Gläubig 

Wie gläubig ist denn euer Umfeld?

Mein Freund findet mein Umfeld sehr gläubig, weil wir hier alle Konfirmation gemacht haben, gut kann er glauben, sehe ich aber anders.

Ja ich war im Kindergottesdienst, weil meine Freunde da waren und es den besten Tee der Welt gab, ich will den haben!

Ja wir sind Konfirmiert, aber da gab es auch keine Kompromisse, das haben unsere Eltern gemacht, das haben wir zu machen und Jugendweihe gibt es in Hessen nicht. 

Aber ich bin in der Kirche zu Hochzeiten und Beerdigungen und meine Konfizeit, da musste ich ja. Ich sehe mich daher nicht als stark gläubig an, ich sehe mich als hoffend an, weil ich den Gedanken, es könnte da doch etwas geben nicht ganz loslassen will, obwohl ich dem Glauben selbst gerne widerspreche.

Für mich ist die Wahrnehmung von gläubig interessant, denn ich bezeichne Menschen als gläubig, die vorm Essen stets beten, die regelmäßig in die Kirche gehen, die ihr Vertrauen in Gott setzen und das weiter empfehlen. Menschen die Fasten und an Karfreitag tatsächlich kein Fleisch essen und wissen warum ( die meisten in meinem Umfeld wissen nicht warum, das macht man eben so, sagen sie), Menschen die es nicht dumm finden das man Karfreitag frei aber Tanzverbot hat. 

An sich habe ich ein fundiertes Wissen über das neue Testament und Feiertage, aber ich lebe meinen Glauben nicht, für meinen Freund bin ich schon fast christlich.

Nebenbei kenne ich auch die Edda aus Interesse ein wenig, so wie den Olymp. Auch habe ich die satanistische Bibel von LaVey ( hat man den so geschrieben?) gelesen, aber nicht alle Rituale darin. Ich mag einfach Geschichten und Philosophie ( ein bisschen).

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen;)

Eine Alternative für Deutschland?

Eigentlich wollte ich recht trocken berichten, es ist aber an ein paar Stellen (zu vielen, fast überall, sorry)  mit meiner Meinung mit mir durchgegangen. Gerne soll mein Kommentar dazu anregen das Programm zu lesen und sich selbst ein Bild zu machen, vielleicht regt man sich ja über meine Gedanken zu dem ein oder anderen Absatz auf und möchte mehr erfahren. Nur zu, Hauptsache informiert zur Wahl.

Zu Beginn wird hier bereits erwähnt, im Mittelpunkt dieser Partei steht die Familie und die deutsche Kultur. Als Kultur wird hier aber auch die christliche Kirche gesehen.(naja, wie gläubig sind wir noch? Eine Frage, die man sich schon stellen darf an dieser Stelle.

 Auf Seite 8 wird gesagt, man möchte den Staat wieder an seine Kernaufgaben heranführen, da dieser über seine Grenzen hinaus geht und die Grundsätze der Gewaltenteilung nicht mehr stimmen würde. In gewisser Weise kann man das irgendwo befürworten, sollte sich aber auch fragen, ist die Kernaufgabe des Staates gewachsen?

Grundgesetzänderungen möchte man mit einem Volksentscheid beschließen, was in Anbetracht der Wahlbeteiligung fragwürdig ist, was diese aber auch steigern könnte, denkt man daran, so wächst die Mitbestimmung, die viele Bürger vermissen.

Es klingt gut die finanzielle Unterstützung von Parteien durch den Staat ein zu dämmen, da diese in den Jahren immer mehr gestiegen sind.
Den Bundestag zu verkleinern, mag wenn man sich ansieht wie wenige Abgeordnete zu Abstimmungen anwesend sind gut klingen, es nimmt aber auch die größere Repräsentation des Volkes, oder die Möglichkeit dieser Repräsentation. Auch innerhalb der Parteien haben  die Mitglieder differenzierte Meinungen und umso mehr davon in eine Abstimmung einfließen, umso besser werden verschiedene Meinungen einfließen. Da ist es fraglich ob man Gelder oder Meinungen sparen sollte.

Die AfD möchte Monopole der Parteien im Bundestag senken, indem die Abgeordneten nur noch maximal vier Legislaturperioden im Bundestag sitzen dürfen. Weiterhin möchte man den Bundespräsidenten durch das Volk wählen lassen. Ersteres ist ein theoretisch guter Ansatz, praktisch ist jedoch zu erwähnen, es kommen in vielen Parteien nicht genug Leute dafür nach.

Man fordert weiterhin, eine private Rentenversorgung, für die, die im Parlament sitzen.

In Sachen Europa hört es sich nach einem hard and fast Brexit von Deutschland an, nun ja, auch für England wird der Brexit wirtschaftliche Konsequenzen haben.
Über soll es eine Volksabstimmung geben.

Der Justiz wird in gewisser Weise vorgeworfen, man könne sich nicht auf sein Recht verlassen.

„Wir wollen den Rechtsstaat stärken und dem Recht wieder zur Durchsetzung verhelfen. Erstens müssen sich die Bürger auf das Recht und ihr Recht verlassen können. Zweitens müssen sich die Organe und Institutionen des Staats wieder
an das Recht halten.“

(aus dem Parteiprogramm der AfD (Alternative für Deutschland); als pdf heruntergeladen; Seite 24 der Datei; erster Absatz unter der Überschrift Innere Sicherheit und Justiz)

An dieser Stelle eine Frage, habt ihr auch das Gefühl Menschen nutzen ihr Recht nicht immer, doch wenn sie es nutzen, wird es mühsam sein, doch von Erfolg gekrönt? Oder bin ich die einzige, die diese Erfahrung gemacht hat?

Um die Kriminalität zwischen Jugendlichen ein zu dämmen möchte man die Strafmündigkeit herunter setzen und die Polizei verstärken.
Wie wäre es damit die schulische Bildung und die Akzeptanz der Hauptsschule zu stärken? Nur so um vielleicht Perspektiven zu bieten, eventuell, ich meine so….

„Nicht therapierbare alkohol- und drogenabhängige sowie psychisch kranke Täter, von denen erhebliche Gefahren für die Allgemeinheit ausgehen, sind nicht in psychiatrischen Krankenhäusern, sondern in der Sicherungsverwahrung unterzubringen.“

(Aus dem Parteiprogramm der AfD; Alternative für Deutschland; als pdf heruntergeladen; Seite 26; Zweiter Absatz unter Punkt 3.4 Opferschutz statt Täterschutz)

(((Ach und sicher hilft dem psychisch Kranken ein lebenslanger Aufenthalt in Sicherheitsgewahrsam mehr als in einer geschlossenen Psychiatrie, aus der dieser meist, bei schlimmen Taten, auch nicht wieder heraus kommt. Hier sollte es wohl eher gute psychologische Gutachten geben. Erst in psychische Erkrankungen einlesen und dann urteilen!)))

Das Waffengesetz soll weiterhin nicht weiter eingeschränkt werden, heißt es im nächsten Absatz.

Kommen wir nun zum Militär. Natürlich soll die Wehrpflicht wieder eingeführt werden und natürlich wie zuvor und nicht auch für Frauen. Das soll helfen um sich mit Soldaten zu identifizieren.
Würde bei mir nicht helfen, ich würde verweigern, gäbe es denn eine für beide Geschlechter. Auch will man mehr militärische Reserven, was wohl fraglich ist in geschichtlicher Hinsicht.

Bei der Entwicklungshilfe fordert die AfD Hilfe zur Selbsthilfe, was ich im Prinzip unterstützen kann, auf die Ausführung kommt es an.

Die AfD möchte Eltern stärker finanzieren, da man glaubt Finanzen sind der Grund für den Rückgang der Geburten. Auch soll Elternzeit in die Rente mit eingehen. Auch glaubt man mit mehr Geburten häusliche Pflege zu stärken. Das halte ich für fraglich, ich will meinen eventuellen KIndern nie zur Last fallen und würde lieber jetzt schon auf ein Altersheim sparen.
Weiterhin bekennt man sich zu traditionellen Familie, Gott sei dank ist die Ehe für alle vor der Wahl schon durch gewesen.
Die Zeit der Eltern soll in das Kind gesteckt werden, Kind und Karriere so wie mehr Krippenplätze sind also kein Ziel.
Schön ist aber, es soll Unterstützungen für Studenten und Azubis mit Kindern geben, die nicht zurückgezahlt werden müssen.
Auch soll es für Familien zinslose Darlehen geben.
Es wird darauf eingegangen, dass die Anwesenheit einer Mutter essenziell wichtig für das Kind wäre, im Kindergartenalter (an dieser Stelle, Studien beweisen, das Kinder in diesem Alter vor allen Dingen Kontakt zu anderen Kindern brauchen um ein soziales Verhalten zu entwickeln, davon ab beweisen Länder wie England und Frankreich, in denen die Kinder seit Jahrzehnten vor ihrem ersten Lebensjahren in die Kita gehen, dass dies keinen negativen Entwicklungseinfluss hat).

Man möchte die Akzeptanz von Vollzeitmüttern steigern, was sicherlich positiv ist, aber zu fördern, jeder kann hier tun was er möchte und jedes Kind ist anders scheint nicht richtig zu sein…….
Weiterhin soll bei einer Abtreibung zu einem Kind geraten werden, das aber schneidet doch wohl den Aspekt ein, dass die Frau selbst entscheidet oder sehe ich das falsch ?

In Sachen Kultur möchte man die deutsche Sprache schützen indem man das Gendern sein lässt (oh ja) und es keine Anglizismen mehr geben soll (najaa). Außerdem will man Dialekte stärken (Bitte).

Kunst und Kuktur aber sollen von der Einflussnahme der Parteien frei sein (ahja).
Der Islam gehöre nicht zu unserer Kultur, weil wir ja alle sooo strenge Christen sind.

Gehen wir auf die Bildung ein, so will man Bachelor und Master wieder durch Diplom und Magister ersetzen, das ist in einigen Studiengängen sicher angebracht. Genderstudien sollen eingestellt werden…..?
Um die Ausbildungen zu stärken soll der Zugang zu Universitäten schwerer werden, der NC soll häufiger eingeführt werden……

Kommen wir zu dem Thema, der Einwanderung. Hier will man Kosten eindämmen, auch das Einwandern aus Drittländern, was jene außerhalb der EU meint. Man behauptet die Einwanderungskriminalität würde verschleiert werden und möchte es ändern. Auch ist eine Obergrenze der Flüchtlinge gefordert.
Hinzu kommt der Punkt, man hebt hervor, Integration ist mehr als nur eine Sprache, es beinhaltet auch kulturelle Aspekte.

 

Technologie soll gefördert werden.
Am Markt soll freie Software kontrolliert werden, als ob sie dann noch frei wäre.
Man ist für die Digitalisierung:
Subventionen in diese Richtung aber sollen stärker befristet werden….

Man ist gegen den Ausbau erneuerbarer Energien, da dies im Moment falsch umgesetzt wird.
Den Güterverkehr möchte man aber gerne auf die Schienen verlegen.

 

Sicherlich sind einige Ideen gut, so auch die Stärkung des Ansehens einer Mutter, die einfach Mutter sein will und ihre Unterstützung. Ist unser Land aber noch so altmodisch, dass wir nicht Leuten zugestehen können Mama mit und ohne Kariere zu sein und das wir homosexuellen nicht das Selbe wie heterosexuellen zugestehen?
Anhand des Parteiprogrammes bin ich mir unsicher ob die AfD so rechts ist wie es ihr viele Kritiker nachsagen, auf alle Fälle vermitteln das einige Anhänger, was nicht unbedingt besser ist. Weiterhin sind sie hart konservativ, was ebenso fraglich ist. Niemals ist man 100% gegen oder für eine Partei bedenkt das. Sind sie nun eine Alternative? Eine konservative ja, denn auch die CDU ist nun einmal nicht mehr so konservativ wie sie einmal war.
Ist das erstrebenswert? Das muss jeder selbst entscheiden, aber bitte immer mehr als ein Wahlprogramm durchlesen.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Die Bibliothek sie ist voller Leute,
überall sitzt sie die Meute.
Sie gieren nach Wissen,
es zerrt an ihrem Gewissen.

Die letzten Monate haben sie nichts gemacht
und sind so eines Morgens aufgewacht.
Sie stellten fest, das zu Semester Ende,
man zu jedem Modul eine Prüfung fände.

Jetzt rennen sie am frühen Morgen schon,
in die Bibliothek davon.
Sitzen hier bis die Nacht kommt herein,
unter der Lampen schlechten Schein.

In den Vorlesungen konnte man kaum jemand sichten,
fehlendes Wissen, will man mit Buchinhalt richten.
Über den Köpfen fliegen die Fragezeichen,
und irgendwie wollen diese nicht weichen.

Man nimmt sich vor, wie auch schon letztes Jahr,
nächstes Semester lerne ich früher, JA!
Doch sind wir mal ehrlich, zu uns, wissen wir alle,
Gute Vorsätze sind Selbstbetrug und die Beste Falle.

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

 

Viel Glück bei den Prüfungen, das wird schon !!

Happy End?

Ist es nicht schön, wir alle beschweren uns das es in Filmen immer ein Happy End gibt, sagen es darf auch gerne einmal anders ändern, aber wollen wir das?

Eigentlich wollen wir das nicht! Filme sind aber wegen ihrer doch immer nennen wir es sehr ähnlichen Handlung, langweilig geworden, aber sind wir ehrlich dann kennen wir mehr Leute die sagen, es wäre aber besser gewesen wenn…, hat der Film kein gutes Ende.

Warum? Wir gucken Filme um in eine andere Welt ab zu tauchen, ich denke wir wollen das diese Welt uns das Gefühl gibt, das Leben ist schön, denn wir schauen Filme ja um zu entspannen.

Wie komme ich darauf? In letzter Zeit hatte ich ein bisschen mehr Freizeit, dabei habe ich ein paar Serien beendet, die ich schon länger geguckt habe, dabei habe ich bemerkt, man kann es mir nicht recht machen, ich will immer ein noch besseres Ende, obwohl ich ja diese Friede Freude Eierkuchen Welten nicht mag.

Alles in allem habe ich aber auch fest gestellt, das ich die Serien insgesamt besser fand, deren Ende nicht, nennen wir es, perfekt waren, denn sie waren auch wenn alle im Fantasy bereich lagen realistischer.
Des Weiteren denke ich kommt es darauf an was man sich ansieht, was ich hasse ist es wenn ein Horrorfilm ein zu gutes Ende hat, es müssen nicht alle sterben, es darf eine Möglichkeit geben das Monster zu besiegen, ja, aber bitte alle sollten auch nicht überleben und offene Enden, sind hier oft das beste, dann aber bitte nicht immer für einen zweiten Teil nutzen, der die Geschichte wieder zerstören könnte, ja.
Ich liebe Horrorfilme, aber noch mehr liebe ich die Bücher von Stephen King, die in die Richtung Horror gehen! Warum? Er macht das super, es ist spannend und es gibt einen Ausweg, denn der Leser erkennen kann wenn er den aufmerksam ist, ein Ausweg heißt aber nicht immer ein Happy End! King schafft es den Grad zu finden zwischen menschlichen Problemen und der Welt der Fantasy und das alles hervorragend ein zu setzen, wenn man dann nicht auf das gesagte achtet, übersieht man oft das wichtige und erkennt am Ende die Lösung des Problemes nicht, die Enden vieler Bücher scheinen offen, ergeben sich aber eigentlich aus den Informationen, die im Buch gegeben wurden!
Bei King habe ich mich noch niemals darüber geärgert wenn jemand, den ich im Laufe der Geschichte lieb gewonnen habe gestorben ist, nicht etwa weil ich seinen Tod erwartet habe, nein, irgendwie wirken die Geschichten dennoch vollständig, in einem Film, oder einer Serie, ist aber selbst der Tod schon oft Klischee behaftet, denn irgendwie kann man fast immer erahnen wer stirbt oder überlebt, das stört, ich brauche Überraschung, denn sonst braucht man einen Film gar nicht erst ansehen!

Was denken denn andere über das Happy End, ist es ein Muss?

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉