Ein letztes Bachelorjahr

Dann habe ich endlich, hoffentlich einen Abschluss, nur noch diese eine Thesis und dann werde ich zwar weiter studieren, aber ich bin dann jemand mit Abschluss, nicht mehr irgendwo in der Schwebe, irgendwie ist der Gedanke erleichternd, auch wenn die Angst vorm Versageb groß ist.

Zu früh für eine Vorlesung

Vorlesungsbeginn 8:00 Uhr, alles gut denkst du im ersten Semester, die Uni ist gerade mal 10 Minuten weg von mir, früher musste ich mit dem Bus eine Stunde zur Schule fahren und der Bus kam vor 7:00 weil, man am Arsch der Welt gewohnt hat. 8:00 das ist chillig, das ist spät.

8:00 Uhr es gibt kein andere Vorlesung denkst du im zweiten Semester, na gut, das ist ja nicht so schlimm, das war letztes Jahr auch so, da hast du es auch geschafft nach der Party am Vorabend in der Vorlesung zu sitzen, meistens jeden Falls und Kaffee und u ihr wurdet quasi Freunde, eine wunderbare Freundschaft ist das. Du würdest gern länger schlafen aber noch bist du überzeugt, das schaffst du.

8:00 denkst du im dritten Semester, was ist nur los mit diesem Dozent? Wenn man seine Stunden oft so legen kann wie man will, warum dann auf 8:00? Das ist viel zu frühe, ich komme um halb 9:00! Das reicht oder um 9:00, da verpasse ich nichts, da kann der noch nicht so viel sagen, am liebsten würde ich gar nicht kommen, aber leider gilt hier auch noch Anwesenheitspflicht.

8:00 Uhr denkst du dir im vierten Semester nicht in Russland, Leute! Hier kann ich ausschlafen und mein Wohnheim hängt ma Unigebäude geiler Scheiß!

8.00 denkst du dir im fünften Semester alles klar das ging vor deinem Auslandssemester auch, warum jetzt nicht. Du kommst sicher immer pünktlich hast du ja früher auch meist geschafft, glaubst du, ja bestimmt. Mensch die Bahn fährt dieses Semester aber scheiße und die Busse sind ständig zu spät, als ich das Auto nehmen wollte sprang es nicht an, Entschuldigung, warum muss man denn um 8.00 auch noch Sprachkurs haben, das ist wie Schule da kennen einen die Dozenten auch noch!

8.00 denkst du dir im sechsten Semester, schaust deine Dozentin an und siehst , sie denkt einfach genau das Selbe, dann spricht sie die erlösenden Worte, wollen wir eine halbe Stunde später anfangen? Alle nicken du denkst dir yeah 30 Minuten mehr Schlaf nach dem Feiern, vielleicht komme ich mit einem Kaffee aus. Du verschläfst jede zweite Woche, aber auch zu den Veranstaltungen um 10.00 und wenn du fest stellst das du an der Arbeit um 6.00 putztmunter stehst fragst du dich am nächsten Tag um 10.00 müde und halbtot in der Uni, den Vorabend genau so verbracht wie den vor der Arbeit, was du falsch machst, wann du so faul geworden bist und seit wann 8.00 früh ist, du errinerst dich das du mal um 6.00 für Cartoons aufgestanden bist und erkennst YouTube jetzt richtig zu schätzen. Du schaust auf den Kaffee vor dir, überlegst ob du dir einen Smoothie mit Guarana holen solltest um auch die Vorlesung um 10.00 zu überstehen, oder ob du gleich Koffeintabletten nehmen solltest, dann fragst du dich, wenn du sonst immer in der Prüfungsphase begonnen hast viel Kaffee zu trinken und dein Level jetzt schon so hoch ist, was machst du am Ende des Semesters und wird es wenn du dich für den Master entscheidest überhaupt noch etwas geben, was dich wach hält? Wie willst du eigentlich jemals arbeiten?

 

Schönen Gruß, Auf wiedersehen 😉

Die Bibliothek sie ist voller Leute,
überall sitzt sie die Meute.
Sie gieren nach Wissen,
es zerrt an ihrem Gewissen.

Die letzten Monate haben sie nichts gemacht
und sind so eines Morgens aufgewacht.
Sie stellten fest, das zu Semester Ende,
man zu jedem Modul eine Prüfung fände.

Jetzt rennen sie am frühen Morgen schon,
in die Bibliothek davon.
Sitzen hier bis die Nacht kommt herein,
unter der Lampen schlechten Schein.

In den Vorlesungen konnte man kaum jemand sichten,
fehlendes Wissen, will man mit Buchinhalt richten.
Über den Köpfen fliegen die Fragezeichen,
und irgendwie wollen diese nicht weichen.

Man nimmt sich vor, wie auch schon letztes Jahr,
nächstes Semester lerne ich früher, JA!
Doch sind wir mal ehrlich, zu uns, wissen wir alle,
Gute Vorsätze sind Selbstbetrug und die Beste Falle.

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

 

Viel Glück bei den Prüfungen, das wird schon !!

Was man am Semesterende noch weiß

Letztes Jahr fiel mir auf als ich meine Marketing-Klausur ein Jahr weiter nach hinten schob, was eigentlich hängen bleibt.

Da war sowas mit Rechnungen und Erwartungen und Marketing hat irgendwie auch was mit Psychologie zu tun, scheiß Nebenfach!

Und dann was hat der Mann konkret gesagt?
Oh ja er sagte Mercedes hat ein Problem gehabt den Smart zu vermarkten, denn die Frage war, wie verkauft man denn so einen quietschbunten rollenden Mercedes-Kofferraum.

Hmmm, kurzes schmunzeln und das war meine Erinnerung aus Marketing, ich kombinierte, dieses Jahr fange ich früher an mit lernen!

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

studium

Ich habe eine neue Stelle, also so neben dem Studium.

Weil ich in besagten Studium aber in meinen folgenden Semestern weniger als die Hälfte an Vorlesungen habe (juhu!!) habe ich beschlossen, denn meine Eltern verdienen anscheinend zu viel als das ich Bafög bekäme, Teilzeit zu arbeiten um niemanden auf der Tasche zu liegen.
Die erste Aussage die ich von meiner neuen Arbeitskollegin dazu höre ist: „Ich dachte im Studium muss man auch was tun!“
Ich denk dann so, „Stopp!“

Sorry aber nur weil ich es mir zutraue Arbeit und Studium unter einen Hut zu bekommen heißt das nicht, das ich da nichts zu tun habe, ich traue mir eben ein bisschen besseres Zeitmanagement zu als anderen und es muss sich ja auch nicht jeder stressen, warum auch? Ich brauche einen gewissen Stresslevel sonst langweile ich mich oder noch schlimmer ich schiebe alles auf, dann hasse ich mich selbst, kontraproduktiv! Dann lieber ein bisschen Motivationsstess!

Aber für alle die überlegen ob sie studieren sollen und sich das ganz leicht vorstellen, NEIN! Studieren ist nicht einfach ganz und gar nicht, auch wenn es euch anfangs so vorkommen mag, denn Hausaufgaben fallen weg, oft auch die Anwesenheitspflicht und darf ich euch was sagen, genau das ist das Fatale am ersten Semester. Ihr als Erstie wart seltenst in der Vorlesung, habt nichts nachgearbeitet, hattet aber spitze Parties (lasst die euch um Gottes Willen nicht nehmen!). Dann am Ende des Semester aber kommt sie, die Klausurphase und ihr wisst nichhts, ihr wart ja nicht da.

Sind wir ehrlich im zweiten Semester fangt ihr auch nicht früher an zu lernen, es ist immer das Selbe! Erst ne Menge Spaß und dann wenns hoch kommt einen Monat Stress und der Monat kam ganz plötzlich.

Irgendwann stellt ihr dann noch fest das es verdammt teuer ist so oft weg zu gehen, oder essen zu gehen, oder sich „Mal“ was zu leisten. Euer Bafög reicht hinten und vorne nicht und euer Vermieter denkt sich 50 oder 100 Euro mehr haben die Studenten schon, lass mal die Wohnung zum zweiten Mal in einem Jahr renovieren und die Miete erhöhen, das ist der Moment, in dem ihr nach einem Nebenjob sucht. Der macht euren Monat den ihr zum Lernen habt aber noch deutlich schwieriger, denn jetzt stellt ihr folgendes fest, mein Chef gibt mir frei, aber ich kann mir das nicht mehr leisten, ich hatte mehr Geld zur Verfügung und kann nicht mehr mit weniger auskommen, also heißt es zwischen dem Hardcorelernen auch noch Arbeit einschieben!

Von alle dem abgesehen gibt es aber auch ein paar Probleme in der Uni, ihr werdet immer so ein zwei Veranstaltungen haben, da habt ihr Pflicht Anwesenheit und wenn ihr einen Kombi-Bachelor macht, liegen beide zur selben Zeit, nette Studenten werden das vor euch dem Dozent schon mal per Mail schreiben, der wird das dann in der ersten Vorlesung ansprechen.. Vielleicht betet er sogar an seine Veranstaltung zu verlegen, aber er wird das nicht tun! Das ist sein Termin und ihr wollt etwas von ihm, kommt damit klar. wiederholt eine Veranstaltung, entscheidet euch!

All dem zum Trotz werdet ihr euch Freizeit nehmen, die ihr bereuen werdet, die aber verdammt geil wird und viele Veranstaltungen am Morgen wegen Parties verpassen, aber was solls, wenn ihr studieren wollt kommt ihr irgendwie durch, aber denkt nicht es ist ein Spaziergang. Ich wünsche allen viel Spaß das selbst heraus zu finden und jedem Faulen unter euch einen Kommilitonen wie mich, der fast immer da ist und seine Notizen gerne abgibt, euch anbietet mit euch zu lernen, weil er euch im nächsten Semester wiedersehen will.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉