Das paradoxe am Christentum

Warum mögen Christen oft keine Juden. Gerade in den USA scheint dies der Fall zu sein, doch vielleicht auch hier, ich kenne wenig streng Gläubige Christen und noch weniger Juden, um genau zu sein drei.

Aber Jesus Christus, auf den sich die Religion so viel einbildet, war Jude und das Alte Testament, das Teil der Bibel ist, ist die Thora. 

Gut bei den Juden gibt es keine klassische Vorstellung von Himmel und Hölle und die Küche ist schwierig um zu setzen, ist man es nicht gewohnt, doch das sind keine Gründe. Eventuell im Mittelalter und der Renaissance.

Außerdem ohne Judentum kein Christentum. Kein Adam, Abraham, Moses und Jesus.

Oder ist das Christentum die Gegenbewegung, wie die Punks zu den Hippies?

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Sie hatte Stil und Selbstvertrauen

​Sie ist 15 oder 16, sie geht allein durch Berlin, sie kennt die Gegend um ihr Hostel, doch sie kommt von weit weit weg. Mit der Kleidung die schreit, dass sie Punk hört fällt sie hier viel weniger auf. Sie ist nicht unsicher, fühlt sich nicht unwohl und hat es sich auch nie gefühlt. <br>

Sie ist ein Teil von mir, die ich mich beeinflussen lasse und nachdenke, vor dem Spiegel stehe und mich frage, kann ich das Tragen, geht das so.<br>

Wo ist sie verloren gegangen? Sie hatte Stil, sie wusste was sie will und ich, ich weiß was mein Ziel ist und weiß nicht mehr was mein Stil ist, hab ihn aufgegeben mit 18 oder so und an der Uni wieder entdeckt. </p>
<p>Dann schaue ich Bilder an, von früher und sehe sie, in die Kamera lachend, ihr ist es egal, dass sie kein Model ist, sie trägt enge Sachen und bekam Komplimente. Ihr ist es egal, dass sie nicht aussieht wie die anderen, denn das wollte sie nicht.<br>

Ihr ist es egal was andere denken und da steht sie im Zoo, schaut aus als ob sie This is England entsprungen sei, denn sie hat begonnen auch Oi! neben dem Punk zu hören.<br>

Langsam kam sie zurück, langsam sind sie und ich wieder eins, langsam mag ich mich wieder mehr und genieße es mich zu zeigen. Mir ist wieder wichtig, dass ich mir ( und manchmal meinem Freund gefalle ) und egal ob ich den anderen recht bin. Hallo Sie, Hallo altes Ich, das Stil hatte, das Selbstbewusst war, ich weiß nicht wann du verloren gingst, bin aber froh, dass du wieder da bist.
Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Musikalische Ausflüchte und omg kennt ihr die Antilopen Gang

Sicher werden bald mehr Leute sagen, dass sie sie kennen, allein weil das super Video zu Pizza mit Bela B auf Viva läuft, aber die sind so toll und waren es auch.

Eigentlich habe ich spät begonnen die Antilopen zu hören, nämlich als ich auf Deutschlandfunk (das hört man so wenn man eigentlich Nachrichten und Interviews hören will, bietet sich aber wegen Reportagen über interessante Themen auch so an) gehört habe. Sie haben über Downloads gesprochen, denn ihre ersten Alben bieten sie zum Herunterladen, kostenlos auf ihrer Website an. Dann haben sie zum Ende der Reportage Outlaws gespielt, die Kritik hat mir verdammt gut gefallen und ich war der Band nach kurzer Suche auf YouTube verfallen.

Das Video zum Song verliebt ist zum Beispiel Spitze und es ist sehr lustig zu lesen wie sich manche Blogger darüber aufregen, dass in dem Video Danger Dan mit dem als Polizist verkleideten Monchi von Feine Sahne Fischfilet knutscht (Vice noisy kann sich gut aufregen), es sei unzumutbar, nein! Kritik ist so wichtig! 

Da ich eben genau so denke und Texte mir in der Musik oft wichtig sind habe ich das neue Album direkt gekauft, dazu gibt es ein Punkrockbonusalbum, von dem einige Lieder durchaus gewöhnungsbedürftig sind, alles in allem liebe ich es aber. 

Einfach mal reinhören

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Verwechsel Skinheads nicht mit Nazis

Mein Freund hat jetzt auch wieder die Frisur nach seiner Musik.

Was hört er denn?

Oi!

Das heißt?

Aus Oi! Und Ska entstand die Skinhead Szene.

Dein Freund ist rechts? Bist du nicht eher links eingestellt, wie funktioniert das?
Gehen wir das mal musikalisch an, denn das kann ich ein bisschen, wie sich die kurzen Haare in die Szene entwickelt haben, kann ich weniger bestimmen. Aber achso es sind eigentlich kurze Haare, 3,4,5 Millimeter, durch die man die Kopfhaut sehen kann, nicht nassrasierte kahle Köpfe, gewesen
Also Oi! entstand in England, teilweise wegen dem Frust der Arbeiter Kinder, der textlich heraus kommt, dann zogen sich Punkfans dazu, da sich Punk immer politischer entwickelte (was Oi! Nicht war), aber besonders weil die meisten Punkbands sich verraten haben und kommerziell wurden. oi!- Bands sind da eher gegen Komerz. Sie sind oft unpolitisch, zogen allerdings durch den Hang zum Fußball (England ^^) die Hooligan-Szene an, die sich auch heute noch unter den Oi!- Fans finden.

Dazu war Raggea und der Ska in der Szene weit verbreitet. Wer weiß woher die Musik kommt wird feststelle, dass die Szene gar nicht so rechts ist was?

Allerdings spaltete sich die Szene in den 80ern in die bekannte und die Anhänger der British national Front, die tatsächlich ziemlich rechts sind, im Film This is England schön dargestellt. Ähnlich ist das in Deutschland auch passiert und ich muss zugeben es gibt einige rechte Oi!-Bands, aber das ist eindeutig nicht der Ursprung und es ist auch nicht die Mehrheit, die ist unpolitisch.

Boilers, die ja gerade auf dem Vormarsch sind mit ihrem bitteren Manifest, die sich stark für Flüchtlinge einsetzen und deren Sänger aus dem Iran kommt, haben nicht mehr viel mit der Musik zu tun (die ist aber immer noch gut und die Texte von Sammy sind der Hammer), kommen aber aus der Oi!- Szene, die kann man echt nicht als rechts bezeichnen oder?

Ich muss übrigens sagen, dass ich immer sehr beruhigt bin wenn ich bei kleinen, mir noch unbekannten Bands, den ein oder anderen Punk sehe, dann weiß ich, in die falsche Richtung gehen Band und Fans ( manchmal sind auch nur die Fans falsch eingestellt) nicht, ich kann frei und ohne Angst (auch mit einer großen Klappe ausgestattet sollte sich ein kleines Mädchen allein zwischen einigen Kerlen überlegen was sie sagt, wenn sie weiß, sie ist schwächer) ich sein und reden.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Du Hippiepunk

Nannte mich ein Kollege und ich fand das ziemlich lustig weil es ein Paradoxon ist, ist doch Punk die Gegenbewegung zur Hippiekultur, weg von Peace alles wird gut, hin zu aggressiveren Vorgehen, nicht verhandeln und Streiken, sondern Randale. Viele Freund die ich habe sind eben links eingestellt, wir hören gern Punk, unser Ziel versuchen wir aber oft „friedlich“ zu erreichen. Andere gerade die, die ich von Konzerten kenne, provozieren gerne, einige meiner Freunde sagen sie würden sich asozial verhalten, ich sage dann nein, so wie man sich eben verhält wenn man seine Musik lebt. Ich komme also mit beiden ganz gut klar.

Außerdem musste ich daran denken, das ich wegen eben diesem Paradoxon das Lied „I wish I was a Punkrocker with flowers in my hair“ so super finde. Hier wird auch gesagt in 77 und 69 war noch Revolution in der Luft, hier wollte man noch was bewegen, es wird gesagt man sei zu spät geboren in eine Welt die sich nicht kümmert. Genau das stimmt irgendwie, wer denkt den heute noch über Menschenrechte, Tierrechte und die Umwelt nach, ein paar Veganer haben es kutz mal wieder aufleben lassen, das es irgendwie wenig und kurzlebig verglichen mit den Bewegungen in dne 60er 70er aber auch 80er Jahren.

Hier ein kleiner musikalischer Beitrag dazu:

Ja, ich denke einfach, das ich manchmal in beides passe und ich mag mein inneres Paradoxon sehr, sowie die Möglichkeit mit den „Gelassenen“ und „Aggressiven“ klar zu kommen, beides nicht treffend wie ich finde, allerdings sehr wohl für einige die ich kenne.

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

 

Am Anfang war de Lärm

Und dieser Lärm hört niemehr auf, am Tag als der Herr und schuf, hat er uns in Lärm getaucht.

Das sind bis heute einige meiner liebsten Textzeilen der Hosen, das Lied ist schnell, teilweise hart, macht Stimmung. Es reißt mit, deshalb hat einer nicht all zu schlechte Rock-Cover-Band, bei mir aus der Ecke es sicherlich auch immer zu Beginn gespielt (der Gitarist der Band, den ich gut kenne, der hat auch Fotos mit Campino, ich bin neidisch!).
Aber Lärm ist relativ, als Lärm bezeichne ich Deutschrap, wobei ich da eigentlich nur so den Hype in meiner Kindheit/Jugend um die Aggro- Berlin- Truppe meine, danach wurde es besser ;)… französischen Rap find ich aber um Längen besser, keinen Plan warum (Ich bin voll ofen für Musik, so manchmal, selten, bei ein zwei Künstlern oder so^^) . Was ich absolut nicht verstehen kann ist Techno und House, wenn es gar keine Textpasagen mehr gibt und der Sound immer gleich klingt und das Lied oder wie man das dann nennt endlos sind. In den Club gehen im Moment ist absolut alles aber nicht meins, dann in so einen Mainstream- Schuppen und hoffen, das Deichkind, K.I.Z und Trailerpark noch lange in den Köpfen der Leute bleiben! Mit denen kann ich mich gerade textlich super arrangieren und damit punkten sie bei mir. Genau das ist auch mein Pop-Problem, die Lieder mögen ja alle ganz nett klingen, aber textlich steht da nichts dahinter, aber Lärm ist Pop eben nicht. Lärm ist deutscher Schlager, wenn man ihn laut dreht, mit Atemlos kann man mich quälen und das Helene Fischer Tage wie dieser gecovert hat, das ist Ironie, bedenkt man das die Hosen selbst um Schlager Sänger einmal zu nennen wir es ärgern, ihre Hits coverten.

Wenn man Lärm aber als Punk, Rock, Punkrock und Metal definiert, dann war auch bei mir am Anfang der Lärm und zwar schon vor meiner Geburt, ich wurde quasi geprägt^^ Meine Mami war quasi mit mir auf einem Toten Hosen Konert, was schwer vor zu stellen ist, wenn man weiß, das sie ansonsten auf Peter Maffay, Die Prinzen (mit denen ich mich auch arrangieren kann), Xavier Naidoo (den ich hasse), Adel Tawil hört. An sich haben mich aber meine Eltern und mein Onkel erheblich geprägt, bei denen wurde immer Metal, Rock oder Punk gehört, ich wurde also nach dem Volksmund wohl in Lärm getaucht.
Gerade kleinere, beginnende, noch wirklich punkige Bands haben es mir angetan, ich liebe diesen kleinen Konzerte, in den abgefuckten Schuppen.Lärm ist das wofür ich lebe 😉 Damit kann man mich fesseln, ich finde zwar selten wen, der mit mir zu Konzerten fährt, aber was solls, man trifft spätestens da Leute, die voll in Ordnung sind und die den Abende einen mit dir trinken, und auch genau das gefällt mir so gut. Das ist auch so etwas, das mir ziemlich gut gefällt, man versteht sich ist offener und lockerer, finde ich, ich komm, in die Runden, die meine Musik hören immer schnell rein und das nicht nur wegen der Musik, nein auch irgendwie wegend der Einstellung.

Es ist auch ziemlich lustig, wenn man in der Uni sitzt, die Sitznachbarin fragt wo man am Wochenende war und man antwortet, das man bei einem Oi und Punkfestival war, die Nachbarin dich fragend anblickt und dein Kommilitone zwei Plätze weiter, der dir schon immer sympatisch war sich umdreht und fragt, aber nicht da und da und du einfach doch sagst, er dann lacht und meint, wusste gar nicht das du auch Musik hörst! Genau das Liebe ich, ja ich höre Musik, Musik die du magst, oder eben Lärm für andere. Wie man mir auch nur zu oft in meinem Auslandssemeter bestätigt hat, was ist das für ein Krach? Meine Musik und ich kann deine auch nicht immer hören! Bitte lass mir eine Stunde bevor wieder dein Zeug hier durch die Gegend summt.
Tatsächlich neige ich dazu härtere Musik zu hören wenn ich mit Leuten unterwegs bin, die meine Musik gar nicht hören, dann werden aus meiner Handyplaylist, die neunen Toten Hosen und Ärzte Lieder raus geschmissen, die alten drin gelassen und die raus geschmissene durch welche von Bands die niemanden etwas sagen ersetzt, weil es so herrlich erfrischend ist wieder Musik und nicht so seichtes gedudel zu hören. Ja mir fehlt auf Dauer was ohne härtere Elemente in der Musik (den letzten Alben von Broilers beispielsweise fehlt auch die Härte), das muss da einfach drinne sein, klar hör ich gerne maal was ruhiges, aber wenn es über vier Lieder hinaus geht werde ich unruhig und will wieder was anderes hören (also ich für mich, beim weg gehen ist das anders versteht sich, da läuft a nur äh ist das noch Pop?).

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

 

 

Punk

Punk war eine Reaktion auf die Hippiebewegung um einmal die Anfänge zu erwähnen, irgendwann wurde es dann zu einem ich bin gegen Alles Ding, für jene, die sich keine Gedanken machen.

Für mich ist es eine unglaublich tolle Musikrichtung, auch wenn man nur Elemente daraus benutzt. Ich würde mich nicht als Punk darstellen, auch wenn das früher Leute zu mir gesagt haben, weil ich mit T-Shirts herumlief auf denn Anarchie stand und Punk is not dead und hey letzteres denke ich immer noch, ersteres ist mir ein wenig zu krass geworden.

Ich muss sagen über die Musik und ein paar Leute die ich kennen gelernt habe, habe ich wenigstens, im Gegensatz zu vielen anderen um mich herum, angefangen darüber nach zu denken für was Politik gut ist und welcher politischen Richtung ich zustimme. Ein Kumpel nannte mich mal seine Lieblingszecke.

Auch wenn ich gerade gesagt habe ich würde mich nicht als Punk bezeichnen,würde auch nicht ausschließen, das mich einige Ideen beeinflusst haben, oder das ich einige Ansichten vertrete. Ich bin zum Beispiel absolut gegen Rechts, dabei ertappe ich mich manchmal dabei, das meine Einstellung gegen rechts gelegentlich auch ein wenig gegen die freue Meinungsäußerung geht und der mir gegenüber gar nicht so schlimm ist, wie ich ihm unterstellte.
Es gibt da sicher auch andere Aspekte, die ich aufzählen könnte aber belassen wir es erst einmal dabei.

Punk ist aber auch eine Lebenseinstellung, es ist irgendwie für das eintreten was man möchte und es ist das gegen den Kommerz  sein, da für bin ich zu sehr Mädchen und halte die Welt für zu schlecht, alles ist irgendwie kommerziell. Die Einstellung ganz und gar dagegen ist mir zu anstrengend nur her mit der Kritik an mir.
Ich bin außerdem zu schüchtern um Laut gegen die auf zu stehen, die nicht meiner Meinung entsprechen, dabei meine ich mich alleine, ich will nicht sagen, das ich mich einer Demo nicht anschließen würde.
Es kommt eine gewisse Antihaltung hinzu, Gegen alles was spießig ist, finde ich einerseits echt gut, ich sage ja ich bin anders, aber gegen alles, ich bin zu optimistisch, ich sage ja gar nicht das man nicht recht haben kann (nicht nicht recht hat, haben kann, das ist hypothetisch) damit, reiche Menschen zu beschuldigen nichts zu tun, Gegen rechts zu sein, gegen den Kommerz zu sein, Gegen die Kirche, Gegen das System zu sein, aber ich betrachte Dinge gerne auch einmal von mehr als einer Seite!

Dann gibt es da noch das Wort Anarchie, gegen das System, kein System. Das meint keine Regeln!  Das absolute Chaos? Nicht gerade meins! Ich bin schon Tollpatsch genug, da brauche ich nicht auch noch Chaos, auch wenn es verlockend klingt und als Teenager noch verlockender klang.
Freiheit, man will frei sein, kann ich gut nach vollziehen, ich fessele mich aber selbst mit Regeln die ich mir gebe, alles in allem fällt es mir nicht leicht mich zu befreien.

Das alles waren nur Aspekte und das weiß ich, ich weiß man kann das Wort vollkommen anders interpretieren und mich als einen Möchtegern darstellen, der redet uns nichts tut und ich könnte nur sagen, ja vielleicht muss ich mich der großen grauen Masse um mich herum unterordnen, aber bitte kritisiert mich nur wenn ihr selbst nicht genau so seit.

Nochmal es gibt noch viel mehr Facetten zu Punk und ich will hier kein Klugscheißer sein, mich nur mal zum Thema auslassen, ich weiß selbst das ich dabei viel ausgelassen habe, aber ich bewerte die Punkbewegung als positiv.
Ich finde es ziemlich schade, das heute viele Menschen Punk nur noch als pöbelnde Menschen auf der Straße ansehen, ich denke da gibt es mehr.

In diesem Sinne, Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉