Teste dich oder warum ich zur Öko-Tante werde

Hey hallo,
also grundsätzlich ist es nichts schlechtes auf ökologisch abbaubare Stoffe zu achten und nicht zu viel Plastik- Müll zu produzieren, darauf zu achten, wo Lebensmittel und Kosmetika herkommen, aber ich finde alles immer in einem gewissen Maß, ich bin zum Beispiel nie auf die Idee gekommen, mir Pflegeprodukte selbst her zu stellen. Bis jetzt.

Ich habe unfassbar trockene Haut, die ich durch Kälte und Stress bekommen, laut dem Hautarzt nur trockene Haut, keine Neurodermitis, nachdem auch meine Kopfhaut angefangen hat, freudig mit zu Jucken (Nein ich habe keine Läuse, habe es überprüft, mehrfach, wie eine Verrückte), habe ich beshlossen besseres Shampoo zu nutzen, im Endeffekt bin ich bei Babyshampoo hängen geblieben, alles andere hat viele Inhaltsstoffe, die meine Haut nicht mag, oder enthält Alkohol und Parfüm, da sich meine Kopfhaut irgendwann wieder beruhigt hat, bin ich dumm wieder zu normalen 0815 Shampoo gewechselt. Es hat mic interessiert ob es da Hausmittel gibt und ja, die gibt es.

Olivenöl und Honig ergeben zum Beispiel eine gute Spülung, das kann ich nur bestätigen.
Außerdem kann man Waschmittel ganz einfach selbst herstellen. So zum Beispiel Duschgel. Man braucht:
15 gramm Kernseife
1Tasse warmen aufgebrühten Tee, der Tee kann zum Beispiel aus Kräutern sein, die positiv wirken, Pfefferminze, Brenessel  oder Jasmin, einfach Zitrone für den Geruch
1-2 Tropfen ätherische Öle (Lavendel wirkt beruhigend)
Das tut man alles in eine leere Duschgelpackung oder eine Flasche und schüttelt es, vielleicht kippt man noch eine Tasse kaltes Wasser nach, dann kann man es im Bad lagern.

Meine Haare wasche ich zweimal die Woche mit einem Roggenmehl- Shampoo, was eigentlich 3-4 EL Roggenmehl mit einem Schneebesen und lauwarmen Wasser ( ca eine Tasse) meint. Das massiere ich mir auf den Kopf ein und spüle es dann aus (mann sollte die Haare vorher kämmen, sonst hat man wenn man schlecht rührt Mehlpampe in den Haaren).
Dazu spüle ich sie einmal die Woche mit Apfelessig (zum Leidwesen meines Freundes), das hatte ich in einem Blog gelesen, bevor ich die Information mit dem Mehl hatte. Es hat gut geholfen, der Juckreiz hat agenommen und die Spülung mit dem Essig verrät dir auch stets, durch ein Brennen, ob du dir den Kopf noch wund kratzt (die Stellen lassen nach).

Anfangs war ich wirklich skeptisch, aber meine Haut ist besser geworden, die wunden Stellen fast weg, mein Kopf juckt weniger. Ein paar Anregungen verlinke ich mal.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Haare waschen mit Roggenmehl – So klappt’s mit jedem Haartyp

Das benutze ich als Duschgel

http://www.maras-welt.de/2013/10/06/shampoo-selbst-gemacht/