Artikel 11 und 13, vielleicht hilft das hier

Ich habe den Eindruck und der hat sich bestätigt als ich mit meinen Kollegen und Großeltern gesprochen habe, dass die Generation ca. 40 plus nichts von den Artikeln 11 und  13 mitbekommen haben.

Wie auch?

Die faz berichtet wenig differenziert und nicht auf der Seite der Jugendlichen über den Artikel, die Süddeutsche Zeitung berichtet nur knapp, auf Deutschlandfunk habe ich kurz gehört, da haben Menschen demonstriert und es gibt da ne Urheberrechtsreform. Keiner klärt aber auf und sagt warum man den Artikel schlecht findet und das die geplante EU- Richtlinie nicht nur Vorteile hat. Wir haben fast fünf Millionen Unterschriften gesammelt.

Jugendliche werden als instrumentalisiert bezeichnet und man spricht ihnen wirkliches politisches Interesse ab, auch im Hinblick auf FridaysforFuture, dabei ist es egal ob diese Aussage widerrufen wurde, sie ist ausgesprochen worden!

Um bei der Aufklärung der „älteren Generation“ zu helfen, habe ich einen Text geschrieben. Wenn er euch gefällt, könnt ihr ihn verbreiten, wenn nicht umschreiben. Ich lade ihn hier einmal als libreoffice- Datei hoch, die kann man bei Word auch bearbeiten, die Formatierung ist dann nur ein bisschen verzogen und ich lade eine pdf- Datei hoch.

Zu Artikel 13 libreoffice

Artikel 13 pdf

Ihr könnt den Text bei Interesse teilen und Drucken, um ihn auch Mama, Papa, Oma und Opa zu zeigen.

Verbesserungen gerne auf atlizzywithlove@web.de

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Das Netz schützen, dein Recht wahr nehmen

Du bist Deutschland und du bist Europa.

Wenn du also schon von den umstrittenen Artikel 11 und Artikel 13 gehört hast, dann bist du an der Reihe etwas zu tun.

Zunächst einmal ist zu sagen, dass die beiden Artikel erst einmal den „Großen“ schaden wollen, wie es scheint. Von dem neuen Entwurf, werden kleine und Kleinstunternehmen, sowie Open Source Plattformen ausgenommen. Dies ist positiv an zu merken, da man diesen Unternehmen so eine Chance gibt. Dennoch ist die Frage ob der Artikel gut ausgearbeitet ist. Worum geht es?

Urheberrecht, dieses soll geschützt werden, indem man einen Uploadfilter nutzt. Klingt nicht schlecht, leider sickert hier viel durch und für all das werden die Plattformen, so Facebook, Twitter, Instagram und YouTube dann zur Kasse gebeten. Ja es klingt gut, dass diese Unternehmen mit Geld zahlen sollen, aber natürlich wollen diese die Kosten gar nicht erst riskieren.
Stattdessen hat mindestens eine Plattform bereits angedeutet, dass sie bei Durchsetzung des Artikels kleine Kanäle und die, die nicht mit den Öffentlich-Rechtlichen in Verbindung stehen sperren werden, da diese zu unkontrollierbar sind. Sind wir mal ehrlich, vor diesem Kanälen läuft wenig bis keine Werbung, das heißt wenig bis keine Einnahmen, also kann man auf sie ohnehin verzichten. (aus unternehmenstechnischer Sicht)
Man möchte zwar StartUps von dieser Regelung ausnehmen, um ihnen eine Chance zu geben, nimmt ihnen aber womöglich das Sprachrohr. Das Widerspricht sich also ein wenig.

Artikel 11 sieht ein Bezahlungssystem für Links zu Artikeln vor. Für die Links soll man an den Verlag zahlen müssen. Man darf auch keine Snippets (wenn man das so schreibt) mehr verwenden, in dem man den Titel und Ausschnitte des Artikels sieht. Nur Teile der Überschrift sollen noch zu sehen sein.
Das schützt den Verfasser aber auch nur zum Schein, zum einen werden wahrscheinlich viel weniger Links gesetzt, da diese Niemand bezahlen will und vielleicht kann man dann Artikel in Facebook nur noch per Privatnachricht versenden und nicht mehr teilen. Das wäre irgendwie auch ein Einschnitt in die Meinungsfreiheit, einfach, weil Facebook sich schützen will. (Das ist eine These)

Hinzu kommt, dass einige befürchten man muss dann für das Lesen jedes Artikels zahlen, ich weiß nicht ob das aus dem Gesetz heraus zu lesen ist oder aus folgender Kette. Kostenpflichtige Links heißt keine Links, keine Links heißt keine Werbung für die Seite, heißt keine Klicks, keine Klicks heißt keine Werbung auf der Seite, heißt keine Einnahmen, da sich die Seite für Werbetreibende nicht lohnt, keine Einnahmen durch Werbung bedeutet man muss sein Geld woanders her holen, bedeutet der Leser zahlt.

Für jeden Artikel bezahlen bedeutet A- Die Menschen lesen einfach noch weniger Zeitung oder nur noch Springer, denn die haben ein gutes Grundeinkommen durch generelle Klicks. Medien, die ernstzunehmender sind fallen weg. Das war nicht das Ziel, scheint aber das Resultat zu sein.
Es bedeutet auch B- Hausarbeiten für Studenten können, wenn Zeitungsanalyse notwendig ist sehr teuer oder unmöglich werden, man schränkt also die Bildung ein.

Viele glauben die Artikel können nicht durchkommen, weil sie Europa zurück stellen, auf ein Abstellgleis des Internets, so zu sagen.
Ja, das stimmt irgendwie, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Politiker das auch erkennen.

Daher:

Jede Stimme, vielleicht auch unter mehreren Petitionen zählt!

Es gibt Aufrufe dem Europaabgeordneten eures Vertrauens zu schreiben. Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob da überhaupt eine Mail oder ein Brief gelesen werden würde, aber probieren geht manchmal über studieren. Vielleicht hilft ja auch eine Menge an Post? Also Hoffnung und so.

Achso und wie immer Präsenz ist alles, teilt wenn ihr etwas ändern wollt, auf Facebook, Twitter, Instagram? (passt das?) und da wo ihr unterwegs seid! Vielleicht sieht man dann ja, dass das Volk dagegen ist. (Hoffnung, Wunschdenken und so, also von mir, das wir etwas bewegen können)

Hier gehts zu den Europaabgeordneten, sortiert nach Bundesland:

http://www.europarl.europa.eu/germany/de/die-eu-und-ihre-stimme/die-deutschen-europa-abgeordneten-nach-bundesl%C3%A4ndern

Hier zu mehreren Petitionen :

https://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilter

https://weact.campact.de/petitions/das-ende-des-freien-internets-1

Schönen Gruß , Auf Wiedersehen

Noch nicht ganz entschieden

Die Übernahme, Änderung oder Neuerung des Artikel 11 und Artikel 13 im EU- Gesetz, die das Internet einschränken soll ist entschieden und doch noch nicht ganz.

Eine entscheidende Abstimmung war am 12. September, da stimmten die Abgeordneten in der EU mit ja.  Allerdings ist die endgültige Abstimmung erst im Frühjahr 2019. Es scheint verloren, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Bei der Abstimmung kam das folgende heraus:
(ich habe selbst einige unnötige Dopplungen und Satzbaufehler entdeckt, aber es war der ausführlichste Auszug zur neuen Umsetzung des Gesetzes)

Art. 13 – Upload-Filter

  • Der jetzige Entwurf sieht nicht mehr wie zuvor relativ explizit die Einführung von Upload-Filtern vor. Der alte Entwurf hatte Plattformen wie YouTube verpflichten wollen, vor dem Upload durch seine Nutzer die Zustimmung der Rechteinhaber einzuholen. Ohne die Zustimmung durfte das Material nicht veröffentlicht werden. Dies wurde nun geändert. Jetzt soll es so aussehen, dass YouTube, Facebook & Co. für urheberrechtsverletzende Inhalte voll haften. Bislang sieht die Rechtslage für diese grundsätzlich legalen Plattformen so aus, dass für sie nur eine Haftung als sog. „Störer“ auf Unterlassung in Betracht kommt. Im Hinblick auf eine Haftung auch auf Schadensersatz gilt eine Haftungsprivilegierung. Daher ist es bislang grundsätzlich ist es so, dass Plattformen erst für eine Urheberrechtsverletzung haftbar gemacht werden können, wenn sie im notice-and-takedown-Verfahren auf diese aufmerksam gemacht wurden und dann nicht reagieren. Eine Vorab-Kontrolle war grundsätzlich nicht vorgesehen. Allerdings hat der BGH am 13.09.2018 zur Frage einer weitergehenden Haftung von YouTube für Urheberrechtsverletzungen Dritter dem EuGH vorgelegt. Unabhängig vom Ausgang dieses Verfahrens will der neue Parlamentsvorschlag nun gänzlich auf die Haftungsprivilegierung aus der E-Commerce-Richtlinie verzichten. Letztlich, so die Kritiker der Reform, wird dies dazu führen, dass YouTube & Co. stärker als bislang auf Upload-Filter setzen werden.
  • In der Praxis soll die Haftungsregel die großen Plattformen dazu bringen, die Rechteinhaber für urheberrechtlich geschütztes Material zu entlohnen, um Klagen der Urheber zu vermeiden. Urheber und Plattformbetreiber sollen dazu Lizenzvereinbarungen abschließen, sodass Dritte weiterhin urheberrechtlich geschütztes Material dort einstellen können, die Großen dafür aber zahlen. Urheber sollen andererseits aber auch nicht verpflichtet werden, überhaupt die Nutzung ihrer Werke zuzulassen.
  • Außerdem sollen die Plattformen verpflichtet werden, Menschen zu beschäftigen, die zügig im Wege eines Beschwerde- und Rechtsbehelfsmechanismus auf eingereichte Beschwerden wegen „Overblockings“ reagieren. Dies soll verhindern, dass allein die Technik darüber entscheidet, ob Inhalte geblockt bzw. gelöscht werden. Nutzer müssen sich alternativ auch bei Mitarbeitern des Unternehmens beschweren können.
  • Von der Haftungsverschärfung betroffen sein sollen nun recht explizit Plattformen wie der Google-Konzern mit YouTube sowie Facebook, Instagram und Twitter. Denn es sollen nur solche Plattformen erfasst sein, die Inhalte sortieren und bewerben.
  • Nichtkommerzielle Plattformen wie insbesondere die Online-Enzyklopädie Wikipedia sind explizit vom Anwendungsbereich der Änderungen ausgenommen. Auch kleine und Kleinstunternehmen sollen nicht betroffen sein, um keine Start-Ups und Innovationen zu verhindern. Schließlich werden Bildungsplattformen, Cloud-Anbieter, Open-Source-Softwareplattformen und Handelsplätze nicht mehr in dem Vorschlag erfasst.

Art. 11 – Leistungsschutzrecht

Beim Leistungsschutzrecht wurde der Kern des alten Vorschlags ebenfalls erhalten, allerdings mit einigen Änderungen:

  • Letztlich geht es auch hier geht es vornehmlich darum, die großen Akteure wie Google mit Google News, Facebook und Twitter zu treffen, die bei Online-Artikeln immer die vollständigen Überschriften inkl. recht ausführlicher Vorschautexte anzeigen. Das sollte in dem neuen Entwurf noch einmal deutlicher werden.

  • Die Veröffentlichung von Hyperlinks zu Presseartikeln inklusive einzelner Wörter sollen künftig weiter ohne Lizenz erlaubt sein. Damit ist aber auch klar, dass nur noch einzelne Wörter und nicht mehr vollständige Überschriften angezeigt werden können.

  • Die Nutzung durch Einzelpersonen und das Setzen von Hyperlinks sollen auch in diesem Vorschlag ausdrücklich aus dem Geltungsbereich ausgeschlossen sein.

  • Die Verlage sollen an der Verwertung der Werke beteiligt werden. Und dieses Mal ist in dem Vorschlag auch explizit vorgesehen, dass die Werkschaffenden selbst, also gerade auch die Journalisten zwingend an den Einnahmen beteiligt werden müssen.

(Zitat:Ausschnitt aus dem Gesetzesentwurf aus dem Artikel EU-Parlament stimmt für Uploadfilter und Leistungsschutzrecht vom 13.September 2018 (Urheber des Artikels, wenn ich es richtig verstanden habe Christian Solmecke); entnommen von https://www.wbs-law.de; link:  https://www.wbs-law.de/urheberrecht/eu-abstimmung-morgen-drohen-bald-upload-filter-und-gebuehren-fuer-links-77566/)

Das hört sich jetzt natürlich nicht per se schlecht an. Leider hat aber niemand über die Folgen nachgedacht. Ein teurer Webfilter, der verwendet werden sollte um Urheberrechtsverletzungen zu erkennen, war angedacht, ist jedoch verworfen worden. Die Idee, dass die große Firmen und nicht die kleinen Nutzer zahlen sollen, klingt ja nicht schlecht, wirkt sich aber wahrscheinlich so aus, dass einige Unternehmen kleine User einfach nicht mehr aufnehmen und bestehende Accounts einstampfen. Demnach hätte zum Beispiel YouTube dann nur noch Nutzer mit 1.000.000 Abonnenten und mehr, bzw. die Chanel der Öffentlich- Rechtlichen im Programm, denn dann muss man für den Inhalt der anderen Chanel nicht haften. Die bestehenden Kanäle zu sperren ist ein leichtes. Der Verlust an Entertainment, aber auch an Wissensvermittlung über Tutorials und teilweise öffentliche Vorlesungen, Erklärungen zu Mathe oder freien Sprachunterricht wären die Folge. Das hört sich schwarzmalerisch an, das Problem ist, dass sich YouTube so ähnlich äußerte. Man muss auch sagen, dass der oben stehende Entwurf mit Ausnahmen kleiner Firmen und Open Source Projekten schon eine abgespeckte Form des ursprünglichen Entwurfes ist. Bei der nächsten Abstimmung wird vielleicht auch noch über weitere Folgen nachgedacht und diese verhindert. Der Punkt ist vielleicht und nicht sicher, deshalb muss eben jeder, der Interesse hat aktiv werden.

Beim Verlinken geht es darum, dass keine ausführlichen Texte mehr angezeigt werden. Wer liest denn dann noch den Artikel? Man soll nur noch Worte sehen können und keine Überschriften mehr!
Ohne Spaß, was soll das? Wenn ich nicht einmal den Namen des Artikels sehe, warum sollte ich die Zeitung dann überhaupt noch anklicken. Das hilft dem Verlag nicht, das nimmt ihm die wenigen Kunden, die er ohnehin schon hat!
Ich suche doch nach etwas konkretem, warum will ich mich dann durch 100 Links klicken, um mein gewolltes Ergebnis zu finden, wenn ich vorher einfach überfliegen konnte, ob der Inhalt meinen Vorstellungen entspricht oder ob es sich um einen ähnlichen Kontext, aber doch ein anderes Problem handelt?
Diese Ausschnitte sind doch eher ein Klappentext! Warum ist das Urheberhecht denn verletzt wenn man so etwas wie einen Klappentext liest, das mache ich in der Buchhandlung auch. Sonst kaufe ich doch kein Buch. 

Was passiert wenn ein kleines Medium groß wird?
Dann muss es von heute auf Morgen, wenn es explodiert, andere Richtlinien einhalten. Wie sollen diese Webseiten sich das dann leisten? Wie lange haben sie Zeit auf zu räumen? Dürfen sie aufräumen? Müssen sie solange offline gehen und Einbußen hinnehmen?

Wann beginnt eine Urheberrechtsverletzung? Diese Frage ist in den verschiedenen EU- Ländern unterschiedlich definiert.

Das Problem ist nicht, dass das Gesetz an die großen Konzerne will, das Problem ist deren Umsetzung. In Spanien hat ein Probelauf des Artikel 11 dazu geführt, das zuerst GoogleNews seinen Dienst eingestellt hat und darauf kleine und mittelgroße Zeitungen Probleme bekamen. Wahrscheinlich ist diesem Testlauf zu verdanken, dass der neue Artikel kleinere und mittelgroße Unternehmen ausschließt. An dieser Stelle sieht man also, das nachgedacht wurde, aber noch nicht genug.
Das Problem ist, dass man nur noch Ausschnitte von Überschriften zeigen darf. Überschriften fallen schon unter das Urheberrecht. Die Frage ist, darf man dann noch Artikel teilen? Die öffentlich im Internet stehen? Oder darf man sie nur noch per Privatnachricht senden? Stehen sie dann noch frei zugänglich im Internet? Auch die Frage ist ungeklärt!

Soll für jeden Link bezahlt werden, um ihn verwenden zu dürfen? So sieht der Plan in Bezug auf Verlage aus, man soll für Ausschnitte aus Artikeln zahlen, also für einen Link. Das hört sich gut für die Verlage an, aber werden sie dann noch verlinkt? Das ist die Frage. Oder wird es dann so wenig Links geben, dass somit die Werbung für die Unternehmen wegfällt und dadurch die Einnahmen. Klingt auch nach schwarz Malerei, ist aber auch irgendwie das Prinzip des freien Internets.

Was darf man überhaupt noch teilen?
Und wenn eine Suchmaschine nach Urheberrechtsverletzungen sucht, ist dann alles eine Verletzung?
Es gibt an Universitäten Programme, die nach Plagiaten suchen. Hat man mit irgendeinem Werk 3 oder mehr übereinstimmende, hintereinander fallende Worte, so handelt es sich um ein Plagiat.
Der Prof. oder eher seine HiWis kümmern sich dann darum nach zu sehen, ob es sich hier um allgemeine Redewendungen und Formulierungen handelt, was in über 50% der Fall ist. Hier handelt es sich dann also in 50% der als Plagiat gekennzeichneten Arbeit gar nicht um ein Plagiat. Ähnlich würde es dann auch mit der Prüfung auf das Urheberrecht aussehen.Dann soll es eine Prüfung außerhalb einer Maschine geben, als Pflicht, das ist sinnvoll, es rechnet sich aber nicht. Die Frage ist ob es durchsetzbar ist, ich würde es aber befürworten. Hier geht es nämlich um die Meinungsfreiheit, denn ohne zweite Prüfung würden Zitate als Urheberrechtsverletzung erkannt werden. Auch Anspielungen und Zitate enthalten Ausschnitte aus Filmen oder Passagen, die in Büchern vorkommen, teilweise muss so etwas „per Hand“ herausgearbeitet werden. Das würde aber bei Youtube beispielsweise schwer zu bewerkstelligen sein, aufgrund der Menge an hochgeladenen Content. Hier ist also wieder die Frage, das Geld in die Prüfung von Videos legen oder kleine Kanäle einstampfen, um kein Risiko ein zu gehen? Zudem sollen kleine Unternehmen ausgenommen werden um diese zu schützen. Wenn die großen Unternehmen aber tatsächlich die beschriebenen drastischen Maßnahmen durchziehen, dann fehlt diesen kleinen Unternehmen das Sprachrohr. Was sind die Kommunikationkanäle kleiner und neuer Unternehmen?

Facebook! Google! Instagram! Vielleicht YouTube!
Mann will Start Ups schützen, könnte ihnen aber die Kommunikationskanäle zerstören.

Im Moment steht YouTube laut einem Brief der Chefin dem Gesetz negativ gegenüber. Sie ruft zum Protest auf. In einem offenen Brief, den sie mehrmals im Jahr an die Community heraus gibt, sagt sie, dass das Gesetz das Ende der kleinen Kanäle bedeuten würde.
(Das lässt sich schnell, noch über Google finden, mit Artikel13 YouTube Chefin und wird auch in diversen Videos angesprochen, die Kanäle sind aber semi-seriös, wohl auch, weil das Problem nur semi-öffentlich behandelt wird)

Eine Alternative zum sperren kleiner Kanäle in Europa wäre ein Rechtsstreit um das Urheberrecht. Man müsste definieren wann sich ein Konzern bedroht fühlt. Darf ich zum Beispiel ein Let’s Play machen?
Da scheiden sich die Geister.
Während viele Spielehersteller Let’s Plays und die Werbung durch YouTuber, via, zum Beispiel, dem öffentlichen zeigen des Spieleanbieters und seines Standes aus der GamesCom befürworten, war Nintendo lange dagegen. Nintendo hat das nicht als Werbung sondern als Verletzung des Urheberrechts gesehen.
Was für den einen okay ist, ist für den anderen also ein Einschnitt in seine Rechte, es kann also zu juristischen Auseinandersetzungen kommen, die weitaus mehr kosten als das Sperren der Kanäle, die ohnehin am wenigsten einbringen.
Denn der Unterschied lässt sich auch in Filmen erkennen. LukasFilm/ Lucas Film (wie auch immer, die denen Star Wars vor Disney gehörte) hat Beispielweise alle Anspielungen auf die Star Wars Charaktere so gut geschützt, das ein, wie in The Big Bang Theory geplantes, Star Wars Café, mit einem Kaffee O Leia, immens teuer wäre, wegen der Verwendung der Charaktere, in den Produktnamen. Wie weit darf man also auf Star Wars überhaupt anspielen?
Warner Bros dem Gegenüber sieht den Harry Potter Content auf YouTube bis zu einem hohen Grad als Werbung an, denn der Fan kauft, was er sieht und was seinem Idol zu gefallen scheint!

Es ist also nicht alles schwarz und weiß und das Gesetz daher wenig durchdacht.

YouTube setzt seit diesem Jahr auf (noch) zusätzlichen bezahlten Content bei den großen Kanälen. Sicher kein Zufall!
Der bezahlte Content wäre nicht mehr im üblichen Sinne frei zugänglich und man könnte durch Prozente an den 5€, die man an den YouTuber zahlt, Lizenzrechte bezahlen.
Im Endeffekt wäre das Gesetz also mit einer guten Absicht entstanden und würde den öffentlichen Content zerstören und dann doch wieder das Kapital der Konzerne steigern.

Eine erste Petition mit über 1.000.000 Stimmen wurde nicht zur Rate gezogen, allein das zeigt, wir brauchen mehr Aufmerksamkeit, in der letzten Sekunde, das hat bei TTIP ja auch funktioniert.

Warum ich vorher nicht geschrieben habe?
Weil ich schlichtweg keine Zeit hatte.

https://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilterhttps://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilter

https://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilter

https://weact.campact.de/petitions/das-ende-des-freien-internets-1

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen

(Zitat: Die Toten Hosen – Schönen Tag Auf Wiedersehen, entnommen aus dem Titel des Liedes (solange ich das noch schreiben darf))

Verspätet zu Chemnitz

Ich versuche eine Thema niemals nur von einer Seite zu betrachten und genau das war bei der Berichterstattung zu Chemnitz nicht einfach. Egal wo man hinsah, fast immer gab es die selben Meldungen und Videos.
Warum?
Weil es in Deutschland schwierig ist eine rechte Ausschreitung nicht publik  und groß als Schlagzeile in einem Medium auf zu zeigen.
Schwierig finde ich das Bild, das jetzt einmal mehr auf Ostdeutschland und besonders Chemnitz liegt.

Es ist richtig und wichtig, in den Medien rechte Ausschreitungen zu erwähnen. Es ist richtig auf zu zeigen, es gibt hier IDIOTEN, die öffentlich den Hitlergruß zeigen und die Hetzjagden auf Migranten machen, wie es Videos zeigen. Man sollte zeigen diese Menschen beleidigen und verfolgen wahllos Asylanten, denn sie wissen ja nicht wer ihnen da vor die Füße gelaufen ist.
ABER!
Sollte man nicht auch sagen, NICHT ALLE sind/waren hier solche IDIOTEN?
Sollte es in den Medien nicht auch Thema sein, dass es diese Eskalation aus einem Grund gab?
Dieser heiligt nicht annähernd die Mittel, aber er ist nicht unwichtig und meiner Meinung nach führt sein Totschweigen dazu, dass die Menschen immer weiter nach rechts rücken, bei den nächsten Wahlen oder gar nicht mehr wählen, weil sie sich zu recht enttäuscht fühlen.
Niemand erwähnt, dass der Mord an einem vermutlich Deutsch- Kubaner, der einer Frau helfen wollte, die von vermutlichen Asylanten bedroht wurde, sowie die schweren Verletzungen, die zwei vermutlichen Russland-deutschen zugefügt wurden, die dem Mann zur Hilfe kommen wollten, durch den angesprochenen vermutlichen Asylanten und seine nennen wir es Bande, nur die Spitze des Eisbergs sind.
Dieser Eisberg setzt sich, wie man diesem Interview entnehmen kann, aus Banden von Asylanten in der Innenstadt zusammen.

Die Innenstadt ist gefährlich geworden und das in den letzten Jahren. Es gibt Stechereien, Verfolgungen, Übergriffe an Frauen, immer wieder Verletzte. In der Innenstadt stehen übrigens auch Wohnhäuser, ich kenne Leute, die da leben. Das alles spielt sich also nicht am Rande, sondern mitten in der Stadt ab.
Und die Polizei? Hat eine Wache nicht weit entfernt, ist aber immer zu spät oder kommt nicht, warum?
Ehrlich gesagt, weil sie wahrscheinlich, wie überall in Deutschland chronisch unterbesetzt und bereits unterwegs sind.
Ich habe von einem bekannten den Vorschlag von mehr Präsenz in der Innenstadt gehört, aber würde dass das Problem nicht nur verlagern?

Sorry, aber auch das hätte erwähnt werden dürfen, also nicht nur am Rande.

Mir sind darüber jedenfalls wenig bis gar keine Artikel in den großen Zeitungen begegnet, auch nicht wenn es sich um jene handelt, sie nicht zum Springer- Konzern gehören.

Natürlich gab es bei der Demo extrem Rechte und Linke Lager, die die Polizei in Schach halten musste, aber das wurde erwähnt ( was ich nur sage,weil das wer vor mir abgestritten hat, aber ich habs gelesen, bei googlenews, also recht präsent), ebenso wie der Fakt, dass die Demo zu größten Teilen ruhig verlief.

Was halte ich nun von #wirsindmehr, ich bin froh, dass es politische Bands gibt, die zu Aktionen gegen rechts aufrufen und es war vorhersehbar, dass die Hosen und Feinesahne mit von der Partie sein werden.
Nach langem Hadern wäre ich gern da gewesen, bis mir auffiel, ich bin vorher im Urlaub und kann keinen Zug bekommen, der mich vor Ende der Veranstaltung an den Chmenitzer Hauptbahnhof bringt.
Allerdings weiß ich auch, ein Campino wird eine schlechte Situation, durch Ausländer verursacht nicht beleuchten!
Aus seiner Sicht, sowie der einiger anderer Musiker, deren Musik mich geprägt hat, sowie zum Beispiel ZSK,  darf man sich glaube ich gar nicht negativ zu Flüchtlingen äußern. Vielleicht übertreibe ich hier, aber das ist das Bild, das mir vermittelt wird.
Ich  bin ProAsyl, es ist wichtig Menschen zu helfen, die ihre Heimat verlassen mussten! Wir wollten auch aufgenommen werden!
Aber es ist falsch nicht sagen zu dürfen: Ein ARSCHLOCH ist ein ARSCHLOCH egal wo es herkommt! und Eine GRUPPE SPINNER, die Leute absticht und verletzt, die hat in den Knast zu gehen und wenn ein Trauma der Ursprung ist, dann für ein paar Jahre in Behandlung, aber in die Geschlossene!

Ich finde die Berichterstattung lenkt von dem Problem ab. Zudem denke ich das Problem zu beleuchten ist schwer. Hätte es eine Zeitung getan, so hätte eine andere sie dementiert. Warum?
Wegen der Statistik! Es stimmt, der Anteil der Gewalttaten durch Flüchtlinge hat nicht zugenommen. Man muss aber auch sehen, ein gleichbleibender prozentualer Anteil, bei steigender Flüchtlingszahl ergibt dennoch mehr Straftaten.
Allerdings kann ein Medium in Deutschland, nicht ohne mit dieser Statistik dementiert zu werden darüber schreiben! Es werden Stimmen laut, die das Medium als rechts betiteln, die sagen die Lage würde verklärt dargestellt, weil der prozentuale Anteil ist nicht größer geworden und kleiner als der Anteil von Deutschen begangener Straftaten.

Okay, das ist ein Problem!
Denn so kann man gar nicht aufzeigen, das es Probleme gibt und keine Lösungen können gesucht werden.
Ein Beispiel, ich habe auf Jodel eine Diskussion darüber gehört, das viele Flüchtlinge auch in  Fällen von Körperverletzung milde Strafen, wegen eines Traumas aus dem Heimatland, bekommen.
Okay, aber könnten wir das nicht die erste Zeit in der Geschlossenen behandeln, wenn sich die Körperverletzung dem Mord annähert? Dann ist der Flüchtling doch eine Gefahr für Andere und darf eingewiesen werden und er würde auch fairer halber seine Behandlung bekommen!
Ich Mutmaße hier nur, denn es hörte sich so an, als ob auch Flüchtlinge, die Menschen beinahe um brachten schnell auf Bewährung verurteilt wurden, aber ich habe keine Beweise! Ich denke eben nur, dass sich solche Fälle negativ auf die gesamte Stimmung auswirken und wir haben das Internet, wenn keine Zeitung das schreibt, dann postet es jemand und dabei kann die Lage als Schlimmer dargestellt werden als sie ist!

Als Abschluss also, stimmen aus Chemnitz sagen, zum einen, die gezeigten Videos zeigen Einzelfälle, zum anderen befanden sich an diesem Tag viele Fremde Kennzeichen in der Innenstadt, das Material zeigt also nicht wie oft gesagt nur Chemnitzer. Dennoch ist es wichtig berichtet zu haben, aber auch der Hintergrund sollte nicht totgeschwiegen und diskutiert werden, wenn man nicht will, dass die Menschen das Vertrauen verlieren. Vielleicht ist es wichtig auf zu zeigen, es handelte sich bei den extremen Ausschreitungen um Einzelfälle und nicht um alle in dieser Stadt, um das Bild der Stadt nicht in den Dreck zu ziehen.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Unqualifizierte Aussagen meinerseits

Stecke gerade in meinem geliebten Jodel wieder in einer Diskussion, mit einem/einer Veganer/in.

Ich denke persönlich, dass wir die Veganer benötigen, weil so viele zu viel Fleisch essen und das der krasse benötigte Ausgleich ist. Klar denke ich, wenn man sich richtig ernährt und darauf achtet was man isst, dann ernährt man sich als Veganer auch gesund, aber, ich habe jetzt öfter Reportagen gesehen und Artikel gelesen, die nicht wie so viele die vegane Ernährung als schlecht darstellen und unsere Lebensweise, wie sie heute ist auch kritisieren, aber darauf hinweisen, das würden sich weltweit alle Menschen vegan ernähren, man mehr Nutzflächen brauchen würde, da noch mehr Soja gebraucht werden würde.
Dem gegenüber steht, dass man ja kein Soja und Mais mehr bräuchte um die Tiere, die man momentan isst zu ernähren. Eine gute Frage war was denn dann mit den Nutztieren passiert und ob sie dann frei im Wald herum laufen würden.
Auch das würde sicher Probleme verursachen, bedenkt man, dass in unseren Wäldern selten Bären und Wölfe heimisch sind und wären alle vegan, dann gäbe es auch keine Jäger mehr. Hier darf man mich jetzt nicht falsch verstehen, ich denke auch, das viele Jäger ihre Position ausnutzen und töten, weil es ihnen Spaß macht und vor Allem nicht nur die vorgegebenen Tiere, dagegen kann man sagen was man will, aber ich kenne solche Jäger persönlich, es ist nicht das leichteste, aber man kann schon , wenn man denn will einen Grund finden warum man dieses jetzt schießen musste, obwohl es nicht die Zeit dazu ist.
Wir haben schon jetzt zu viele Rehe und Wildschweine, dazu würden dann noch einige Nutztiere kommen, die allesamt, weil sie im Herbst zu wenig zu essen haben unsere Felder plündern, denn wollen wir eine ökologisch gute Ernährung sollten wir auch saisonal und regional essen und nicht unser Essen von weit weg einfliegen lassen, zumindest nicht mehr als nötig.
Ich sehe darin einige Probleme, ich denke nicht dass man einfach alles Essen, das an aktuelle Nutztiere geht auf Null reduzieren kann, wären wir alle vegan, da wir ja dann diese Tiere, die nun wahrscheinlich frei oder als Haustier leben sterben lassen würde, würden wir sie nicht füttern. Natürlich könnten wir einige Tiere kastrieren, bevor wir sie aussetzen, tun wir es aber mit allen rotten wir eine Art aus und auch das wäre wenig im veganen Gedanken. Die Tiere verschwinden nicht von heute auf morgen, es würde sicherlich bis zu 30 Jahre dauern, bis sich das ganze reguliert hat, vorausgesetzt die Tiere haben natürliche Feinde, ansonsten, wie gesagt werden sie sich ungehindert vermehren. Dazu kommt die Frage wie schnell so eine Raubtierpopulation wachsen kann, wenn wir dann schon so viele Tiere zu viel in unseren Wäldern haben, auch Wölfe können nur eine begrenzte Anzahl Junge bekommen und sind gegen zum Beispiel Schweine eher machtlos, auch Rinder sind eher eine Gefahr, sie würden wohl Schafe bevorzuge und junge Rehe. Raubtiere wiegen den Aufwand gegen den Nutzen nämlich sehr wohl ein wenig ab.
Ich will hiermit auf keinen Fall sagen, dass es schlecht ist, dass es immer mehr veganer gibt, ich glaube nur, wenn ich darüber nachdenke, nicht dass das vegane Leben aller Menschen auf dieser Erde die Lösung ist. Allerdings denke ich auch, das es nicht die eine allgemein gültige Lösung gibt, sondern eben die, die für jeden passt. Wenn allerdings das Steigen der Veganer andere dazu bringt über ihren Fleischkonsum nach zu denken und zu einem Metzger zu gehen, der weiß woher sein Fleisch kommt, die Hühnereier zu kaufen die Bio sind oder sogar wie bei uns vom Bauern aus der Nachbarschaft (oder von Omas Hühnern ) und Milch zu reduzieren, wenn ebenso von bekannten Standpunkten zu kaufen, regionaler zu leben und auch mal ein nicht perfektes Gemüse oder Obst zu essen, dann ist sie doch sehr willkommen, denn dann werden es nicht immer mehr viel zu hochgezüchtete und behandelte Tiere auf der Welt. Genau das hoffe ich macht diese Art zu Leben bei vielen, den Anstoß geben selbst zu denken und bewusster zu handeln.

Vielleicht sehe ich einige Aspekte in puncto Tiere hier ja auch falsch und ich habe die Lösung für die ehemaligen Nutztiere und die Regulierung der Bestände irgendwo falsch im Blick.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Generation Y

Ich habe einfach Lust meinen Senf dazu zu geben.

Man kann sich also an nichts festhalten in unserer Zeit, hmmm…. das mag wohl sein, darüber habe ich mir wenig Gedanken gemacht, aber doch, das beschreibt es noch recht gut, finde ich fast schön.

Die Generation Y, die auch meine ist, ist auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, nun da stimme ich auch zu,
sinnlose Reisen in dieses und jenes Land um sich selbst zu finden, geben aber definitiv tolle Erinnerungen, auch wenn es niemand dem ich kenne die Erkenntnis brachte.

Die Beschreibung der Generation Y, der Stimme ich dann doch noch sehr zu.

Auch ich dachte immer an Abi, Studium, Job, dem muss ich mich anschließen, aber niemals wollte ich einen geradlinigen Weg mit nur einem JOb, gerne einen in dem ich reise und Abwechslung habe. Niemals habe ich über einen Schichtarbeiter gelästert, da muss ich zustimmen, auch hier kann ich Studenten wenig verstehen. Warum werden, wo so viele doch um sich selbst zu verwirklichen, etwas studieren, was keine Zukunft hat und wo man mit Glück in seinem Beruf und nicht im Taxi endet, lästert man über die, die schon etwas in der Tasche haben. Dazu wahrscheinlich einen Beruf der gebraucht wird? ich selbst habe diese Menschen immer zu schützen versucht und wenig Verständnis für Abwertung entgegengebracht, von Freunden erzählt, die etwas gelernt haben und sicher nicht dumm sind. Selbst fühlte ich mich immer als ob ich im Gegensatz zu denen, die etwas gelernt haben nichts in der Tasche habe und bin froh, das ich neben meinem Studium arbeiten musste, auch über 450€ hinaus und so einen Einblick in zwei Arten des Lebens hatte 😉
Philosophieren und das führt zum Vollsuff, das ehrlich gesagt genieße ich und ich weiß noch immer was ich gesagt habe, es stört mich nicht wenn jeder auf seinem Standpunkt bleibt, ich mag es zu Diskutieren und mich aus zu tauschen.
Auch gegen das Feiern habe ich wenig und ich muss sagen der Drogenkonsum hängt auch in der Uni vom Umfeld ab, da kenne ich verschiedene Gruppen. Allerdings habe ich bei meinen Lieben zu feiern, wenig Verständnis dafür wenn man nur feiern geht und seinen Tag nicht planen kann, das Geld von seinen Eltern bezieht und sich nur auf der Stelle dreht, man sollte schon auch mal voran kommen im Studium, aber gegen eine gute Party habe ich nichts. Ich bin zu jeder studentischen Schandtat, die Alkohol involviert bereit und am nächsten Tag um acht in der Vorlesung 😉
Ach und zum Vögeln, was soll ich sagen, warum nicht? Ich mag es sich aus zu leben und weiß nicht warum es moralisch verwerflich ist dies zu tun? Voraussetzung ist die Verhütung und das man Single ist oder in einer offenen Beziehung, soweit ist das in Ordnung ganz und gar halte ich nicht gern an all den vorgegebenen Werten fest.

Jeden Ökotrend mitgehen, oh ja und warum ? Ich kenne so viele Vegetarier oder veganer und Menschen die diesen und Jenen Essens- und/oder Fitnesshype mitmachen und denke mir immer nur, mach mal, nur zu und unter Studenten sind es immer mehr als überall anders. Das ist so, so warum, was soll das, wo ist euer Problem und warum muss man denn jetzt missionieren,  ich will mich doch gar nicht ändern, ich bin nicht konservativ weil ich Fleisch esse (ohne Spaß das habe ich gelesen, man bezeichnet Menschen ungeachtet welche anderen Meinungen sie haben als konservativ wenn sie Fleisch essen).
Oft werden neuer Verschwörungstheorien sofort und ohne weitere Nachforschungen ernst genommen und man lebt danach. Bitte schaut doch erst mal nach, habt ihr nicht gelernt kritisch zu sein, warum glaubt ihr den Gerüchten so schnell?

Auch das mit der Weiterentwicklung sehe ich sehr oft, viele meiner Kommilitonen machen noch immer Kurse aus dem ersten Semester, sie sind stehen geblieben und das nicht nur in der Uni. Auch privat, sie können immer noch vieles nicht ohne Mutti oder leben noch bei ihr. Sie sind fast 30, kommen mit der Wäsche nicht hinterher und Mama wäscht ihnen, die Einteilung ihrer Zeit bekommen sie überhaupt nicht geregelt und sind fasziniert darüber das ich arbeite und studiere. Sie haben ständig Geldsorgen und viel weniger Ausgaben als ich und dazu liegen die Ausgaben oft in Dingen die man einsparen kann, Energiedrinks, mal ein anderes Bier kaufen, einmal die Woche weniger ausgehen, das Geld nicht in Videospiele investieren, selber mal kochen statt sich immer was liefern zu lassen, einfache Dinge.

(kurze Anmerkung, bevor ich unter einer Eibe verscharrt werde, welch eine Idee, ich mag die nordische Mythologie, aus der dieses Symbol des Todes kommt, auf unserem Friedhof stehen leider keine Eiben)

Das Leben in einer virtuellen Welt und das Desinteresse an Wirtschaft und Politik ist ebenfalls sehr bedenklich, das Leben leben ist uns wichtig, wir schauen aber nicht wie es lebenswert bleibt. Was in unserem Land passiert, das interessiert uns erst wenn es zu spät ist. Das Wirtschaft und Politik immer mehr zusammen arbeiten ignorieren wir, solange bis es amerikanische Ausmaße annimmt denke ich.
Auch weiß ich nicht wie ich das Leben in der virtuellen Welt betrachte, denn einerseits bringt es uns Vorteile, andererseits wissen viele nicht wie sie Leute außerhalb von Tinder und Lovoo ansprechen sollen. Viele äußern sich nur digital und definieren sich über Facebook, der direkte Kontakt fällt weg, was schade ist, Abends spontan zu nem Freund statt 100 Nachrichten, das ist etwas schönes, ein Grund weshalb ich keine Internetflat habe und keine anstrebe.

Über die die jetzt jung sind, das meint meinen Bruder.
Ich denke mich beunruhigt, dass sie jeden Trend mitmachen, ohne darüber nach zu denken.

Egoismus in meiner Generation, was soll ich sagen, auch ich habe beobachtet, dass die anderen rund um mein Alter nicht ganz verstanden haben, sie sind an der Arbeit um zu arbeiten, nicht um herum zu stehen und Geld zu bekommen, Es sollte doch ein wenig schwer sein mit dem Ziel immer weniger zu tun um mehr zu bekommen, einen Job zu finden. Das verstehe ich auch nicht.Wie kann man erwarten, teilweise auch noch mehr Geld bei weniger Leistung zu bekommen? Tut mir Leid, aber ein bisschen Leistung wird schon gefordert, ihr geht ja nicht an die Arbeit um da zu chillen und wenn ihr euch einen Job neben dem Studium sucht, klar geht bei euch das Studium vor, aber ihr könnt auch nicht erwarten, dass die Firma euch wegen allen Belangen frei stellt, die haben auch Verpflichtungen und Termine und rechnen mit euch als Arbeitskraft und sei es eine geringfügige Beschäftigung.
Wie kann man so oft mal an sich denken müssen, frage ich mich im Umgang mit anderen sehr oft, das brauchte ich mal für mich, das habe ich mir mal gegönnt. Nur das Mal alle zwei Tage ist, ich frage mich immer brauche ich das wirklich? Glücklich macht mich nicht materieller Besitz, wie es andere glücklich zu machen scheint, nein eher wenn andere sich freuen, ich schenke lieber als beschenkt zu werden und das sehe ich bei anderen ein wenig anders.

Irgendwie hat mich das erste schauen ein wenig aufgeregt, ich habe aber festgestellt, dass ich außer dem philosophieren und Party machen, sowie dem viel vögeln Aspekt wenig habe, mit dem ich mich nicht identifiziere. Nebenbei ist der Kanal vom Dunklen Parabelritter zu empfehlen.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Handy

Entschuldigung ich hab verschlafen, hab das klingeln nicht gehört,
hab den Ton ausgemacht, denn der Whats App- Ton hat mich gestört!

Ich weiß du hast Geburtstag und auch wenn ich dich nicht mag,
gratuliere ich dir, ganz herzlich, weil meine Facebookchronik es sag(t)

Warum warst du nicht zu erreichen, nicht online, das hab ich nicht gesehen,
du lebst ohne Internetflat? Was meinst du? Wie kann das denn gehen?

Hey ich hab dich angestupst und dir ne Message geschrieben,
du hast nicht geantwortet, wo hast du dich den rum getrieben?

Ein Handy ist da um dich erreichen, um zu kommunizieren, also hab es dabei!
Wie soll ich sonst mit dir reden, sollen wir uns etwa verabreden wir zwei?

Mein Akku geht zu Grunde, er ist schon fast leer,
schnell gib mir zur Rettung ein Ladekabel her!
Oh nein du hast ein I-Phone, das darf doch nicht sein,
hat den niemand hier Android? Nein!

So starren wir alle gebannt auf das Display, in unserer Hand,
starren und schweigen, starren voll und ganz gebannt.

Alles ist Virtuell, nichts mehr Real,
wünschen wir es doch anders ein ums andre Mal

Lasst das Handy mal liegen, macht das Web auch mal aus,
so lebt es sich auch, ich nenn euch den Trick, geht einfach mal raus

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Ich lebe im Internet

Ich wollte das niemals so recht wahrhaben, aber der Satz da oben stimmt.

Früher habe ich äußerst selten mal ins Facebook gesehen und auch alles andere musste ich selten besuchen, dann kam das Auslandssemester. Mein Leben für YouTube wurde geboren. Aus einem Abo wurden 30, aus ich guck alle paar Monate mal rein was der und der gemacht hat wurde, Oh mein Gott es ist schon wieder Montag, da kommt ein neues Video von…. . Außerdem habe ich angefangen zu bloggen. Der Blog nimmt auch wenn ihn nicht unendlich viele Leute lesen schon eine wichtige Stellung ein, ich meine man beginnt ja auch mehr Blogs zu lesen und zu interagieren, weil es Spaß macht gleichgesinnte zu finden und weil man versteht, das jeder View, jedes Gefällt Mir und jedes Kommentar heißt, ja jemand interessiert sich, diese Anerkennung gibt man gern.

Manchmal frage ich mich selbst ob es negativ ist das ich mehr vor dem PC sitze, doch eigentlich finde ich es auch gut, denn irgendwie kommt ja auch mal etwas kreatives zum Vorschein oder ein Text der mir am Herzen liegt, der dann oft auch positive Rückmeldung mit sich bringt, warum also verteufel ich etwas, das eigentlich gut ist?
Weil es die Medien tun?
Vielleicht! Vielleicht lasse ich mich davon beeindrucken das immer mehr Zahlen uns als handysüchtig einstufen, das wir zwanghaft erreichbar sein wollen. Und ja, ich finde ja selbst, das so manch einer mal ins Real Life zurück kann, aber eigentlich kann ich nicht sagen, das ich nicht i Real Life zugange wäre, also psssst Medien, ihr nutzt auch das Internet.:D

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉