studium

Ich habe eine neue Stelle, also so neben dem Studium.

Weil ich in besagten Studium aber in meinen folgenden Semestern weniger als die Hälfte an Vorlesungen habe (juhu!!) habe ich beschlossen, denn meine Eltern verdienen anscheinend zu viel als das ich Bafög bekäme, Teilzeit zu arbeiten um niemanden auf der Tasche zu liegen.
Die erste Aussage die ich von meiner neuen Arbeitskollegin dazu höre ist: „Ich dachte im Studium muss man auch was tun!“
Ich denk dann so, „Stopp!“

Sorry aber nur weil ich es mir zutraue Arbeit und Studium unter einen Hut zu bekommen heißt das nicht, das ich da nichts zu tun habe, ich traue mir eben ein bisschen besseres Zeitmanagement zu als anderen und es muss sich ja auch nicht jeder stressen, warum auch? Ich brauche einen gewissen Stresslevel sonst langweile ich mich oder noch schlimmer ich schiebe alles auf, dann hasse ich mich selbst, kontraproduktiv! Dann lieber ein bisschen Motivationsstess!

Aber für alle die überlegen ob sie studieren sollen und sich das ganz leicht vorstellen, NEIN! Studieren ist nicht einfach ganz und gar nicht, auch wenn es euch anfangs so vorkommen mag, denn Hausaufgaben fallen weg, oft auch die Anwesenheitspflicht und darf ich euch was sagen, genau das ist das Fatale am ersten Semester. Ihr als Erstie wart seltenst in der Vorlesung, habt nichts nachgearbeitet, hattet aber spitze Parties (lasst die euch um Gottes Willen nicht nehmen!). Dann am Ende des Semester aber kommt sie, die Klausurphase und ihr wisst nichhts, ihr wart ja nicht da.

Sind wir ehrlich im zweiten Semester fangt ihr auch nicht früher an zu lernen, es ist immer das Selbe! Erst ne Menge Spaß und dann wenns hoch kommt einen Monat Stress und der Monat kam ganz plötzlich.

Irgendwann stellt ihr dann noch fest das es verdammt teuer ist so oft weg zu gehen, oder essen zu gehen, oder sich „Mal“ was zu leisten. Euer Bafög reicht hinten und vorne nicht und euer Vermieter denkt sich 50 oder 100 Euro mehr haben die Studenten schon, lass mal die Wohnung zum zweiten Mal in einem Jahr renovieren und die Miete erhöhen, das ist der Moment, in dem ihr nach einem Nebenjob sucht. Der macht euren Monat den ihr zum Lernen habt aber noch deutlich schwieriger, denn jetzt stellt ihr folgendes fest, mein Chef gibt mir frei, aber ich kann mir das nicht mehr leisten, ich hatte mehr Geld zur Verfügung und kann nicht mehr mit weniger auskommen, also heißt es zwischen dem Hardcorelernen auch noch Arbeit einschieben!

Von alle dem abgesehen gibt es aber auch ein paar Probleme in der Uni, ihr werdet immer so ein zwei Veranstaltungen haben, da habt ihr Pflicht Anwesenheit und wenn ihr einen Kombi-Bachelor macht, liegen beide zur selben Zeit, nette Studenten werden das vor euch dem Dozent schon mal per Mail schreiben, der wird das dann in der ersten Vorlesung ansprechen.. Vielleicht betet er sogar an seine Veranstaltung zu verlegen, aber er wird das nicht tun! Das ist sein Termin und ihr wollt etwas von ihm, kommt damit klar. wiederholt eine Veranstaltung, entscheidet euch!

All dem zum Trotz werdet ihr euch Freizeit nehmen, die ihr bereuen werdet, die aber verdammt geil wird und viele Veranstaltungen am Morgen wegen Parties verpassen, aber was solls, wenn ihr studieren wollt kommt ihr irgendwie durch, aber denkt nicht es ist ein Spaziergang. Ich wünsche allen viel Spaß das selbst heraus zu finden und jedem Faulen unter euch einen Kommilitonen wie mich, der fast immer da ist und seine Notizen gerne abgibt, euch anbietet mit euch zu lernen, weil er euch im nächsten Semester wiedersehen will.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Spazieren

Manchmal spaziere ich wen ich im Urlaub, oder einfach nur zu Besuch bin gerne einmal durch die Stadt oder das Dorf. Einfach raus aus der Tür und all das einfangen was davor liegt. Dabei brauche ich kein Ziel oder einen Plan, meine Kamera begleitet mich und filmt oder fotografiert all diese Momente, damit ich mich später einmal daran erinnern kann.

Die schönsten Ecken einer Stadt findet man auf diese Art und Weise, sei es der Jugendtreff oder doch ein abgelegener Park, manchmal ist es auch ein altes Haus, das im Gegensatz zu den restaurierten in der Stadt seinen Glanz verloren hat, aber genau an diesem Platz einfach richtig ist, ein Haus an das man sich vielleicht einmal erinnern will, weil es etwas besonderes hat.

Außerdem sieht man nur so die Gegend in der man lebt wirklich, gerade wenn man sich im Ausland befindet muss man nicht all zu weit spazieren und die Häuser ändern sich drastisch, das ist in beide Richtungen möglich, man kann sich auf einmal im schlimmsten Viertel der Stadt befinden oder über tolle Villen staunen, ich denke mir immer, irgendwann wenn du dir die Bilder deiner Reise ansiehst, dann willst du nicht nur Sehenswürdigkeiten zeigen, sondern auch das was den Ort an sich sehenswert macht, an den Orten, zu denen nicht hunderte von Touristen pendeln!

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen