Festivals

Ich liebe Festivals, egal wie das Wetter ist und deshalb versuche ich dieses Jahr auch ein paar mehr kleinere mit zu nehmen, da ich mir viele größere nicht leisten kann. 

Demnach war der Start das Haunerock, gefolgt vom Burg Herzberg Festival und ab morgen Ehrlich und Laut, wobei ich Samstag in Torgau auf dem Endless Summer sein werde. Eventuell noch ein Liedermacher- Festival bei Leipzig. 

Ich freue mich unfassbar. Gute Musik, die Stimmung am Zeltplatz, das macht Freude. Das Feeling ist was Festivals ausmacht. Zusammen in der Hitze und/oder im Schlamm überleben und sich betrinken. Dumme Aktionen starten, die man sonst nirgends startet uf irgendwie immer jemanden kennen lernen, der gerade an deinem Zelt vorbei läuft. 

Für mich ist es einfach gerade genug für die Tage zu packen und ich freue mich darauf, Leute kennen zu lernen, denen es ähnlich geht. Dabei gilt, beim Festival in der Region Äppler mitnehmen weil es sich so gehört und außerhalb der Region Äppler mitnehmen um diese kulinarische Spezialität der Hessen zu verbreiten. 

Spaß macht mir alles wo gute Musik läuft oder die richtigen Leute zusammen kommen, allerdings muss ich mir schon so zwei drei Bands anhören und sehe keinen Sinn darin nur Alkohol zu konsumieren, ich seltsamer Mensch. Auch fahre ich lieber selbst als mit jemanden heim zu fahren, der unter Alkohol und/oder Drogen steht und bleibe dann den letzten Tag nüchtern. Ja ich bin ein Spießer.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Erbarme, Zu spät, die Hesse komme!

Haune Rock, ein kleines Festival mit hessischer Musikgeschichte. Besser hätten die Jungs ein Festival aus einer Suff-Idee heraus nicht organisieren können!

Es war super wirklich, am Freitag spielten einige Coverbands, darunter Rebel Monster und The New Roses, die beide wirklich klasse sind und bei denen ein Besuch des Konzertes sich wirklich lohnt. Gefolgt wurden sie von Ohrenfeind (Ohrenfeint?), die viele ja wirklich gut finden, ich hörte wie jemand meinte es seien die deutschen ACDC, ich denke der Name ist Programm. Ich habe sie irgendwo mal als Vorband gehört und meide sie seit dem.

Samstag folgten dann wieder einige Coverbands, aber auch Lane aus Bad Hersfeld und Kassel, die man auch einfach nur empfehlen kann! Die Rappelkiste war die erste Band, von der ich denke, ja ihr könnt Nirvana covern und sogar Lieder von den Broilers wurden wieder was, in der Rappelkistenversion. Tut mir Leid, also Sammys Stimme ist toll, aber spätestens seit Noir (genau genommen schon früher) sind die Broilers nicht mehr was sie mal waren (man kann sie noch hören, aber es ist halt mehr Pop jetzt). Es war schön zu hören, das Lieder wie „Ist da jemand“ auch wirklich rockig gehen und sich nach mehr anhören können.
Dann kam das worauf ich gewartet habe, die Rodgau Monotones! Wer kennt sie nicht? Also in Hessen.

Was ich super fand ist die sind mega authentisch, trinken noch ein Schoppe mit dem Publikum danach, nehmen den gerührten Veranstalter auf der Bühne in den Arm, unterstützen den Bürgermeister musikalisch, wenn die seine Technik versagt. Am wichtigsten aber, sie machen Spaß. Die Publikumsbeteiligung ist in Vielfalt, Idiotie und Enthusiasmus von der Bühne mit den Ärzten zu vergleichen. Die Musik ist einfach genial und dann auch noch teils uff hessisch, was will man mehr.

Anhand dessen wie voll das Gelände bei den Rodgaus war kann man nur sagen, ein Griff ins Glück für die Veranstalter und schade für die Leute das ihnen Bands wie Lane entgangen sind, die hätten sich auch gelohnt.

Auf ein weiteres Haune Rock freue ich mich und sicher wird es noch ein Konzert von den Rodgaus für mich geben.
Da sieht man was aus Ideen entstehen kann, wenn man sich traut.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉