Kleine Geste

An alle die im Moment das Glück haben normal arbeiten gehen zu dürfen und deren Jobs nicht der Pandemie zum Opfer fielen…..
Wie wäre es mit einer kleinen Geste, an die, die dieses Jahr nichts haben.
Tontechniker, Bühnenbauer, Veranstalter besonders von kleinen Festivals und Festen, Künstlern (Musikern, Kabarettisten,Slammer, Schauspieler usw. )
Vielleicht auch das Spenden einer Maske, an Leute, die das Geld nicht haben.
Alles soweit es in eurem finanziellen Rahmen liegt, denn im Moment Geld verdienen heißt ja noch nicht genug haben 😉

Denkt einfach mal drüber nach, wir müssen versuchen die Kultur zu erhalten und auch die Disco um die Ecke steckt die Monate der Schließung, die sie hinter sich hat nicht weg. Auch nicht wenn sie jetzt öffnen darf, denn das Publikum wird unter Hygieneregeln ohnehin gedämmt sein und dann ausbleiben, weil alles so anstrengend ist.

Essen in Lokalen holen, die man mag, sinnlos mal ne Limo ( am besten in der Glasflasche ) beim abholen mitnehmen, damit man dem Besitzer nochmal ein bisschen was gutes tut.
Bands, Locations und Festivals mit Spenden unterstützen oder Corona- Merch kaufen falls angeboten. Lasst Musik, Poesie, die kleinen Kneipen, die Clubs und Discos, Theater und alles was euch vielleicht am Herzen liegt nicht sterben!

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Hier zwei Anregungen, beide von radio Bob, aber nur weil sie ein bisschen breiter gefächert sind, die individuellen Lieblingskünstler kann ich ja schlecht vorschlagen 😉
https://www.radiobob.de/helft-den-festivalhelden
https://www.radiobob.de/rettet-die-rocklaeden

Verliebt in eine Stadt?

Definitiv! 

Sankt Petersburg ist wunderschön und ich kann nich, denke ich an diese Stadt Pushkin nur anschließen:

Люблю тебя, Петра творенье,

Люблю твой строгий, стройный вид,

Невы державное теченье,

Береговой ее гранит,

Твоих оград узор чугунный,

Твоих задумчивых ночей

Прозрачный сумрак, блеск безлунный,

Когда я в комнате моей

Пишу, читаю без лампады,

И ясны спящие громады

Пустынных улиц, и светла

Адмиралтейская игла,

И, не пуская тьму ночную

На золотые небеса,

Одна заря сменить другую

Спешит, дав ночи полчаса. 

( aus der eherene Reiter von Aleksandr Sergeevic Pushkin)

Ja, auch wenn Petersburg auf den Leichen der Erbauer steht, die Peter der Große bereitwillig gab, um sein Fenster zu Europa, sein Venedig des Nordens, das eigentlich Amsterdam nachempfunden ist, auf fast unvebaubaren Sumpf zu bauen, ist und bleibt die Stadt fantastisch, künstlerisch, geschichtsträchtig. 

Ein Besuch der Ermitage ist immer zu empfehlen, doch sind auch Orte wie das Loft.Etazhi, das ein von Künstlern bewohntes Haus ist, in dem es über mehrere Etagen Mode und Kunst zu sehen und Kaufen gibt und ein Dachcafé weit oben, mit einem guten Blick über die Stadt hat, sehenswert.

Ein paar Pyshki sollte man schon Essen und die Isaakskathedrale hinauf steigen. Einmal eine Nevarundfahrt unter den Brücken mit machen und einfach am Abend den Straßen Musikern in einem Park lauschen.

Durch einen Park Streifen, zum Beispiel den der Universität, der SPBGU und auch einmal von der Innenstadt Weg, auf einen Flohmarkt nach Ufelnaja und auch einmal weg von der Innenstadt, hin in eine Ecke, die nicht mit der Metro, sondern nur mit dem Bus zu erreichen ist, aber Russland wirklich zeigt. Auf jeden Fall auf einen Markt.

Einfach nur die Neva entlang spazieren und dem Fluss zu sehen, sich auf eine Brücke über der Moika setzen. 

Nicht weit vom Marinskiy Theater in einem Park Skulpturen betrachten.

Über den Sennaja Ploshad gehen und den Duft des Schaschlik einatmen.

Die Gegend rund um Dostojevskijs Haus begutachten und mit den Frauen, die Blumen an der Straße verkaufen reden, ihnen eine ablaufen und danken.

Sankt Petersburg, ich freue mich dieses Jahr zurück zu kehren.