Sieh den Abgrund hinab,

Sieh vom Berg herunter,

Sieh die Luft wird dir knapp,

Sieh du gehst schon unter!
Doch warte, ruft ein Ton,

Warte auf mich,

Denn ich komme schon.

Warte auf mich.
Du wartest am Abgrund,

Es ist nur noch ein Schritt,

Stehst weiter vor dem Schlund,

Tust gehorsam keinen Tritt.
Und als der Ton dich erreicht,

Deine Verzweiflung, sie weicht.

Du siehst der Abgrund war nicht da,

Vor dir nur die Zimmerwand weiß und klar.

Doch wer nahm die Gedanken,

Brachte dich zum schwanken,

Hin zur Hoffnung zurück,

Hin zum Glaube an Glück?
Meist sind es Familie und Freunde,

Gedanken in der Nacht

Irren ist Menschlich 

Menschlich bin ich

Menschen sie hoffen,

Dass sie vom Glück werden getroffe.
Glück ist ein Schein.

Das heißt es hat kein sein.

Glück hat keinen Bestand.

Ist wie träumen von einem fernen Land.
Denn in einem fernen Land ist alles gut,

Dort hätte ich dann auch mehr Mut

Mehr Mut was zu sagen, etwas zu wagen,

Einfach neue Dinge zu erfahren.
Neue Dinge aber werde ich durch Neugier sehen

Ohne Neugier kann etwas Neues nicht geschehen

Wenn es nicht ist kann es werden,

Hoffentlich kein verderben.
Verderben danach Sehnen wir nicht,

Wer sich danach sehnt, sieht kein Licht.

Doch Licht hält und am Leben,

Kann uns so viel Schönes geben.

Spiegel

Schau in den Spiegel, schau tief in ihn hinein
und dann atme noch einmal, ein letztes Mal tief ein.

Kannst du deinem eigenen Blick widerstehen?
Kannst du tief in deine Augen sehen?
Was siehst du blickst du in dem Glas so klar
oder verlierst du die Sicht nun so ganz und gar?

Siehst du nach einiger Zeit noch immer dich?
oder wirkt es irgendwann so einfach nich?
Ist das eine bekannte Person?
Diese Frage hatten wir schon.

Und schläfst du vorm Spiegel gern ein?
Ich wette die Antwort sie lautet nein!
Denn man beobachtet uns durch das Glas,
sicher das hinter dir niemand saß?

Spiegel werden gerne als Übergang gesehen
denk drüber nach, du  kannst es verstehen!
Sind es Märchen die uns voll Angst erfüllen?
Gedanken die uns aus Filmen zu müllen?
Oder ist die Angst tief in uns drinnen?
Und wir können ihr nicht entrinnen?
Niemand kann es dir genau jemals sagen?
Solang wir den Ort hinter dem Spiegel nur erfragen!