Kleine Geste

An alle die im Moment das Glück haben normal arbeiten gehen zu dürfen und deren Jobs nicht der Pandemie zum Opfer fielen…..
Wie wäre es mit einer kleinen Geste, an die, die dieses Jahr nichts haben.
Tontechniker, Bühnenbauer, Veranstalter besonders von kleinen Festivals und Festen, Künstlern (Musikern, Kabarettisten,Slammer, Schauspieler usw. )
Vielleicht auch das Spenden einer Maske, an Leute, die das Geld nicht haben.
Alles soweit es in eurem finanziellen Rahmen liegt, denn im Moment Geld verdienen heißt ja noch nicht genug haben 😉

Denkt einfach mal drüber nach, wir müssen versuchen die Kultur zu erhalten und auch die Disco um die Ecke steckt die Monate der Schließung, die sie hinter sich hat nicht weg. Auch nicht wenn sie jetzt öffnen darf, denn das Publikum wird unter Hygieneregeln ohnehin gedämmt sein und dann ausbleiben, weil alles so anstrengend ist.

Essen in Lokalen holen, die man mag, sinnlos mal ne Limo ( am besten in der Glasflasche ) beim abholen mitnehmen, damit man dem Besitzer nochmal ein bisschen was gutes tut.
Bands, Locations und Festivals mit Spenden unterstützen oder Corona- Merch kaufen falls angeboten. Lasst Musik, Poesie, die kleinen Kneipen, die Clubs und Discos, Theater und alles was euch vielleicht am Herzen liegt nicht sterben!

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Hier zwei Anregungen, beide von radio Bob, aber nur weil sie ein bisschen breiter gefächert sind, die individuellen Lieblingskünstler kann ich ja schlecht vorschlagen 😉
https://www.radiobob.de/helft-den-festivalhelden
https://www.radiobob.de/rettet-die-rocklaeden

Interview mit der Kanzlerin via YouTube, einmal mehr

 

Die Wahlen rücken näher und um erneut an die Jugend heran zu kommen oder es zumindest zu versuchen, redet Angela Merkel einmal mehr mit YouTubern. Entweder um seriöser zu wirken oder um mehr Themengebiete ein zu bringen, wählt sie dafür dieses Mal nicht einen mit großer Reichweite, wie zuletzt LeFloid, sondern mehrere mittlere bis große YouTuber, die sich auch auf ihrem Kanal für ganz unterschiedliche Themen einsetzen. Ich werde mich wahrscheinlich an dem Interview von Itscoleslaw, aufhängen, da ich gerade Lisa verfolge.
Laut Angela Merkel ist hier der Mindestlohn ein Weg dahin, die Schere zwischen Arm und Reich zu mindern. Da will ich auch gar nicht widersprechen. Dennoch denke ich, dass dieser in vielerlei Hinsicht nicht ausreicht. Höre ich das die Armutsgrenze bei einer 4-köpfigen Familie unter 2000€ im Monat beginnt, denke ich einerseits und das ist schon niedrig angesetzte und andererseits an einige meiner Kollegen und ehemaligen Kollegen. An meiner alten Arbeit hatte ich einige, die ihre Familie von einem Mindestlohngehalt und 160 Stunden im Monat über die Runden bringen. Der Grund ist, der Partner ist krank geschrieben, doch schon so lange, dass nun die Zahlungen ausbleiben und ja Leute, genau das ist Realität.
Teilweise dauert auch nur das Beantragen von einer anderen Art Krankengeld, teilweise gibt es irgendwann keines mehr und dann ist man auf Arbeitslosengeld angewiesen. Um dieses zu bekommen verdient die Frau aber zu viel, obwohl die mit zwei Kindern unter der Armutsgrenze lieben. Die abgeschlossene Zusatzversicherung lief zu kurz um die Kosten zu decken. Dieses Beispiel hatte ich in meinem Umfeld, sei es aufgrund psychischer oder physischer Erkrankungen des Öfteren. Die Familien kommen damit zurecht, das ist hier nicht die Frage. In einem Sozialsystem sollten doch aber auch längerfristige Erkrankungen nicht bestraft werden. Krankengeld sollte es je nach Krankheit länger geben. Es kann nicht wahr sein, das krebskranke Menschen noch arbeiten um ihre Kinder über die Runden zu bekommen, weil sie schon so lange Krebs haben. Da kann mir auch niemand etwas anderes erzählen, das habe ich oft genug gesehen.

Auf ein einheitliches Abitur wurde ebenfalls angesprochen. Dabei stellte man nur in den Vordergrund, dass in Deutsch, Mathe und Englisch bereits einheitliche Standards zwischen einige Bundesländern entwickelt werden. Das finde ich gut, wirklich, doch zu sagen, das jemand wie Lisa froh sein soll, das sie Mathe schriftlich machen musste, worauf sie anspielte. Sie fand es unfair, dass dies in Bayern so ist und in anderen Bundesländern flexibler, ist naja hart. Lisa wollte hier in keiner Weise den Stoff auflockern, sondern lediglich eine mündliche Prüfung in Betracht ziehen. Eine mündliche Matheprüfung wäre für mich, die ich einige Rechenweisen nicht erklären kann, bei bestimmten Themen, im Gegensatz zur schriftlichen, der Tod gewesen. Viele meiner Mitabiturienten fanden das so und haben die mündliche Matheprüfung bereut.

Aus der Schule heraus würde die Kanzlerin den Kindern gern auch praktische Kenntnisse mitgeben, sowie gelernt zu haben etwas zu lernen. Da sehe ich aber noch Lücken. Auf meiner Schule hatten wir zahlreiche Methodentage, da haben wir zwei Tage verschiedene Lernmethoden kennen gelernt und ausprobiert, damit wir die finden, die für uns richtig ist.
Bei einigen meiner Kommilitonen blieb das aus, das Bundesland spielt hierbei keine Rolle! Sie kennen nur auswendig lernen, wissen nicht wie man sieht was hinter den Dingen steht, oft bis ins dritte Semester. Ich würde sagen, da muss der Bund dann mal flächendeckend und nicht nur wie anscheinend freiwillig Methodentage einführen. Eventuell gibt es diese auch, sie werden nur schlecht durch geführt.

Bei meinem Freund wurden andere Lernmethoden am Rande im Abi erwähnt, das ist wohl nicht was gemeint war, so lernt man es wohl kaum.

Thema Elektroauto, hier muss ich AlexiBexi zustimmen, es wirkte als ob die Kanzlerin die E-Autos aufgegeben hat, was diese dementiert. Weiterhin muss ich sagen, auch die Kanzlerin hat recht, 10% E-Autos sind keine einfache Sache.
Weiterhin muss ich sagen, natürlich ist es gut, das Parkhäuser Ladestationen umsonst anbieten, keine Frage. Dennoch warum sollten wir denn in Zukunft nicht mehr fürs „Tanken“ zahlen? Ich meine wir zahlen ja auch für unseren Sprit! Zu Hause zahlen wir für den Strom und außerhalb dann nicht, nun ja, wie soll ich sagen, ich finde es gerechtfertigt von Öl auf Strom tanken zu wechseln. OMG ich glaube, da teilt niemand meine Meinung.
Dieseltests sollen besser werden unter mehr Bedingungen soll getestet werden, ja hört sich gut an, bin gespannt.

Bringt meine Stimme etwas? Der politische Altersdurchschnitt ist hoch.
Gut liebe YouTuber, also eine Tatsache, die an mangelnden Interesse festmacht, mit der Frage vor zu bringen, ob denn nun die eigene Stimme zählt, ist nicht perfekt. Eine Frage wäre wohl eher die Frage, die später kommt, nämlich die Jugendliche politisch zu motivieren. Zur Motivation zur Politik von der Politik selbst kommt hier sicher das Problem der Eltern. Mein Patenonkel und mein Vater haben mir immer beigebracht sich mit dem Geschehen zu beschäftigen, meine Mutter hingegen versuche ich bis heute zur Wahl zu bewegen. Weiterhin wurde angesprochen, ein Parteiprogramm ist vielen zu lang. Auch hier ist es der Mangel an Interesse und der Mangel daran sich Informieren zu wollen mehr schuld, ich finde es falsch die Schuld hier zu verschieben, wie ich es hier empfinde. Der einfache Weg ist der Gute, es ist besser zu Glauben als zu Wissen. Eventuell sind die Kurzfassungen, die es meist gibt sinnvoll und bei für einen persönlich relevanten Themen noch einmal in das Standartprogramm sehen.
Kinder es liegt an euch, an eurem Interesse, beginnt nicht wie unsere Eltern zu meckern ohne gewählt zu haben!

Die Türkei und Deutschland.
Ja das Verhältnis ist schwerer geworden. Wirtschaftlich gesehen hat die Türkei Probleme, weniger unserer Touristen kommen.
Dennoch hört sich die Reaktion für mich zu lasch an.
Natürlich gibt es Türken gegen Erdoan, doch auch ohne Erdoan, schien die Türkei trotz Beitrittshilfen niemals an die EU- Standards heran kommen zu wollen. Könnte man überlegen, ob es ein Fehler ist, ja Frau Merkel ist ohnehin nicht begeistert, wie überzeugt man da noch die anderen.
Es kommt dieses die nicht Erdoan- Wähler erwähnen und ihnen die Hoffnung auf die EU zu geben seltsam. Wäre sich gegen seine Ziele, wie der Eintritt stellen nicht eher ein Zeichen, dass man den Staatsführer nicht schätzt?

Der Dritte Weltkrieg wird nicht kommen, wir rüsten nicht mit, das ist eine Aussage der Kanzlerin.
Super wir verkaufen nur.
Super wenn es passiert haben wir keine Waffen und sind trotzdem schuld.
Versteht mich nicht falsch, ein Wettrüsten ist mist, doch nun ja, ich finde dieses Krieg absprechen ist eine Art Wunschdenken. Ich denke die internationale Lage sollte uns keine Angst machen, weil das ohnehin nichts bringt, doch sind wir nicht mehr so sicher wie wir es einmal waren und ich hoffe, die Lage regelt sich von allein.

Thema Islamisierung, Viele sind erstaunt das man noch seinen Glauben lebt. Nein Frau Merkel deshalb müssen wir damit nicht beginnen. Gerade bei Religionsfreiheit ist es nicht an der Religion, die Kultur zu schützen. Zu sagen, dass die Deutschen Angst haben, da Flüchtlinge ihre Religion ausleben, nun ja das halte ich für falsch.
Ja da gibt es welche. Man muss nun einmal sagen, viele Menschen haben Angst, denn hier wird den Flüchtlingen nicht vermittelt, Frauen und ein Leben an sich sind hier mehr wert. In diesem Land gibt es keine Selbstjustiz und du hast eine Frau ernst zu nehmen. Ich meine nicht., keiner der Flüchtlinge will und kann das lernen. Ich meine aber das Fach Deutschland Recht und Kultur fehlt in Deutschland und das ist auch was mir von Bekannten selbst einmal Flüchtlingskindern vermittelt wird, kamen sie nun aus der Sowjetunion oder dem Iran. Diese Leute sagen oft die Dankbarkeit der Leute fehle, der Drang hier anerkannt zu werden, den man haben sollte, da man einem ja hilft.

Auf der anderen Seite wird der erklärende Dialog nicht gesucht, auch nicht von deutscher Seite, auch wenn dieser vielleicht Verständnis schaffen könnte. Wenn man in Sachen Religion vielleicht vermitteln könnte, denn hier fehlt sicherlich auch Verständnis auf unserer Seite, doch auch auf der anderen, warum halten wir Religion für unwichtig und glauben wir überhaupt? Das Problem hier ist mehrschichtiger und es ist schwierig es zu klären. Man kann das Problem nicht allein an der Religion fest machen.

Weiterhin finde ich es falsch den Fehler nur bei uns zu suchen. Ich möchte noch einmal sagen, ich denke es ist richtig Flüchtlinge auf zu nehmen, es ist richtig Menschen zu helfen. Dennoch ist das Problem nicht nur auf Seite der Deutschen, es tut mir leid, manchmal denke ich sollte man auch Kritik äußern dürfen gegen andere Nationen ohne als rechts da zu stehen.
Einige kulturelle Dinge stören Menschen an Flüchtlingen ohne, dass diese Menschen Ausländer hassen.
Andererseits sollte man vorsichtig sein und den Menschen einmal vor Augen führen, dass nach deutschem Recht ein Flüchtling nicht mehr Geld bekommt als ein Deutscher. Weiterhin sind die Meisten die Arbeiten in Berufen, die viele hier nicht machen wollen, sie nehmen uns nicht die Arbeit weg.
Auch kommt hinzu, nicht alle sind undankbar, einige und das regt viele auf, man spricht hier von ein paar Prozent, die wie immer als Klischee heraus gestellt werden. Das Schlechte bleibt einfach prägnanter im Kopf als das Gute und da muss man selbst mal an sich arbeiten.

Kommen wir zurück zum Interview. Einige Fragen waren überflüssig, doch das Ziel war junge Leute animieren und da fragt man auch einmal nach dem Lieblingsemoji. Das geschieht nicht weil man es ins lächerliche zieht, sondern um zu zeigen, auch sie ist ein Mensch und um das Thema mal auf zu lockern.
Ich finde die Themen wurden zu oberflächlich behandelt, doch wo und wann ist das bei einem Merkel Interview nicht der Fall, dann muss man wohl Zeit in Podcasts der Kanzlerin oder Debatten im Bundestag investieren.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Schaut euch das mal zum Bild machen und wählen gehen an.

und ein bisschen Selbstkritik:

 

Festivals

Ich liebe Festivals, egal wie das Wetter ist und deshalb versuche ich dieses Jahr auch ein paar mehr kleinere mit zu nehmen, da ich mir viele größere nicht leisten kann. 

Demnach war der Start das Haunerock, gefolgt vom Burg Herzberg Festival und ab morgen Ehrlich und Laut, wobei ich Samstag in Torgau auf dem Endless Summer sein werde. Eventuell noch ein Liedermacher- Festival bei Leipzig. 

Ich freue mich unfassbar. Gute Musik, die Stimmung am Zeltplatz, das macht Freude. Das Feeling ist was Festivals ausmacht. Zusammen in der Hitze und/oder im Schlamm überleben und sich betrinken. Dumme Aktionen starten, die man sonst nirgends startet uf irgendwie immer jemanden kennen lernen, der gerade an deinem Zelt vorbei läuft. 

Für mich ist es einfach gerade genug für die Tage zu packen und ich freue mich darauf, Leute kennen zu lernen, denen es ähnlich geht. Dabei gilt, beim Festival in der Region Äppler mitnehmen weil es sich so gehört und außerhalb der Region Äppler mitnehmen um diese kulinarische Spezialität der Hessen zu verbreiten. 

Spaß macht mir alles wo gute Musik läuft oder die richtigen Leute zusammen kommen, allerdings muss ich mir schon so zwei drei Bands anhören und sehe keinen Sinn darin nur Alkohol zu konsumieren, ich seltsamer Mensch. Auch fahre ich lieber selbst als mit jemanden heim zu fahren, der unter Alkohol und/oder Drogen steht und bleibe dann den letzten Tag nüchtern. Ja ich bin ein Spießer.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Sind Flüchtlinge gefährlich ?

Ja!

Bin ich Pro Asyl?

Ja!

Passt das zusammen?

Wenn man es näher betrachtet schon.
Ich kann nicht abstreiten, das die Deutsche Kultur und das Verhalten, das man hier gerade Frauen gegenüber an den Tag legen sollte, bei vielen Asylanten und Asylbewerbern, aus Syrien und anderen eher muslimisch geprägten Staaten zu wünschen übrig lässt.
Auch glaube ich nicht das die vielen Übergriffe, auf Frauen, von Dunkelhäutigen, die gebrochen Deutsch sprechen erstunken und erlogen sind.
Ich glaube aber, das viele Menschen hier her gekommen sind und unter denen viele Arschlöcher sind. Ich weiß, dass das Frauenbild in den Herkunftsländern ein anderes ist und wir sehen es doch alle, an dem Mangel an Selbstbewusstsein, den die wenigen Frauen, die hier sind neben ihren Männern haben (ich spreche hier nicht von Kleidung, nein man darf durchaus Kopftuch tragen und kann selbstbewusst sein, aber das Auftreten, neben den Männern, die Ausstrahlung ist es, die ich meine, die fehlt).
Aber ich werde mich hüten alle über einen Kamm zu scheren. Ich habe immer noch wenig schlechte Erfahrungen gemacht. Ich denke immer noch, das wir mit Kultur und Begegnungsunterricht oder Kursen einiges bewegen können. Ich denke, das viel davon kommt, das Flüchtlinge noch immer viel unter sich sind und wenig Kontakt zu der anderen Kultur haben. Daher ist das kategorische Ablehnen ein Fehler und macht die Situation nicht besser. Wir lesen von vielen ausländischen Tätern, weil sie mehr geworden sind, das kann man sicher nicht abstreiten, jedoch stammen nicht alle aus Flüchtlingsheimen, dazu kommt, das uns eben diese Fälle im Gedächtnis bleiben, da die Asylbewegung in Deutschland und seinen Medien negativ dargestellt wird, wenn auch durch Hintertüren.

Wir sollten uns aber auch fragen ob wir insgesamt häufiger von Übergriffen auf Frauen hören und sehen wir von Köln letztes Jahr einmal ab, so könnte ich das nicht behaupten. Teilweise sehe ich mehr gaffende Männer, das war es dann auch schon.

Aber aus meinen Erfahrungen mit arabischen Männern, zum Beispiel im Auslandssemester, kann man denen durchaus erklären, hier läuft alles ein bisschen anders, außer ein oder zwei Härtefällen, aber die gibt es ja auch bei uns.

Ich sehe also ein Problem, aber eines, das man zu großen Teilen beheben kann, wenn man Kontakt und Verständnis schafft. Aber das lehnen wir ab. Die andere Frage ist, wie sieht es aus, wie viele in Deutschland sind Pro Asyl, wie viele dagegen, würde man hier eine Volksabstimmung machen, wie groß wäre die Beteiligung?
Es würde mich interessieren, denn auch wenn ich ein Asyl-Sympathisant bin, finde ich auch Demokratie eine gute Sache und wenn es vom Volk ausginge niemanden mehr auf zu nehmen, nun ja dann müsste ich das akzeptieren.

Dennoch glaube ich das man Leute aufnehmen, ihnen helfen kann und soll. Das Asyl wichtig ist, das man Verständnis durch Kontakt schaffen kann.

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen

höfflich ist anstrengend?

Es ist schon unheimlich interessant was sich Frau so von Mann wünscht, so wurde mir in meinem Auslandssemester bewusst, was Frau will ist auch irgendwie kulturabhängig.

Auf keinen Fall möchte ich hier alle Frauen einer Kultur über einen Kamm scheren, aber in Russland möchte man einen zuvorkommenden Mann. Der Mann soll meist nicht nur bezahlen, er muss es. Es ist unverständlich, wenn er ihr nicht die Einkäufe trägt. Der Mann öffnet ihr dir Tür und schon Jungs achten darauf, dass das Mädchen in ihrer Nähe einen Sitzplatz in der Metro bekommt, auf den er gern verzichtet.
Zu jedem Date gibt es eine Kleinigkeit, Schokolade, eine Blume, ganz wichtig, kleine Geschenke.

Ich weiß, ich weiß man denkt sich eigentlich, daran ist doch nichts besonderes, aber doch!

Warum?

Es wir hier knallhart durch gezogen! Während man in Deutschland als junge Frau umzieht und mit einer Freundin das Sofa, den Tisch und den Sessel in den dritten Stock tragen und die jungen Männer des selben Gebäudes einfach an ihnen vorbei rennen, sich auch noch beschweren, sie würden den Weg versperren, wird man in Russland nähert man sich einem Gebäude sofort gefragt, kann ich dir die Tasche tragen? Oder die Tüten?
–> Auch auf dem Weg zum Flughafen, man denkt so nein mein Gepäck, aber meistens meinen die Männer es nur gut! 😉

Auch bekommt man in Russland zum Weltfrauentag (am 8.März), der in Russland wirklich gefeiert wird, von Männern auf der Straße zum Feiertag, kennt man den Mann oder nicht, Blumen geschenkt.

Man ist eben ein bisschen mehr Gentleman, das wird anderseits aber wie gesagt auch verlangt.

Selbst finde ich es manchmal anstrengend, denn ich mache manche Dinge einfach gerne selbst. Ich bin eine junge Frau, die ihre Einkäufe ganz allein in die Wohnung tragen kann und keine Hilfe möchte, auch nicht wenn man sie 10 mal fragt. Ich mag es nicht wenn man für mich zahlt, besonders nicht wenn man nur unter Freunden weg geht ( außer ich darf den guten Freund auch einmal einladen).

Das soll nicht heißen, ich lasse mir nie einen ausgeben, aber wenn ich öfter mit jemanden unterwegs bin, der ein guter Kumpel ist, finde ich sollte die Rechnung nicht auf ihn gehen, weil ich ein Mädchen bin, warum denn das? Ich habe doch auch Geld!

Warum ich so bin? Ich weiß es nicht! Aber ich lasse mir  ungern bei Dingen helfen, noch weniger mag  ich es mir helfen zu lassen, wenn Mann es tut weil ich eine Frau bin, kann sein das es so ist, weil auch wenn ich mich mit Mädels verstehe und herrlich über Mädelskram reden kann, ich so manch einen Freund habe der sagt: „Alicia, manchmal bist du mehr wie ein Kerl!“ (aber eben nur manchmal)

In diesem Sinne Schönen Gruß, Auf Wiedersehen