Nachhaltige Ideen

Letztens ist mir beim Spazieren mit dem Hund aufgefallen, dass es bei uns im Ort einige Obstbäume gibt, die anscheinend niemanden gehören.
Nach einem Anruf auf der Gemeinde war klar, an einigen Stellen gehören die Bäume wirklich der Gemeinde und das Obst darf gesammelt werden.

Kurzer Hand habe ich Äpfel und Birnen gesammelt und diese dann einige Tage später eingekocht.
Zum einkochen habe ich gesammeltes und gespültes Glas, von zum Beispiel Marmeladen verwendet, sowie meinen Ofen und einen Topf mit Wasser.

Rezepte zum Einkochen findet man einfach online.
Prinzipiell ist hier eine grobe Richtlinie:
–Das Obst waschen ( nach Bedarf schälen) und klein Schneiden
–in einem Topf erhitzen und mit Zucker Abschmecken, hier können weiche Schnitzen oder Brei entstehen (bitte darauf achten, das Wasser hinzu gegeben werden muss)
–Das gekochte Obst in gespülte Gläser abfüllen und diese verschließen
(sollte man Schnitzen abfüllen, darauf achten, dass diese mit Flüssigkeit bedeckt sind)
— die Gläser bei ca 180°C in ein Wasserbad (halb bedeckt) mindestens eine halbe Stunde in den Backofen (Zeit bezieht sich auf Äpfel und Birnen)
— die Gläser abkühlen lassen und verräumen

Ich habe für den Winter jetzt einen sicheren Nachtisch und möchte euch auf diesem Weg anregen es nächstes Jahr selbst zu probieren.
Natürlich nur, wenn ihr auch Obstbäume in der Nähe habt. In einigen Parks habe ich die auch in meiner Uni- Stadt schon gesehen.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Erbarme, Zu spät, die Hesse komme!

Haune Rock, ein kleines Festival mit hessischer Musikgeschichte. Besser hätten die Jungs ein Festival aus einer Suff-Idee heraus nicht organisieren können!

Es war super wirklich, am Freitag spielten einige Coverbands, darunter Rebel Monster und The New Roses, die beide wirklich klasse sind und bei denen ein Besuch des Konzertes sich wirklich lohnt. Gefolgt wurden sie von Ohrenfeind (Ohrenfeint?), die viele ja wirklich gut finden, ich hörte wie jemand meinte es seien die deutschen ACDC, ich denke der Name ist Programm. Ich habe sie irgendwo mal als Vorband gehört und meide sie seit dem.

Samstag folgten dann wieder einige Coverbands, aber auch Lane aus Bad Hersfeld und Kassel, die man auch einfach nur empfehlen kann! Die Rappelkiste war die erste Band, von der ich denke, ja ihr könnt Nirvana covern und sogar Lieder von den Broilers wurden wieder was, in der Rappelkistenversion. Tut mir Leid, also Sammys Stimme ist toll, aber spätestens seit Noir (genau genommen schon früher) sind die Broilers nicht mehr was sie mal waren (man kann sie noch hören, aber es ist halt mehr Pop jetzt). Es war schön zu hören, das Lieder wie „Ist da jemand“ auch wirklich rockig gehen und sich nach mehr anhören können.
Dann kam das worauf ich gewartet habe, die Rodgau Monotones! Wer kennt sie nicht? Also in Hessen.

Was ich super fand ist die sind mega authentisch, trinken noch ein Schoppe mit dem Publikum danach, nehmen den gerührten Veranstalter auf der Bühne in den Arm, unterstützen den Bürgermeister musikalisch, wenn die seine Technik versagt. Am wichtigsten aber, sie machen Spaß. Die Publikumsbeteiligung ist in Vielfalt, Idiotie und Enthusiasmus von der Bühne mit den Ärzten zu vergleichen. Die Musik ist einfach genial und dann auch noch teils uff hessisch, was will man mehr.

Anhand dessen wie voll das Gelände bei den Rodgaus war kann man nur sagen, ein Griff ins Glück für die Veranstalter und schade für die Leute das ihnen Bands wie Lane entgangen sind, die hätten sich auch gelohnt.

Auf ein weiteres Haune Rock freue ich mich und sicher wird es noch ein Konzert von den Rodgaus für mich geben.
Da sieht man was aus Ideen entstehen kann, wenn man sich traut.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Kennt ihr das Känguru

Das Känguru ist kommunistisch, kam als Gastarbeiter in DDR und war früher beim Vietcong, jetzt lebt es bei Marc- Uwe Kling.

Ich liebe ja alle Episoden über das Asoziale Netzwerk und weil ich Marc-Uwe Kling eigentlich unterstützen will, gibt es hier nur Ausschnitte aus seiner Radiosendung neues vom Känguru zur Erklärung.

Ich für meinen Teil wollte schon länger mal einen Antiterroranschlag starten, irgendetwas worüber die Leute schmunzeln, aber mir fehlen die Idee. Das Geld dem Kreislauf entziehen wäre ja zum Beispiel wirklich schlimm für die Banken, die glauben sie haben alles im Griff, wenn alle auf einmal große Summen abheben und auf ihr Geld bestehen, vielleicht sogar ihre Konten auflösen, das nächste große Finanzdrama, das Problem ist tatsächlich irgendwie virtuelles Geld und dann überlegt man auch noch Bargeld ab zu schaffen, bitte nicht, nicht noch mehr Geld einer verlogenen Wirtschaft.  Mag hart klingen, trifft aber sicher auf viele Börsennotierte, vielleicht eher über dem großen See angelegte Unternehmen, die nur an der Börse handeln und gar keine realen Güter verkaufen, aber auch auf Trendprodukt Hersteller besonders zu. Wenn ihr in dieser Hinsicht kritisch denkt ist das Känguru nur zu empfehlen!
Ich hatte mal die Idee auf das Plakat, das man Windkraft nicht möchte, am Ortseingang zu sprayen, Atomkraft Nein Nein

Inspiriert von einem Superbrain Video das einmal bei uns herum ging, darunter wollte ich schreiben, aber Alternativen wollen wir auch nicht.
Oder aus dem Windkraft nein danke ein Ja bitte zu machen (Versteht mich hier nicht falsch, Windkraft ist Wirtschaft und wird da angebracht wo es nicht sinnvoll ist, mit wenig Gewinn, niedrigen Baukosten und ohne auf die Umwelt zu achten, aber der Punkt ist, die die eben dagegen waren, die wären gegen jede Alternative, auch wenn sie sinnvoll wäre, würde sie ihrer Meinung nach die Landschaft verschlechtern, denn Atomkraftwerke und Salzstollen als Endlager sind weit weg und gehen sie daher nichts an).

Aber das alles fruchtet nicht so ganz, eine lustige Plakataktion wäre etwas, doch ich bin unkreativ, hat hier jemand Ideen?

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

3 Stunden Arbeit am Tag, weil es mehr nicht braucht, heut Abend denken wir uns Namen für Sterne aus

Nani ist wieder am Strand, ich zurück. Eigentlich wollte ich arbeiten gehen, während sie nicht da ist, aber jetzt stehe ich vor meinem Garten und warum? An der Arbeit steht Apfelernte an und Nani liebt es dabei zu helfen, wenn es darum geht mich zu überzeugen, ist meine Kleine eben einfach die Größte.

Bis ich diese allerdings abholen darf frage ich mich, da das Unkraut eindeutig gegen mich zu sein scheint, ob wir wie viele es sagen wirklich weniger arbeiten, seit wir es für alle tun.

Am Abend war natürlich auch Maik an zu treffen, wie sollte es anders sein, war er doch aus unerfindlichen Gründen immer dort wo ich war. Er war wirklich noch einer derer, die um ihr Mädchen kämpften.
Nach getaner Arbeit begleitete er es uns nach Hause , in die kleien Hütte am Waldrand, ich liebte es hier, das Meer rauschen zu hören und auch mit Nani die Waldtiere zu beobachten, im Winter hieß es zwar Holz Hacken und irgendwie, waren alle anderen begeistert von Häusern in der Stadt, wir oder besser ich aber nicht.

Wir drei liegen also unter den Sternen, da schaut Nani zu uns. Lana hat gesagt das die Sterne Bilder malen und die haben alle Namen! Wie heißen die?

Maik und ich schauen uns ein wenig ertappt an, dann zeige ich, auf den Nordstern und sage sie soll genau hinschauen, dann würde sie eine Schubkarre ohne Räder sehen, schaut sie eishc die Sterne herum an, das sei der große Wagen, ich hab meinen Soll getan, dneke ich und gucke fordertńt zu Maik herüber, aber bevor der anfangen darf etwas zu sagen, strahlen die Augen des Kindes,

„ Mama siehst du das Kanninchen, da das ist nicht weit weg von der chubkarre!“

Ich nicke und sehe nichts, aber Nani scheint das Spaß zu machen.

„Neben dem Kanninchen ist eindeutig eine Karotte Nani, nicht Nina!“

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