Motivation etwas gesunken

Nach ersten kleinen Erfolgen im Nähen von Masken,( ja der ein oder andere kann das noch besser als ich, okay sehr viele, aber ich bin zufrieden) habe ich heute Stoff gekauft.
Stoff ist echt ne teure Angelegenheit.
Von dem Stoff werde ich auch noch was anderes Nähen, einfach weil er so schön ist.
Allerdings war ich gestern noch voll motiviert Masken zu nähen und die dann zu verteilen. In Geschäften an zu fragen, ob man die da auslegen kann, für Menschen die sich keine kaufen können.
Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich mir das leisten kann, aber ich durchsuche meine aussortierten Sachen noch mal nach festem Baumwollstoff, vielleicht werde ich ja fündig.
Allerdings würde ich hier andere auch gern auffordern.
Es gibt sicher den ein oder anderen, der sich auch die 7 € für eine DIY – Maske nicht leisten kann und vielleicht könnt ihr so einem Menschen helfen. Ich meine man muss ja nicht immer gleich das Ziel haben alle zu versorgen. Ein, zwei ist ein realistisches Ziel und wenn es sich viele setzen, dann ist die Last aufgeteilt.
Viel Spaß beim nähen und im Anhang Videos, die mich inspiriert haben. Ich nähe nämlich wirklich selten und hatte Angst das nicht zu schaffen. Aber ich habs geschafft, indem ich mir die Tipps aus den verschiedenen Videos zusammen geklaut habe. Natürlich kann nicht jeder nähen und es hat auch nicht jeder die Zeit dazu und das ist okay. Fühlt euch nicht gedrängt, aber wenn ihr können und Zeit habt, dann vielleicht ein bisschen inspiriert.
Ich bin noch an Masken für Familie und Freunde, in Hessen habe ich bis Montag Zeit, danach plündere ich meine Stoffreste.
Für Noobs wie mich, T- Shirt- Stoff ist oft zu elastisch um ihn mit der Hand zu vernähen, war frustrierend. Der Jutebeutel den ich noch hatte war dem gegenüber ein guter Test.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Nett

Mein Leben lang denke ich zu oft an andere, Ich meine nicht das ich mich selbst ganz vergessen würde, aber ich bin schon, auch wenn es manchen, denen ich nichts abgewinnen kann,was aber selten ist, ziemlich nett.

Als Kind wollte ich immer das wir alle zusammen spielen und habe versucht Kompromisse zwischen den Gruppen zu finden, so stand ich zu dieser Zeit schon zwischen den Stühlen, weil gerecht für mich auch schon damals nicht einseitig war und ich irgendwie wusste, das nicht nur das was ich tun will richtig ist, sondern das es auch noch andere Ansichten gibt.

In der Schule war ich fleißig und ich hatte eigentlich immer die Hausaufgaben, und wenn ich sie morgens im Bus gemacht habe, weshalb ich mich selbst niemals als Streberin bezeichnet hätte, ich war zu faul. Aber ich habe gern den anderen meine Hausaufgaben zum abschreiben gegeben und gemeinsam mit einer Freundin blieb ich des öfteren vor Arbeiten länger um mit meinen Klassenkameraden den Stoff nochmal zu wiederholen, Nachhilfe quasi.

Im Abitur habe ich viele Gruppenarbeiten gemacht, mit Leuten mit denen ich klar kam, auch wenn ich wusste, ich bin die Gruppe und die anderen schreiben nur ihren Namen darunter, was ich wieder tun würde, ich kam mit den Jungs, die es meistens waren am besten klar und will meine Abende kurz vorm drucken bei ihnen um nichts eintauschen, chillen, Kasten killen und meine fertige Arbeit ansehen, auf die wir alle eine 1 oder 2 bekamen 😉 Bitte meine Schätzchen

An der Arbeit bin ich immer bereit zu tauschen oder ein zu springen, das ist kein Problem und in der Uni sitze ich oft neben Leuten, denen ich noch  etwas erklären kann und treffe mich auch mit eben diesen.

Ich bin irgendwie stolz auf all das, auch wenn mich mancher fragt was ich den zurück bekomme, dafür, das man mir immer schreiben und mich anrufen kann, wenn man Probleme hat, das man fast immer bei mir schlafen kann und ich Leute auch Nachts noch abhole oder fahre, wenn sie niemand anderen finden und gerade nicht, oder noch nicht fahren dürfen. Das ich mich überreden lasse hier und da hin zu gehen, weil sie es sich nicht alleine trauen.

Was habe ich davon?

Ab und an Stress, ja, aber auch schöne Abende und neben eben den Personen die es nicht zu würdigen wissen, auch viele die es wissen und die besten Freunde, die ich mir wünschen kann, schöne Momente und das Gefühl etwas geleistet zu haben, ich denke ich höre nicht damit auf, etwas zu sein, was ich, auch wenn das Wort mittlerweile negativ beladen ist, ein Gutmensch zu sein.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen.