menschen möglich oder ob daran einfach niemand gedacht hat.

Bleiben wir im Bildungssektor und sehen wir und das Schreiben von Hausarbeiten an, egal ob in der Uni oder in der Oberstufe. Es gibt immer Artikel in Zeitungen aus etablierten Medien, die man aufgrund des Themas, des Interviewten oder aus anderen Gründen einbringen kann, an der Uni darf man darauf aber keine Grundlagen aufbauen oder nur in besonderen Fällen. Durch die Linksteuer, die diese Medien dann verlangen dürfen, werden diese Medien weniger verlinkt, man muss in ihren Suchmaschinen nach passenden Artikeln suchen. Funfact: diese Suchmaschinen sind oft nicht ganz so gut oder auf Google outgesourt oder es gibt sie erst gar nicht. Viel Spaß beim durch mehrere Jahre Archiv suchen!
Weiterhin besteht der Verdacht, dass die Verlage, wohl durch den Mangel an Werbung, da sie weniger verlinkt werden, die Artikel nur noch kostenpflichtig zur Verfügung stellen, das wäre für Schüler und Studenten zu teuer!

Sicher, ich verstehe, dass derjenige Geld bekommen soll, dem die Idee gehört, im Hinblick auf Zeitungen wird aber oft nur zitiert und die angesprochenen Snippets (sag mir mal einer wie man das schreibt) sind eher als Werbung zu betrachten, die dem Verlag nützt. Ehrlich gesagt weiß ich nicht warum sie als Verletzung des Urheberrechts gesehen werden, es handelt sich doch um Ausschnitte und nicht um den gesamten Text. Vielleicht ist es in manchen Fällen zu viel ein Bild mit zu posten, aber den Text gänzlich nicht an zu zeigen, das verstehe ich nicht!
Es wird im Moment weiter über das Gesetz und seine Auslegung diskutiert und das Verlagssterben, sowie die aus dem Video von MrWissen2go entnommene, Verbreitung von Fakenews, wegen dem Mangel an qualitativ hochwertigen Links zu guten Zeitungen, da diese Geld wollten, haben bereits erste Änderungen im Gesetzesentwurf zum Vorschein gebracht. Ich denke hier ist auch die Arbeit von Julia Reda zu erwähnen, die im EU- Parlament sitzt und auch Mitglied der Piratenpartei ist, diese stehen als einzige Partei dem neuen EU-Gesetz kritischer gegenüber.
Sollte wegen kleiner Erfolge, die das Ziel noch nicht gebracht haben und dem vermutlichen denken über Änderungen jetzt also Schluss mit Protest gemacht werden?

Nein!

Ich kann nicht verstehen warum man sagen sollte, ich habe die Hälfte meiner Ziele erreicht und bin unzufrieden, ich höre jetzt auf.
Sagt man ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, ja dann kann man aufhören, aber das bin ich/ sind wir ja nicht!
Also können wir gern dazu aufrufen das Gesetz weiter zu verändern, das geht auch über das Zeigen von Protest! Und dem Fordern, dass der Artikel nicht durchkommt! Also dem Unterschreiben von Petitionen und ich sage bewusste Petitionen. Warum? Es hat sich gezeigt, dass das Vorlegen von mehr erfolgreichen Petitionen zu mehr Erfolgen führt, als das Vorlegen einer einzigen.

Es mag naiv sein zu glauben eine Petition würde immer etwas ändern, es ist aber auch naiv zu glauben, wenn keiner was sagt, dann wissen die Politiker von ganz allein, dass noch mehr an diesem Gesetz getan werden muss, nur weil der Feinschliff noch fehlt! Nein man darf sicher nicht außer Acht lassen, dass das Gesetz bereits entschärft wurde, man darf aber auch nicht vergessen, dass die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist und wenn alle still sind, dann kann das auch heißen alle stimmen zu. Wenn dich etwas stört, dann kannst du das zum Ausdruck bringen, du musst sicher auch anerkennen, das es vor der Änderung noch schlimmer war, aber nicht hinnehmen, dass es sich noch nicht genug geändert hat.
Meiner Meinung nach geht es darum zu erkennen das wir ernst genommen werden, das Interesse an einem Wandel aber nicht zu verlieren.

https://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilter

https://www.change.org/p/european-parliament-stop-the-censorship-machinery-save-the-internet

https://weact.campact.de/petitions/das-ende-des-freien-internets-1

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Das Netz schützen, dein Recht wahr nehmen

Du bist Deutschland und du bist Europa.

Wenn du also schon von den umstrittenen Artikel 11 und Artikel 13 gehört hast, dann bist du an der Reihe etwas zu tun.

Zunächst einmal ist zu sagen, dass die beiden Artikel erst einmal den „Großen“ schaden wollen, wie es scheint. Von dem neuen Entwurf, werden kleine und Kleinstunternehmen, sowie Open Source Plattformen ausgenommen. Dies ist positiv an zu merken, da man diesen Unternehmen so eine Chance gibt. Dennoch ist die Frage ob der Artikel gut ausgearbeitet ist. Worum geht es?

Urheberrecht, dieses soll geschützt werden, indem man einen Uploadfilter nutzt. Klingt nicht schlecht, leider sickert hier viel durch und für all das werden die Plattformen, so Facebook, Twitter, Instagram und YouTube dann zur Kasse gebeten. Ja es klingt gut, dass diese Unternehmen mit Geld zahlen sollen, aber natürlich wollen diese die Kosten gar nicht erst riskieren.
Stattdessen hat mindestens eine Plattform bereits angedeutet, dass sie bei Durchsetzung des Artikels kleine Kanäle und die, die nicht mit den Öffentlich-Rechtlichen in Verbindung stehen sperren werden, da diese zu unkontrollierbar sind. Sind wir mal ehrlich, vor diesem Kanälen läuft wenig bis keine Werbung, das heißt wenig bis keine Einnahmen, also kann man auf sie ohnehin verzichten. (aus unternehmenstechnischer Sicht)
Man möchte zwar StartUps von dieser Regelung ausnehmen, um ihnen eine Chance zu geben, nimmt ihnen aber womöglich das Sprachrohr. Das Widerspricht sich also ein wenig.

Artikel 11 sieht ein Bezahlungssystem für Links zu Artikeln vor. Für die Links soll man an den Verlag zahlen müssen. Man darf auch keine Snippets (wenn man das so schreibt) mehr verwenden, in dem man den Titel und Ausschnitte des Artikels sieht. Nur Teile der Überschrift sollen noch zu sehen sein.
Das schützt den Verfasser aber auch nur zum Schein, zum einen werden wahrscheinlich viel weniger Links gesetzt, da diese Niemand bezahlen will und vielleicht kann man dann Artikel in Facebook nur noch per Privatnachricht versenden und nicht mehr teilen. Das wäre irgendwie auch ein Einschnitt in die Meinungsfreiheit, einfach, weil Facebook sich schützen will. (Das ist eine These)

Hinzu kommt, dass einige befürchten man muss dann für das Lesen jedes Artikels zahlen, ich weiß nicht ob das aus dem Gesetz heraus zu lesen ist oder aus folgender Kette. Kostenpflichtige Links heißt keine Links, keine Links heißt keine Werbung für die Seite, heißt keine Klicks, keine Klicks heißt keine Werbung auf der Seite, heißt keine Einnahmen, da sich die Seite für Werbetreibende nicht lohnt, keine Einnahmen durch Werbung bedeutet man muss sein Geld woanders her holen, bedeutet der Leser zahlt.

Für jeden Artikel bezahlen bedeutet A- Die Menschen lesen einfach noch weniger Zeitung oder nur noch Springer, denn die haben ein gutes Grundeinkommen durch generelle Klicks. Medien, die ernstzunehmender sind fallen weg. Das war nicht das Ziel, scheint aber das Resultat zu sein.
Es bedeutet auch B- Hausarbeiten für Studenten können, wenn Zeitungsanalyse notwendig ist sehr teuer oder unmöglich werden, man schränkt also die Bildung ein.

Viele glauben die Artikel können nicht durchkommen, weil sie Europa zurück stellen, auf ein Abstellgleis des Internets, so zu sagen.
Ja, das stimmt irgendwie, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Politiker das auch erkennen.

Daher:

Jede Stimme, vielleicht auch unter mehreren Petitionen zählt!

Es gibt Aufrufe dem Europaabgeordneten eures Vertrauens zu schreiben. Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob da überhaupt eine Mail oder ein Brief gelesen werden würde, aber probieren geht manchmal über studieren. Vielleicht hilft ja auch eine Menge an Post? Also Hoffnung und so.

Achso und wie immer Präsenz ist alles, teilt wenn ihr etwas ändern wollt, auf Facebook, Twitter, Instagram? (passt das?) und da wo ihr unterwegs seid! Vielleicht sieht man dann ja, dass das Volk dagegen ist. (Hoffnung, Wunschdenken und so, also von mir, das wir etwas bewegen können)

Hier gehts zu den Europaabgeordneten, sortiert nach Bundesland:

http://www.europarl.europa.eu/germany/de/die-eu-und-ihre-stimme/die-deutschen-europa-abgeordneten-nach-bundesl%C3%A4ndern

Hier zu mehreren Petitionen :

https://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilter

https://weact.campact.de/petitions/das-ende-des-freien-internets-1

Schönen Gruß , Auf Wiedersehen

Noch nicht ganz entschieden

Die Übernahme, Änderung oder Neuerung des Artikel 11 und Artikel 13 im EU- Gesetz, die das Internet einschränken soll ist entschieden und doch noch nicht ganz.

Eine entscheidende Abstimmung war am 12. September, da stimmten die Abgeordneten in der EU mit ja.  Allerdings ist die endgültige Abstimmung erst im Frühjahr 2019. Es scheint verloren, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Bei der Abstimmung kam das folgende heraus:
(ich habe selbst einige unnötige Dopplungen und Satzbaufehler entdeckt, aber es war der ausführlichste Auszug zur neuen Umsetzung des Gesetzes)

Art. 13 – Upload-Filter

  • Der jetzige Entwurf sieht nicht mehr wie zuvor relativ explizit die Einführung von Upload-Filtern vor. Der alte Entwurf hatte Plattformen wie YouTube verpflichten wollen, vor dem Upload durch seine Nutzer die Zustimmung der Rechteinhaber einzuholen. Ohne die Zustimmung durfte das Material nicht veröffentlicht werden. Dies wurde nun geändert. Jetzt soll es so aussehen, dass YouTube, Facebook & Co. für urheberrechtsverletzende Inhalte voll haften. Bislang sieht die Rechtslage für diese grundsätzlich legalen Plattformen so aus, dass für sie nur eine Haftung als sog. „Störer“ auf Unterlassung in Betracht kommt. Im Hinblick auf eine Haftung auch auf Schadensersatz gilt eine Haftungsprivilegierung. Daher ist es bislang grundsätzlich ist es so, dass Plattformen erst für eine Urheberrechtsverletzung haftbar gemacht werden können, wenn sie im notice-and-takedown-Verfahren auf diese aufmerksam gemacht wurden und dann nicht reagieren. Eine Vorab-Kontrolle war grundsätzlich nicht vorgesehen. Allerdings hat der BGH am 13.09.2018 zur Frage einer weitergehenden Haftung von YouTube für Urheberrechtsverletzungen Dritter dem EuGH vorgelegt. Unabhängig vom Ausgang dieses Verfahrens will der neue Parlamentsvorschlag nun gänzlich auf die Haftungsprivilegierung aus der E-Commerce-Richtlinie verzichten. Letztlich, so die Kritiker der Reform, wird dies dazu führen, dass YouTube & Co. stärker als bislang auf Upload-Filter setzen werden.
  • In der Praxis soll die Haftungsregel die großen Plattformen dazu bringen, die Rechteinhaber für urheberrechtlich geschütztes Material zu entlohnen, um Klagen der Urheber zu vermeiden. Urheber und Plattformbetreiber sollen dazu Lizenzvereinbarungen abschließen, sodass Dritte weiterhin urheberrechtlich geschütztes Material dort einstellen können, die Großen dafür aber zahlen. Urheber sollen andererseits aber auch nicht verpflichtet werden, überhaupt die Nutzung ihrer Werke zuzulassen.
  • Außerdem sollen die Plattformen verpflichtet werden, Menschen zu beschäftigen, die zügig im Wege eines Beschwerde- und Rechtsbehelfsmechanismus auf eingereichte Beschwerden wegen „Overblockings“ reagieren. Dies soll verhindern, dass allein die Technik darüber entscheidet, ob Inhalte geblockt bzw. gelöscht werden. Nutzer müssen sich alternativ auch bei Mitarbeitern des Unternehmens beschweren können.
  • Von der Haftungsverschärfung betroffen sein sollen nun recht explizit Plattformen wie der Google-Konzern mit YouTube sowie Facebook, Instagram und Twitter. Denn es sollen nur solche Plattformen erfasst sein, die Inhalte sortieren und bewerben.
  • Nichtkommerzielle Plattformen wie insbesondere die Online-Enzyklopädie Wikipedia sind explizit vom Anwendungsbereich der Änderungen ausgenommen. Auch kleine und Kleinstunternehmen sollen nicht betroffen sein, um keine Start-Ups und Innovationen zu verhindern. Schließlich werden Bildungsplattformen, Cloud-Anbieter, Open-Source-Softwareplattformen und Handelsplätze nicht mehr in dem Vorschlag erfasst.

Art. 11 – Leistungsschutzrecht

Beim Leistungsschutzrecht wurde der Kern des alten Vorschlags ebenfalls erhalten, allerdings mit einigen Änderungen:

  • Letztlich geht es auch hier geht es vornehmlich darum, die großen Akteure wie Google mit Google News, Facebook und Twitter zu treffen, die bei Online-Artikeln immer die vollständigen Überschriften inkl. recht ausführlicher Vorschautexte anzeigen. Das sollte in dem neuen Entwurf noch einmal deutlicher werden.

  • Die Veröffentlichung von Hyperlinks zu Presseartikeln inklusive einzelner Wörter sollen künftig weiter ohne Lizenz erlaubt sein. Damit ist aber auch klar, dass nur noch einzelne Wörter und nicht mehr vollständige Überschriften angezeigt werden können.

  • Die Nutzung durch Einzelpersonen und das Setzen von Hyperlinks sollen auch in diesem Vorschlag ausdrücklich aus dem Geltungsbereich ausgeschlossen sein.

  • Die Verlage sollen an der Verwertung der Werke beteiligt werden. Und dieses Mal ist in dem Vorschlag auch explizit vorgesehen, dass die Werkschaffenden selbst, also gerade auch die Journalisten zwingend an den Einnahmen beteiligt werden müssen.

(Zitat:Ausschnitt aus dem Gesetzesentwurf aus dem Artikel EU-Parlament stimmt für Uploadfilter und Leistungsschutzrecht vom 13.September 2018 (Urheber des Artikels, wenn ich es richtig verstanden habe Christian Solmecke); entnommen von https://www.wbs-law.de; link:  https://www.wbs-law.de/urheberrecht/eu-abstimmung-morgen-drohen-bald-upload-filter-und-gebuehren-fuer-links-77566/)

Das hört sich jetzt natürlich nicht per se schlecht an. Leider hat aber niemand über die Folgen nachgedacht. Ein teurer Webfilter, der verwendet werden sollte um Urheberrechtsverletzungen zu erkennen, war angedacht, ist jedoch verworfen worden. Die Idee, dass die große Firmen und nicht die kleinen Nutzer zahlen sollen, klingt ja nicht schlecht, wirkt sich aber wahrscheinlich so aus, dass einige Unternehmen kleine User einfach nicht mehr aufnehmen und bestehende Accounts einstampfen. Demnach hätte zum Beispiel YouTube dann nur noch Nutzer mit 1.000.000 Abonnenten und mehr, bzw. die Chanel der Öffentlich- Rechtlichen im Programm, denn dann muss man für den Inhalt der anderen Chanel nicht haften. Die bestehenden Kanäle zu sperren ist ein leichtes. Der Verlust an Entertainment, aber auch an Wissensvermittlung über Tutorials und teilweise öffentliche Vorlesungen, Erklärungen zu Mathe oder freien Sprachunterricht wären die Folge. Das hört sich schwarzmalerisch an, das Problem ist, dass sich YouTube so ähnlich äußerte. Man muss auch sagen, dass der oben stehende Entwurf mit Ausnahmen kleiner Firmen und Open Source Projekten schon eine abgespeckte Form des ursprünglichen Entwurfes ist. Bei der nächsten Abstimmung wird vielleicht auch noch über weitere Folgen nachgedacht und diese verhindert. Der Punkt ist vielleicht und nicht sicher, deshalb muss eben jeder, der Interesse hat aktiv werden.

Beim Verlinken geht es darum, dass keine ausführlichen Texte mehr angezeigt werden. Wer liest denn dann noch den Artikel? Man soll nur noch Worte sehen können und keine Überschriften mehr!
Ohne Spaß, was soll das? Wenn ich nicht einmal den Namen des Artikels sehe, warum sollte ich die Zeitung dann überhaupt noch anklicken. Das hilft dem Verlag nicht, das nimmt ihm die wenigen Kunden, die er ohnehin schon hat!
Ich suche doch nach etwas konkretem, warum will ich mich dann durch 100 Links klicken, um mein gewolltes Ergebnis zu finden, wenn ich vorher einfach überfliegen konnte, ob der Inhalt meinen Vorstellungen entspricht oder ob es sich um einen ähnlichen Kontext, aber doch ein anderes Problem handelt?
Diese Ausschnitte sind doch eher ein Klappentext! Warum ist das Urheberhecht denn verletzt wenn man so etwas wie einen Klappentext liest, das mache ich in der Buchhandlung auch. Sonst kaufe ich doch kein Buch. 

Was passiert wenn ein kleines Medium groß wird?
Dann muss es von heute auf Morgen, wenn es explodiert, andere Richtlinien einhalten. Wie sollen diese Webseiten sich das dann leisten? Wie lange haben sie Zeit auf zu räumen? Dürfen sie aufräumen? Müssen sie solange offline gehen und Einbußen hinnehmen?

Wann beginnt eine Urheberrechtsverletzung? Diese Frage ist in den verschiedenen EU- Ländern unterschiedlich definiert.

Das Problem ist nicht, dass das Gesetz an die großen Konzerne will, das Problem ist deren Umsetzung. In Spanien hat ein Probelauf des Artikel 11 dazu geführt, das zuerst GoogleNews seinen Dienst eingestellt hat und darauf kleine und mittelgroße Zeitungen Probleme bekamen. Wahrscheinlich ist diesem Testlauf zu verdanken, dass der neue Artikel kleinere und mittelgroße Unternehmen ausschließt. An dieser Stelle sieht man also, das nachgedacht wurde, aber noch nicht genug.
Das Problem ist, dass man nur noch Ausschnitte von Überschriften zeigen darf. Überschriften fallen schon unter das Urheberrecht. Die Frage ist, darf man dann noch Artikel teilen? Die öffentlich im Internet stehen? Oder darf man sie nur noch per Privatnachricht senden? Stehen sie dann noch frei zugänglich im Internet? Auch die Frage ist ungeklärt!

Soll für jeden Link bezahlt werden, um ihn verwenden zu dürfen? So sieht der Plan in Bezug auf Verlage aus, man soll für Ausschnitte aus Artikeln zahlen, also für einen Link. Das hört sich gut für die Verlage an, aber werden sie dann noch verlinkt? Das ist die Frage. Oder wird es dann so wenig Links geben, dass somit die Werbung für die Unternehmen wegfällt und dadurch die Einnahmen. Klingt auch nach schwarz Malerei, ist aber auch irgendwie das Prinzip des freien Internets.

Was darf man überhaupt noch teilen?
Und wenn eine Suchmaschine nach Urheberrechtsverletzungen sucht, ist dann alles eine Verletzung?
Es gibt an Universitäten Programme, die nach Plagiaten suchen. Hat man mit irgendeinem Werk 3 oder mehr übereinstimmende, hintereinander fallende Worte, so handelt es sich um ein Plagiat.
Der Prof. oder eher seine HiWis kümmern sich dann darum nach zu sehen, ob es sich hier um allgemeine Redewendungen und Formulierungen handelt, was in über 50% der Fall ist. Hier handelt es sich dann also in 50% der als Plagiat gekennzeichneten Arbeit gar nicht um ein Plagiat. Ähnlich würde es dann auch mit der Prüfung auf das Urheberrecht aussehen.Dann soll es eine Prüfung außerhalb einer Maschine geben, als Pflicht, das ist sinnvoll, es rechnet sich aber nicht. Die Frage ist ob es durchsetzbar ist, ich würde es aber befürworten. Hier geht es nämlich um die Meinungsfreiheit, denn ohne zweite Prüfung würden Zitate als Urheberrechtsverletzung erkannt werden. Auch Anspielungen und Zitate enthalten Ausschnitte aus Filmen oder Passagen, die in Büchern vorkommen, teilweise muss so etwas „per Hand“ herausgearbeitet werden. Das würde aber bei Youtube beispielsweise schwer zu bewerkstelligen sein, aufgrund der Menge an hochgeladenen Content. Hier ist also wieder die Frage, das Geld in die Prüfung von Videos legen oder kleine Kanäle einstampfen, um kein Risiko ein zu gehen? Zudem sollen kleine Unternehmen ausgenommen werden um diese zu schützen. Wenn die großen Unternehmen aber tatsächlich die beschriebenen drastischen Maßnahmen durchziehen, dann fehlt diesen kleinen Unternehmen das Sprachrohr. Was sind die Kommunikationkanäle kleiner und neuer Unternehmen?

Facebook! Google! Instagram! Vielleicht YouTube!
Mann will Start Ups schützen, könnte ihnen aber die Kommunikationskanäle zerstören.

Im Moment steht YouTube laut einem Brief der Chefin dem Gesetz negativ gegenüber. Sie ruft zum Protest auf. In einem offenen Brief, den sie mehrmals im Jahr an die Community heraus gibt, sagt sie, dass das Gesetz das Ende der kleinen Kanäle bedeuten würde.
(Das lässt sich schnell, noch über Google finden, mit Artikel13 YouTube Chefin und wird auch in diversen Videos angesprochen, die Kanäle sind aber semi-seriös, wohl auch, weil das Problem nur semi-öffentlich behandelt wird)

Eine Alternative zum sperren kleiner Kanäle in Europa wäre ein Rechtsstreit um das Urheberrecht. Man müsste definieren wann sich ein Konzern bedroht fühlt. Darf ich zum Beispiel ein Let’s Play machen?
Da scheiden sich die Geister.
Während viele Spielehersteller Let’s Plays und die Werbung durch YouTuber, via, zum Beispiel, dem öffentlichen zeigen des Spieleanbieters und seines Standes aus der GamesCom befürworten, war Nintendo lange dagegen. Nintendo hat das nicht als Werbung sondern als Verletzung des Urheberrechts gesehen.
Was für den einen okay ist, ist für den anderen also ein Einschnitt in seine Rechte, es kann also zu juristischen Auseinandersetzungen kommen, die weitaus mehr kosten als das Sperren der Kanäle, die ohnehin am wenigsten einbringen.
Denn der Unterschied lässt sich auch in Filmen erkennen. LukasFilm/ Lucas Film (wie auch immer, die denen Star Wars vor Disney gehörte) hat Beispielweise alle Anspielungen auf die Star Wars Charaktere so gut geschützt, das ein, wie in The Big Bang Theory geplantes, Star Wars Café, mit einem Kaffee O Leia, immens teuer wäre, wegen der Verwendung der Charaktere, in den Produktnamen. Wie weit darf man also auf Star Wars überhaupt anspielen?
Warner Bros dem Gegenüber sieht den Harry Potter Content auf YouTube bis zu einem hohen Grad als Werbung an, denn der Fan kauft, was er sieht und was seinem Idol zu gefallen scheint!

Es ist also nicht alles schwarz und weiß und das Gesetz daher wenig durchdacht.

YouTube setzt seit diesem Jahr auf (noch) zusätzlichen bezahlten Content bei den großen Kanälen. Sicher kein Zufall!
Der bezahlte Content wäre nicht mehr im üblichen Sinne frei zugänglich und man könnte durch Prozente an den 5€, die man an den YouTuber zahlt, Lizenzrechte bezahlen.
Im Endeffekt wäre das Gesetz also mit einer guten Absicht entstanden und würde den öffentlichen Content zerstören und dann doch wieder das Kapital der Konzerne steigern.

Eine erste Petition mit über 1.000.000 Stimmen wurde nicht zur Rate gezogen, allein das zeigt, wir brauchen mehr Aufmerksamkeit, in der letzten Sekunde, das hat bei TTIP ja auch funktioniert.

Warum ich vorher nicht geschrieben habe?
Weil ich schlichtweg keine Zeit hatte.

https://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilterhttps://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilter

https://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilter

https://weact.campact.de/petitions/das-ende-des-freien-internets-1

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen

(Zitat: Die Toten Hosen – Schönen Tag Auf Wiedersehen, entnommen aus dem Titel des Liedes (solange ich das noch schreiben darf))

Interview mit der Kanzlerin via YouTube, einmal mehr

 

Die Wahlen rücken näher und um erneut an die Jugend heran zu kommen oder es zumindest zu versuchen, redet Angela Merkel einmal mehr mit YouTubern. Entweder um seriöser zu wirken oder um mehr Themengebiete ein zu bringen, wählt sie dafür dieses Mal nicht einen mit großer Reichweite, wie zuletzt LeFloid, sondern mehrere mittlere bis große YouTuber, die sich auch auf ihrem Kanal für ganz unterschiedliche Themen einsetzen. Ich werde mich wahrscheinlich an dem Interview von Itscoleslaw, aufhängen, da ich gerade Lisa verfolge.
Laut Angela Merkel ist hier der Mindestlohn ein Weg dahin, die Schere zwischen Arm und Reich zu mindern. Da will ich auch gar nicht widersprechen. Dennoch denke ich, dass dieser in vielerlei Hinsicht nicht ausreicht. Höre ich das die Armutsgrenze bei einer 4-köpfigen Familie unter 2000€ im Monat beginnt, denke ich einerseits und das ist schon niedrig angesetzte und andererseits an einige meiner Kollegen und ehemaligen Kollegen. An meiner alten Arbeit hatte ich einige, die ihre Familie von einem Mindestlohngehalt und 160 Stunden im Monat über die Runden bringen. Der Grund ist, der Partner ist krank geschrieben, doch schon so lange, dass nun die Zahlungen ausbleiben und ja Leute, genau das ist Realität.
Teilweise dauert auch nur das Beantragen von einer anderen Art Krankengeld, teilweise gibt es irgendwann keines mehr und dann ist man auf Arbeitslosengeld angewiesen. Um dieses zu bekommen verdient die Frau aber zu viel, obwohl die mit zwei Kindern unter der Armutsgrenze lieben. Die abgeschlossene Zusatzversicherung lief zu kurz um die Kosten zu decken. Dieses Beispiel hatte ich in meinem Umfeld, sei es aufgrund psychischer oder physischer Erkrankungen des Öfteren. Die Familien kommen damit zurecht, das ist hier nicht die Frage. In einem Sozialsystem sollten doch aber auch längerfristige Erkrankungen nicht bestraft werden. Krankengeld sollte es je nach Krankheit länger geben. Es kann nicht wahr sein, das krebskranke Menschen noch arbeiten um ihre Kinder über die Runden zu bekommen, weil sie schon so lange Krebs haben. Da kann mir auch niemand etwas anderes erzählen, das habe ich oft genug gesehen.

Auf ein einheitliches Abitur wurde ebenfalls angesprochen. Dabei stellte man nur in den Vordergrund, dass in Deutsch, Mathe und Englisch bereits einheitliche Standards zwischen einige Bundesländern entwickelt werden. Das finde ich gut, wirklich, doch zu sagen, das jemand wie Lisa froh sein soll, das sie Mathe schriftlich machen musste, worauf sie anspielte. Sie fand es unfair, dass dies in Bayern so ist und in anderen Bundesländern flexibler, ist naja hart. Lisa wollte hier in keiner Weise den Stoff auflockern, sondern lediglich eine mündliche Prüfung in Betracht ziehen. Eine mündliche Matheprüfung wäre für mich, die ich einige Rechenweisen nicht erklären kann, bei bestimmten Themen, im Gegensatz zur schriftlichen, der Tod gewesen. Viele meiner Mitabiturienten fanden das so und haben die mündliche Matheprüfung bereut.

Aus der Schule heraus würde die Kanzlerin den Kindern gern auch praktische Kenntnisse mitgeben, sowie gelernt zu haben etwas zu lernen. Da sehe ich aber noch Lücken. Auf meiner Schule hatten wir zahlreiche Methodentage, da haben wir zwei Tage verschiedene Lernmethoden kennen gelernt und ausprobiert, damit wir die finden, die für uns richtig ist.
Bei einigen meiner Kommilitonen blieb das aus, das Bundesland spielt hierbei keine Rolle! Sie kennen nur auswendig lernen, wissen nicht wie man sieht was hinter den Dingen steht, oft bis ins dritte Semester. Ich würde sagen, da muss der Bund dann mal flächendeckend und nicht nur wie anscheinend freiwillig Methodentage einführen. Eventuell gibt es diese auch, sie werden nur schlecht durch geführt.

Bei meinem Freund wurden andere Lernmethoden am Rande im Abi erwähnt, das ist wohl nicht was gemeint war, so lernt man es wohl kaum.

Thema Elektroauto, hier muss ich AlexiBexi zustimmen, es wirkte als ob die Kanzlerin die E-Autos aufgegeben hat, was diese dementiert. Weiterhin muss ich sagen, auch die Kanzlerin hat recht, 10% E-Autos sind keine einfache Sache.
Weiterhin muss ich sagen, natürlich ist es gut, das Parkhäuser Ladestationen umsonst anbieten, keine Frage. Dennoch warum sollten wir denn in Zukunft nicht mehr fürs „Tanken“ zahlen? Ich meine wir zahlen ja auch für unseren Sprit! Zu Hause zahlen wir für den Strom und außerhalb dann nicht, nun ja, wie soll ich sagen, ich finde es gerechtfertigt von Öl auf Strom tanken zu wechseln. OMG ich glaube, da teilt niemand meine Meinung.
Dieseltests sollen besser werden unter mehr Bedingungen soll getestet werden, ja hört sich gut an, bin gespannt.

Bringt meine Stimme etwas? Der politische Altersdurchschnitt ist hoch.
Gut liebe YouTuber, also eine Tatsache, die an mangelnden Interesse festmacht, mit der Frage vor zu bringen, ob denn nun die eigene Stimme zählt, ist nicht perfekt. Eine Frage wäre wohl eher die Frage, die später kommt, nämlich die Jugendliche politisch zu motivieren. Zur Motivation zur Politik von der Politik selbst kommt hier sicher das Problem der Eltern. Mein Patenonkel und mein Vater haben mir immer beigebracht sich mit dem Geschehen zu beschäftigen, meine Mutter hingegen versuche ich bis heute zur Wahl zu bewegen. Weiterhin wurde angesprochen, ein Parteiprogramm ist vielen zu lang. Auch hier ist es der Mangel an Interesse und der Mangel daran sich Informieren zu wollen mehr schuld, ich finde es falsch die Schuld hier zu verschieben, wie ich es hier empfinde. Der einfache Weg ist der Gute, es ist besser zu Glauben als zu Wissen. Eventuell sind die Kurzfassungen, die es meist gibt sinnvoll und bei für einen persönlich relevanten Themen noch einmal in das Standartprogramm sehen.
Kinder es liegt an euch, an eurem Interesse, beginnt nicht wie unsere Eltern zu meckern ohne gewählt zu haben!

Die Türkei und Deutschland.
Ja das Verhältnis ist schwerer geworden. Wirtschaftlich gesehen hat die Türkei Probleme, weniger unserer Touristen kommen.
Dennoch hört sich die Reaktion für mich zu lasch an.
Natürlich gibt es Türken gegen Erdoan, doch auch ohne Erdoan, schien die Türkei trotz Beitrittshilfen niemals an die EU- Standards heran kommen zu wollen. Könnte man überlegen, ob es ein Fehler ist, ja Frau Merkel ist ohnehin nicht begeistert, wie überzeugt man da noch die anderen.
Es kommt dieses die nicht Erdoan- Wähler erwähnen und ihnen die Hoffnung auf die EU zu geben seltsam. Wäre sich gegen seine Ziele, wie der Eintritt stellen nicht eher ein Zeichen, dass man den Staatsführer nicht schätzt?

Der Dritte Weltkrieg wird nicht kommen, wir rüsten nicht mit, das ist eine Aussage der Kanzlerin.
Super wir verkaufen nur.
Super wenn es passiert haben wir keine Waffen und sind trotzdem schuld.
Versteht mich nicht falsch, ein Wettrüsten ist mist, doch nun ja, ich finde dieses Krieg absprechen ist eine Art Wunschdenken. Ich denke die internationale Lage sollte uns keine Angst machen, weil das ohnehin nichts bringt, doch sind wir nicht mehr so sicher wie wir es einmal waren und ich hoffe, die Lage regelt sich von allein.

Thema Islamisierung, Viele sind erstaunt das man noch seinen Glauben lebt. Nein Frau Merkel deshalb müssen wir damit nicht beginnen. Gerade bei Religionsfreiheit ist es nicht an der Religion, die Kultur zu schützen. Zu sagen, dass die Deutschen Angst haben, da Flüchtlinge ihre Religion ausleben, nun ja das halte ich für falsch.
Ja da gibt es welche. Man muss nun einmal sagen, viele Menschen haben Angst, denn hier wird den Flüchtlingen nicht vermittelt, Frauen und ein Leben an sich sind hier mehr wert. In diesem Land gibt es keine Selbstjustiz und du hast eine Frau ernst zu nehmen. Ich meine nicht., keiner der Flüchtlinge will und kann das lernen. Ich meine aber das Fach Deutschland Recht und Kultur fehlt in Deutschland und das ist auch was mir von Bekannten selbst einmal Flüchtlingskindern vermittelt wird, kamen sie nun aus der Sowjetunion oder dem Iran. Diese Leute sagen oft die Dankbarkeit der Leute fehle, der Drang hier anerkannt zu werden, den man haben sollte, da man einem ja hilft.

Auf der anderen Seite wird der erklärende Dialog nicht gesucht, auch nicht von deutscher Seite, auch wenn dieser vielleicht Verständnis schaffen könnte. Wenn man in Sachen Religion vielleicht vermitteln könnte, denn hier fehlt sicherlich auch Verständnis auf unserer Seite, doch auch auf der anderen, warum halten wir Religion für unwichtig und glauben wir überhaupt? Das Problem hier ist mehrschichtiger und es ist schwierig es zu klären. Man kann das Problem nicht allein an der Religion fest machen.

Weiterhin finde ich es falsch den Fehler nur bei uns zu suchen. Ich möchte noch einmal sagen, ich denke es ist richtig Flüchtlinge auf zu nehmen, es ist richtig Menschen zu helfen. Dennoch ist das Problem nicht nur auf Seite der Deutschen, es tut mir leid, manchmal denke ich sollte man auch Kritik äußern dürfen gegen andere Nationen ohne als rechts da zu stehen.
Einige kulturelle Dinge stören Menschen an Flüchtlingen ohne, dass diese Menschen Ausländer hassen.
Andererseits sollte man vorsichtig sein und den Menschen einmal vor Augen führen, dass nach deutschem Recht ein Flüchtling nicht mehr Geld bekommt als ein Deutscher. Weiterhin sind die Meisten die Arbeiten in Berufen, die viele hier nicht machen wollen, sie nehmen uns nicht die Arbeit weg.
Auch kommt hinzu, nicht alle sind undankbar, einige und das regt viele auf, man spricht hier von ein paar Prozent, die wie immer als Klischee heraus gestellt werden. Das Schlechte bleibt einfach prägnanter im Kopf als das Gute und da muss man selbst mal an sich arbeiten.

Kommen wir zurück zum Interview. Einige Fragen waren überflüssig, doch das Ziel war junge Leute animieren und da fragt man auch einmal nach dem Lieblingsemoji. Das geschieht nicht weil man es ins lächerliche zieht, sondern um zu zeigen, auch sie ist ein Mensch und um das Thema mal auf zu lockern.
Ich finde die Themen wurden zu oberflächlich behandelt, doch wo und wann ist das bei einem Merkel Interview nicht der Fall, dann muss man wohl Zeit in Podcasts der Kanzlerin oder Debatten im Bundestag investieren.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Schaut euch das mal zum Bild machen und wählen gehen an.

und ein bisschen Selbstkritik:

 

Generation Y

Ich habe einfach Lust meinen Senf dazu zu geben.

Man kann sich also an nichts festhalten in unserer Zeit, hmmm…. das mag wohl sein, darüber habe ich mir wenig Gedanken gemacht, aber doch, das beschreibt es noch recht gut, finde ich fast schön.

Die Generation Y, die auch meine ist, ist auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, nun da stimme ich auch zu,
sinnlose Reisen in dieses und jenes Land um sich selbst zu finden, geben aber definitiv tolle Erinnerungen, auch wenn es niemand dem ich kenne die Erkenntnis brachte.

Die Beschreibung der Generation Y, der Stimme ich dann doch noch sehr zu.

Auch ich dachte immer an Abi, Studium, Job, dem muss ich mich anschließen, aber niemals wollte ich einen geradlinigen Weg mit nur einem JOb, gerne einen in dem ich reise und Abwechslung habe. Niemals habe ich über einen Schichtarbeiter gelästert, da muss ich zustimmen, auch hier kann ich Studenten wenig verstehen. Warum werden, wo so viele doch um sich selbst zu verwirklichen, etwas studieren, was keine Zukunft hat und wo man mit Glück in seinem Beruf und nicht im Taxi endet, lästert man über die, die schon etwas in der Tasche haben. Dazu wahrscheinlich einen Beruf der gebraucht wird? ich selbst habe diese Menschen immer zu schützen versucht und wenig Verständnis für Abwertung entgegengebracht, von Freunden erzählt, die etwas gelernt haben und sicher nicht dumm sind. Selbst fühlte ich mich immer als ob ich im Gegensatz zu denen, die etwas gelernt haben nichts in der Tasche habe und bin froh, das ich neben meinem Studium arbeiten musste, auch über 450€ hinaus und so einen Einblick in zwei Arten des Lebens hatte 😉
Philosophieren und das führt zum Vollsuff, das ehrlich gesagt genieße ich und ich weiß noch immer was ich gesagt habe, es stört mich nicht wenn jeder auf seinem Standpunkt bleibt, ich mag es zu Diskutieren und mich aus zu tauschen.
Auch gegen das Feiern habe ich wenig und ich muss sagen der Drogenkonsum hängt auch in der Uni vom Umfeld ab, da kenne ich verschiedene Gruppen. Allerdings habe ich bei meinen Lieben zu feiern, wenig Verständnis dafür wenn man nur feiern geht und seinen Tag nicht planen kann, das Geld von seinen Eltern bezieht und sich nur auf der Stelle dreht, man sollte schon auch mal voran kommen im Studium, aber gegen eine gute Party habe ich nichts. Ich bin zu jeder studentischen Schandtat, die Alkohol involviert bereit und am nächsten Tag um acht in der Vorlesung 😉
Ach und zum Vögeln, was soll ich sagen, warum nicht? Ich mag es sich aus zu leben und weiß nicht warum es moralisch verwerflich ist dies zu tun? Voraussetzung ist die Verhütung und das man Single ist oder in einer offenen Beziehung, soweit ist das in Ordnung ganz und gar halte ich nicht gern an all den vorgegebenen Werten fest.

Jeden Ökotrend mitgehen, oh ja und warum ? Ich kenne so viele Vegetarier oder veganer und Menschen die diesen und Jenen Essens- und/oder Fitnesshype mitmachen und denke mir immer nur, mach mal, nur zu und unter Studenten sind es immer mehr als überall anders. Das ist so, so warum, was soll das, wo ist euer Problem und warum muss man denn jetzt missionieren,  ich will mich doch gar nicht ändern, ich bin nicht konservativ weil ich Fleisch esse (ohne Spaß das habe ich gelesen, man bezeichnet Menschen ungeachtet welche anderen Meinungen sie haben als konservativ wenn sie Fleisch essen).
Oft werden neuer Verschwörungstheorien sofort und ohne weitere Nachforschungen ernst genommen und man lebt danach. Bitte schaut doch erst mal nach, habt ihr nicht gelernt kritisch zu sein, warum glaubt ihr den Gerüchten so schnell?

Auch das mit der Weiterentwicklung sehe ich sehr oft, viele meiner Kommilitonen machen noch immer Kurse aus dem ersten Semester, sie sind stehen geblieben und das nicht nur in der Uni. Auch privat, sie können immer noch vieles nicht ohne Mutti oder leben noch bei ihr. Sie sind fast 30, kommen mit der Wäsche nicht hinterher und Mama wäscht ihnen, die Einteilung ihrer Zeit bekommen sie überhaupt nicht geregelt und sind fasziniert darüber das ich arbeite und studiere. Sie haben ständig Geldsorgen und viel weniger Ausgaben als ich und dazu liegen die Ausgaben oft in Dingen die man einsparen kann, Energiedrinks, mal ein anderes Bier kaufen, einmal die Woche weniger ausgehen, das Geld nicht in Videospiele investieren, selber mal kochen statt sich immer was liefern zu lassen, einfache Dinge.

(kurze Anmerkung, bevor ich unter einer Eibe verscharrt werde, welch eine Idee, ich mag die nordische Mythologie, aus der dieses Symbol des Todes kommt, auf unserem Friedhof stehen leider keine Eiben)

Das Leben in einer virtuellen Welt und das Desinteresse an Wirtschaft und Politik ist ebenfalls sehr bedenklich, das Leben leben ist uns wichtig, wir schauen aber nicht wie es lebenswert bleibt. Was in unserem Land passiert, das interessiert uns erst wenn es zu spät ist. Das Wirtschaft und Politik immer mehr zusammen arbeiten ignorieren wir, solange bis es amerikanische Ausmaße annimmt denke ich.
Auch weiß ich nicht wie ich das Leben in der virtuellen Welt betrachte, denn einerseits bringt es uns Vorteile, andererseits wissen viele nicht wie sie Leute außerhalb von Tinder und Lovoo ansprechen sollen. Viele äußern sich nur digital und definieren sich über Facebook, der direkte Kontakt fällt weg, was schade ist, Abends spontan zu nem Freund statt 100 Nachrichten, das ist etwas schönes, ein Grund weshalb ich keine Internetflat habe und keine anstrebe.

Über die die jetzt jung sind, das meint meinen Bruder.
Ich denke mich beunruhigt, dass sie jeden Trend mitmachen, ohne darüber nach zu denken.

Egoismus in meiner Generation, was soll ich sagen, auch ich habe beobachtet, dass die anderen rund um mein Alter nicht ganz verstanden haben, sie sind an der Arbeit um zu arbeiten, nicht um herum zu stehen und Geld zu bekommen, Es sollte doch ein wenig schwer sein mit dem Ziel immer weniger zu tun um mehr zu bekommen, einen Job zu finden. Das verstehe ich auch nicht.Wie kann man erwarten, teilweise auch noch mehr Geld bei weniger Leistung zu bekommen? Tut mir Leid, aber ein bisschen Leistung wird schon gefordert, ihr geht ja nicht an die Arbeit um da zu chillen und wenn ihr euch einen Job neben dem Studium sucht, klar geht bei euch das Studium vor, aber ihr könnt auch nicht erwarten, dass die Firma euch wegen allen Belangen frei stellt, die haben auch Verpflichtungen und Termine und rechnen mit euch als Arbeitskraft und sei es eine geringfügige Beschäftigung.
Wie kann man so oft mal an sich denken müssen, frage ich mich im Umgang mit anderen sehr oft, das brauchte ich mal für mich, das habe ich mir mal gegönnt. Nur das Mal alle zwei Tage ist, ich frage mich immer brauche ich das wirklich? Glücklich macht mich nicht materieller Besitz, wie es andere glücklich zu machen scheint, nein eher wenn andere sich freuen, ich schenke lieber als beschenkt zu werden und das sehe ich bei anderen ein wenig anders.

Irgendwie hat mich das erste schauen ein wenig aufgeregt, ich habe aber festgestellt, dass ich außer dem philosophieren und Party machen, sowie dem viel vögeln Aspekt wenig habe, mit dem ich mich nicht identifiziere. Nebenbei ist der Kanal vom Dunklen Parabelritter zu empfehlen.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Homophobie und andere asoziale Beiträge in sozialen Medien

Hier antwortet Sina auf Mert, den ich nur kannte, da andere Kritik an ihm geäußert haben.

Danke Sina, deine Worte sind nett, zu nett für so viel Hass?
Was ist euer Problem? Homophobie begegnet mir in den sozialen Medien immer öfter, ob in den Kommentaren auf YouTube, oder in denen von Bekannten au Facebook. Auch wenn ich mich mit Menschen unterhalte, die zu Beginn recht offen scheinen, entpuppen sie sich als homophob.
Bitte, was ist den schief gelaufen? Warum ist das ein so großes Thema? Was haben meine Eltern bei meiner Erziehung richtig gemacht, was eure verpasst haben? Wie kann es sein, dass euch niemand, ob Eltern, Lehrer, Freunde oder die ein oder andere doch nicht vollkommen verblödende Kidersendung, beigebracht hat, das man Menschen kennen lernen muss bevor man über sie urteilt, ganz egal, welche Hautfarbe, welches Aussehen, welche Nationalität oder sexuelle Orientierung sie haben!
Manche, so sicher auch der gute Mert müssten dazu vielleicht ihre Eltern und Religion hinterfragen, gut, das sollte aber kein Problem darstellen, das sollte eine Stufe der Entwicklung sein.
Von einer gewissen Homophobie abgesehen hetzen immer mehr gegen den Islam, er sollte verboten werden sagen sie. Eine Religion verbieten, in einem Land, in dem Religionsfreiheit herrscht, weil es Versuche von Anschlägen gab und einen tatsächlichen Anschlag in Berlin? Weil ein geringer Teil der Flüchtlinge sich als Anhänger derer entpuppt vor denen sie fliehen? Natürlich, man muss verstärkt dafür sorgen, dass die Menschen, die her kommen um Schutz zu bekommen, auch lernen, sie sind hier in Deutschland und hier gibt es andere Regeln, als in ihrem Land, hier sind wir offener und wen man erwünscht bleiben will, sollte man sich in diese Kultur einfinden und nicht steif in der eigenen bleiben, aber deshalb eine Religion verbieten? Eine der zudem viele türkische Mitbürger, deren Familie in der dritten oder wenn ich bedenke wie viele meiner Klassenkameraden schon Kinder haben in der vierten Generation hier sind, von denen viele gut integriert sind? Ich denke, das ist doch sehr übertrieben! Warum können wir nicht versuchen zu lernen miteinander klar zu kommen?
Allgemein wird immer mehr gehetzt und weniger diskutiert, erst heute habe ich einen Jodel gelesen, in dem man sich über Frauke Petry auslies, die das Vermischen der Völker verbieten will.
Darunter schrieb einer, die Aussage der Frau sei dumm, da man irgendwann zu einem einheitlichen Genpool komme und das schlecht ist, da sich dieser mit der Vermischung verschiedener Gene besser weiterentwickeln kann. Ein Anderer meinte nun, dieser, der die Vermischung der Völker also befürwortet sei Rassist, da indigene Völker wenig bis keine Vermischung haben und diese laut ihm schlecht entwickelt und dumm wären. Dies wurde dementiert damit, dass es eben zu schlechter Entwicklung führen kann aber nicht muss, logisch. Akzeptiert wurde diese Antwort jedoch nicht, er wurde nicht kritisiert, er wurde als dumm bezeichnet, als jemand mit viel Halbwissen (obwohl zugegeben wurde, das man selbst keine Ahnung von Biologie habe).
Davon ab spreche ich von Vermischung der Völker und das klingt schon fern ab von der Realität, manche aber kommentierten mit Vermischung der Rassen, was eben darwinistisch und absurd ist. Rassen, sind wir Hunde? Selbst bei diesen gefällt mir das Wort nicht, obwohl das wahrscheinlich wegen der in Deutschland negativen Konnotation kommt.
Es kommt zu keinen Diskussionen, keinem Meinungsaustausch, auf Erklärungen wird nicht gehört, die eigene Meinung ist die Unwiderruflich richtige, die auch wenn sie sich öfter ändert als die Personen glauben, fest steht. Diskutieren heißt nicht immer Überzeugen und auf einen Nenner kommen, nein es kann auch heißen, jeder legt seine Sicht auf das Thema dar, ohne das man sich von der anderen beeinflussen lässt, sofort, allerdings kann es ein Denkanstoß sein, der die Meinung die man hat Festigt und einen weiteren Contrapunkt gegen die andere bringt, oder aber einer der meine Meinung zu deiner Ändert. Auch wenn man sich nicht einig ist, muss man sich nicht hassen, gerade wenn man wie in meinem Beispiel, das Selbe meint, aber auf anderen Wegen, man muss nicht den Selben Weg haben, das kann man auch nicht immer.

Warum also muss ich alles mit bösen Worten verneinen, kann nicht reden und denken? Warum habe ich unumstößlich recht?
Warum hasse ich andere, weil sie anders sind, wären wir alle gleich, wäre es nicht        langweilig?
Versteht mich nicht falsch, man darf auch mal wütend sein und unüberlegt aggressiv antworten, anscheinend tun die meisten das im Moment aber häufiger, doch wo? Herausstechend im Internet, nicht dem anderen gegenüber, immer auf Distanz.

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

 

Auch Viktor (IBlali) und Luna haben zu Mert ganz gute Antworten gefunden

 

 

Nostalgie ?

Jetzt sitz eich hier und habe wie immer verspätet den Webvideo- Preis geguckt, nicht weil es mich interessiert, sondern weil unter dem Video Y-Tittys letzter Auftritt stand. Nostalgie habe ich das hier gerade genannt und für das schnelle Online-Universum ist es vielleicht schon nostalgisch, wenn man hier sitzt und Videos einer YouTube_Truppe schaut, mit der mal alles in Deutschland anfing und sich über Dinge wie Twilight- Bis an die Grenzen der Liebe freut (Beste Parodie).

 

Dann lese ich Kommentare wie und ich habe mal Geld an die verschwendet, weil ich die Musik mochte und die Videos witzig fand. Frage was ist falsch daran? Unterstützt du nicht die Comedians die du magst und die Interpreten? Doch sicher tust du das, warum also nicht die YouTuber? Wenn sie einen Sketch umsonst zur Verfügung stellen, ohne das er geklaut ist, also eigentlich aus dem Fernsehen, sondern, weil sie sich selbst beweisen wollen und andere zum Lachen bringen, warum solltest du die  Leute dafür denn nicht entlohnen, wo es doch vollkommen freiwillig ist? Da ist denke ich im Download- Zeitalter der Fehler entstanden. es mag ja sein, das das Downloaden an sich die Musik und Filmindustrie nicht mehr schädigt, aber unser Denken wandelt sich in die Falsche Richtung. Wir wollen an alles was etwas mit Kreativität zu tun hat umsonst ran kommen. Das ist ja schön und gut und ja ich finde das auch unfassbar gut und ich schaue einige YouTuber, freue mich immer über gute Kurzfilme, gerade wenn sie ein wenig künstlerisch und abgedreht sind.  Gerade die die abgedreht sind, komen von Filmgruppen, die einfach nur präsentieren wollen, was sie da geleistet haben, ich würde sie aber trotzdem unterstützen. Ähnlich sehe ich das mit eben YouTubern auch, deshalb finde ich es ist auch nichts dabei den Merchandise zu kaufen, wenn er dir gefällt und dir die Videos gefallen. Sind wir mal ehrlich, viele YouTuber achten beim Merch auf qualität und einige auf NAchhaltigkeit, von wie vielen Bands kanst du das behaupten, von denen du Shirts zu Hause hast? Oder kannst du das von deinem Star Wars- Merch sagen? Ich gebe Geld für viele Dinge aus, die ich nicht brauche, darunter eben auch Star Wars kram. ioch finds cool und ich investiere dafür eben anders als andere Girls nichts in Decko( Ist dann Darth Vader nicht die Decko?), da ist es doch in Ordnung zu würdigen, auch finanziell, was mir gefällt!

Wie gesagt ich will hier die Download- Geschihte nicht so sehr anprangern in dem was sie tun, denn ich weiß es ist illegal (in Deutschland), aber ich weiß nicht ganz wie ich dazu stehe, denn Hollywood kann immer noch für Millionen und produzieren, und den meisten Musikern aus den Charts geht es auch nicht schlecht. Man solllte aber dabei die Sicht auf die Kleinen Leute nicht vergessen, die die das Geld nicht haben. Vielleicht verdient der ein oder andere sein Geld mit YouTuvube ja, aber hey ist das schlimm? Stefan Raab hat sein Geld auch mit Ideen verdient, die er einfach nur gut vermarktet hat, manche haben ihn geliebt, andere gehasst, aber wegen dem Geld hat ihn laum wer angekreidet, eher wegen seiner Art, das ist in Ordnung, aber es ist auch in Ordnung Leute zu unterstützen, die man gut findet bei dem was sie tun.
Dabe ist auch wieder wichtig, YouTuber sind icht unbedingt so wie in ihren Videos und man kann sie trotzdem mögen, man neigt auch dazu Schriftsteller zu idealisieren und ich musste fest stellen, als ich das erste Mal auf Heitz traf, dem Mann kann ich nicht zu hören, ich mag seine Art nicht, ich gehe von diesem Interview weg. Als ich mir dann weiter Interviews it ihm ansah, hat sich das bestätogt, seine Bücher liebe ich trotzdem, er ist einfach gut im Schreiben und nicht im Reden,dazu muss er nicht mein bester Freund werden können, nein er musseinfach nur weiter gut schreiben und das bekommt er meiner Meinung nach hin. So müssen auch YouTuber, nur weil sei den Fans durch Kommentare näher scheinen, nicht so toll sein wie du eben denkst, du  kannst aber trotzdem mögen was sie machen (Bei VLog Zeug vielleicht ein bisschen schwer).

Von Nostalgie also zu unterstützt was ihr mögt oder von die Plattform meinte mach dein Ding, zu wenn du dein Ding machst, warum soll man dich  nicht entlohenn, wenn es idr gefällt? Bei Udo Lindenberg hat das auch geklappt. Ohne Mist immer wenn ein YouTuber sagt ich wil einfach mein Ding machen bekomme ich einen Ohrwurm!
Naja der Themenwechsel nur wei jemand in den Kommentaren nicht wusste, warum er mal Geld in jemanden investiert hat, den er gut fand, og mein Gott das geht ja gar nicht, die müssen teure Kamerad und manchmal Drehorte zahlen, da kann cih denen doch kein Geld geben, schon gar nicht wenn ich dafür Ware bekomme, die genaus so viel wie etwas ähnliches im H und M kostet^^

Ich frage mich bei meinem weiteren Gedankengang wann es den ersten billig Abklatsch des Merch bei Primemarkl gibt, alle YouTuber so kauft nicht bei Primemark weil…
Primemark so ich hab die T-Shirts euere Lieblings-YouTuber für 1 Euro, alle so, who cares.

Naja auf eden Fall ist es faszinierend wie roß diese Plattform geworden ist udn wie sie sich entwickelt hat, von Nerds und Typoen mit verrücketn Ideen ( die Ähra nach den Katzenvideos), hin zu Pranks, Lie Hacks und Beautywahn. Ich halte mich lieber weiter an die Nerds und verrückten, und schwelge in Errinerungen an gute Parodien, Comedy, war hier noch etwa smit Qualität, aber jedem das seine.

 

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Schnee von vor zwei Wochen

In diesem Video spricht Flo den Weg an, den Erdogan in diesem Moment in der Türkei geht, auch viele andere wichtige Themen, aber bleiben wir mal bei Erdogan. Ein Kommentar spricht mir aus der Seele, Flo meinte, Erdogan ernenne sich hier nach und nach zum Alleinherrscher über die Türkei und das gegen die Verfassung. In einem Kommentar, wann folgt der zweite Holocaust, diesmal mit Kurden. Mein Gedanke war, das hat Hitler in Weimar auch gemacht quasi, man dachte also lediglich ein wenig weiter.
Die Diskussion, die unter diesem Kommentar steht spielt dann schließlich auf die PKK an, es wird angesprochen, das diese nicht so ungefährlich sei, wie wir glauben und das man durchaus pro Kurden und gegen die PKK sein kann. Des Weiteren steht in einem Kommentar, man solle sich doch nicht über Erdogan beschweren, ja okay freie Meinung und so, aber ich finde es auch beängstigend, wenn man gegen die Volksgruppe im Land agiert und die Pressefreiheit einschränkt, tut mir Leid, das kann ich nicht verleugnen, Mensch der da kommentierte. es ist nun einmal mehr beunruhigend, das wir so mit der Türkei zu kooperieren scheinen, da wir sie ja brauchen und nicht objektiv zu sein schein, schade, wirklich und wahrhaftig schade.

Schnee von vor zwei Wochen, ich bin mir sicher, das die Diskussion, seit ich sie gelesen habe fort geführt wurde und interessant geworden ist. Ich bin mir sicher, das Thema ist interessant nach wie vor, auch wenn es schon zwei Wochen alt ist.

 

Zur PKK würde ich mich gern noch einmal äußern, ich kenne eine Gruppe kurdischer Studenten an meiner Uni, die in einer Organisation sind, die sich politisch für die Kurden einsetzen, von Deutschland aus und versuchen auf zu klären was in der Türkei all die Jahre mit Kurden gemacht wurde. Bei ein zwei Veranstaltungen war ich zugegen, schon allein weil eine Freundin Mitglied ist und ich sie unterstütze, die Aufklärungsaktionen finde ich hierbei sehr gut. Bei einigen Themen, bei denen es Referenten gab, muss ich aber sagen, das einige, nicht alle, doch auch sehr radikal denken, ohne das direkt aus zu sprechen. Radikal kann auch die unterdrückte Seite sein und man kann das durchaus so empfinden ohne gegen diese Minderheit zu sein. Da gerade die radikaleren, die PKK ansprechen, weiß ich nicht wie viel Wahrheit in dem erwähnten Kommentar steckt, wobei ich die PKK noch nicht als wirkliche Bedrohung für die Türkei sah, wohl aber ihr Verbieten als einschränken von Rechten. Grundsätzlich ist es nicht das Land in dem ich Lebe und ich  zeige auch eher Interesse, als das ich da klare  Meinungen und fundiertes Wissen hätte, irgendwie hat mich die Diskussion aber motiviert. Außerdem sollte man über den Tellerrand und das eigene Land auch mal hinaus blicken, und auch mal sehen und verstehen was anders wo läuft, was man nicht unterstützen sollte.

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

 

Ich lebe im Internet

Ich wollte das niemals so recht wahrhaben, aber der Satz da oben stimmt.

Früher habe ich äußerst selten mal ins Facebook gesehen und auch alles andere musste ich selten besuchen, dann kam das Auslandssemester. Mein Leben für YouTube wurde geboren. Aus einem Abo wurden 30, aus ich guck alle paar Monate mal rein was der und der gemacht hat wurde, Oh mein Gott es ist schon wieder Montag, da kommt ein neues Video von…. . Außerdem habe ich angefangen zu bloggen. Der Blog nimmt auch wenn ihn nicht unendlich viele Leute lesen schon eine wichtige Stellung ein, ich meine man beginnt ja auch mehr Blogs zu lesen und zu interagieren, weil es Spaß macht gleichgesinnte zu finden und weil man versteht, das jeder View, jedes Gefällt Mir und jedes Kommentar heißt, ja jemand interessiert sich, diese Anerkennung gibt man gern.

Manchmal frage ich mich selbst ob es negativ ist das ich mehr vor dem PC sitze, doch eigentlich finde ich es auch gut, denn irgendwie kommt ja auch mal etwas kreatives zum Vorschein oder ein Text der mir am Herzen liegt, der dann oft auch positive Rückmeldung mit sich bringt, warum also verteufel ich etwas, das eigentlich gut ist?
Weil es die Medien tun?
Vielleicht! Vielleicht lasse ich mich davon beeindrucken das immer mehr Zahlen uns als handysüchtig einstufen, das wir zwanghaft erreichbar sein wollen. Und ja, ich finde ja selbst, das so manch einer mal ins Real Life zurück kann, aber eigentlich kann ich nicht sagen, das ich nicht i Real Life zugange wäre, also psssst Medien, ihr nutzt auch das Internet.:D

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉