Kurswahl oder warum die Uni gar nicht möchte das ich die Regelstudienzeit einhalte

Es ist wieder soweit, ich kann meinen Stundenplan für das nächste Semester zusammen stellen und was fällt mir dabei auf?

Ich habe es jetzt 2 von 4 Master- Semester geschafft nach Studienverlaufsplan vor zu gehen und sogar das ein oder andere Seminar vor zu ziehen. Ich gratuliere mir!

Jetzt soll ich noch zwei Seminare in einer Vertiefung und ein Seminar, sowie einen Sprachkurs in einer weiteren Vertiefung belegen, klingt einfach oder?
Klar, also die Seminare kann ich nicht beide in Sprachwissenschaft als Vertiefung belegen, denn es gibt nur zwei Sprachwissenschaftsseminare dieses Semester und von den 4 möglichen Sprachkursen, habe ich die beiden für Nicht- Muttersprachler bereits besucht.

Eigentlich soll ich nächstes Semester nur noch meinen Master schreiben, mal sehen ob mein Dozent so nett ist und mich in den Muttersprachler- Kurs lässt!

Ich meine ich liebe dieses Konzept, das eine Uni da aufbaut, sie können in jedem Semester beginnen und ihre Kurse frei wählen. Wir bieten ihnen aber nicht in jedem Semester genug Kurse an.

Was aber noch viel besser ist als mein Problem ist das Problem einer Kommilitonin, sie studiert auch zwei slavische Sprachen in einer anderen Kombination, sie muss in jedem Seminar zwei Hausarbeiten schreiben, da sie jedes Seminar für beide Fächer besuchen muss. Warum?
Naja es gibt immer Seminare die sich mit dem gesamten slavischen Raum befassen, aber nicht genug, um sie in zwei Fächern zu besuchen. Das alles ist so herrlich oder?
Ich meine warum bietet man Studiengänge an, wenn man nicht die Angebote an Seminaren hat, um diese zu füllen?
Ich mag  meine Uni, wirklich und meine Studienfächer noch viel mehr, aber das System, hinter dem Bachelor und Master, das muss man nicht immer verstehen!

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Politik 1, aha

Wir sitzen auf meiner Terrasse und trinken Tee, stellen fest, sich Mittags zum Tee trinken treffen wirkt wenig wie Anfang 20, mehr wie Anfang 50, ist aber vollkommen legitim und Tee ist super, besonders grüner Tee mit Fruchtstücken.

Dann reden wir von der Uni, ich meine, das es ein Seminar zu Kapitalismuskritik an meiner Uni gibt und das ich drinne Sitze. Sie hört mir zu, hört zu welche Autoren und Bücher besprochen werden, sagt mir kurz noch, das ich mit meiner Einstellung nicht auch noch Marx lesen muss und dann irgendwann, mitten im Gespräch die Frage, „Du was ist eigentlich Kapitalismus“
Ich bin ein wenig verwirrt, ist sie doch eine Mensch mit dem ich oft über  Politik rede und mit der ich bereits aus diskutiert habe, das Kommunismus funktionieren kann, wenn man keinen kleinen Diktator an die Spitze (wo gerade Kommun ja meint zusammen und nicht von einem geleitet, wenn man dirket darauf eingeht) setzt und er weltweit wäre, Das wir aber grundsätzlich denken, das jedes System funktionieren kann, wenn man es so nutzt, das ich nicht nur wenige Menschen daran bereichern. Sollte man da nicht wissen was Kapitalismus ist?
Nett wie ich bin erkläre ich das Kapitalismus eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Ordnung benennt, die auf Gewinn und Gewinnsteigerung aus ist. Es geht darum Geld zu sparen und ein zu sparen wo es möglich ist um mehr zu bekommen. Die freie Marktwirtschaft ist etwas was daraus resultiert und der Konsum und das Streben nach Besitz und Statussymbolen in Form von Konsumgütern ebenso. Es geht, sage ich wie der Name sagt eben um Kapital, gerade das eigene.
„Dann bin ich wohl Kapitalist“
Ich lache nach dem Beginn meines Seminars, in dem wir zunächst dem Kapitalismus positiv gemünzte Werke gelesen haben, bevor wir zur Kritik kamen, wird in Soll und Haben von Gustav Freytag aufgezeigt, das es guten Kapitalismus gibt, dieser setzt einen gewissen Moralkodex voraus, so das man sich unter Geschäftsmännern nicht hintergeht um größeren Profit zu haben und auch mit seinem Geld, als Arbeitgeber auf seine Arbeitnehmer achten muss und ihnen gewisse Leistungen zur Verfügung stellen muss um gerecht zu bleiben.
Schlechten Kapitalismus sieht er darin wenn man durch die eigene Geldgier andere Händler zu Grunde gehen lässt und die Arbeiter nur ausbeutet.

Ich persönlich finde ja, hier sieht man wieder Systeme funktionieren wenn man sie nicht missbraucht und die Produktion wegen Kosten ins Ausland verlegt, wo es den Arbeitern schlechter geht.

Grundsätzlich aber Frage ich mich, ob wo sie doch so oft da ich russisch studiere und  sie sich darüber lustig macht, das ich in einem kommunistischen Land sei, weiß was überhaupt Kommunismus ist. ( nebenbei, der Spruch meines Vaters war super, ich war zur Sonnenfinsternis 2015 in Moskau, die Brillen waren wie überall ausverkauft, rund um den Kreml laufen aber so Leute rum, die ausschauen wie Lenin und Stalin, Stalin gab mir dann eine Brille, damit ich auch die Sonnenfinsternis sehen kann, mein Vater, als ich das erzähle: „Das ist der sozialistische Gedanke“ )

Ich möchte sie hier aber in keine falsches Licht rücken, sie ist ein echt interessiertes Mädchen, das sich auch das ein oder andere Parteiprogramm anschaut bevor sie sich für oder gegen eine Partei entscheidet. Wenn wir über Amerika reden, haben wir immer beide unverständnis für dieses Anscheinend begeistertnd angenommene Zwei-Partein- System, das keine Alternativen gibt und sind bestürzt über den Erfolg von Trump (gut wer ist das nicht?).
Außerdem kennt sie den Weg der Gesetzgebung nur zu gut, über die Wege eines Gesetzes durch Bundesrat und Tag, aber auch die Tatsache, das Gesetzgebung eigentlich beim Land und nicht beim Bund liegt, reden wir des öfteren, auch weil es einfach zu schön ist zu sehen, wie viele Leute eben Dinge ankreiden, die nun einmal gesetzlich so sind, so sehen wir ein bundesweit einheitliches Abitzur durchaus als sinnvoll an, wissen aber nicht wie das gehen soll, wo doch gerade die Bildung Landesache ist.
Ich schweife schon wieder ab, der Punkt ist, wenn solche Menschen mich fragen was ist Kapitalismus, Kommunismus, Sozialismus, freie oder soziale MArktwirtschaft oder Planwirtschaft, dann bin ich doch durchaus ein wenig verwundert, sehe ich mich selbst auch nur als interessiert an und fine ich Interesse an Politik und ein bisschen an Politologie (eher die richtung in die es ging) eben ein wenig wichtig.

In diesem Sinne Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉