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Mein Leben lang denke ich zu oft an andere, Ich meine nicht das ich mich selbst ganz vergessen würde, aber ich bin schon, auch wenn es manchen, denen ich nichts abgewinnen kann,was aber selten ist, ziemlich nett.

Als Kind wollte ich immer das wir alle zusammen spielen und habe versucht Kompromisse zwischen den Gruppen zu finden, so stand ich zu dieser Zeit schon zwischen den Stühlen, weil gerecht für mich auch schon damals nicht einseitig war und ich irgendwie wusste, das nicht nur das was ich tun will richtig ist, sondern das es auch noch andere Ansichten gibt.

In der Schule war ich fleißig und ich hatte eigentlich immer die Hausaufgaben, und wenn ich sie morgens im Bus gemacht habe, weshalb ich mich selbst niemals als Streberin bezeichnet hätte, ich war zu faul. Aber ich habe gern den anderen meine Hausaufgaben zum abschreiben gegeben und gemeinsam mit einer Freundin blieb ich des öfteren vor Arbeiten länger um mit meinen Klassenkameraden den Stoff nochmal zu wiederholen, Nachhilfe quasi.

Im Abitur habe ich viele Gruppenarbeiten gemacht, mit Leuten mit denen ich klar kam, auch wenn ich wusste, ich bin die Gruppe und die anderen schreiben nur ihren Namen darunter, was ich wieder tun würde, ich kam mit den Jungs, die es meistens waren am besten klar und will meine Abende kurz vorm drucken bei ihnen um nichts eintauschen, chillen, Kasten killen und meine fertige Arbeit ansehen, auf die wir alle eine 1 oder 2 bekamen 😉 Bitte meine Schätzchen

An der Arbeit bin ich immer bereit zu tauschen oder ein zu springen, das ist kein Problem und in der Uni sitze ich oft neben Leuten, denen ich noch  etwas erklären kann und treffe mich auch mit eben diesen.

Ich bin irgendwie stolz auf all das, auch wenn mich mancher fragt was ich den zurück bekomme, dafür, das man mir immer schreiben und mich anrufen kann, wenn man Probleme hat, das man fast immer bei mir schlafen kann und ich Leute auch Nachts noch abhole oder fahre, wenn sie niemand anderen finden und gerade nicht, oder noch nicht fahren dürfen. Das ich mich überreden lasse hier und da hin zu gehen, weil sie es sich nicht alleine trauen.

Was habe ich davon?

Ab und an Stress, ja, aber auch schöne Abende und neben eben den Personen die es nicht zu würdigen wissen, auch viele die es wissen und die besten Freunde, die ich mir wünschen kann, schöne Momente und das Gefühl etwas geleistet zu haben, ich denke ich höre nicht damit auf, etwas zu sein, was ich, auch wenn das Wort mittlerweile negativ beladen ist, ein Gutmensch zu sein.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen.

Eine Klausur kaann man wiederholen, eine gute Party nicht

Also grundsätzlich, ja, aber ( das gefährliche Wort, das alles davor zunichte macht), man will ja irgendwann mal fertig sein mit dem Studieren (eigentlich nicht).

Also klar geht feiern und umGottes Willen macht euch nichts vor, ihr lernt nachts nicht und ihr schlaft nicht früher nur weil ihr in den nächsten Wochen Prüfungen schreibt, bitte geht auch in der Prüfungszeit aus, vielleicht aber ein bisschen weniger als sonst, vielleicht mal ein bisschen ausgeschlafen und nüchtern lernen. Das sind konstruktive Tipps. Das ist voll lustig wenn du die Leute die immer mit dir im Club waren triffst und die dir sagen, ich wollte gestern lernen, deshalb bin ich nicht weg gegangen, ich hab Game of Thrones noch mal von neuem angefange, das ist nälich was daraus wird. Ich aber stand im Club und hatte plötzlich ne menge Platz zu tanzen, fand ich geil, fands aber scheiße, das der ein oder andere gefehlt hat.

 

Das Motto da oben im Titel haben aber auch viele Studenten und das mag bei manch einer Party auch stimmern, aber nicht bei jeder und das weiß man vorher leider nicht. Also nehmt euch Zeit zu feiern, habt Spaß aber übertreibt es nicht und werdet nicht der berühmte Student aus dem 34. Semester von Jodel.

Vielleicht sollte man das mal ehrlich formulieren, Gute Partys kann man nicht wiederholen, Prüfungen schon, es bringt aber auch nichts wenn man es umgekehrt sieht und statt zu lernen Netflix schaut.

Allerdings gibt es ja verschiendene Studenten, diedie das Motto haben, Studieren ist eine Party und ich feier sie hart. Die sind jeden Abend unterwegs, die sind nie in der Uni und die lernen zwwei Tage hardcore vor den Prüfungen und das schlimmste die kommen oft voll klar und hatten wahrscheinlich die geilste Studentenzeit, wobei voll klar halt die bestehen heißt und nicht die haben einen guten Abschluss, man kann jetz sagen ja gut kommt drauf an was man machen will, nich?

Es gibt auch ide Streber, die einfach schon immer welche waren und welche bleiben werden, sie waren noch nie aus, das Studium und ie Noten im Studium sind ales was zählt und oft sind Mami und Papi daran schuld. Sie sind immer am lernen und verstehen nicht wie man sich im Studium so gehen lasen kann, die Noten sind was zählen und man ist doch die geistige Elite.

Es gibt solchedie einfach gut sind, die locker an alles dran gehen, hier mal lernen da mal lernen und mit pasablen Noten rauskomen und trotzdem überdurchschnittlich viel weg gehen ( ich muss das trifft auf mich zu in manchen Kursen, in BWl bin ihc eher so, ich werde durchfallen,ich schaffe das nie, oh bestanden cool bestanden ist gut, dann aber in Literatur so, läuft versteh ich voll, Noten sind bekannt, yeah das lief ja mal richtig gut, hab kaum was gemacht^^, aber auch bei meinen Sprachen kann ich verzweifeln, polnische Grammatik, Diskursanalysen in der Linguistik, schrecklich). Das scheint unfair, aer hey vol cool wennjemand kann für was er sich interessiert.

Und nan gibt es den Klassiker, den angesprochenen, zwei Wochen, ich lerne ab jetzt. Netflix wird mein Freund, ich hab aber alles mal angesehen. Jetzt zählt eigentlich hab ich mal in Sekundärliteratur geguckt und war ich in den Vorlesungen? Dann läufts und ich schaffe es in den letzten Tagen genug wissen in meinen Kopf zu bekommen, gehe nihct mehr weg, bin voll dizipliniertund stolz auf mich!
Ich weiß nicht was Sekundärliteratur ist und/oder wie mein Dozent ausieht, schlafose Nächte nach mienr Netflixphase sind vorprogrammiert.

Generel schient der Kaffee und Energiedrink-Konsum zu steigen, die Müdigkeit mit ihr, aber auch das Fachsimpeln zu den Themengeht jatzt. Plötzlich weiß der ganze Kurs worum es geht. Jetzt kommen Fragen zur Klausur auf oder zur Hausarbeit, die zwar schon in der ersten Vorlesung oder dem ersten Seminartermin beantwortet wurden, aber weiß das schon noch? Hut ab liebe Dozenten, die ihr das jedes Jahr aufs Neue mitmacht und auch noch verständnis habt, sie waren sicher in der ersten Veranstaltung nicht da, das ich nicht lache, nett nicht zu sagen, sie haben sicher geschlafen.

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉