Nochmal zum Grundeinkommen 

Das schärfste Argument gegen das Grundeinkommen, das ich für mich gültig gehört habe, kam von einem Mitarbeiter im sozialen Bereich. Er arbeitet mit schwererziehbaren Jugendlichen und kennt so auch die typischen Eltern. Für ihn ist das Grundeinkommen nichts, denn so unterstützt man die, die ohnehin nur auf der faulen Haut liegen wollen und die er versucht auf den richtigen Pfad zu lenken. Aber besonders auch die, die absolut nicht wollen und noch Kürzungen im Harz IV erhalten.

Alles schön und gut aber, eine große Zahl an faulen Menschen  bezieht abzugsfrei Harz IV, weil sie wissen, sie müssen Bewerbungen schreiben und zu Vorstellungsgesprächen gehen, wenn sie dort aber niemanden überzeugen, können sie weiter zu Hause bleiben. 

Ich kann euch sagen, bei meiner Arbeit an der Raststätte, aber auch jetzt in der Packetsortierung sind mir einige solcher Beispiele unter gekommen. 

Ergo, die bekommen ihr Geld so oder so, aber mit dem Grundeinkommen müssen sie mehr Haushalten, da gibt es nämlich keine Zuschüsse mehr zum Wohnen, da das Grundeinkommen dafür reichen sollte, auch Nebenkosten müssen selbst getragen werden. 

Ja man hat dann immer Geld aber auch mehr an das man denken muss. 

Auf der anderen Seite stehen da große Familien mit zu wenig Geld für eine große Wohnung, Studenten ohne Anspruch auf BAföG, Kranke die nach 2 Jahren kein Krankengeld mehr beziehen, aber auch kein Harz IV, sie sind ja noch angestellt nur krank. 

Es gibt zahllose Beispiele für Menschen, die wenig Geld haben oder viel arbeiten obwohl sie sich schönen sollten oder lernen. Das Grundeinkommen kann so etwas ändern. 

Schlecht finde ich das nicht, auch nicht wenn ich sehe, Friseusen verdienen in Großstädten zu wenig um sich eine Wohnung zu leisten. Meine Tante Bekommt gelernt weniger pro Stunde als ich und hat eine Familie, alles Punkte in denen ein regelmäßiges Einkommen gut wäre. 

Auch fordern viele Arbeitgeber einen Führerschein, den kann sich nicht jeder leisten, ebensowenig die unbezahlten Praktika die für einige Berufe gewünscht sind, sogar über ein halbes Jahr. 

So falls ich euch zum Nachdenken gebracht habe ist das gut, dann müssen wir nur noch die Regierung, falls wir je wieder eine haben überzeugen.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen;)

Hallo Kapitalismus

Da sitze ich in Entrepreneurship, einem Vertiefungsmodul meines großen Nebenfach BWL, vorn berichtet ein junger Entrepreneur von seiner Firma, gelassen  sagt er, das Produkt ist mir nicht so wichtig, ich könnte auch Bohrmaschinen verkaufen (er verkauft Kosmetika), es geht mir um den Aufbau eines Unternehmen. Wow wenn du sagst es geht mir nur ums Geld könnte der Satz aus Marc-Uwes Känguru Trilogie stammen. Dann setzt er sogar noch einen drauf mit den Worten, ja Gewinnmarge sagen wir mal wir produzieren sehr billig und verkaufen teuer. Ehrlich ist er ja. Aber wow, mein Gedanke, okay du unterstützt Seasheppert das ist positiv zu bemerken.

Ansonsten, warum studiere ich noch gleich BWL, ich die in ihrem Blog ihre Geschichten frei veröffentlicht, die hier über Politik schreibt und sich vorgenommen hat Parteiprogramme zu lesen um das gute Gefühl zu haben vielleicht Leute begeistern und aufrütteln zu können?
Ach ja es ist ein Nebenfach und oh ja, da war dieses kenne den Feind. Ich sehe, da war was und ah, mein Studiengang arbeitet ein bisschen auf Selbstständigkeit hin, ich glaub das ist nicht so mein Ding.

Im Allgemeinen aber hat es eine Freundin gut getroffen, Gastvorträge in der BWL, das sind doch auch nur Werbemaßnahmen, ja schon irgendwie, auch unsere Dozenten, kennen sie dieses Start- UP? Das ist aber ein Kommilitone, schauen sie mal in den Shop, äh NEIN!

Der oben angesprochene Marc-Uwe Kling spendet das Geld das für Känguru- Merch reingeht übrigens und das Buch ist super, jetzt mache ich auch mal Werbung für Kritik und gute Lektüre und eine gute Sache.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Zu früh für eine Vorlesung

Vorlesungsbeginn 8:00 Uhr, alles gut denkst du im ersten Semester, die Uni ist gerade mal 10 Minuten weg von mir, früher musste ich mit dem Bus eine Stunde zur Schule fahren und der Bus kam vor 7:00 weil, man am Arsch der Welt gewohnt hat. 8:00 das ist chillig, das ist spät.

8:00 Uhr es gibt kein andere Vorlesung denkst du im zweiten Semester, na gut, das ist ja nicht so schlimm, das war letztes Jahr auch so, da hast du es auch geschafft nach der Party am Vorabend in der Vorlesung zu sitzen, meistens jeden Falls und Kaffee und u ihr wurdet quasi Freunde, eine wunderbare Freundschaft ist das. Du würdest gern länger schlafen aber noch bist du überzeugt, das schaffst du.

8:00 denkst du im dritten Semester, was ist nur los mit diesem Dozent? Wenn man seine Stunden oft so legen kann wie man will, warum dann auf 8:00? Das ist viel zu frühe, ich komme um halb 9:00! Das reicht oder um 9:00, da verpasse ich nichts, da kann der noch nicht so viel sagen, am liebsten würde ich gar nicht kommen, aber leider gilt hier auch noch Anwesenheitspflicht.

8:00 Uhr denkst du dir im vierten Semester nicht in Russland, Leute! Hier kann ich ausschlafen und mein Wohnheim hängt ma Unigebäude geiler Scheiß!

8.00 denkst du dir im fünften Semester alles klar das ging vor deinem Auslandssemester auch, warum jetzt nicht. Du kommst sicher immer pünktlich hast du ja früher auch meist geschafft, glaubst du, ja bestimmt. Mensch die Bahn fährt dieses Semester aber scheiße und die Busse sind ständig zu spät, als ich das Auto nehmen wollte sprang es nicht an, Entschuldigung, warum muss man denn um 8.00 auch noch Sprachkurs haben, das ist wie Schule da kennen einen die Dozenten auch noch!

8.00 denkst du dir im sechsten Semester, schaust deine Dozentin an und siehst , sie denkt einfach genau das Selbe, dann spricht sie die erlösenden Worte, wollen wir eine halbe Stunde später anfangen? Alle nicken du denkst dir yeah 30 Minuten mehr Schlaf nach dem Feiern, vielleicht komme ich mit einem Kaffee aus. Du verschläfst jede zweite Woche, aber auch zu den Veranstaltungen um 10.00 und wenn du fest stellst das du an der Arbeit um 6.00 putztmunter stehst fragst du dich am nächsten Tag um 10.00 müde und halbtot in der Uni, den Vorabend genau so verbracht wie den vor der Arbeit, was du falsch machst, wann du so faul geworden bist und seit wann 8.00 früh ist, du errinerst dich das du mal um 6.00 für Cartoons aufgestanden bist und erkennst YouTube jetzt richtig zu schätzen. Du schaust auf den Kaffee vor dir, überlegst ob du dir einen Smoothie mit Guarana holen solltest um auch die Vorlesung um 10.00 zu überstehen, oder ob du gleich Koffeintabletten nehmen solltest, dann fragst du dich, wenn du sonst immer in der Prüfungsphase begonnen hast viel Kaffee zu trinken und dein Level jetzt schon so hoch ist, was machst du am Ende des Semesters und wird es wenn du dich für den Master entscheidest überhaupt noch etwas geben, was dich wach hält? Wie willst du eigentlich jemals arbeiten?

 

Schönen Gruß, Auf wiedersehen 😉

studium

Ich habe eine neue Stelle, also so neben dem Studium.

Weil ich in besagten Studium aber in meinen folgenden Semestern weniger als die Hälfte an Vorlesungen habe (juhu!!) habe ich beschlossen, denn meine Eltern verdienen anscheinend zu viel als das ich Bafög bekäme, Teilzeit zu arbeiten um niemanden auf der Tasche zu liegen.
Die erste Aussage die ich von meiner neuen Arbeitskollegin dazu höre ist: „Ich dachte im Studium muss man auch was tun!“
Ich denk dann so, „Stopp!“

Sorry aber nur weil ich es mir zutraue Arbeit und Studium unter einen Hut zu bekommen heißt das nicht, das ich da nichts zu tun habe, ich traue mir eben ein bisschen besseres Zeitmanagement zu als anderen und es muss sich ja auch nicht jeder stressen, warum auch? Ich brauche einen gewissen Stresslevel sonst langweile ich mich oder noch schlimmer ich schiebe alles auf, dann hasse ich mich selbst, kontraproduktiv! Dann lieber ein bisschen Motivationsstess!

Aber für alle die überlegen ob sie studieren sollen und sich das ganz leicht vorstellen, NEIN! Studieren ist nicht einfach ganz und gar nicht, auch wenn es euch anfangs so vorkommen mag, denn Hausaufgaben fallen weg, oft auch die Anwesenheitspflicht und darf ich euch was sagen, genau das ist das Fatale am ersten Semester. Ihr als Erstie wart seltenst in der Vorlesung, habt nichts nachgearbeitet, hattet aber spitze Parties (lasst die euch um Gottes Willen nicht nehmen!). Dann am Ende des Semester aber kommt sie, die Klausurphase und ihr wisst nichhts, ihr wart ja nicht da.

Sind wir ehrlich im zweiten Semester fangt ihr auch nicht früher an zu lernen, es ist immer das Selbe! Erst ne Menge Spaß und dann wenns hoch kommt einen Monat Stress und der Monat kam ganz plötzlich.

Irgendwann stellt ihr dann noch fest das es verdammt teuer ist so oft weg zu gehen, oder essen zu gehen, oder sich „Mal“ was zu leisten. Euer Bafög reicht hinten und vorne nicht und euer Vermieter denkt sich 50 oder 100 Euro mehr haben die Studenten schon, lass mal die Wohnung zum zweiten Mal in einem Jahr renovieren und die Miete erhöhen, das ist der Moment, in dem ihr nach einem Nebenjob sucht. Der macht euren Monat den ihr zum Lernen habt aber noch deutlich schwieriger, denn jetzt stellt ihr folgendes fest, mein Chef gibt mir frei, aber ich kann mir das nicht mehr leisten, ich hatte mehr Geld zur Verfügung und kann nicht mehr mit weniger auskommen, also heißt es zwischen dem Hardcorelernen auch noch Arbeit einschieben!

Von alle dem abgesehen gibt es aber auch ein paar Probleme in der Uni, ihr werdet immer so ein zwei Veranstaltungen haben, da habt ihr Pflicht Anwesenheit und wenn ihr einen Kombi-Bachelor macht, liegen beide zur selben Zeit, nette Studenten werden das vor euch dem Dozent schon mal per Mail schreiben, der wird das dann in der ersten Vorlesung ansprechen.. Vielleicht betet er sogar an seine Veranstaltung zu verlegen, aber er wird das nicht tun! Das ist sein Termin und ihr wollt etwas von ihm, kommt damit klar. wiederholt eine Veranstaltung, entscheidet euch!

All dem zum Trotz werdet ihr euch Freizeit nehmen, die ihr bereuen werdet, die aber verdammt geil wird und viele Veranstaltungen am Morgen wegen Parties verpassen, aber was solls, wenn ihr studieren wollt kommt ihr irgendwie durch, aber denkt nicht es ist ein Spaziergang. Ich wünsche allen viel Spaß das selbst heraus zu finden und jedem Faulen unter euch einen Kommilitonen wie mich, der fast immer da ist und seine Notizen gerne abgibt, euch anbietet mit euch zu lernen, weil er euch im nächsten Semester wiedersehen will.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉