Und wir sitzen im Atomschutzbunker, Hurra diese Welt geht unter

Ich kehre zurück, glücklich und ein bisschen breit.
Markus sieht mich an, „Sag Nina, was genau ist damals eigentlich passiert?“
Verwirrt sehe ich ihn an, „Naja man vermutet irgend ein Land, vermutlich Nordkorea, die wir alle nicht ernst nahmen, hat angefangen zu bomben und dann haben die anderen zurück gebombt, schließlich war nichts mehr sa von den Regierungen und der technik, wir haben alles neu auf gebaut. Die Alten haben uns gezeigt wie es ging früher, ein paar Jahre und keiner hätte das mehr gewusst. Alles in allem wuirde es angenehmer. Bedenkt man, da plötzlich kein Strom mehr da war, naja was wird wohl in all den Atomkraftwerken geschehen sein?“
„Ja aben sollten wir uns hier aufhalten?“
„Wo sonst? WIllst du auf ewig in einem Bunker sitzen? “
„nein, aber?“
„Aber? Keine Akternative, die Welt wie wir sie kennen ist unter gegangen. Wir schreien Hurra, das Leben ist gleichgestellt, hier auf jeden Fall, freu dich doch auch.“

Er ist still, schüttelt den Kopf, „Du kannst also damit leben, das alles anders ist und noch niemand nach der Spitze der Pyramide greift?“
„Ja ich freu mich solange es so ist. Ich hoffe es ist für immer!“
„Und ide Strahlung?“
„Ist nun überall, was soll ich tun, weinen?Nein Leben!“

Du willst einen Rauchen, dann geh dir was pflücken im Garten, doch unser heutiges Leben lässt sich auch nüchtern ertragen

Es wird wärmer. Noch nicht all zu merklich, aber wärmer, der Schnee geht.
Nani merkt es auch, erzählt mir immer wieder, bald kann sie wieder am Strand lernen.
Markus ist noch immer unzufrieden, ich merke, des einen Utopie, des anderen Dystopie.

Heute Abend passt er auf NAni auf, ich gehe mit Maik in ein Theaterstück, ich finde es super das Theater wegen Mangel an Technik wieder angesagt ist, irgendwie muss man sich ja unterhaten.
Früh sitze ich bei Maik, es ist warm.
Ich war noch nie in siener wohnung.
„Sag  mal warum heitzt du so stark?“
Ein breites Grinsen ist zu sehen, „Ich pflanze Graas an!“
Ich lache, „Ach was? Deshalb lässt du nie jemanden hier her? Dir ist schon klar, ohne Regierung kein Gesetz und kein Verbot, oder?“
„Schon, aber es reicht eben nicht für alle!“
„Ich könte was gebrauchen um runter zu kommen, mein Kind wir heute vom Gegenteil meines Lebens beaufsichtigt, auch wenn sie charakterstärker ist als ihr Babysitter.“
„Imer doch pflück dir was!“

Die Kids gruseln sich,denn ich erzähle vom Papst, unser Leben iost so schön, wer braucht ein Leben danach

Wir sitzen am Lagerfeuer, es gibt Bratäpfel und Marshmallows, die irgendjemand gebunkert hat, ich will nicht wissen, wie alt sie sind, doch die kleinen lieben sie hey was solls, sie werden es überleben.

Da fängt einer der Jugendlichen an erzählen, das es in Italien einen großen Palast gibt, in dem einmal ein Mann gewohnt hat, ein Mann,m der meinte er wäre der Sprecher für einen Gott, die meisten kleinen schütteln den Kopf, einen Gott gibt es nicht meinen sie, es gibt nichts das nicht erklärbar sei, nur Dinge die man nicht weiß, stolz gucken die Eltern sich in die Augen.
Er stellt den Papst, mit den Regeln gegen Verhütung, und die vielen hungernden Kindern, die es dadurch in anderen armen Ländern gab, als echten Tyrannen da. Steigert es noch als er sagt, das seine Leute armen kleinen, Kindern weh taten, die sich nicht wehren konnten, alles was er sich behalten hat von der Kirche scheinen die schlechten Dinge zu sein, oder will er nur was geschiet? Die Kinder bekommen Angst, mindestens die Hälfte hat heute sicher einen Alptraum, vom Papst, der ihnen etwas antun will, ich bin schon dankbar, das ich Nani nicht erklären muss was Vergewaltigung ist und warum die Männer das mit den Jungen gemacht haben.

Nach der Kirchen- Horrorogeschichte folgen eher lustige, welche die die Runde erheitern. Außerdem Schattenspiele, es wird ein langer Abend das Feuer hält unsns warm, auch wennweiße Flocken schon um uns herum wirbeln und wunderschön zu Boden fallen. Maik hat mich im Arm, hier könnte ich bleiben, aber hey, wer weiß wen er sonst noch so im Arm hält, Monogamie ist out! Was solls, das Leben ist kein Ponyhof.

Spät in der Nacht brechen wir auf, jetzt zu dritt.
Zu Hause ist der Ofengerade ncoh an, die Wärme noch nicht verflogen, mein Besuch, weiß Gott, oh den gibt es ja nicht, wo auch immer.
Eigentlich möchte ich erbosst den Kopf schütteln, aber das auch nicht erklären, also feuer ich still den Ofen an, ich hab es unglaiblich lange geschafft Nani gelassenheit bei zu bringen, aber Mr. Cruise bringt  mich früher oder später auf die Palme, obwohl der Name ist ein Kompliment, so gut sieht er gar nicht aus

Ein Goldbarren ist für uns das Gleiche wie ein Ziegelstein, der Kamin geht aus, wirf mal noc ne Bibel rein

Mit roten Wangen kommt Nani rein, es ist kalt geworde, der Winter kommt näher, heute werde ich wohl anfangen Feuerholz zu suchen. Der Fremde, hat das nch nicht getan, ich weiß nicht ob er überhaupt etwas für die Gemeinschaft getan hat, er scheint nur der alten Welt und dem Geld hinterher zu trauern.
Ich denke viel zu sehr in alten Mustern, geht es mir durch den Kopf und ich verdränge es böse von ihm zu denken.

Kurz lache ich auf dem Weg in den Wald, würde ich nun einen Goldbarren finden, so würde Nani es für einen gewöhnlichen Stein halten, man könne aus ihrer Sicht etwas daraus bauen und er? Er würde ihn sich sichern, Nani es nicht verstehen, zu schön, lachend gehe ich los. Maik war lange nicht mehr da, ich verstehe sehr wohl warum, doch auch das ist altes Denken, heute Abend werde ich mit Nani in die Stadt gehen, vielleicht gibt es ein Feuer und Bratäpfel, das wäre super für sie und uns.

Bevor ich das Häuschen betrete höre ich ein „NEEIIN!“
Erschrocken renne ich hinein, lasse dabei die Hälfte fallen, Nani steht sichtlich verwirrt da, eine Seite aus einem Buch in der Hand, um sie mir zu reichen, damit ich eben das Feuer anmachen kann.
„Was ist Nani?“
„Er sagt, das Buch des Herrn, darf man nicht verbrennen, wenn ich Frage welches Herrn antwortet er aber nicht wirklich wem das Buch gehört, er sagt unser aller Herr!“
Super fanatisch religiös ist er auch noch, also Willkommen bei Scientologie.
„Schatz, alles íst gut, gib mir das Blatt, ich hab dir doch erklärt, wir haben eines von den vielen Büchern behalten, überall steht das Selbe drin!“ Ich lächle
Er scheint ein wenig verzweifelt zu sein.
Das Feuer lodert, ich lege noch einmal an, reiche meiner Tochter die Hand und sage, komm kleine Hexe, wollen wir doch mal gucken was es in der Stadt so gibt….

Unsre Haustüren müssen keine Schlösser mehr haben, Geld wurde zu Konfetti wir haben besser geschlafen

„Ich verstehe es nicht“
Das ist was der Fremde stets wiederholt.
„Was ist?“
„Wie kann es sein, das wir nicht taushen? Ich meine für eine Leistung wollen wir eien angemessene Gegenleistung, wir haben doch in uns einen egoistischen Kern! WIe kann es sien, das sich keine neue Währung oder ein erneuter Tauschhandel etabliert haben?“
„Die meisten haben gesehen, das es einfacher und sicherer ist wenn man sich alles teilt. Die Alten haben das Wissen mit und geteilt, wir haben zusammen, Felder bestellt und so konnten wir uns alle nehemen so viel wir brauchten und weil wir eben niemand eingeschränkt haben, häufen auch die wenigsten und die die es tun haben keine Neider!“
„Aber warum nimmt niemand dem anderen etwas weg?“
„Oh das glaube ich nicht, wir sind sicherer ja,a aber wen wir ohnehin alles teilen, kann man uns nicht bestehlen, der Reiz fehlt für viele Diebe, weil wir in einer Gemeinschaft denken.“

„Das Kind würde mir das Selbe sagen, aber ich war mir immer Sicher, das wenn wir an Technik verlieren, dann wird alle barbarischer nicht gemeinschaftlicher!“
„Oh ich hatte am Anfang auch Angst, allein, schwanger, in einer Welt, in der es keine Polizei mehr gibt, alles ist urzeitlich, aber es hat uns zusammen geschweißt, nicht auseinander getrieben, das war Glück, ich bin mir sicher, dass es nicht überall so lief, aber ich will nicht wissen wie es in diesen Orten aussieht!“