Bunte Haare (2)

In den letzten Jahren waren bunte Haare ja wieder angesagt, in letzter Zeit wurde mir aber wieder verstärkt zu verstehen gegeben, ich sei zu alt dafür.

Ich meine ich bin Mitte 20, was will ich mit gefärbten Haaren?

Mal überlegen…. Ich gefalle mir, ich mag Farbe, ich finde mich nicht langweilig und ich rege den auf der mich darauf anspricht, ich finde ich habe da einen Mehrwert.

Weil ich es liebe wenn Menschen ehrlich sind und ich hoffe das sind sie eher wenn sie anonym sind, habe ich mal bei meinem Lieblings- Ich- teste- die- Meinung- der – Leute- Netzwerk, Jodel nachgefragt.

Ab wann darf man keine bunten Haare mehr haben?

Die Leute haben mir zu verstehen gegeben, nach der Pubertät oder wenn du schwer von Begriff bist nach dem Studium.

Hallo Welt, ich weiß, wenn ich in manche Berufe will mag man es nicht das ich pinke, blaue oder grüne Haare habe. Wie gut das man das Unterhaar so färben kann, dass man es nicht sieht, trägt man keinen Pferdeschwanz ( habe ich getestet, funktioniert solange man die Haare morgens gut vorm Spiegel legt) oder man Haarkreide benutzen kann.

Hallo Welt, ich sehe es nicht ein, meine Haare langweilig zu lassen, nur weil das was sich Gesellschaft nennt nicht damit einverstanden ist.

Einer, der Kommentare meinte, man solle keine bunten Haare mehr haben wenn man Kinder hat.

Warum? Die Antwort nach einmal waschen sieht es ungepflegt aus. Alles klar, ich bin ohnehin der Mensch der sich morgens nicht Stunden vor den Spiegel stellt. Ich hatte immer die Einstellung ich gehe in die Schule/Uni und nicht auf den Laufsteg.
An der Arbeit, zum Beispiel im Büro ist es mir wichtig, dass ich nicht ungepflegt aussehe. Bin ich am Pakete sortieren ist es mir scheiß egal, selbe Einstellung wie zur Schule/Uni.
Ich mache mich zurecht, wenn ich Lust dazu habe und nicht immer dann wenn ich an einen Ort gehe, an den ich immer gehe und es irrelevant ist (im Büro ist die Erscheinung schon wichtig wenn man Kunden begrüßt).
Weiter findet man es lächerlich als Erwachsener auffällig gefärbte Haare zu haben. All diese Meinungen zeigen mir wieder warum ich die Gesellschaft oft nicht mag.
Man kann keine ach so kleine Abweichung akzeptieren, man ist blind und läuft hinter her.
Etwas lächerlich zu finden ist kein Grund etwas nicht mehr zu tun wenn man Kinder hat. Argumente sind fadenscheinig, obwohl man studiert.

Es ist mir ja durchaus bewusst, nicht alles ist immer akzeptiert, aber ich sehe es nicht ein, nicht das zu machen worauf ich Lust habe, solange es niemand anderen schadet.

Einfach in den Urlaub alleine, wenn man Kinder hat und niemand sagen warum man fährt, das geht nicht, aber ein bisschen Farbe, solange man sie nicht während der Schwangerschaft aufgetragen hat, die schadet niemanden!

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Und an dieser Stelle, Hallo Koala!

 

Unqualifizierte Aussagen meinerseits

Stecke gerade in meinem geliebten Jodel wieder in einer Diskussion, mit einem/einer Veganer/in.

Ich denke persönlich, dass wir die Veganer benötigen, weil so viele zu viel Fleisch essen und das der krasse benötigte Ausgleich ist. Klar denke ich, wenn man sich richtig ernährt und darauf achtet was man isst, dann ernährt man sich als Veganer auch gesund, aber, ich habe jetzt öfter Reportagen gesehen und Artikel gelesen, die nicht wie so viele die vegane Ernährung als schlecht darstellen und unsere Lebensweise, wie sie heute ist auch kritisieren, aber darauf hinweisen, das würden sich weltweit alle Menschen vegan ernähren, man mehr Nutzflächen brauchen würde, da noch mehr Soja gebraucht werden würde.
Dem gegenüber steht, dass man ja kein Soja und Mais mehr bräuchte um die Tiere, die man momentan isst zu ernähren. Eine gute Frage war was denn dann mit den Nutztieren passiert und ob sie dann frei im Wald herum laufen würden.
Auch das würde sicher Probleme verursachen, bedenkt man, dass in unseren Wäldern selten Bären und Wölfe heimisch sind und wären alle vegan, dann gäbe es auch keine Jäger mehr. Hier darf man mich jetzt nicht falsch verstehen, ich denke auch, das viele Jäger ihre Position ausnutzen und töten, weil es ihnen Spaß macht und vor Allem nicht nur die vorgegebenen Tiere, dagegen kann man sagen was man will, aber ich kenne solche Jäger persönlich, es ist nicht das leichteste, aber man kann schon , wenn man denn will einen Grund finden warum man dieses jetzt schießen musste, obwohl es nicht die Zeit dazu ist.
Wir haben schon jetzt zu viele Rehe und Wildschweine, dazu würden dann noch einige Nutztiere kommen, die allesamt, weil sie im Herbst zu wenig zu essen haben unsere Felder plündern, denn wollen wir eine ökologisch gute Ernährung sollten wir auch saisonal und regional essen und nicht unser Essen von weit weg einfliegen lassen, zumindest nicht mehr als nötig.
Ich sehe darin einige Probleme, ich denke nicht dass man einfach alles Essen, das an aktuelle Nutztiere geht auf Null reduzieren kann, wären wir alle vegan, da wir ja dann diese Tiere, die nun wahrscheinlich frei oder als Haustier leben sterben lassen würde, würden wir sie nicht füttern. Natürlich könnten wir einige Tiere kastrieren, bevor wir sie aussetzen, tun wir es aber mit allen rotten wir eine Art aus und auch das wäre wenig im veganen Gedanken. Die Tiere verschwinden nicht von heute auf morgen, es würde sicherlich bis zu 30 Jahre dauern, bis sich das ganze reguliert hat, vorausgesetzt die Tiere haben natürliche Feinde, ansonsten, wie gesagt werden sie sich ungehindert vermehren. Dazu kommt die Frage wie schnell so eine Raubtierpopulation wachsen kann, wenn wir dann schon so viele Tiere zu viel in unseren Wäldern haben, auch Wölfe können nur eine begrenzte Anzahl Junge bekommen und sind gegen zum Beispiel Schweine eher machtlos, auch Rinder sind eher eine Gefahr, sie würden wohl Schafe bevorzuge und junge Rehe. Raubtiere wiegen den Aufwand gegen den Nutzen nämlich sehr wohl ein wenig ab.
Ich will hiermit auf keinen Fall sagen, dass es schlecht ist, dass es immer mehr veganer gibt, ich glaube nur, wenn ich darüber nachdenke, nicht dass das vegane Leben aller Menschen auf dieser Erde die Lösung ist. Allerdings denke ich auch, das es nicht die eine allgemein gültige Lösung gibt, sondern eben die, die für jeden passt. Wenn allerdings das Steigen der Veganer andere dazu bringt über ihren Fleischkonsum nach zu denken und zu einem Metzger zu gehen, der weiß woher sein Fleisch kommt, die Hühnereier zu kaufen die Bio sind oder sogar wie bei uns vom Bauern aus der Nachbarschaft (oder von Omas Hühnern ) und Milch zu reduzieren, wenn ebenso von bekannten Standpunkten zu kaufen, regionaler zu leben und auch mal ein nicht perfektes Gemüse oder Obst zu essen, dann ist sie doch sehr willkommen, denn dann werden es nicht immer mehr viel zu hochgezüchtete und behandelte Tiere auf der Welt. Genau das hoffe ich macht diese Art zu Leben bei vielen, den Anstoß geben selbst zu denken und bewusster zu handeln.

Vielleicht sehe ich einige Aspekte in puncto Tiere hier ja auch falsch und ich habe die Lösung für die ehemaligen Nutztiere und die Regulierung der Bestände irgendwo falsch im Blick.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Homophobie und andere asoziale Beiträge in sozialen Medien

Hier antwortet Sina auf Mert, den ich nur kannte, da andere Kritik an ihm geäußert haben.

Danke Sina, deine Worte sind nett, zu nett für so viel Hass?
Was ist euer Problem? Homophobie begegnet mir in den sozialen Medien immer öfter, ob in den Kommentaren auf YouTube, oder in denen von Bekannten au Facebook. Auch wenn ich mich mit Menschen unterhalte, die zu Beginn recht offen scheinen, entpuppen sie sich als homophob.
Bitte, was ist den schief gelaufen? Warum ist das ein so großes Thema? Was haben meine Eltern bei meiner Erziehung richtig gemacht, was eure verpasst haben? Wie kann es sein, dass euch niemand, ob Eltern, Lehrer, Freunde oder die ein oder andere doch nicht vollkommen verblödende Kidersendung, beigebracht hat, das man Menschen kennen lernen muss bevor man über sie urteilt, ganz egal, welche Hautfarbe, welches Aussehen, welche Nationalität oder sexuelle Orientierung sie haben!
Manche, so sicher auch der gute Mert müssten dazu vielleicht ihre Eltern und Religion hinterfragen, gut, das sollte aber kein Problem darstellen, das sollte eine Stufe der Entwicklung sein.
Von einer gewissen Homophobie abgesehen hetzen immer mehr gegen den Islam, er sollte verboten werden sagen sie. Eine Religion verbieten, in einem Land, in dem Religionsfreiheit herrscht, weil es Versuche von Anschlägen gab und einen tatsächlichen Anschlag in Berlin? Weil ein geringer Teil der Flüchtlinge sich als Anhänger derer entpuppt vor denen sie fliehen? Natürlich, man muss verstärkt dafür sorgen, dass die Menschen, die her kommen um Schutz zu bekommen, auch lernen, sie sind hier in Deutschland und hier gibt es andere Regeln, als in ihrem Land, hier sind wir offener und wen man erwünscht bleiben will, sollte man sich in diese Kultur einfinden und nicht steif in der eigenen bleiben, aber deshalb eine Religion verbieten? Eine der zudem viele türkische Mitbürger, deren Familie in der dritten oder wenn ich bedenke wie viele meiner Klassenkameraden schon Kinder haben in der vierten Generation hier sind, von denen viele gut integriert sind? Ich denke, das ist doch sehr übertrieben! Warum können wir nicht versuchen zu lernen miteinander klar zu kommen?
Allgemein wird immer mehr gehetzt und weniger diskutiert, erst heute habe ich einen Jodel gelesen, in dem man sich über Frauke Petry auslies, die das Vermischen der Völker verbieten will.
Darunter schrieb einer, die Aussage der Frau sei dumm, da man irgendwann zu einem einheitlichen Genpool komme und das schlecht ist, da sich dieser mit der Vermischung verschiedener Gene besser weiterentwickeln kann. Ein Anderer meinte nun, dieser, der die Vermischung der Völker also befürwortet sei Rassist, da indigene Völker wenig bis keine Vermischung haben und diese laut ihm schlecht entwickelt und dumm wären. Dies wurde dementiert damit, dass es eben zu schlechter Entwicklung führen kann aber nicht muss, logisch. Akzeptiert wurde diese Antwort jedoch nicht, er wurde nicht kritisiert, er wurde als dumm bezeichnet, als jemand mit viel Halbwissen (obwohl zugegeben wurde, das man selbst keine Ahnung von Biologie habe).
Davon ab spreche ich von Vermischung der Völker und das klingt schon fern ab von der Realität, manche aber kommentierten mit Vermischung der Rassen, was eben darwinistisch und absurd ist. Rassen, sind wir Hunde? Selbst bei diesen gefällt mir das Wort nicht, obwohl das wahrscheinlich wegen der in Deutschland negativen Konnotation kommt.
Es kommt zu keinen Diskussionen, keinem Meinungsaustausch, auf Erklärungen wird nicht gehört, die eigene Meinung ist die Unwiderruflich richtige, die auch wenn sie sich öfter ändert als die Personen glauben, fest steht. Diskutieren heißt nicht immer Überzeugen und auf einen Nenner kommen, nein es kann auch heißen, jeder legt seine Sicht auf das Thema dar, ohne das man sich von der anderen beeinflussen lässt, sofort, allerdings kann es ein Denkanstoß sein, der die Meinung die man hat Festigt und einen weiteren Contrapunkt gegen die andere bringt, oder aber einer der meine Meinung zu deiner Ändert. Auch wenn man sich nicht einig ist, muss man sich nicht hassen, gerade wenn man wie in meinem Beispiel, das Selbe meint, aber auf anderen Wegen, man muss nicht den Selben Weg haben, das kann man auch nicht immer.

Warum also muss ich alles mit bösen Worten verneinen, kann nicht reden und denken? Warum habe ich unumstößlich recht?
Warum hasse ich andere, weil sie anders sind, wären wir alle gleich, wäre es nicht        langweilig?
Versteht mich nicht falsch, man darf auch mal wütend sein und unüberlegt aggressiv antworten, anscheinend tun die meisten das im Moment aber häufiger, doch wo? Herausstechend im Internet, nicht dem anderen gegenüber, immer auf Distanz.

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

 

Auch Viktor (IBlali) und Luna haben zu Mert ganz gute Antworten gefunden

 

 

Liebesjodeln

Ich habe letztens einen Interessanten und passenden Jodel gesehen, oder mehrere und Jodel das is so ne App, da schreibt man Sprüche rein und die anderen, die die App haben voten die dann auf oder ab, is hauptsächlich so ein Studentending!
Der eine hieß Sie mag mich, ich mag sie. Es ist kompliziert. Traurig aber wahr, wenn es doch einfach so wäre, wir mögen uns und sind zusammen, aber Nein, da kommt dann wir sind doch keine 16 mehr, das geht zu schnell, und das obwohl wir uns in Gegenwart des anderen doch wieder wie 16 verhalten. Obwohl wir wieder Eigenarten aus Teenagerzeiten entwickeln^^
Der andere hieß früher war die Frage wie lange muss man zusammen sein um Sex zu haben, heute ist die Frage wie lange Muss man Sex haben um zusammen zu sein. Hier Stimme ich nur bedingt zu, klar manchmal läuft da schon was und man sagt erst nach dem einen oder zwei Monate was läuft man geht miteinander, in dem Punkt stimmt der Jodel absolut. Aber lieber Jodler, es gibt auch Typen, die sind im Bett echt gut, auf persönlicher Ebene aber zur Beziehung nicht geeignet!

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉