Das Netz schützen, dein Recht wahr nehmen

Du bist Deutschland und du bist Europa.

Wenn du also schon von den umstrittenen Artikel 11 und Artikel 13 gehört hast, dann bist du an der Reihe etwas zu tun.

Zunächst einmal ist zu sagen, dass die beiden Artikel erst einmal den „Großen“ schaden wollen, wie es scheint. Von dem neuen Entwurf, werden kleine und Kleinstunternehmen, sowie Open Source Plattformen ausgenommen. Dies ist positiv an zu merken, da man diesen Unternehmen so eine Chance gibt. Dennoch ist die Frage ob der Artikel gut ausgearbeitet ist. Worum geht es?

Urheberrecht, dieses soll geschützt werden, indem man einen Uploadfilter nutzt. Klingt nicht schlecht, leider sickert hier viel durch und für all das werden die Plattformen, so Facebook, Twitter, Instagram und YouTube dann zur Kasse gebeten. Ja es klingt gut, dass diese Unternehmen mit Geld zahlen sollen, aber natürlich wollen diese die Kosten gar nicht erst riskieren.
Stattdessen hat mindestens eine Plattform bereits angedeutet, dass sie bei Durchsetzung des Artikels kleine Kanäle und die, die nicht mit den Öffentlich-Rechtlichen in Verbindung stehen sperren werden, da diese zu unkontrollierbar sind. Sind wir mal ehrlich, vor diesem Kanälen läuft wenig bis keine Werbung, das heißt wenig bis keine Einnahmen, also kann man auf sie ohnehin verzichten. (aus unternehmenstechnischer Sicht)
Man möchte zwar StartUps von dieser Regelung ausnehmen, um ihnen eine Chance zu geben, nimmt ihnen aber womöglich das Sprachrohr. Das Widerspricht sich also ein wenig.

Artikel 11 sieht ein Bezahlungssystem für Links zu Artikeln vor. Für die Links soll man an den Verlag zahlen müssen. Man darf auch keine Snippets (wenn man das so schreibt) mehr verwenden, in dem man den Titel und Ausschnitte des Artikels sieht. Nur Teile der Überschrift sollen noch zu sehen sein.
Das schützt den Verfasser aber auch nur zum Schein, zum einen werden wahrscheinlich viel weniger Links gesetzt, da diese Niemand bezahlen will und vielleicht kann man dann Artikel in Facebook nur noch per Privatnachricht versenden und nicht mehr teilen. Das wäre irgendwie auch ein Einschnitt in die Meinungsfreiheit, einfach, weil Facebook sich schützen will. (Das ist eine These)

Hinzu kommt, dass einige befürchten man muss dann für das Lesen jedes Artikels zahlen, ich weiß nicht ob das aus dem Gesetz heraus zu lesen ist oder aus folgender Kette. Kostenpflichtige Links heißt keine Links, keine Links heißt keine Werbung für die Seite, heißt keine Klicks, keine Klicks heißt keine Werbung auf der Seite, heißt keine Einnahmen, da sich die Seite für Werbetreibende nicht lohnt, keine Einnahmen durch Werbung bedeutet man muss sein Geld woanders her holen, bedeutet der Leser zahlt.

Für jeden Artikel bezahlen bedeutet A- Die Menschen lesen einfach noch weniger Zeitung oder nur noch Springer, denn die haben ein gutes Grundeinkommen durch generelle Klicks. Medien, die ernstzunehmender sind fallen weg. Das war nicht das Ziel, scheint aber das Resultat zu sein.
Es bedeutet auch B- Hausarbeiten für Studenten können, wenn Zeitungsanalyse notwendig ist sehr teuer oder unmöglich werden, man schränkt also die Bildung ein.

Viele glauben die Artikel können nicht durchkommen, weil sie Europa zurück stellen, auf ein Abstellgleis des Internets, so zu sagen.
Ja, das stimmt irgendwie, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Politiker das auch erkennen.

Daher:

Jede Stimme, vielleicht auch unter mehreren Petitionen zählt!

Es gibt Aufrufe dem Europaabgeordneten eures Vertrauens zu schreiben. Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob da überhaupt eine Mail oder ein Brief gelesen werden würde, aber probieren geht manchmal über studieren. Vielleicht hilft ja auch eine Menge an Post? Also Hoffnung und so.

Achso und wie immer Präsenz ist alles, teilt wenn ihr etwas ändern wollt, auf Facebook, Twitter, Instagram? (passt das?) und da wo ihr unterwegs seid! Vielleicht sieht man dann ja, dass das Volk dagegen ist. (Hoffnung, Wunschdenken und so, also von mir, das wir etwas bewegen können)

Hier gehts zu den Europaabgeordneten, sortiert nach Bundesland:

http://www.europarl.europa.eu/germany/de/die-eu-und-ihre-stimme/die-deutschen-europa-abgeordneten-nach-bundesl%C3%A4ndern

Hier zu mehreren Petitionen :

https://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilter

https://weact.campact.de/petitions/das-ende-des-freien-internets-1

Schönen Gruß , Auf Wiedersehen

Der Master- Das Ende der Freizeit?

Ich mach dann nochmal nen Master, ist ja auch nur ein weiteres Studium!

Ja und Nein. Ja irgendwie ist es halt ein Studium und alles ist wie immer, man sitzt da, soweit man die Uni nicht gewechselt hat, mit den selben Menschen, also einem Teil davon und den selben Profs.
Aber…
.. es frisst Zeit.
Im Bachelor habe ich Hausarbeiten geschrieben.
Jetzt habe ich manchmal das Gefühl lauter kleine Bachelorarbeiten zu schreiben und dann auch noch viel mehr als im Bachelor. Demnach habe ich auch in der Vorlesungsfreien Zeit nicht frei.
Im Bachelor habe ich gelesen, freiwillig und mehr als es die Literaturmodule von mir verlangt haben.

Und vor allen Dingen, hatte ich Zeit hier immer mal was zu schreiben und meine Interessen aus zu arbeiten.

Zeit, hallo? Wo bist du hin?

Ach ja, du steckst in den Hausarbeiten und Präsentationen Prüfungen, die ich schreibe und halten soll.

Es wirkt und ist hier sicher ein bisschen übertreiben, aber man sollte das Mehr an Stoff und die gesteigerten Erwartungen der Profs und Dozenten im Master an euch nicht unterschätzen!

Und man muss hier und da ein paar Abstriche machen!

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen!

Geh mal wieder Party machen,

geh mal wieder aus,

Geh und verlasse das Haus,

Geh und erlebe verrückte Sachen.
Du solltest wenn die Arbeit geschrieben,

Wenn die Hausarbeit abgegeben,

Einmal wieder spüren das Leben,

Und nicht weiter alles noch aufschieben.
Genieße den Tag und Sonnenschein,

Geh mal ans Wasser höre es fließen,

Zum Beispiel an der Lahn in Gießen,

Geh in den Park mit ner Flasche Wein,

Lass dein Leben wieder ein schönes sein.

Einmal mehr Ersti

Ersti im Master sein ist okay, man kennt sich aus oder lernt ähnliche Strukturen an einer anderen Uni. Das geht klar.

Angekommen fühle ich mich im Master aber noch nicht, es ist auf jeden Fall viel mehr zum nacharbeiten, ansonsten kann ich mich noch wenig Beschweren. 

Ich Bange aber um meine 100 Hausarbeiten und darum ob die alle machbar sind. 

Noch bin ich motiviert, hoffen wir doch einfach es bleibt so. 

Wahrscheinlich Jammer ich auf hohem Niveau, aber hey warum nicht.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen;)

Warum wir scheitern

Das hier ist kein allgemein gültiger Text, nur etwas was mir auffällt.

Immer wieder wollen Leute in meinem Bekanntenkreis abnehmen, sie fangen an ihre Ernährung um zu stellen, oder glauben es, hier beginnt es schon, die meisten setzen sich nicht damit auseinander was gesund ist. Sie sitzen mir oft an der Arbeit gegenüber und fragen mich, wie ich es schaffe mich stets so gesund zu ernähren, auch dann wenn mein Essen mit einer Käsesoße vor Fett triefend ist, solang es viel Gemüse enthält.
Grundsätzlich, wenn ihr durch die Ernährung abnehmen wollt, infotŕmiert euch, vergesst alle Seiten über Diäten, sucht nach wirklich ausgewogenen Ernährungstipps. Vertraut nicht auf die Frauenmagazine, geht zu einer Ernährungsberatung, oder fragt euren Arzt.
Jetzt aber kommt der wichtigste Punkt, gebt nicht so schnell auf. Wir greifen alle nach Zielen, die wir erreichen wollen, unser Traumgewicht, eine gute Note, etwas zu Ende bringen, ein Instrument beherrschen? Egal was, wir wollen oft viel zu schnell Erfolge, wir können nicht in einer Woche abnehmen, was wir in 10 Jahren drauf gefuttert haben, wir können nicht in einem Monat Ukulele lernen und dann Lieder komponieren, das braucht Zeit und jetzt kommt das Gemeine, unterschiedlich viel. Was einer in einem Monat schafft, dafür braucht ein anderer ein halbes Jahr, es ist Talent, Veranlagung, so etwas. Würden wir stets aufgeben. klar dann hätten wir noch nichts erreicht in unserem Leben, aber heute wo man 1000 Alternativen hat, da greift man sich immer öfter die nächste bevor man weiter macht, das ist falsch.

Leider spürt man jeden Muskel wenn man Sport macht einen Tag später, aber man wiegt dann immer noch das Selbe, aber seht doch den Muskelkater als Erfolg. Setzt euch kleine Ziele, so etwas? Hilft euch das?
Ich meine es ist auf alles übertragbar, auch auf Hausarbeiten Kommilitonen meinen stets, sie würden keine Literatur finden und suchen nur in unserer Bibliothek, manchmal muss man über den Tellerrand hinaus blicken, von Gießen mal nach Frankfurt oder Marburg (okay Marburg ist für Gießener schwer^^) fahren und dort suchen. Dann für alle Slavisten ein Tipp, selbst Sekundärliteratur gibt es in russischer Sprache oft kostenfrei online, die Russen sind da nämlich nicht so, bei denen muss nicht alles Geld kosten, man muss sich nur mit der Sprache auseinander setzen, vielleicht früher als geplant.

 

Man versuche einmal genau zu recherchieren und dran zu bleiben, auch wenn man nicht direkt zum Erfolg kommt und drei, viemal aufstehen muss und dann winkt das Ziel wahrscheinlich eher, einen Garanr gibt es leider nie.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉