Recherche

Recherche gehört zu jeder Hausarbeit und sie fällt immer unterschiedlich schwer aus. Allgemein möchte ich aber sagen, besonders in der Sprachwissenschaft ist sie für die Slavisten nicht von Vorteil.

An sich gibt es wenig Bücher in deutscher und/oder englischer Sprache über die slavistische Sprachwissenschaft. Einige Phänomene, die in vielen Sprachen vorkommen kann man sich aus Büchern über die Hispanistik, die Galloromanistik oder Germanistik holen, aber nicht alles.
Hier kommt es dann darauf an ob man in seinen ersten beiden Semestern, in denen man die Einführung in die Sprachwissenschaft hat einen guten Dozenten hat oder eben Sprachkenntnisse um bereits bei Studienbeginn wissenschaftliche Texte in der gelernten Philologie zu verstehen. Beides kommt selten vor und so bleibt die slavistische Sprachwissenschaft für viele schwierig.

Man könnte jetzt plump sagen, Studium bedeutet selbst etwas heraus zu finden und da gebe ich auch recht, dennoch finde ich es ein wenig anstrengend und vor allen Dingen anstrengender als andere Linguisten es haben und somit ungerecht.
Germanisten haben tausend Autoren und wir haben den Rehder, den wir nicht alle verstehen und der nicht so übersichtlich ist wie man es gern hätte. Als Einführung halte ich ihn wenig  geeignet, da viele Dinge nur unzureichend erklärt werden und so erschließt sich vieles erst in de n höheren Semestern, in denen die Grundlagen sitzen sollten.
Was also tun? Naja mehr Zeit in die Arbeit stecken, immer in der Germanistik suchen und auf den Websiten anderer Universitäten nach öffentlichen Materialien suchen, das hat mir oft weiter geholfen, denn einige Power Point Präsentationen, der Unis Jena, Siegen, Darmstadt und Leipzig sind wirklich gut und Online zur Verfügung.

Warum ich das schreibe? Vielleicht erreicht es einen verzweifelten Ersti, vielleicht macht es auch Studenten in anderen Fachbereichen Hoffnung und vor Allem, recherchiere ich mich in Linguistik gerade mal wieder quer durch das deutsche, englische und russische Netz. Durch linguistische Datenbanken, Korpora und Unis mit Philologien  oder sogar Slavistik.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Zelda spielen auf der Uniwebsite

Ich beginne nach einem mehr oder weniger erfolgreichen Bachelor meinen Master, auf der selben Uni. In meinem Bachelor könnte man viele Kurse vorziehen, die Informationen diesbezüglich standen in den Veranstaltungen selbst oder im Verlaufsplan, also ob man vorher bestimmte Kurse braucht um sich an zu melden.

Aber Stopp es wäre ja viel zu einfach wenn das so bleibt, dann könnte ja jeder Masterersti einfach seinen Stundenplan erstellen und käme nicht zum ominösen Studieneinführungstag, der laut Website sicher stattfindet aber wann, das weiß niemand.

Als von einem Zelda Spiel  in meiner Kindheit geprägtes Kind, das zu wenig Nerd ist um sich mit dem Spielen wirklich aus zu kennen, gebe ich natürlich nicht auf als man mir im Veranstaltungsregister nicht sagen kann welche Seminarräume ich nächstes Semester beteten darf. Manchmal bekam Link die Tipps auch erst von Feen, Hexen, Eulen oder anderen Tieren im Wald. 

Ich gehe also in den Wald der Studienordnung- Sonderverordnungen und suche mehrere Stunden und dann da, nach 500 Querverweisen, die wie Teleportationen wirken, nachdem ich mich mehrmals heilen musste und von vorn beginnen, habe ich es geschafft, ich weiß welche Kurse ich besuchen darf. Jetzt erstelle ich meinen Stundenplan nach einem Tag Arbeit. 

Einige Tage später schaue ich ob man den Termin des Studieneinführungstages für Masterstudiengänge bekannt gegeben hat, noch nicht, aber vielleicht fehlen mir auch nur die Hinweise.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen;)