SüdLink nicht ganz so grün wie er sich verkauft

Ich dachte bis vor kurzem, dass der SüdLink schlicht weg die eine gute Möglichkeit darstellt um Deutschland zu vernetzen. Ich habe wenig schlechte Presse gelesen und verstanden, dass uns Off- Shore- Windparks an der Küste wenig bringen, wenn wir den Strom weder speichern, noch sinnvoll verteilen können.
Das Problem?
Nach einer Karte von tennet ( diese lässt sich auf https://www.tennet.eu/de/unser-netz/onshore-projekte-deutschland/suedlink/planung/planungsunterlagen/ finden) soll in Deutschland fast gar nicht eingeschleust oder entnommen werden.
Mir wurde zwar erklärt, man kann auch nachträglich Einspeise- und Entnahmepunkte in ein bestehendes Netz bauen, aber an sich widerspricht sich doch die Werbung des Anbieters, dass der SüdLink die Windenergie fördert, wenn man diese nicht einschleusen kann.
Es wäre leichter und glaubwürdiger, wenn schon heute mehr Einschleuse- und Entnahmepunkte im Netz vorhanden wären, zwar können die Offshore Windparks eingeschleust werden, was ist aber mit der (wenn auch geringen ) Windenergie am Land?

Ich habe mich immer aufgeregt wenn eine Gemeinde sich gegen den SüdLink aufgeregt hat, was mir nicht klar war, der SüdLink- Ausbau betrachtet Dörfer mit weniger als 200 Einwohnern ( und von denen gibt es viel mehr als ihr denkt. leider ist meine Quelle hier nur ein Betroffener Bürger) wie einen Aussiedlerhof*, das bedeutet, eine Leitung muss hier keine Mindestabstände einhalten, die sich am Schutz der Gesundheit der Anwohner berechnen.
Das finde ich unglaublich!

Ich denke noch immer, dass wir eine Energie- Infrastruktur benötigen, die sich von der heutigen unterscheidet und besser vernetzt ist.
Ich verstehe auch Initiativen, die wollen, das ihre Rechte eingehalten werden, auch wenn sie ein kleiner Ort sind.
Nach neuen Plänen verläuft das Kabel unterirdisch.
Auch das bringt Vor- und Nachteile mit sich.
Das Magnetfeld, dass durch ein Starkstromkabel ( oder auch jedes elektronische Gerät) entsteht strahlt so direkt über dem Kabel zwar stärker, aber weniger weit.
Es soll weiter eine Betonplatte als Schutz verbaut werden. Weiter liegen die Werte des Magnetfeldes laut den FAQ des Erbauers unter den gesetzlich vorgegebenen Bereichen ( hier muss noch erwähnt werden, dass sich aktuelle Messungen aus Wechselstrom beziehen und der SüdLink Gleichstrom fördert, die meisten Menschen die im Elektrotechnikbereich arbeiten ( von vielen Elektrikern bis zu Ingenieure) machen sich aber darüber wenig Gedanken, ich würde das hier gern erläutern, bin aber schlichtweg zu dumm mir die Begründung zu merken).

Nach Studien kann dieses Magnetfeld Leukämie bei Kindern stärken.
ABER
Diese Studie beruht auf Statistiken, bei denen man Wohnorte verglichen hat, in denen viele Kinder mit Leukämie leben, mit jenen in denen mehr gesunde Kinder leben. Hier fiel ein Magnetfeld auf. Es ist an zu merken, dass es auch einen anderen nicht erkannten Zusammenhang geben kann. Eine solche Studie stellt keinen Beweiß dar, sie ist im wissenschaftlichen Sinne als eine Hypothese zu sehen.
Ich sehe daher keinen Beweiß für die These. Man kann nicht belegen, dass es einen Zusammenhang gibt. Man vermutet ein gesteigertes Risiko.
An zu merken ist auch, dass das Leukämierisiko bei Kindern steigt, nicht aber bei Erwachsenen, das klingt jetzt nicht nett, sagt aber aus, dass sich Familien, deren Kinder bereits aus gezogen sind, keine Gedanken um die eigene Gesundheit machen müssen. Ich meine nicht opfert die Kinder, aber zum einen ist ein Zusammenhang nicht bestätigt, weiter muss man auch sagen, dass die Geburten gerade in Dörfchen zurück gehen.

Mit einem Erdkabel könnte man also das Risiko senken, wenn man nicht direkt darüber sitzt und man Links oder Rechts von diesem lebt.

Nunja, da gibt es noch die Wärme.
Wir wissen eine Glühbirne wird warm, wenn Strom durch sie fließt. Wir wissen also Strom ist irgendwie mit Wärme verbunden und Wärme im Boden? Die hat schon Auswirkungen! Die Beschaffenheit des Bodens ändert sich dadurch. Was das für die Landwirtschaft bedeutet?
Kann man nicht wirklich sagen, dass ist ja nicht Gang und Gebe.
Es ist unwahrscheinlich das Landwirtschaft unmöglich ist, aber es könnte sie einschränken, in den Anbaumöglichkeiten.Für bestimmte Insektenarten, aber auch Pflanzen die in der heimischen Flora und Fauna von Bedeutung sind kann das Probleme bedeuten. Demnach sollte man die unterirdische Trasse nicht durch Naturschutzgebiete führen, um so den größten Schaden zu meiden.
Ich denke hier auch an Wildbienen, die zum Teil im Erdreich leben. Diese könnten eingehen, wenn die Königin die Jahreszeiten nicht bestimmen kann. Das Bienensterben stellt ohnehin ein Problem dar.

Was sage ich also?

SüdLink

Der SüdLink birgt viele Gefahren so wie er geplant ist und seine Karte sagt nicht aus, dass er zur Energiewende beiträgt.
Ich finde darauf sollte man aufmerksam machen.
Ich finde es wichtig, auf zu zeigen, was gesagt und gemacht wird und ob sich dies miteinander deckt.
Ich finde auch das man immer Vor- und Nachteile eines Plans kennt.
Ich denke nicht das man den Bau noch stoppen kann und ich bin mir mehr als unsicher ob dies sinnvoll wäre.

Wie gesagt brauchen wir eine neue Infrastruktur und auch wenn dieses Projekt und wie es geplant ist diese nicht bieten kann, kann man daran vielleicht noch ansetzen, solange das Projekt nicht abgeschlossen ist.

Ich denke man sollte das Beste aus dem Bauprojekt machen, denn die Wahrheit, dass der SüdLink wenig grün scheint, liegt ja an ihrem Aufbau und der ist weiter im Wandel, wegen Bürgerinitiativen, die sich gegen den ursprünglichen Bauplan gewehrt haben und so zum Beispiel bewirkt haben, dass sich die Route ändert und der SüdLink nun unterirdisch verbaut wird.
Ich bin eben naiv genug um zu hoffen, dass wir so auch noch mehr bewirken können.
Man sollte Initiativen unterstützen, die den Ausbau an Ortschaften vorbei, aber nicht durch ein Naturschutzgebiet führt. Es gibt keinen Punkt an dem der SüdLink die Natur nicht schädigt, aber einen, an dem der geringste Verlust vorhanden ist.
Das fordert das man sich informiert und dran bleibt, aber die bereits bewirkten Änderungen zeigen ja, das hier reagiert wird und man Kompromisse sucht.

Gut wäre es jetzt noch, wenn jemand mit dem nötigen Hintergrundwissen zu alternativen Energien und dem Aufbau des Stromnetzes einen Plan entwickelt, der aufzeigt, was uns bereits geplante Einschleuse und Entnahmepunkte im Rohbau des SüdLink bringen, hier habe ich nämlich keine Initiativen gefunden.
Selbst fehlt mir die Expertise. Ich kann mich gut einlesen und weiß mich zu informieren ( dann suche ich aus meinen Infos aber oft nur einige wenige Quellen heraus um das Thema grob ab zu bilden, da ich hier auch aus Spaß schreibe und nicht wie an der Uni in einem wissenschaftlichen Rahmen).
Das alles hier ist aber ein vollkommen fremdes Fachgebiet, das ich mir auch gerne von Freunden in anderen Studiengängen erklären lasse, um meine Vermutungen zu bestätigen.

Ganz wichtig, mir ist bewusst, das diese naive Hoffnungen bedeuten, dass das Bauprojekt teurer wird.
Aber auch die bereits erreichten Änderungen steigern die Kosten.
Mir ist ebenfalls bewusst, dass diese Kosten durch Umlagen auf den Steuerzahler zurückfallen und ich bin selbst Steuerzahler!
Oft wäge ich ab, was es mir wert ist mehr zu zahlen und sinnvolle und umweltfördernde Änderungen an einem bestehenden Projekt sind es mir wert. Noch mehr würde mir ein Stromnetzprojekt gefallen, das wirklich grün ist, aber nun das steht noch nicht wirklich. Ich halte mich hier an das was mir gegeben ist und greifbar ist.
Mir ist es lieber mehr dafür zu zahlen, das ein Projekt besser wird, als dafür, dass man versucht hat es zu beenden. Dieser Versuch hat den Bau oft aufgehalten und ihn teurer gemacht, dafür, dass er dann doch statt findet. Daher denke ich, dass ein kategorisches Ablehnen nicht der Richtige weg ist und nicht unbedingt billiger ist. Immer alles still hin zu nehmen und sich denken, das wird schon alles gut ist aber auch nicht gerade die beste Maßnahme, es wird nicht immer alles gut, ohne das man die Sache mal hinterfragt.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

* https://www.emf.ethz.ch/de/emf-info/themen/gesundheit/krebs/leukaemie/ ( zur Kinderleukämie im Zusammenhang mit Magnetfeldern, auch bei Hochspannungsleitungen )
https://www.n-tv.de/wissen/Sind-Stromtrassen-gesundheitsschaedlich-article12359306.html ( einige Infos zum Bau von Hochspannungsleitungen )
*( Die Info mit dem Aussiedlerhof habe ich von einer Informationsveranstaltung in unserem Ort, da Windräder gebaut werden sollten und eine Bewohner des Aussiedlerhofs klagte, hier wurde er über seine Rechtslage aufgeklärt, leider konnte ich mir die Artikel hierzu nicht behalten)
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Stromtrasse-SuedLink-Da-solls-langgehen,suedlink258.html ( Anfängliche Info über den Südlink)
* https://www.zdf.de/nachrichten/heute/suedlink-trasse-wird-konkret-100.html
( Das was ich oben anspreche, Artenschutz und auch rechtliche Richtlinien werden laut diesem Artikel beachtet, auch wird hier betont, dass der Ökostrom gefördert wird, ich hoffe durch meinen Beitrag hier dazu bei zu tragen, dass diese Aussagen auch der Wahrheit entsprechen, dass die Menschen hinterfragen, ohne gänzlich dagegen zu sein und den Ausbau sinnvoll fördern wollen. In diesem Artikel wird auch gesagt, dass der Verlauf nach und nach freigegeben wird, man kann also auch jetzt noch auf den Verlauf einwirken, wenn dieser eben doch durch ein Naturschutzgebiet oder Wasserschutzgebiet geht)

Kompromisse oder Gedanken in der Nacht

Ich lese einen Artikel über Hipster die beim Pilze sammeln ratlos sind oder fast sterben, denke dran als Kind mit Opa im Wald gelernt zu haben was man essen kann und was nicht, muss lachen.

Denke auch daran immer gesagt zu haben es sei mir egal wo ich lebe und immer noch oder besser wieder in meinem Kaff zu leben, aus finanziellen Gründen und glücklich zu sein. Ich habe mit meinem Ex woanders gelebt und ein Semester in der Großstadt, in Sankt Petersburg und nachdem viele nach einem Monat schon wissen ob ein Ort etwas für sie ist oder nicht, will ich beides. Dann muss ich irgendwann mal genug verdienen für ein Landhaus und eine Stadtwohnung, okay unrealistische Ziel gesetzt!

Überhaupt will ich auch mal Kinder und Karriere und meine Kinder dann in einen Kindergarten schicken.

Ich will Feiern und lernen und stelle mir den Wecker dann früher, um schon mal alles fertig zu habe  Wenn ich dann abends weg gehe und ih ich fahre noch gut damit.

Noch immer erschließt sich mir kein Mittelweg zwischen Freizeit und Geld, aber ich arbeite daran. 

Warum werde ich nicht satt, warum will ich immer alles? Man kann nicht alles haben, das habe ich gelernt, aber das will ich nicht, ich will das unmögliche wahr machen und plane es und ich freue mich wenn es klappt und wenn nicht, dann scheitere ich und lerne daraus.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen;)

Verpackungen

Mein Plan war mal Verpackungen zu sparen, das hat so relativ gut geklappt. Der Grund? Ich lebe am Land und es gibt keine verpackungsfreien Supermärkte. Aber ich war stolz nur einen gelben Sack in einem Monat voll zu machen, manchmal sogar länger. Mit Papier hat das weniger gut geklappt, da gab es irgendwie keine Alternativen. Aber an sich kaufe ich Gemüse soweit vorhanden immer ohne Verpackung und probiere Gläser zu kaufen wenn ich was eingemachtes hole, die kann ich dann selbst wieder benutzen. Ich möchte nicht mega Öko werden und die Welt retten, aber einen Schritt in die Richtung machen, soweit es möglich ist und das aufzeigen.

Kommen wir zu einem neuen Punkt in meinem Leben, mein Partner und ich leben zusammen, das mit dem Verpackungsmüll sparen ist nicht so ganz sein Ding, habe diesen Monat schon zweimal Plastikmüll raus gebracht, habe das angesprochen und eine etwas aggressive Gegenreaktion bekommen. Weißt du, du sollst ja nicht alles ändern, aber du interessierst dich doch auch bedingt für die Umwelt und willst deshalb weniger Auto fahren ( Das ist bei mir übrigens ein innerer Konflikt, in meiner Unistadt leben ist teurer, deshalb pendel ich bis zum Bahnhof und Motorrad fahren macht einfach Spaß 😦 🙂 ? ) und naja auch das ist doch ein Schritt in Richtung sei lieb zur Welt.
An sich kann er ja auch machen was er will, ich habe nur gefragt ob er eventuell Gemüse lose kaufen kann, denn das macht schon unfassbar viel aus.

Nein, ich will nicht perfekt leben und auf jeden Luxus, den sich die Welt geschaffen hat verzichten, ich bin zu faul und genauso schlecht und fehlerhaft wie alle Menschen, aber ich kann einen Schritt machen und versuchen mich zu bessern.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Zu jung dafür oder langsam merke ich das ich erwachsen bin?

Gesetzt dem Falle, das man sich mit Anfang 20 ein Haus kauft, und sich damit auf Jahre festlegt, finde ich nicht das man damit ein unkalkulierbares Risiko eingeht, nein auf keinen Fall,, aber ich finde es zu früh um zu wissen, wo man denn leben will, also die nächsten Jahre..

Ich weiß, ich möchte nicht all zu weit weg von meinem zu Hause, also auf lange Sicht gesehen, ansonsten weiß ich aber auch, in meinen 20ern und vielleicht auch 30ern wollte ich mich eigentlich noch auf keinen Wohnort festlegen und vielleicht auch mal weiter weg ziehen.

Der Punkt ist, ein Bekannter ist diesen Weg gegangen, er besitzt nun ein Haus, ich frage mich jetzt, fühle ich mich nur zu jung dazu und es ist vollkommen in Ordnung oder legt man sich damit doch zu sehr fest?

Grundsätzlich sind Menschen ja verschieden, für mich steht aber fest, in meinem Leben möchte ich einige Jahre in einer Großstadt verbringen, die meiste Zeit aber hier zu Hause, ländlich. Irgendwie denke ich wenn ich mich zu sehr festlege dann werde ich etwas verpassen in meinem Leben und kann nicht ganz nachvollziehen, wie man das riskieren kann….. egal genug von meinem Kopf wirr warr!

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉