Verspätet zu Chemnitz

Ich versuche eine Thema niemals nur von einer Seite zu betrachten und genau das war bei der Berichterstattung zu Chemnitz nicht einfach. Egal wo man hinsah, fast immer gab es die selben Meldungen und Videos.
Warum?
Weil es in Deutschland schwierig ist eine rechte Ausschreitung nicht publik  und groß als Schlagzeile in einem Medium auf zu zeigen.
Schwierig finde ich das Bild, das jetzt einmal mehr auf Ostdeutschland und besonders Chemnitz liegt.

Es ist richtig und wichtig, in den Medien rechte Ausschreitungen zu erwähnen. Es ist richtig auf zu zeigen, es gibt hier IDIOTEN, die öffentlich den Hitlergruß zeigen und die Hetzjagden auf Migranten machen, wie es Videos zeigen. Man sollte zeigen diese Menschen beleidigen und verfolgen wahllos Asylanten, denn sie wissen ja nicht wer ihnen da vor die Füße gelaufen ist.
ABER!
Sollte man nicht auch sagen, NICHT ALLE sind/waren hier solche IDIOTEN?
Sollte es in den Medien nicht auch Thema sein, dass es diese Eskalation aus einem Grund gab?
Dieser heiligt nicht annähernd die Mittel, aber er ist nicht unwichtig und meiner Meinung nach führt sein Totschweigen dazu, dass die Menschen immer weiter nach rechts rücken, bei den nächsten Wahlen oder gar nicht mehr wählen, weil sie sich zu recht enttäuscht fühlen.
Niemand erwähnt, dass der Mord an einem vermutlich Deutsch- Kubaner, der einer Frau helfen wollte, die von vermutlichen Asylanten bedroht wurde, sowie die schweren Verletzungen, die zwei vermutlichen Russland-deutschen zugefügt wurden, die dem Mann zur Hilfe kommen wollten, durch den angesprochenen vermutlichen Asylanten und seine nennen wir es Bande, nur die Spitze des Eisbergs sind.
Dieser Eisberg setzt sich, wie man diesem Interview entnehmen kann, aus Banden von Asylanten in der Innenstadt zusammen.

Die Innenstadt ist gefährlich geworden und das in den letzten Jahren. Es gibt Stechereien, Verfolgungen, Übergriffe an Frauen, immer wieder Verletzte. In der Innenstadt stehen übrigens auch Wohnhäuser, ich kenne Leute, die da leben. Das alles spielt sich also nicht am Rande, sondern mitten in der Stadt ab.
Und die Polizei? Hat eine Wache nicht weit entfernt, ist aber immer zu spät oder kommt nicht, warum?
Ehrlich gesagt, weil sie wahrscheinlich, wie überall in Deutschland chronisch unterbesetzt und bereits unterwegs sind.
Ich habe von einem bekannten den Vorschlag von mehr Präsenz in der Innenstadt gehört, aber würde dass das Problem nicht nur verlagern?

Sorry, aber auch das hätte erwähnt werden dürfen, also nicht nur am Rande.

Mir sind darüber jedenfalls wenig bis gar keine Artikel in den großen Zeitungen begegnet, auch nicht wenn es sich um jene handelt, sie nicht zum Springer- Konzern gehören.

Natürlich gab es bei der Demo extrem Rechte und Linke Lager, die die Polizei in Schach halten musste, aber das wurde erwähnt ( was ich nur sage,weil das wer vor mir abgestritten hat, aber ich habs gelesen, bei googlenews, also recht präsent), ebenso wie der Fakt, dass die Demo zu größten Teilen ruhig verlief.

Was halte ich nun von #wirsindmehr, ich bin froh, dass es politische Bands gibt, die zu Aktionen gegen rechts aufrufen und es war vorhersehbar, dass die Hosen und Feinesahne mit von der Partie sein werden.
Nach langem Hadern wäre ich gern da gewesen, bis mir auffiel, ich bin vorher im Urlaub und kann keinen Zug bekommen, der mich vor Ende der Veranstaltung an den Chmenitzer Hauptbahnhof bringt.
Allerdings weiß ich auch, ein Campino wird eine schlechte Situation, durch Ausländer verursacht nicht beleuchten!
Aus seiner Sicht, sowie der einiger anderer Musiker, deren Musik mich geprägt hat, sowie zum Beispiel ZSK,  darf man sich glaube ich gar nicht negativ zu Flüchtlingen äußern. Vielleicht übertreibe ich hier, aber das ist das Bild, das mir vermittelt wird.
Ich  bin ProAsyl, es ist wichtig Menschen zu helfen, die ihre Heimat verlassen mussten! Wir wollten auch aufgenommen werden!
Aber es ist falsch nicht sagen zu dürfen: Ein ARSCHLOCH ist ein ARSCHLOCH egal wo es herkommt! und Eine GRUPPE SPINNER, die Leute absticht und verletzt, die hat in den Knast zu gehen und wenn ein Trauma der Ursprung ist, dann für ein paar Jahre in Behandlung, aber in die Geschlossene!

Ich finde die Berichterstattung lenkt von dem Problem ab. Zudem denke ich das Problem zu beleuchten ist schwer. Hätte es eine Zeitung getan, so hätte eine andere sie dementiert. Warum?
Wegen der Statistik! Es stimmt, der Anteil der Gewalttaten durch Flüchtlinge hat nicht zugenommen. Man muss aber auch sehen, ein gleichbleibender prozentualer Anteil, bei steigender Flüchtlingszahl ergibt dennoch mehr Straftaten.
Allerdings kann ein Medium in Deutschland, nicht ohne mit dieser Statistik dementiert zu werden darüber schreiben! Es werden Stimmen laut, die das Medium als rechts betiteln, die sagen die Lage würde verklärt dargestellt, weil der prozentuale Anteil ist nicht größer geworden und kleiner als der Anteil von Deutschen begangener Straftaten.

Okay, das ist ein Problem!
Denn so kann man gar nicht aufzeigen, das es Probleme gibt und keine Lösungen können gesucht werden.
Ein Beispiel, ich habe auf Jodel eine Diskussion darüber gehört, das viele Flüchtlinge auch in  Fällen von Körperverletzung milde Strafen, wegen eines Traumas aus dem Heimatland, bekommen.
Okay, aber könnten wir das nicht die erste Zeit in der Geschlossenen behandeln, wenn sich die Körperverletzung dem Mord annähert? Dann ist der Flüchtling doch eine Gefahr für Andere und darf eingewiesen werden und er würde auch fairer halber seine Behandlung bekommen!
Ich Mutmaße hier nur, denn es hörte sich so an, als ob auch Flüchtlinge, die Menschen beinahe um brachten schnell auf Bewährung verurteilt wurden, aber ich habe keine Beweise! Ich denke eben nur, dass sich solche Fälle negativ auf die gesamte Stimmung auswirken und wir haben das Internet, wenn keine Zeitung das schreibt, dann postet es jemand und dabei kann die Lage als Schlimmer dargestellt werden als sie ist!

Als Abschluss also, stimmen aus Chemnitz sagen, zum einen, die gezeigten Videos zeigen Einzelfälle, zum anderen befanden sich an diesem Tag viele Fremde Kennzeichen in der Innenstadt, das Material zeigt also nicht wie oft gesagt nur Chemnitzer. Dennoch ist es wichtig berichtet zu haben, aber auch der Hintergrund sollte nicht totgeschwiegen und diskutiert werden, wenn man nicht will, dass die Menschen das Vertrauen verlieren. Vielleicht ist es wichtig auf zu zeigen, es handelte sich bei den extremen Ausschreitungen um Einzelfälle und nicht um alle in dieser Stadt, um das Bild der Stadt nicht in den Dreck zu ziehen.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Sind Flüchtlinge gefährlich ?

Ja!

Bin ich Pro Asyl?

Ja!

Passt das zusammen?

Wenn man es näher betrachtet schon.
Ich kann nicht abstreiten, das die Deutsche Kultur und das Verhalten, das man hier gerade Frauen gegenüber an den Tag legen sollte, bei vielen Asylanten und Asylbewerbern, aus Syrien und anderen eher muslimisch geprägten Staaten zu wünschen übrig lässt.
Auch glaube ich nicht das die vielen Übergriffe, auf Frauen, von Dunkelhäutigen, die gebrochen Deutsch sprechen erstunken und erlogen sind.
Ich glaube aber, das viele Menschen hier her gekommen sind und unter denen viele Arschlöcher sind. Ich weiß, dass das Frauenbild in den Herkunftsländern ein anderes ist und wir sehen es doch alle, an dem Mangel an Selbstbewusstsein, den die wenigen Frauen, die hier sind neben ihren Männern haben (ich spreche hier nicht von Kleidung, nein man darf durchaus Kopftuch tragen und kann selbstbewusst sein, aber das Auftreten, neben den Männern, die Ausstrahlung ist es, die ich meine, die fehlt).
Aber ich werde mich hüten alle über einen Kamm zu scheren. Ich habe immer noch wenig schlechte Erfahrungen gemacht. Ich denke immer noch, das wir mit Kultur und Begegnungsunterricht oder Kursen einiges bewegen können. Ich denke, das viel davon kommt, das Flüchtlinge noch immer viel unter sich sind und wenig Kontakt zu der anderen Kultur haben. Daher ist das kategorische Ablehnen ein Fehler und macht die Situation nicht besser. Wir lesen von vielen ausländischen Tätern, weil sie mehr geworden sind, das kann man sicher nicht abstreiten, jedoch stammen nicht alle aus Flüchtlingsheimen, dazu kommt, das uns eben diese Fälle im Gedächtnis bleiben, da die Asylbewegung in Deutschland und seinen Medien negativ dargestellt wird, wenn auch durch Hintertüren.

Wir sollten uns aber auch fragen ob wir insgesamt häufiger von Übergriffen auf Frauen hören und sehen wir von Köln letztes Jahr einmal ab, so könnte ich das nicht behaupten. Teilweise sehe ich mehr gaffende Männer, das war es dann auch schon.

Aber aus meinen Erfahrungen mit arabischen Männern, zum Beispiel im Auslandssemester, kann man denen durchaus erklären, hier läuft alles ein bisschen anders, außer ein oder zwei Härtefällen, aber die gibt es ja auch bei uns.

Ich sehe also ein Problem, aber eines, das man zu großen Teilen beheben kann, wenn man Kontakt und Verständnis schafft. Aber das lehnen wir ab. Die andere Frage ist, wie sieht es aus, wie viele in Deutschland sind Pro Asyl, wie viele dagegen, würde man hier eine Volksabstimmung machen, wie groß wäre die Beteiligung?
Es würde mich interessieren, denn auch wenn ich ein Asyl-Sympathisant bin, finde ich auch Demokratie eine gute Sache und wenn es vom Volk ausginge niemanden mehr auf zu nehmen, nun ja dann müsste ich das akzeptieren.

Dennoch glaube ich das man Leute aufnehmen, ihnen helfen kann und soll. Das Asyl wichtig ist, das man Verständnis durch Kontakt schaffen kann.

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen