Ich hab meine Meinung geändert…

Ich dachte als Kind immer, dass das Konzept einer Beziehung, dass mein Eltern führen das einzig richtige ist.
Heute denke ich anders, ich führe auch eine monogame Beziehung, denke aber nicht, dass offene und/oder polyamore Konzepte nicht funktionieren.

Und jetzt der Schock, ich habe meine Meinung zum Corona- Virus geändert.
Zu Beginn der Pandemie dachte ich, das wird eine Grippe und wir machen da jetzt einen riesen Hype draus, wie bei der Schweinegrippe.
Die Zahlen in Italien, Spanien und Frankreich haben meine Meinung dann aber geändert und vor allem die aktuelle Lage.
Sieht man sich die Zahlen an, dann sagen viele an der Grippe starben letztes Jahr 25.000 Menschen. Und das stimmt und ja es starben weniger an Corona. Aber mit Maßnahmen. Wann hatten wir einen Kontaktbeschränkung oder Masken getragen? Nie und das ist der Punkt, der mich beunruhigt.
Wir haben Ende April 5000(*1) Corona- Tote, das ist ein Fünftel der Grippe- Toten des letzten Jahres. Wir haben diese Zahl mit Maßnahmen, die die Verbreitung gemindert haben. Weiter wütet Corona ca. 1,5 bis 2 Monate in Deutschland, also noch recht kurz. Wir kämen also bei gleichen Zahlen über 12 Monate auf 30000 Corona Tote und das mit Gegenmaßnahmen. Das muss man sich mal überlegen.
Drosten warnt vor einer zweiten Welle.
Einerseits finde ich es schrecklich mich noch länger nur mit einem sehr kleinen und ausgewählten Kreis von Leuten zu umgeben. Niemanden sonst zu sehen und nicht feiern zu gehen, andererseits denke ich tatsächlich, dass wir es mit einer ernst zu nehmenden Krankheit zu tun haben.
Darauf weisen auch erste Obduktionsergebnisse und Verläufe gesundeter Menschen hin. Es werden allem Anschein nach mehr Organe als nur die Lunge befallen. Genesene Patienten haben noch Monate lang Atemprobleme. Ergebnisse aus Innsbruck verweisen darauf, dass Taucher sich testen lassen sollten wie gut ihr Lunge nach Corona arbeitet. Sport wird danach, auch nach einem milden Verlauf gar nicht empfohlen, auch nicht gesund.(*2)
Das ist jetzt nichts, was sich anhört wie eine heftige Grippe, ein zwei Wochen krank und dann ist gut.
Klar wenn es einen erwischt, dann ist das so, aber vielleicht sollte man doch mal drüber nachdenken was sein muss und was nicht und das finde ich sehr schwer. Meine Oma ist sehr gesellig und für sie wäre es schlimmer keinen zu sehen!
Meine Freunde gar nicht mehr sehen nur noch anrufen? Jein, meine beste Freundin ist Familie! Und meine Familie sehe ich auch. Ich bin normalerweise immer unterwegs und gerne in Cafes, gehe gerne aus. Gehe gerne Essen. Ich schränke mich ein, schon damit das ich meist daheim bin außer zum Einkaufen. Darin das ich ne echt gute Freundin nicht mehr jede Woche sehe, sondern nur noch dann wenn ich in den nächsten unverpackt will und wir zusammen einkaufen und dann versuchen wir Abstand zu halten.
Das mit dem Abstand klappt mit meiner besten Freundin und engsten Familie weniger gut. Aber niemand ist perfekt und das erwarte ich auch nicht.
Ich meine eben so Sachen wie, nehme ich jetzt den Zug ? Kann ich den Gang vermeiden?

Ich denke jeder vermindert das Risiko in dem ihm möglichen Rahmen.
Ich kann auf bestimmte Menschen nicht verzichten und die reichen mir dann nicht nur am Telefon.
Ich sehe aber deutlich weniger Menschen als vorher und ich gehe seltener, dafür auf Vorrat einkaufen. Ich treffe weniger und feiern kann ich ohnehin nicht. Ich fahre kein Zug im Moment. Das alles sind Punkte an denen ich Begegnungen vermeide. Keine Lesungen, Messen, Konzerte, Feiern. Was zum Beispiel schwer ist, kein Cafe, kein Restaurant, nicht in die Uni Stadt fahren und durch die Stadt schlendern und nicht spontan mit dem Zug jemanden Besuchen oder eine Stadt besichtigen. An der Arbeit Abstand halten und auch privat im Dorf ( ist echt nicht so einfach, das sind wir nicht gewohnt!)

Niemand ist perfekt und das sind auch die Regulierungen nicht. Ja sie sind unterschiedlich, warum, weil keiner weiß was richtig ist. Kein Eis im einen Bundesland, im anderen kein Baumarkt, warum? Weil Eisessen zum Treffen einlädt, aber es gibt eben auch das Gefühl von Lebensfreude, was ist nun richtig, verbieten oder nicht?
In Baumärkten bekommt man viel um seinen Hobbys zu Hause nach zu gehen, sie sind aber nicht zwingend systemrelevant und jedes Geschäft ist ein Ort an dem man krank werden kann. Was ist richtig? Die Hobbys auch noch nehmen? Ansteckungsgefahr mindern?
Entscheidungen sind nicht immer einseitig zu betrachten.
Ebenso ist es mit allem was wir privat tun.
Endlich in die Buchhandlung stürmen oder doch telefonisch bestellen, um die Ansteckung zu verhindern?
Brauchen die Menschen in den Städten wirklich neue Kleidung?
Ich brauch wirklich neue Schuhe! Aber ich denke die alten tragen mich zu Hause auch noch.
Essen muss ich definitiv einkaufen und Stoff für Masken.
Masken auch etwas, dass ich unlogisch fand.
Irgendwie sind wir deutschen eher egoistisch. In asiatischen Ländern trägt man Maske wegen der schlechten Luft und wenn man erkältet ist. Man will niemand anderen anstecken, das gebietet die Höflichkeit.
Zwar zeigt eine Studie deutlich, dass eine Maske bei Husten und Niesen wenig Fremdschutz bietet (*3), man darf dies aber nicht falsch verstehen.
Denkt mal einmal darüber nach mit welchem Druck sich die Luft bei diesen Vorgängen aus uns heraus bewegt, sind diese beiden Situationen Extremfälle. Von diesen Fällen kann man nicht ausgehen!
Warum DIY- masken sinnvoll sind erklärt sich dennoch. Beim Sprechen können die Aerosole nicht so gut entweichen. Es ist ein Fremdschutz in Alltagssituationen, um andere zu schützen, falls man infiziert ist und noch nichts merkt! Weiter soll der Abstand eingehalten werden! Mit einer Maske fast man sich seltener ins Gesicht! Eine Studie zeigt, dass die Materialien, die bei DIY- Masken verwendet werden sollen, sie Viren unter normalen Bedingungen nicht durchlassen. Was wichtig ist, ist die Handhabung. Eher passende Masken, Reinigung nach Tragen, nicht zu lange Tragen, Maskenwechsel. (*4)
Aber hey, wenn wir das hinkriegen, dann gibt es hier vielleicht auch Masken wie in Asien, welche die irgendwie besser aussehen.
Was ich an der Maskenpflicht problematisch finde, ich weiß nicht ob es durchkommt, aber ich weiß einige Schulen bei uns wollen Maskenpflicht in der schule. Wenn man den ganzen Tag unterwegs ist braucht man sicher 2-3 Masken. Die werden dann abends abgekocht und trocknen 1-2 Tage. Das heißt man braucht pro Kind 6-9 Masken. Auch DIY- Masken kosten oft 7€ ohne Versand, wenn man sie für den Preis überhaupt bekommt. Das macht also bei der besten Annahme 42€ pro Kind. Ja gut, das kann jetzt schon teuer werden. Ich finde man sollte DIY- Masken als Stadt oder Gemeinde kaufen und dann mindestens an sozialschwache, besser natürlich an alle verteilen.
Aber hey, ich mein ja nur, wer Pflichten fordert und Strafzahlung will, der sollte auch liefern, meine ich.

Ich weiß, alle Rechnungen hier sind Milchmädchenrechnungen, da viele Faktoren mit einspielen. Aber ehrlich denkt trotzdem mal drüber nach.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

*1https://www.focus.de/finanzen/boerse/wirtschaftsticker/mehr-als-149-900-corona-nachweise-in-deutschland-5261-tote_id_11916988.html

*2 https://www.oe24.at/coronavirus/Vermindertes-Lungenvolumen-Experten-gehen-von-Spaetfolgen-durch-Corona-aus/425964034
https://www.dw.com/de/corona-sp%C3%A4tfolgen-genesene-haben-teilweise-reduzierte-lungenfunktion/a-52838231
https://www.oe24.at/coronavirus/Uni-Klinik-Innsbruck-Irreversible-Lungenschaeden-bei-Corona-Patienten/426769833
https://www.welt.de/wissenschaft/article207417811/Corona-Tote-In-den-wenigsten-Faellen-eine-Lungenentzuendung.html

*3 https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111799/COVID-19-Patienten-husten-Viren-durch-chirurgische-Masken-und-Baumwollmasken-hindurch

*4 https://www.swr.de/swr1/bw/programm/mundschutzmasken-pflicht-und-diy-masken-100.html
https://www.laborpraxis.vogel.de/diy-atemschutzmasken-wie-gut-filtern-haushaltsmaterialien-a-924000/

Sprache und opponierbare Daumen machen den Mensch nicht zu dem einem Lebewesen, das Rettung Wert ist

In einer Reportage über Tierrettung habe ich die Frage gehört,

Sollte man nicht zuerst den Menschen helfen?
In den Kommentaren Diskussion und die Aussage, da verhungern Menschen und du willst die Hunde retten!

Ja und?

Was macht den Menschen zu einem Lebewesen, das es wert ist zuerst gerettet zu werden.

Die Tatsache, dass wir selbst Menschen sind? Sprache? Wissenschaft? Oppornierbare Daumen? Die Tatsache das wir selbst Lebensräume für Mensch und Tier ausrotten? Die Tatsache, das wir ganze Arten von Tieren getötet haben?
Sicher nicht.
Fühlst du dich wirklich gerecht und sozial mit solch einer Aussage?

Ich könnte das nicht!

Menschen sind Lebewesen wie Hund und andere Tiere auch

Ich kann tatsächlich noch die Aussage nachvollziehen, dass Menschen Hunde von der Straße retten, wo es doch Tiere gibt, deren Art erhalten werden muss und das dies wichtiger ist. Der Hund wird schließlich nicht schon bald ausgestorben sein! Aber den Mensch an erste Stelle zu setzen, das ist wenig sozial!

Niemand kann alle Organisationen unterstützen, ob finanziell oder mit Kraft und Zeit. Davon kann un muss man aber der anderen die Daseinsberechtigung nicht absprechen.

Außerdem denkt die Reporterin in der Doku Anscheinend, wenn es den Menschen besser ginge, ginge es auch den Hunden besser. Oder den Tieren allgemein. 

Entschuldigung aber es hat auch etwas mit der Mentalität zu tun, ein Land, das Probrmhunde immer ausgesetzt hat, das tut dies auch noch mit Geld. 

Reiche Menschen tragen durch den Kauf oder das Schießen von Trophäen und  angeblichen Potenzmitteln dazu bei, das auch heute noch Arten ausgerottet werden.

Wohlstand ist ohne Gewissen kontraproduktiv!

Ebenso sind viele Tiere wichtig für unser Ökosystem (nein Hunde definitiv nicht), diese Tiere zu bewahren hilft dem Menschen weiterhin Wohlstand überhaupt entwickeln zu können. Ihr Tod führt zu mehr Missständen auf der Welt! 

Weniger Straßenhunde zum Beispiel durch Kastration führt in Armen Ländern auch dazu, das weniger aus den Vorratsräumen, der Familien gestohlen wird, die in schlechten Unterkünften Leben, da es so wenige Fortpflanzung und weniger Essensdiebe gibt.

Einige Krankheiten verbreiten sich so auch sicher nicht mehr aus. Tierschutz vor zu ziehen hat also auch gute Seiten für den Menschen. 
Schönen Gruß, Auf Wiedersehen;)

Wer laut ist hat recht?

Und wenn ich etwas glaube dann ist das so!

Argumente, die ich vielleicht in Diskussionen wahr nehme, nicht mit jedem, aber öfter mal.

Deshalb werde ich auch laut wenn ich mit manchen Leuten diskutiere.

Da sind zwei Jungs in meinem Umfeld, die diskustieren sehr gern mit einem. Hat man eine Meinung, dann haben sie eine Andere!

Und man braucht Quellen, Quellen, Quellen, Quellen….
aber Vorsicht!
Deine Quellen könnten die falschen sein!
Wie?
Indem der dir Gegenüber davon schlichtweg überzeugt ist.
Dir werden keine anderen Quellen aufgezeigt, die du dann abgleichen kannst. Eigentlich bist du die einzige die sich durch mehrere Artikel und Statistiken gekämpft hat, unterstellst du deinem Gegenüber. Du unterstellst es ihm aber nur im Geist.

Das schlimme ist, ich kann mich ganz herrlich in solche Diskussionen hineinsteigern und dann bin ich auf 180. Wer lauter ist hat recht? Kein Ding! Laut kann ich gut!
Deine Erfahrungen sind mehr wert als Meine ? Das glaube ich nicht Freundchen, darüber können wir gerne reden bevor die Diskussion weiter geht.

Dennoch muss ich im allgemeinen sagen, einen Mehrwert nehme ich aus diesen Diskussionen nicht mit, ich hoffe, dass sie manchmal in den Köpfen der Menschen bleiben und die nocheinmal darüber nachdenken, aber ob sie das tun?
Niemand kann mir das sagen!
Einen Mehrwert ziehe ich aber aus guten und belegten Beispielen und auch das kommt vor.
Jeder hat seine Meinung und manchmal gibt es schwarz, grau und weiß, aber keine der Farben ist richtig!

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Wenn ich mich in etwas rein steigere

dann bin ich enttäuscht wenn andere es nicht erkennen.
Nicht erkennen, dass nicht alles gut ist was man oben bespricht.
Nicht erkennen, dass das Fördern von Kultur als Staatsziel positiv und negativ ausgelegt werden kann.
Nicht erkennen, dass das Wort Tradition, in einer Erklärung zu diesem Staatsziel, neutraler gewesen wäre als Brauchtum, weil Brauchtum irgendwie ein bisschen rechts klingt und nicht mal konservativ.
Das Zwiespälte durchaus und überall möglich sind. Das ist ein bisschen übertrieben und kleinkariert, aber hat in meinem Umfeld einige gestört. Ich hoffe ja Kultur fördern heißt Dialekt stärken und freier oder billiger Zugang zu Museen für Schüler und Studenten, sowie die Förderung kultureller Programme in den Regionen, gerne auch in Hinsicht auf Musik, Theater und Tanz (auch wenn das nicht so mein Ding ist).

Ich bin ein bisschen enttäuscht wenn ich die Auswertung zur Volksabstimmung sehe. Zwar ist alles durchgekommen und vieles auch sinnvoll, sicher war aber nicht alles gut und wenig wurde wirklich gelesen.
Ich bin ein bisschen enttäuscht wenn ich sehe, dass die meisten Hessen tatsächlich dagegen waren das Eintrittsalter in die Politik zu senken. Warum soll ein 18jähriger, der engagiert ist denn kein politisches Amt einnehmen können? Warum soll er bis 21 warten müssen.
Mein kleiner Bruder war mit 13 informierter und engagierter als meine Mutter es mit 50 Jahren ist. Da weiß ich wenn ich eher in einem politischen Amt sehen will!

Ja, ich meine, die meisten waren der Meinung, es sei okay, wenn man schon früher ein solches Amt betreut, aber bitte, warum stimmen in diesem Fall die meisten dagegen und nicht dagegen, dass Gesetze allein Online publiziert werden dürfen.
Hier ist alles viel leichter zu manipulieren! Alles kann hier schneller, unauffällig geändert werden. Der online Zugriff ist zu jeder Zeit nötig, aber können wir das Gesetz, auch für den Fall, dass da mal was gehackt wird nicht bitte auch nochmal drucken. Nachweislich ist die Regierung ja am schlechtesten geschützt, vor Angriffen!

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen

Das Netz schützen, dein Recht wahr nehmen

Du bist Deutschland und du bist Europa.

Wenn du also schon von den umstrittenen Artikel 11 und Artikel 13 gehört hast, dann bist du an der Reihe etwas zu tun.

Zunächst einmal ist zu sagen, dass die beiden Artikel erst einmal den „Großen“ schaden wollen, wie es scheint. Von dem neuen Entwurf, werden kleine und Kleinstunternehmen, sowie Open Source Plattformen ausgenommen. Dies ist positiv an zu merken, da man diesen Unternehmen so eine Chance gibt. Dennoch ist die Frage ob der Artikel gut ausgearbeitet ist. Worum geht es?

Urheberrecht, dieses soll geschützt werden, indem man einen Uploadfilter nutzt. Klingt nicht schlecht, leider sickert hier viel durch und für all das werden die Plattformen, so Facebook, Twitter, Instagram und YouTube dann zur Kasse gebeten. Ja es klingt gut, dass diese Unternehmen mit Geld zahlen sollen, aber natürlich wollen diese die Kosten gar nicht erst riskieren.
Stattdessen hat mindestens eine Plattform bereits angedeutet, dass sie bei Durchsetzung des Artikels kleine Kanäle und die, die nicht mit den Öffentlich-Rechtlichen in Verbindung stehen sperren werden, da diese zu unkontrollierbar sind. Sind wir mal ehrlich, vor diesem Kanälen läuft wenig bis keine Werbung, das heißt wenig bis keine Einnahmen, also kann man auf sie ohnehin verzichten. (aus unternehmenstechnischer Sicht)
Man möchte zwar StartUps von dieser Regelung ausnehmen, um ihnen eine Chance zu geben, nimmt ihnen aber womöglich das Sprachrohr. Das Widerspricht sich also ein wenig.

Artikel 11 sieht ein Bezahlungssystem für Links zu Artikeln vor. Für die Links soll man an den Verlag zahlen müssen. Man darf auch keine Snippets (wenn man das so schreibt) mehr verwenden, in dem man den Titel und Ausschnitte des Artikels sieht. Nur Teile der Überschrift sollen noch zu sehen sein.
Das schützt den Verfasser aber auch nur zum Schein, zum einen werden wahrscheinlich viel weniger Links gesetzt, da diese Niemand bezahlen will und vielleicht kann man dann Artikel in Facebook nur noch per Privatnachricht versenden und nicht mehr teilen. Das wäre irgendwie auch ein Einschnitt in die Meinungsfreiheit, einfach, weil Facebook sich schützen will. (Das ist eine These)

Hinzu kommt, dass einige befürchten man muss dann für das Lesen jedes Artikels zahlen, ich weiß nicht ob das aus dem Gesetz heraus zu lesen ist oder aus folgender Kette. Kostenpflichtige Links heißt keine Links, keine Links heißt keine Werbung für die Seite, heißt keine Klicks, keine Klicks heißt keine Werbung auf der Seite, heißt keine Einnahmen, da sich die Seite für Werbetreibende nicht lohnt, keine Einnahmen durch Werbung bedeutet man muss sein Geld woanders her holen, bedeutet der Leser zahlt.

Für jeden Artikel bezahlen bedeutet A- Die Menschen lesen einfach noch weniger Zeitung oder nur noch Springer, denn die haben ein gutes Grundeinkommen durch generelle Klicks. Medien, die ernstzunehmender sind fallen weg. Das war nicht das Ziel, scheint aber das Resultat zu sein.
Es bedeutet auch B- Hausarbeiten für Studenten können, wenn Zeitungsanalyse notwendig ist sehr teuer oder unmöglich werden, man schränkt also die Bildung ein.

Viele glauben die Artikel können nicht durchkommen, weil sie Europa zurück stellen, auf ein Abstellgleis des Internets, so zu sagen.
Ja, das stimmt irgendwie, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Politiker das auch erkennen.

Daher:

Jede Stimme, vielleicht auch unter mehreren Petitionen zählt!

Es gibt Aufrufe dem Europaabgeordneten eures Vertrauens zu schreiben. Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob da überhaupt eine Mail oder ein Brief gelesen werden würde, aber probieren geht manchmal über studieren. Vielleicht hilft ja auch eine Menge an Post? Also Hoffnung und so.

Achso und wie immer Präsenz ist alles, teilt wenn ihr etwas ändern wollt, auf Facebook, Twitter, Instagram? (passt das?) und da wo ihr unterwegs seid! Vielleicht sieht man dann ja, dass das Volk dagegen ist. (Hoffnung, Wunschdenken und so, also von mir, das wir etwas bewegen können)

Hier gehts zu den Europaabgeordneten, sortiert nach Bundesland:

http://www.europarl.europa.eu/germany/de/die-eu-und-ihre-stimme/die-deutschen-europa-abgeordneten-nach-bundesl%C3%A4ndern

Hier zu mehreren Petitionen :

https://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilter

https://weact.campact.de/petitions/das-ende-des-freien-internets-1

Schönen Gruß , Auf Wiedersehen

Zeitsprung

Einmal mehr sagte man mir, mit Blick auf ein jüngeres Mädchen,mit Bier in der Stadt, in dem Alter hätte ich mich das nicht getraut. Das Selbe, wenn jemand junges Kondome kauft.

Entweder alle, aber auch alle, die ich jetzt so auf der Uni kenne waren viel anständiger als ich und alle aber auch wirklich so gut wie alle die ich in der Mittelstufe kannte oder aber sie verdrängen.

Mit 14, da durften wir auf die ersten Kirmesse in der Umgebung und haben natürlich Bier bekommen, einige haben es übertrieben, den anderen war es zu teuer.

Mit 15 waren in meiner Klasse die meisten Mädchen keine Jungfrauen mehr, ich mit 16, das ist nicht so seltsam.

Ich habe auch jetzt, mit 23, 16jährige Freundinnen, die mit mir auf Konzerte und Festivals gehen und da was trinken, die vergeben sind, die Geburtstagsparty feiern, wie alle anderen auch. Mit wie im Dorf üblich Bier, Lagerfeuer, einer viel zu großen Anlage, Schnaps, der geschenkt wurde und vielen Menschen, das Selbe bei mir und denen im Alter über mir. Gut bei den älteren wächst das Buffet.

Warum ist es so unfassbar verwerflich und frühreif für Leute um mich herum wenn man mit 16 auf guten Partys ist? Ich bin auf manchen Veranstaltungen nach 12 nicht mehr auf Toilette, um nicht an der Security vorbei zu müssen, da ich nicht länger bleiben durfte, gesetzlich. Drinnen aber wurde man nicht immer gesehen😉

Wir haben das erste Mal mit 14 den Schnapsschrank unserer Eltern geplündert und in unserer Hütte im Wald aus Kindertagen (okay Waldhütten kann man glaube ich nur am Dorf bauen, sonst schreitet das Gesetz ein) bei Handymusik und Taschenlampenlicht gesoffen und dann unauffällig da gezeltet. 

Bei Feuerwehrzeltlagern war unsere Gemeinde unter den Wehren mit dem höchsten Bierkonsum, weil die Jugend mit getrunken hat, Jugend nicht die Kinder, keiner der nicht konfirmiert ist bekommt ein Bier. Ja das ist am Land heute noch die Grenze, die Konfirmation. Auf manch einer Kirmes fühlte ich mich mit 19 schon verdammt alt.

Auf Klassenfahrt hat doch jeder ab der 8.Klasse spätestens, manche auch vorher Alkohol geschmuggelt, das bestätigen auch die anderen Einwohner der Hostels in denen ich war, die hatten egal woher auch immer was mit.

Niemals fand meine Mutter seltsam ab wann ich feste Freunde hätte oder das ich mit 15 die Pille wollte. 

Auch ist es ältere Freunde zu haben nicht seltsam, in meinem Umfeld. Eine Freundin von mir hatte seit wir 15 waren fast immer Freunde, die 4 bis 7 Jahre älter waren. Ein Kumpel von mir ist jetzt mit einer 16jährigen zusammen und selbst noch zwei Jahre älter als ich, die Erwachsene in der Beziehung ist sie.

Außerdem finde ich, mit 16 kann man durchaus selbstständig sein, ich hatte einen Nebenjob und ein Moped, ich war viel unterwegs und kam oftmals erst spät oder am nächsten Tag heim, das war okay. Ich war ja arbeiten oder bei Freunden, die weiter weg wohnen und dann lieber da schlafen als im Dunkeln fahren. 

Ach ja und auf Motorradtreffen war ich, aber nur in der Umgebung.

Ist die Zeit ab 15 denn bei anderen anders? Gehen die nicht feiern, spielen Videospiele ab 18. Schauen nicht schon seit 3 Jahren Horrorfilme mit ihrer Mutter, weil der Vater sowas nicht schauen kann? 

Genauso sagen viele wenn ich sage, damals wollte ich nicht konfirmiert werden und ich finde es nicht richtig, dass meine Eltern mich Zwängen, weil man zur Konfirmation selbst ja zur Kirche sagen soll, mit 14 könne man so etwas nicht entscheiden. Doch das kann man, meine Einstellungen und Vorstellungen haben sich seit dem entwickelt aber nicht gänzlich gewandelt. 

Ebenso hatte ich zu dieser Zeit eine politische Meinung, die sich wenig geändert hat und schon damals habe ich Parteiprogramme gelesen um zu wissen was welche Partei will. 

Warum glauben denn so viele mit 15 ist man noch gänzlich ein Kind? Man ist Teenager, jugendlich, man spielt nicht mehr mit Puppen, man ist zu cool dazu. Man geht einkaufen, schwärmt, macht erste sexuelle Erfahrungen, betrinkt sich das erste Mal. Man geht auf den Mittelstufenabschluss zu und manche beginnen schon eine Ausbildung.

Warum vergessen das so viele? Also meine Familie nicht, ich liebe Mamas und Omas Jugendgeschichten.
Schönen Gruß, Auf Wiedersehen;)

Die Linke

Zunächst einmal ist das was ich hier schreibe vollkommen subjektiv, beruht aber auf dem Parteiprogramm und darf gerne nachgelesen werden!
Was mir bei der Linken aufgefallen ist, das Parteiprogramm ist zu einem großen Teil die Geschichte der Linken Politik und Aktivisten, es dauert bis man die Punkte findet, die sie verändern wollen.
Davon ab ist es das Parteiprogramm, nicht das Wahlprogramm speziell zur Bundestagswahl. Das Parteiprogramm stellt die allgemeinen Ziele der Partei dar, das Wahlprogramm die Ziele der nächsten Jahre. Grund ist, nicht alle Ziele können sofort erreicht werden.

Die Punkte die ich rausgesucht haben, sprechen zum Beispiel davon wie der Kapitalismus Arbeitsplätze zerstört, wie Wasser privatisiert wird und Gene von Mensch und Tier patentiert werden, die Kluft zwischen Arm und Reich und ihr Wachstum werden hervorgehoben und man möchte eben dieses aufhalten. Die soziale Marktwirtschaft wird betont und mehr Wert auf diese, die eigentlich unsere ist zu legen.
Es wird hervorgehoben, das man im Beruf die Frauenquote fördern soll, ebenso wird eine starke berufliche Klassengesellschaft angesprochen, die es ein zu dämmen gilt.

Es wird sich gegen die Privatisierung der Unternehmen ausgesprochen, man ist dagegen, dass die Reichen gewinnen und die Armen verlieren, da dies daraus resultiert. Dem stimme ich zu, es werden hier gerade die Privatisierung von Sektoren der Gesundheitsversicherungen angesprochen, doch auch die Privatisierung des Fernverkehr hat in den Jahren nur immer mehr dazu geführt, dass man sich diesen nicht leisten kann. Genau das möchte die Linke auch verändern, hier wird angesprochen, dass die Bahn attraktive Preise, überall, anbieten sollte.

In Sachen Internet wird hervorgehoben, das man gerade hier aus Seiten von Politik und Wirtschaft versucht Meinung abzufangen und zu bilden, ebenso das auf Datenschutz wenig wert gelegt wird, beides ist nicht recht.

Auch das mangelnde Interesse an steigenden und unbezahlbaren Mieten wird angeprangert, hier steht gerade die Linke dafür Mieter im Kampf gegen Miterhöhungen zu unterstützen, welche andere Partei kann das behaupten? Man möchte Wohngenossenschaften, die das Wohnen zu angemessenen Preisen möglicher machen fördern.

Auch der mangelnde Abbau von Atomstrom und fossilen Brennstoffen und der geringe Ausbau und die geringe Unterstützung in die Forschung Alternativer Energien soll sich mit der Linken ändern, Ein Fokus soll auf Umweltfreundlichen Alternativen liegen. Es ist zu erwähnen, keine Alternative kann hundertprozentig Umweltfreundlich sein.

International zählt bei der Linken der marxistische Gedanke, man soll überall selbstbestimmt, frei von Hunger, Diskriminierung und Armut leben. Es wird erwähnt dies sei Realität und Utopie zugleich. Auch wenn ich dieses Denken befürworte, denke ich doch es steckt mehr Utopie darin.

Direkte Demokratie soll ausgebaut werden.
Man denkt an Runde Tische, aus Kommunen, Gremien, Interessenverbänden, Verbrauchern, Gewerkschaften, uvm.  ,  die zusammen wichtige Themen diskutieren , um die Meinung mehrere Parteien, in kleineren Rahmen ab zu bilden.

Die wirtschaftliche Krise soll mit einem Wechsel vom Profit zum sozial-ökologischen Faktor überwunden werden, das erachte ich als schwierigen Ansatz, denn es spiegelt nicht die Interessen der Wirtschaft wieder, inwiefern hier die Nachfrage kommen kann um das Angebot zu stärken ist unklar.

Endlospraktika, Minijobs, Leiharbeit, sollen nicht mehr Stellen die von Vollzeit besetzt werden sollten und könnten ersetzen. Alle Bereiche sollen sozial versichert sein. Eine Lohnsteigerung soll Pflicht werden und Managergehälter beschränkt. Alles sehr positive Vorschläge, besonders die Endlospraktika sind unzumutbar, sieht man sich die Entwicklung nach dem Studium an, doch auch Leiharbeit funktioniert nicht wie geplant und sollte sehr wohl gedämmt werden.
Auch denkt man daran die Durchschnittsarbeitszeit von 40 auf 35 Wochenstunden herunter zu setzen.
Weiterbildungen sollen gefördert werden.
Praktika, außerhalb von Schulpraktika eine Minimalvergütung zugeschrieben bekommen.

Eine Umverteilung von Oben nach Unten wird angestrebt.

Arbeitslosengeld soll wieder unbefristet am Einkommen fest gelegt werden. Auch steht das bedingungslose Grundeinkommen mit auf dem Programm.

Kommunen, Städte und Gemeinden sollen mehr Entscheidungsmacht bekommen, um auch hier besser auf alle ein gehen zu können.

Pro Asyl ist ein großes Thema.

Weiterhin soll die sexuelle Selbstbestimmung, so also das Anerkennen aller und wechselnder Gender gefördert werden.

Man setzt sich gegen extrem rechte Vereinigungen ein.

Das Mitbestimmen Junger Menschen, soll durch Jugendparlamente gefördert werden.

Weiterhin soll es einen Anspruch auf ganztägige Betreuungsangebote für Kinder in jedem Alter geben.
Hier möchte ich anmerken, ich war in einem Praktikum in einem englischen Kindergarten, in England gehen Kinder ab 3 Monaten in den Kindergarten und das oft bis 18:00 Uhr. Der Bindung zwischen Mutter und Kind hat das nicht wie hier behauptet geschadet, es ist lediglich ein anderes Modell und Menschen wollen keine Veränderung. Allerdings fördert dieses Modell, das unter einen Hut bringen von Familie und Karriere, was so viele fordern.

Ökologische Landwirtschaft und tiergerechte Viehzucht sollen gefördert werden.

Im Allgemeinen wird noch die internationale und europäische Zugsamenarbeit mit den linken Parteien der anderen Länder erwähnt.

Insgesamt hört sich das Parteiprogramm gut an. Wobei ich sagen muss, ich bin tatsächlich nicht begeistert wie angesprochen allen Menschen Asyl zu gewähren, es hört sich so an als ob jedes sichere Herkunftsland nicht rechtens gewählt wäre. Da stimme ich zwar zu, einige Länder sind nicht wirklich sicher und da sollte es strengere Regeln geben, doch sicher nicht sooo viele ( Verträumtes hoffendes Mädchen)
Auch bin ich nicht sicher inwieweit man es fördern sollte sein Geschlecht jeden Tag zu ändern, manchmal weiß ich nicht ob man Dinge auch übertreiben kann. Zu diesen Dingen zählt auch der Feminismus Gedanke, der im Programm hervorgehoben wird, manchmal empfinde ich es so als ob die Frauen schlechter in der Gesellschaft dargestellt werden von den Feministen als sie dar stehen. Sicher muss man Gehälter angleichen, aber ist es so, das wir Frauen alle in Führungspositionen wollen und es uns verwehrt ist oder ist es so das wir es vielleicht nicht immer wollen. Ich für meinen Teil würde es nicht wollen und kenne viele Frauen in führenden Positionen, die darum nicht erbittert mit Männern kämpfen mussten, sondern wegen der Leistung genommen wurden. Ebenso kenne ich viele die diese Positionen abgelehnt haben um ihre Freizeit zu behalten. Ursachenforschung ist auch manchmal von Belang, vielleicht ist das aber auch sehr subjektiv.
Davon ab weiß ich nicht, ob die Umverteilung und das einschränken von Managergehältern ausreichen, um die Kosten für soziale Versorgung, ein bedingungsloses Grundeinkommen, staatliche Förderungen, Steuersenkungen für die nicht Spitzenverdiener und den Ausbau des Nahverkehrs zu decken, es klingt utopisch.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

 

 

Generation Y

Ich habe einfach Lust meinen Senf dazu zu geben.

Man kann sich also an nichts festhalten in unserer Zeit, hmmm…. das mag wohl sein, darüber habe ich mir wenig Gedanken gemacht, aber doch, das beschreibt es noch recht gut, finde ich fast schön.

Die Generation Y, die auch meine ist, ist auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, nun da stimme ich auch zu,
sinnlose Reisen in dieses und jenes Land um sich selbst zu finden, geben aber definitiv tolle Erinnerungen, auch wenn es niemand dem ich kenne die Erkenntnis brachte.

Die Beschreibung der Generation Y, der Stimme ich dann doch noch sehr zu.

Auch ich dachte immer an Abi, Studium, Job, dem muss ich mich anschließen, aber niemals wollte ich einen geradlinigen Weg mit nur einem JOb, gerne einen in dem ich reise und Abwechslung habe. Niemals habe ich über einen Schichtarbeiter gelästert, da muss ich zustimmen, auch hier kann ich Studenten wenig verstehen. Warum werden, wo so viele doch um sich selbst zu verwirklichen, etwas studieren, was keine Zukunft hat und wo man mit Glück in seinem Beruf und nicht im Taxi endet, lästert man über die, die schon etwas in der Tasche haben. Dazu wahrscheinlich einen Beruf der gebraucht wird? ich selbst habe diese Menschen immer zu schützen versucht und wenig Verständnis für Abwertung entgegengebracht, von Freunden erzählt, die etwas gelernt haben und sicher nicht dumm sind. Selbst fühlte ich mich immer als ob ich im Gegensatz zu denen, die etwas gelernt haben nichts in der Tasche habe und bin froh, das ich neben meinem Studium arbeiten musste, auch über 450€ hinaus und so einen Einblick in zwei Arten des Lebens hatte 😉
Philosophieren und das führt zum Vollsuff, das ehrlich gesagt genieße ich und ich weiß noch immer was ich gesagt habe, es stört mich nicht wenn jeder auf seinem Standpunkt bleibt, ich mag es zu Diskutieren und mich aus zu tauschen.
Auch gegen das Feiern habe ich wenig und ich muss sagen der Drogenkonsum hängt auch in der Uni vom Umfeld ab, da kenne ich verschiedene Gruppen. Allerdings habe ich bei meinen Lieben zu feiern, wenig Verständnis dafür wenn man nur feiern geht und seinen Tag nicht planen kann, das Geld von seinen Eltern bezieht und sich nur auf der Stelle dreht, man sollte schon auch mal voran kommen im Studium, aber gegen eine gute Party habe ich nichts. Ich bin zu jeder studentischen Schandtat, die Alkohol involviert bereit und am nächsten Tag um acht in der Vorlesung 😉
Ach und zum Vögeln, was soll ich sagen, warum nicht? Ich mag es sich aus zu leben und weiß nicht warum es moralisch verwerflich ist dies zu tun? Voraussetzung ist die Verhütung und das man Single ist oder in einer offenen Beziehung, soweit ist das in Ordnung ganz und gar halte ich nicht gern an all den vorgegebenen Werten fest.

Jeden Ökotrend mitgehen, oh ja und warum ? Ich kenne so viele Vegetarier oder veganer und Menschen die diesen und Jenen Essens- und/oder Fitnesshype mitmachen und denke mir immer nur, mach mal, nur zu und unter Studenten sind es immer mehr als überall anders. Das ist so, so warum, was soll das, wo ist euer Problem und warum muss man denn jetzt missionieren,  ich will mich doch gar nicht ändern, ich bin nicht konservativ weil ich Fleisch esse (ohne Spaß das habe ich gelesen, man bezeichnet Menschen ungeachtet welche anderen Meinungen sie haben als konservativ wenn sie Fleisch essen).
Oft werden neuer Verschwörungstheorien sofort und ohne weitere Nachforschungen ernst genommen und man lebt danach. Bitte schaut doch erst mal nach, habt ihr nicht gelernt kritisch zu sein, warum glaubt ihr den Gerüchten so schnell?

Auch das mit der Weiterentwicklung sehe ich sehr oft, viele meiner Kommilitonen machen noch immer Kurse aus dem ersten Semester, sie sind stehen geblieben und das nicht nur in der Uni. Auch privat, sie können immer noch vieles nicht ohne Mutti oder leben noch bei ihr. Sie sind fast 30, kommen mit der Wäsche nicht hinterher und Mama wäscht ihnen, die Einteilung ihrer Zeit bekommen sie überhaupt nicht geregelt und sind fasziniert darüber das ich arbeite und studiere. Sie haben ständig Geldsorgen und viel weniger Ausgaben als ich und dazu liegen die Ausgaben oft in Dingen die man einsparen kann, Energiedrinks, mal ein anderes Bier kaufen, einmal die Woche weniger ausgehen, das Geld nicht in Videospiele investieren, selber mal kochen statt sich immer was liefern zu lassen, einfache Dinge.

(kurze Anmerkung, bevor ich unter einer Eibe verscharrt werde, welch eine Idee, ich mag die nordische Mythologie, aus der dieses Symbol des Todes kommt, auf unserem Friedhof stehen leider keine Eiben)

Das Leben in einer virtuellen Welt und das Desinteresse an Wirtschaft und Politik ist ebenfalls sehr bedenklich, das Leben leben ist uns wichtig, wir schauen aber nicht wie es lebenswert bleibt. Was in unserem Land passiert, das interessiert uns erst wenn es zu spät ist. Das Wirtschaft und Politik immer mehr zusammen arbeiten ignorieren wir, solange bis es amerikanische Ausmaße annimmt denke ich.
Auch weiß ich nicht wie ich das Leben in der virtuellen Welt betrachte, denn einerseits bringt es uns Vorteile, andererseits wissen viele nicht wie sie Leute außerhalb von Tinder und Lovoo ansprechen sollen. Viele äußern sich nur digital und definieren sich über Facebook, der direkte Kontakt fällt weg, was schade ist, Abends spontan zu nem Freund statt 100 Nachrichten, das ist etwas schönes, ein Grund weshalb ich keine Internetflat habe und keine anstrebe.

Über die die jetzt jung sind, das meint meinen Bruder.
Ich denke mich beunruhigt, dass sie jeden Trend mitmachen, ohne darüber nach zu denken.

Egoismus in meiner Generation, was soll ich sagen, auch ich habe beobachtet, dass die anderen rund um mein Alter nicht ganz verstanden haben, sie sind an der Arbeit um zu arbeiten, nicht um herum zu stehen und Geld zu bekommen, Es sollte doch ein wenig schwer sein mit dem Ziel immer weniger zu tun um mehr zu bekommen, einen Job zu finden. Das verstehe ich auch nicht.Wie kann man erwarten, teilweise auch noch mehr Geld bei weniger Leistung zu bekommen? Tut mir Leid, aber ein bisschen Leistung wird schon gefordert, ihr geht ja nicht an die Arbeit um da zu chillen und wenn ihr euch einen Job neben dem Studium sucht, klar geht bei euch das Studium vor, aber ihr könnt auch nicht erwarten, dass die Firma euch wegen allen Belangen frei stellt, die haben auch Verpflichtungen und Termine und rechnen mit euch als Arbeitskraft und sei es eine geringfügige Beschäftigung.
Wie kann man so oft mal an sich denken müssen, frage ich mich im Umgang mit anderen sehr oft, das brauchte ich mal für mich, das habe ich mir mal gegönnt. Nur das Mal alle zwei Tage ist, ich frage mich immer brauche ich das wirklich? Glücklich macht mich nicht materieller Besitz, wie es andere glücklich zu machen scheint, nein eher wenn andere sich freuen, ich schenke lieber als beschenkt zu werden und das sehe ich bei anderen ein wenig anders.

Irgendwie hat mich das erste schauen ein wenig aufgeregt, ich habe aber festgestellt, dass ich außer dem philosophieren und Party machen, sowie dem viel vögeln Aspekt wenig habe, mit dem ich mich nicht identifiziere. Nebenbei ist der Kanal vom Dunklen Parabelritter zu empfehlen.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Der Mensch

Wer von euch redet wirklich mit den Menschen, bevor er weiß, ob er sie mag oder nicht? Fragt es euch im Stillen und ganz für euch, es ist auch in Ordnung zu sagen, naja nicht mit jedem, manche Strahlen schon aus, dich mag ich nicht, ja das gibt es und daran kann man auch nichts ändern und sagen wir es mal so, eine Kraft die sich sehr sehr stark abstößt, die lügt nicht so oft.
Ich mag Menschen aber sehr, die mit dem Ansatz heran gehen, ich will dich erst mal kennen lernen, bevor ich glaube was alle anderen sagen.
Kennen tue ich einen Menschen, der das wirklich tut, er sagt stets, man muss doch erst mal mit ihm reden und ihn kennenlernen bevor man ihn verurteilt, auch wenn er nicht so scheint. Er verurteilt auch niemanden für seine Meinung, kann aber sehr unangenehm werden, wenn er sie so überhaupt gar nicht teilt, damit muss der Gegenüber dann auch leben können.
Jedenfalls mag ich diese Herangehensweise und versuche sie immer um zu setzen, ich habe das schon immer versucht und stets habe ich mich wieder erwischt, wie ich anderen Glauben schenke, auch wenn ich das nicht wollte. Es ist nicht leicht, aber erlernbar.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Ethik für alle

In deutschen Schulen sollten Lehrern weder ihre politische noch ihre religiöse Meinung an die Kinder weiter tragen. Warum aber gibt es dann noch Religionsunterricht? Die Gegenfrage könnte sein warum Politik? Weil der Politikunterricht, wenn er den gut gestaltet ist zeigen sollte wie das politische System in Deutschland aufgebaut ist und dieses auch mit dem zum Beispiel der USA vergleicht. Des Weiteren zeigt er politische Richtungen und Meinungen und soll zum Auseinandersetzen mit Politik anregen, so auch mit Gesetzen und gerade dem Grundgesetz. Außerdem werden weitere politische Systeme, die eben nicht dem unsrigen entsprechen aufgezeigt, hier geht es um Information, darum, das der Mensch sich selbst ein Bild und eine politische Meinung machen kann.

Im Religionsunterricht werden zwar auch einmal kurz andere Religionen angeschnitten, aber es geht dann grundsätzlich um die eigene Religion. Will man wirklich vermitteln, das Religionsfreiheit herrscht,  ist Ethik zum vermitteln bestimmter Werte, vielleicht gepaart mit einem Überblick der Religionen, vielleicht auch über den Islam und das Judentum hinaus, mehr wurde bei uns nämlich niemals besprochen, eine gute Idee. Nur dann wäre der Unterricht geplant religionsfrei. Ethische Urteilsbildung und nicht ethische Urteilsbildung nach evangelischen Vorbild wie in meiner Abizeit. Wer jetzt meint ich hätte ja Ethik wählen können, Moment erstens geht es mir grundsätzlich darum, das eine religiöse Meinung als solche  nicht vermittelt werden sollte und zweitens gab es an meiner Schule tatsächlich keinen einzigen Ethiklehrer bis ich ging.

Einfach mal darüber nachdenken, dass auch Kreuze aus Schulen in Bayern deshalb entfernt werden mussten (das da welche.hingen ist für mich so schwer vor zu stellen) und muslimischen Lehrerinnen das Kopftuch teilweise verboten wurde, aber der expliziete evangelische und katholische Religionsunterricht existiert weiterhin, seltsam.nicht, sollte man da nicht konsequrnter sein?

Ich meine wenn man jetzt auf eine katholische oder evangelische Schule geht sehe ich auch ein, das es Religion als Fach gibt, dann hat man sich dazu ja auch irgendwie entschieden, aber ansonsten? Ansonsten sollte verschiedene Religionen angesprochen, das Konzept und die Gefahr von Sekten erwähnt werden und Ethik als Grndlage zum urteilen gegeben werden.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉