Wenn die Straße glitzert ist es sicher warm draußen

Das dachte sich der Typ hinter mir letztens wohl. 

Es ist Nacht, es ist dunkel, ich komme von der Arbeit, das Thermometer meines Autos sagt -11°C, die Autos sind gefroren. 

Ich selbst lege mich auf dem Weg zum Auto fast auf die Fresse, kombiniere, es ist glatt!

Also fahre ich in einer angemessenen Geschwindigkeit los, irgendwann ist hinter mir ein drängender Mensch, der denkt ich fahre schneller wenn er Lichthupe macht. Wirklich unzufrieden wird er als ich im Ort auch noch ein Bisschen mehr als 50 fahre. Ich meine warum tue ich das? Es ist Nacht, da hat keiner auf der Straße zu sein und überhaupt nachts gelten Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht, warum weiß ich das denn nicht?
Ortsausgang überholt er dann, beschleunigt, merkt es ist glatt, fährt kurz genauso so langsam wie ich, denkt sich dann aber, muss ich mir eingebildet haben und tritt aufs Gas.

Im nächsten Ort wünsche ich mir, dass die Polizei mal wieder viel zu früh blitzt. Mein angeblicher Freund und Helfer erfüllt mir diesen Wunsch nicht.

Ich habe ja kein Problem wenn man schnell fährt, aber bitte nicht bei Glätte im Ort. Manchmal gibt es Feiern und betrunkene Leute dort.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen;)

Die Zeit sie flieht vor mir

Und sicher manchmal auch vor dir

Wochen vergehen wie im Flug

Die Welt zieht weiter wie ein Güterzug
Besonders die Zeit die ich genießen will

Ist schnell vorbei, ob laut ob still

Ein Paradoxon diese Raserei

Und wieder ist ein wenig Zeit vorbei

Bachelor bedeutet Tod der Art zu studieren wie man es sollte

Im Studium geht es darum sich auf wissenschaftlicher Ebene mit einem Thema, das dich interessiert auseinander zu setzen, um dann in einer Firma oder sogar der Forschung weiter daran zu arbeiten. Dabei hatte man früher für ein Grundstudium 5 Jahre Zeit, dann durfte man sich Diplomblablabla nennen, heute ist man Bachelor of blablabla.

Fast niemand aber schafft es in den drei veranschlagten Jahren, weil oft viel zu viel in einem Semester liegt, dazu völlig unkoordiniert, da sind Doppelbelegungen zu dieser Zeit vorprogrammiert und nur all zu oft Standard.

Früher hatte man mehr Zeit, konnte sich auf ein Thema spezialisieren, war bei Interesse in der Materie, heute braucht man in kurzer Zeit von allem etwas, weil wir angeblich ein breites Spektrum beherrschen müssen, was dann leider dazu führt, das wir alles mal gehört haben und nichts können. Spezialisierungen, kommen spät im Studium, man legt es nicht mehr auf eine Richtung aus, oft kann man die Richtung im Master einfach ändern. Da man sein eigenes Spezialgebiet kaum beherrscht setzt man sich auch nicht mehr wie früher mal in diese oder jene Veranstaltung mit hinein, mit welcher Zeit denn auch? Wir sehen uns dazu dem Druck gewachsen ein utopische Regelstudienzeit ein zu halten, die nur wenige, die einfach ein bisschen mehr Stress besser abkönnen/und sich damit wahrscheinlich selbst ins Burnout befördern (ich habe alle meine Kurse in Regelstudienzeit belegt und abgeschlossen, dann aber meine zur Thesis nötigen Noten nicht bekommen, so kann es gehen). Macht euch keinen Stress, acht bis zehn Prüfungen in einer Woche, meist drei hintereinander an einem Tag müssen nicht sein, dann braucht man eben länger 😛 .

Es ist schöner sich in seinem Gebiet aus zu kennen und dennoch noch in die Vorlesungen in Philosophie setzen zu können, weil einem nicht nur eine Sache interessiert, macht das einfach.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Brauch ichzum Kartoffeln kochen Wasser

Das ist ein original und nicht ironisch gemeinter Satz, des Mitbewohners einer Freundin im ersten Semester war es.
Studenten und der Haushalt, da gibt es auch mehrere Typen, die die zu Hause echt viel machen mussten oder einen Ordnungswahn haben, die können putzen, waschen, aufräumen und irgendwie auch kochen.
Die, die eben einfach selbstständig sind, das ein oder andere gekochte in den Müll schmeißen, beim Waschen erst mal sagen, das war schon immer rosa, das war nie weiß oder, das war schon immer so kurz, sich aber schnell einfinden.

Und es gibt die Muttersöhnchen, die dich fragen wie man eine Waschmaschine benutzt, nicht wissen das man zum kochen Wasser  braucht und die fasziniert sind wenn die Fertigpizza gelingt, das sind die besten, weil sie immer für einen Lacher zu haben sind. Da kommen eben so herrliche Sachen wie oben bei raus. Man hat auch nach Beginn des Studiums die Erkenntnis (jeder Student), Rührei schmeckt super, das esse ich jeden Tag, ja weil es geht schnell, ich hatte da auch so ne Phase, aber immer das Selbe essen, das ist nicht drinne, das geht gar nicht.
Dann kann man so erfolge beobachten (ich bin die die zu Haus schon putzen, waschen un für alle kochen musste ;)), da freuen sich die Leute unfassbar wenn ihr Salat schmeckt oder der Kartoffelbrei, das finde ich so toll mit an zu sehen.

Studenten werden beim kochen grundsätzlich kreativ, denn man will abwechslungsreiches und oft auch gutes Essen und das bitte so schnell wie möglich und wenn man mal die Studentenrezepte- Seite von Facebook, als die noch geführt wurde, abonniert hat sieht, das funktioniert und es kommen herrliche Rezepte bei raus. Bücher, die angebliche Studentenrezepte wiedergeben sind da eher ein so benutzt man ein Messer Buch und mir echt zu fand.

Grundsätzlich gilt, ich bin zu faul zur Hausarbeit, aufräumen klappt in den letzten Minuten bevor der Besuch kommt am besten! Aufwaschen ebenso. Waschen muss ich dann wenn ich keine Wäsche mehr habe und putzen erst wenn es mich stört. Schlimm wird es wenn nur Leute zu dir kommen, bei denen du weißt, du kannst alles so lassen wie es im Moment ist.
Dann kommt da noch das Einkaufproblem, einkaufen? Was ist das? Oh das ist dann wenn der Kühlschrank ganz leer ist, man keine Krümmel mehr raus kratzen kann und ach ja das Haus verlassen muss! Und das schlimmste das nicht um Klamotten zu bekommen, nein um zu überleben, Einkaufen ist hart, das wahre Leben!

An sich ist so ziemlich alles was man im Haushalt tun muss ziemlich hart und noch härter wen man in einer WG lebt und es Räume, wie die Küche gibt die alle benutzten und ie man dann eben sauber halten muss, das ist für viele zu viel. Ich liebe die WG einer Freundin, die Jungs sind mittlerweile auch mir sehr ans Herz gewachsen, aer sie haben es mit Ordnung gar nicht. Der Papiermüll, für den einer der beien zuständig ist, der stapelt sich vor der Tür, man weiß stets wann sie gekocht haben, denn die Küche und das Esszimmer erzählen es dir, der Herd wirkt immer nicht mehr zu retten und bevor man kocht reinigt man lieber alles noch einmal selbst. Studenten- WGs spiegeln ohnehin ungeschöhnt das echte faule Leben wieder.

Kommen wir doch nochmal zu ein paar Anekdoten.
„Du machst Braten?“
„Ja hat mir Oma mitgegeben!“
„Willst du nicht ein bisschen Wasser dran machen, damit du was von der Soße hast?“
„Meinst du das funktioniert?“
…. eine Zeit die man zum Aufwärmen benötigt später…
„Wow Alicia, das hat geklappt! Die Soße reicht jetzt sogar für die Kartoffeln!“

 

„Wenn man Käsesoße macht, dann tut man einfach Käse in einen Topf und lässt den schmelzen oder?“
„Äh man benutzt Schlagsahne, die wärmt man auf und lässt den Käse darin schmelzen.“
„Oh mein Gott das funktioniert!“

 

„Man muss Nudeln doch abkippen oder?“
„Ja warum?“
„Wie bekommt man die dann aus dem Waschbecken raus?“

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉