Kleine Geste

An alle die im Moment das Glück haben normal arbeiten gehen zu dürfen und deren Jobs nicht der Pandemie zum Opfer fielen…..
Wie wäre es mit einer kleinen Geste, an die, die dieses Jahr nichts haben.
Tontechniker, Bühnenbauer, Veranstalter besonders von kleinen Festivals und Festen, Künstlern (Musikern, Kabarettisten,Slammer, Schauspieler usw. )
Vielleicht auch das Spenden einer Maske, an Leute, die das Geld nicht haben.
Alles soweit es in eurem finanziellen Rahmen liegt, denn im Moment Geld verdienen heißt ja noch nicht genug haben 😉

Denkt einfach mal drüber nach, wir müssen versuchen die Kultur zu erhalten und auch die Disco um die Ecke steckt die Monate der Schließung, die sie hinter sich hat nicht weg. Auch nicht wenn sie jetzt öffnen darf, denn das Publikum wird unter Hygieneregeln ohnehin gedämmt sein und dann ausbleiben, weil alles so anstrengend ist.

Essen in Lokalen holen, die man mag, sinnlos mal ne Limo ( am besten in der Glasflasche ) beim abholen mitnehmen, damit man dem Besitzer nochmal ein bisschen was gutes tut.
Bands, Locations und Festivals mit Spenden unterstützen oder Corona- Merch kaufen falls angeboten. Lasst Musik, Poesie, die kleinen Kneipen, die Clubs und Discos, Theater und alles was euch vielleicht am Herzen liegt nicht sterben!

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Hier zwei Anregungen, beide von radio Bob, aber nur weil sie ein bisschen breiter gefächert sind, die individuellen Lieblingskünstler kann ich ja schlecht vorschlagen 😉
https://www.radiobob.de/helft-den-festivalhelden
https://www.radiobob.de/rettet-die-rocklaeden

Motivation etwas gesunken

Nach ersten kleinen Erfolgen im Nähen von Masken,( ja der ein oder andere kann das noch besser als ich, okay sehr viele, aber ich bin zufrieden) habe ich heute Stoff gekauft.
Stoff ist echt ne teure Angelegenheit.
Von dem Stoff werde ich auch noch was anderes Nähen, einfach weil er so schön ist.
Allerdings war ich gestern noch voll motiviert Masken zu nähen und die dann zu verteilen. In Geschäften an zu fragen, ob man die da auslegen kann, für Menschen die sich keine kaufen können.
Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich mir das leisten kann, aber ich durchsuche meine aussortierten Sachen noch mal nach festem Baumwollstoff, vielleicht werde ich ja fündig.
Allerdings würde ich hier andere auch gern auffordern.
Es gibt sicher den ein oder anderen, der sich auch die 7 € für eine DIY – Maske nicht leisten kann und vielleicht könnt ihr so einem Menschen helfen. Ich meine man muss ja nicht immer gleich das Ziel haben alle zu versorgen. Ein, zwei ist ein realistisches Ziel und wenn es sich viele setzen, dann ist die Last aufgeteilt.
Viel Spaß beim nähen und im Anhang Videos, die mich inspiriert haben. Ich nähe nämlich wirklich selten und hatte Angst das nicht zu schaffen. Aber ich habs geschafft, indem ich mir die Tipps aus den verschiedenen Videos zusammen geklaut habe. Natürlich kann nicht jeder nähen und es hat auch nicht jeder die Zeit dazu und das ist okay. Fühlt euch nicht gedrängt, aber wenn ihr können und Zeit habt, dann vielleicht ein bisschen inspiriert.
Ich bin noch an Masken für Familie und Freunde, in Hessen habe ich bis Montag Zeit, danach plündere ich meine Stoffreste.
Für Noobs wie mich, T- Shirt- Stoff ist oft zu elastisch um ihn mit der Hand zu vernähen, war frustrierend. Der Jutebeutel den ich noch hatte war dem gegenüber ein guter Test.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Ökonomen wollen Banken schützen indem sie Bargeld abschaffen

Bitte nicht!

Also ich beziehe mich hier auf einen Artikel:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/zahlungsmittel-darum-denken-zentralbanker-immer-oefter-ueber-die-abschaffung-von-bargeld-nach/23756030.html?ticket=ST-27144-C4Mt1HeAm3mFd0M7WDox-ap5

Hier sagt man zum einen, dass das Abschaffen von Bargeld zu einem geringeren CO2 Ausstoß führen würde, einmal, da weniger Geld gedruckt und Münzen geprägt werden müssen, andererseits, da auch Geldautomaten wohl irgendwie CO2 produzieren. Allerdings sagt der Artikel auch, dass der CO2- Wert, den man hier einspart lachhaft ist.

In Europa ist ein Abschaffen von Bargeld wohl wegen dem Mangel an passender Infrastruktur nicht möglich, Gott sei Dank!

Also die Banken stehen ja nur so schlecht dar, weil wir noch mir Bargeld zahlen und wenn die Banken jetzt einen Minuszins auf Einlagen erheben, dann könnte das ja Banken retten und die bösen Menschen würden ihr Geld dann aber abheben.

Zu Recht!

Auch wäre ein Problem in Kanada überhaupt nur, dass es im Norden häufig zu Blackouts kommt, sonst könnte man hier schon umstellen.

Also, ich denke das Problem unserer Zeit sind auch solche Überlegungen, alles was wir online und /oder mit Karte zahlen ist nachverfolgbar und das finde ich nicht gut.
Man muss nicht alles wissen, was ich kaufe! Ich gehe gerne auch lokal einkaufen und ich hasse es mit Karte zu zahlen.

Warum?
Weil man den Überblick verliert, ich hebe mir am Anfang des Monats ein Monatsbudget ab, mit dem ich auskommen muss, da ich sehe wie das Geld weniger wird, weiß ich wann ich mich zügeln sollte. Der Effekt dahinter ist bewiesen, wenn die Banken jetzt also das Bargeld abschaffen oder es wie in dem Artikel vor geschlagen pro Tag abwerten, dann ist mein Prinzip im Eimer.

Noch mehr Konsum bitte? Danach hört es sich für mich an. Ja, wow, immer mehr junge Menschen verschulden sich, lasst es doch bitte noch mehr werden, warum nicht?
Ich hoffe, dass wenn die hier beschriebenen Projekte in die Tat umgesetzt werden die Menschen auf die Straße gehen.
Das wäre das Ende für viele Kioske, die letzten, überlebenden Tante Emma- Läden und andere kleinere Geschäfte, die sich jetzt kein Kartenlesegerät leisten, weil es entweder Leihkosten kostet oder man Bankgebühren zahlen muss, für das Abheben von den Karten. Einmal mit dem Gerät bezahlen, das Kostet die Unternehmen, deshalb ist es manchmal auch erst ab einem bestimmten Betrag möglich.

Außerdem zeigt es sich, dass das virtuelle Geld nicht als ein wirklicher Wert wahrgenommen wird, man hat keinen Bezug dazu, gibt es leichtfertiger aus. Nicht wirklich gut! Also nicht erstrebenswert.

Es gibt viele wirtschaftliche Gründe, für die, die Geld haben Bargeld ab zu schaffen und viele Gründe für alle anderen, die die Mehrheit sind, es zu behalten.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

 

Nochmal zum Grundeinkommen 

Das schärfste Argument gegen das Grundeinkommen, das ich für mich gültig gehört habe, kam von einem Mitarbeiter im sozialen Bereich. Er arbeitet mit schwererziehbaren Jugendlichen und kennt so auch die typischen Eltern. Für ihn ist das Grundeinkommen nichts, denn so unterstützt man die, die ohnehin nur auf der faulen Haut liegen wollen und die er versucht auf den richtigen Pfad zu lenken. Aber besonders auch die, die absolut nicht wollen und noch Kürzungen im Harz IV erhalten.

Alles schön und gut aber, eine große Zahl an faulen Menschen  bezieht abzugsfrei Harz IV, weil sie wissen, sie müssen Bewerbungen schreiben und zu Vorstellungsgesprächen gehen, wenn sie dort aber niemanden überzeugen, können sie weiter zu Hause bleiben. 

Ich kann euch sagen, bei meiner Arbeit an der Raststätte, aber auch jetzt in der Packetsortierung sind mir einige solcher Beispiele unter gekommen. 

Ergo, die bekommen ihr Geld so oder so, aber mit dem Grundeinkommen müssen sie mehr Haushalten, da gibt es nämlich keine Zuschüsse mehr zum Wohnen, da das Grundeinkommen dafür reichen sollte, auch Nebenkosten müssen selbst getragen werden. 

Ja man hat dann immer Geld aber auch mehr an das man denken muss. 

Auf der anderen Seite stehen da große Familien mit zu wenig Geld für eine große Wohnung, Studenten ohne Anspruch auf BAföG, Kranke die nach 2 Jahren kein Krankengeld mehr beziehen, aber auch kein Harz IV, sie sind ja noch angestellt nur krank. 

Es gibt zahllose Beispiele für Menschen, die wenig Geld haben oder viel arbeiten obwohl sie sich schönen sollten oder lernen. Das Grundeinkommen kann so etwas ändern. 

Schlecht finde ich das nicht, auch nicht wenn ich sehe, Friseusen verdienen in Großstädten zu wenig um sich eine Wohnung zu leisten. Meine Tante Bekommt gelernt weniger pro Stunde als ich und hat eine Familie, alles Punkte in denen ein regelmäßiges Einkommen gut wäre. 

Auch fordern viele Arbeitgeber einen Führerschein, den kann sich nicht jeder leisten, ebensowenig die unbezahlten Praktika die für einige Berufe gewünscht sind, sogar über ein halbes Jahr. 

So falls ich euch zum Nachdenken gebracht habe ist das gut, dann müssen wir nur noch die Regierung, falls wir je wieder eine haben überzeugen.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen;)

WG

Wohngemeinschaften und warum ich nur kurz welche hatte.

Ich bin nie in meine Unistadt gezogen, weil es billiger war mit dem Zug zu pendeln, von der nächsten Kleinstadt aus.

Allerdings habe ich in meinem Auslandssemester 6 Monate mit drei Mädels auf einem Zimmer und sechs in einer wohnung, mit einer Küche und einem Bad gelebt und ich hatte eine Mitbewohnerin, eine Zeit lang.

Außerdem war ich ein Jahr lang fester Couch- Schläfer (3- 5Tage die Woche, das Wochenende hatte mich meine Wohnung wieder) in meiner Lieblings-Wohngemeinschaft, einfach weil wir jeden Tag irgendwas machen wollten. Hier habe ich mich am Kochen, putzen, aufräumen beteiligt, ich habe ja schon keine Miete bezahlt. Ach ja und ich habe mit meinem Ex und meinem aktuellen Freund zusammengelebt.

Ein Grundproblem, neben der eignen Vorstellung von Ordnung und Sauberkeit eines jeden Mitbewohners ist wohl Klopapier. Das Zeug ist immer leer, gefühlt kauft man es immer selbst und sicher wird genau das zum Streitthema, kurz überlegtan sich sein eigenes Klopapier immer aus dem Zimmer mit aufs Klo zu nehmen, um zu beweisen, man selbst kauft es immer. man entscheidet sich aber aus Faulheit dagegen.

Mega sind WGs, in denen sich alle verstehen, in denen man spontan feiert. Man zusammen frühstückt und man sich auch mal was aus dem anderen Kühlschrankfach nehmen kann, weil man es zurück gibt und weiß, nimmt ein anderer was bekommt man das Produkt wieder. Gibts in meiner Dauergast- WG. Aber nicht alles ist Friede, Freude, Eierkuchen, nein, denn manche bringen den Müll nicht raus, die Spülmaschine einräumen scheint eine unmögliche Aufgabe zu sein, ebenso auf den Balkon zu gehen um zu rauchen.

Grundsätzlich scheinen Wände in Studi- WGs oder auch Decken, so dünn sein zu müssen, das man seine Nachbarn beim Vögeln hört, aber auch bei allem anderen. Geteilter Sex, geteilter Sport, geteilte Musik, geteiltes Möbelrücken über einem.

Die schönsten Momente sind die, in denen man das ONS des Mitbewohners morgens davon laufen sieht oder wenn man einfach einen Spieleabend oder ne Plauschrunde macht. 

Man wird angefangene Lebensmittel und Alkohol immer an irgendwer los (letzteres zu 100%). 

Ich liebe genau das! Menschen um mich, ich will das, wenn ich alleine lebe, werde ich Dauergast, wenn nicht geht es. Allerdings ist es schwierig andere zu finden, die so begeistert vom Leben mit vielen sind. Meine schönste Zeit war im Wohnheim, als meine Mitbewohnerin bei mir lebte oder auf jeden Festival. Ich bin einfach ein Mensch, der Menschen um sich braucht. 

Warum ich dann nicht umgezogen bin wenn ich ständig in der WG war? Na die hatten kein Zimmer mehr frei! 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen;)

Wir sind unzufrieden 

Wir fordern immer mehr, aber dürfen wir das?

Dürfen ja und manchmal müssen wir sogar!

 Wie ich das meine?

Da gibt es diese Frau an meiner Arbeit, die 12 Kinder zu Hause hat und nein sie hat nicht alle auf die Welt gebracht, es ist eine Patchworkfamilie. Sie meint, „Es ist kein Wunder, dass die Geburtenrate zurück gehen in Deutschland, der Staat unterstützt Großfamilien nicht!“ Okay ja, irgendwie schon und sicherlich glaube ixh, dass das Kindergeld schon allein für die Heizkosten , aber und jetzt Klinge ich nicht mehr offen, sie bekommt Kindergeld. Irgendwie denke ich so, in den meisten anderen Ländern bekommt man kein Geld, die Kindergarten Kosten sind in z.B. England höher, um das Kind auf eine gute Schule zu schicken, damit es mal studieren kann, muss man etwas zurück gelegt haben und meist kann man sich auch ohne zweites Gehalt keine Wohnung leisten. Einerseits finde ich, über so etwas denkt niemand auch nur ansatzweise nach, andererseits denke ich in einem Sozialstaat darf man schon fordern, dann aber bitte nicht CDU wählen.

Dann wäre da noch die Geschichte mot dem BAföG, das so viele Studenten beantragen und nicht bekommen, obwohl die Eltern sie nicht unterstützen können. Darf man da andere Richtlinien fordern, in manchen Bereichen sicher. Auch und gerade dann, wenn der Kontakt zu einem Elternteil nicht gegeben ist, welches theoretisch dem Kind Geld zum Studium dazu geben könnte, sollte eine Zahlung vereinfacht werden. Da sollte man nicht erst Monate lang hin und her schreiben müssen. Oder?

Wie ist das mit finanzieller Unterstützung von Kindergärten, so dass die Kosten sinken, naja ähnlich wie Punkt eins, aber sicher könnte es bei der Überlegung, ob man ejn weiteres Kind möchte, eher zu einem Ja führen.

Bei allen Fragen wäre das  bedingungslose Grundeinkommen eine Lösung, da man so schon einen sicheren Betrag im Monat hätte, auch die Rentenfrage wäre einfacher, da die Zahlung ja weiter geht.

Alles im allen, es ändert sich nicht, wenn man nicht fordert, ob man aber manchmal auch sehen darf auf welchem Stand man im Vergleich steht? Ich denke schon. Man kann sich schon mal zu Augen führen, man fordert und die meisten halten das was wir erhöhen oder bessern wollen für Luxus.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen

Kompromisse oder Gedanken in der Nacht

Ich lese einen Artikel über Hipster die beim Pilze sammeln ratlos sind oder fast sterben, denke dran als Kind mit Opa im Wald gelernt zu haben was man essen kann und was nicht, muss lachen.

Denke auch daran immer gesagt zu haben es sei mir egal wo ich lebe und immer noch oder besser wieder in meinem Kaff zu leben, aus finanziellen Gründen und glücklich zu sein. Ich habe mit meinem Ex woanders gelebt und ein Semester in der Großstadt, in Sankt Petersburg und nachdem viele nach einem Monat schon wissen ob ein Ort etwas für sie ist oder nicht, will ich beides. Dann muss ich irgendwann mal genug verdienen für ein Landhaus und eine Stadtwohnung, okay unrealistische Ziel gesetzt!

Überhaupt will ich auch mal Kinder und Karriere und meine Kinder dann in einen Kindergarten schicken.

Ich will Feiern und lernen und stelle mir den Wecker dann früher, um schon mal alles fertig zu habe  Wenn ich dann abends weg gehe und ih ich fahre noch gut damit.

Noch immer erschließt sich mir kein Mittelweg zwischen Freizeit und Geld, aber ich arbeite daran. 

Warum werde ich nicht satt, warum will ich immer alles? Man kann nicht alles haben, das habe ich gelernt, aber das will ich nicht, ich will das unmögliche wahr machen und plane es und ich freue mich wenn es klappt und wenn nicht, dann scheitere ich und lerne daraus.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen;)

Weil die USA ja so toll sind

Muss jedes Unternehmen ihr verdammtes System übernehmen, versuchen Qualität und Quantität zu steigern und das was man in vier Stunden macht in zwei packen.

Das ist eine beschissene Idee!

Das verschleißt Leute und nützt, dass der Betrieb sich selbst zu Grunde richtet. Wenn wir so arbeiten, dann will ich keine Klage hören, das immer mehr Burnout haben. Da sollte der Sozialstaat eingreifen! Arbeitsbedingungen müssen stärker überprüft werden, Menschen si h beschweren, werden ihre Pausen nicht gewährt, wird man nicht verlängert war man zu lang krank, schiebt man unbezahlte Überstunden ohne Ausgleich. Warum ich mich beschwere? Klagen von Bekannten und Freunden. Lasst euch nicht kaputt machen für was Generationen gekämpft haben! Nehmt Rechte wahr, werdet Mitglied in Gewerkschaften!

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Generation Y

Ich habe einfach Lust meinen Senf dazu zu geben.

Man kann sich also an nichts festhalten in unserer Zeit, hmmm…. das mag wohl sein, darüber habe ich mir wenig Gedanken gemacht, aber doch, das beschreibt es noch recht gut, finde ich fast schön.

Die Generation Y, die auch meine ist, ist auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, nun da stimme ich auch zu,
sinnlose Reisen in dieses und jenes Land um sich selbst zu finden, geben aber definitiv tolle Erinnerungen, auch wenn es niemand dem ich kenne die Erkenntnis brachte.

Die Beschreibung der Generation Y, der Stimme ich dann doch noch sehr zu.

Auch ich dachte immer an Abi, Studium, Job, dem muss ich mich anschließen, aber niemals wollte ich einen geradlinigen Weg mit nur einem JOb, gerne einen in dem ich reise und Abwechslung habe. Niemals habe ich über einen Schichtarbeiter gelästert, da muss ich zustimmen, auch hier kann ich Studenten wenig verstehen. Warum werden, wo so viele doch um sich selbst zu verwirklichen, etwas studieren, was keine Zukunft hat und wo man mit Glück in seinem Beruf und nicht im Taxi endet, lästert man über die, die schon etwas in der Tasche haben. Dazu wahrscheinlich einen Beruf der gebraucht wird? ich selbst habe diese Menschen immer zu schützen versucht und wenig Verständnis für Abwertung entgegengebracht, von Freunden erzählt, die etwas gelernt haben und sicher nicht dumm sind. Selbst fühlte ich mich immer als ob ich im Gegensatz zu denen, die etwas gelernt haben nichts in der Tasche habe und bin froh, das ich neben meinem Studium arbeiten musste, auch über 450€ hinaus und so einen Einblick in zwei Arten des Lebens hatte 😉
Philosophieren und das führt zum Vollsuff, das ehrlich gesagt genieße ich und ich weiß noch immer was ich gesagt habe, es stört mich nicht wenn jeder auf seinem Standpunkt bleibt, ich mag es zu Diskutieren und mich aus zu tauschen.
Auch gegen das Feiern habe ich wenig und ich muss sagen der Drogenkonsum hängt auch in der Uni vom Umfeld ab, da kenne ich verschiedene Gruppen. Allerdings habe ich bei meinen Lieben zu feiern, wenig Verständnis dafür wenn man nur feiern geht und seinen Tag nicht planen kann, das Geld von seinen Eltern bezieht und sich nur auf der Stelle dreht, man sollte schon auch mal voran kommen im Studium, aber gegen eine gute Party habe ich nichts. Ich bin zu jeder studentischen Schandtat, die Alkohol involviert bereit und am nächsten Tag um acht in der Vorlesung 😉
Ach und zum Vögeln, was soll ich sagen, warum nicht? Ich mag es sich aus zu leben und weiß nicht warum es moralisch verwerflich ist dies zu tun? Voraussetzung ist die Verhütung und das man Single ist oder in einer offenen Beziehung, soweit ist das in Ordnung ganz und gar halte ich nicht gern an all den vorgegebenen Werten fest.

Jeden Ökotrend mitgehen, oh ja und warum ? Ich kenne so viele Vegetarier oder veganer und Menschen die diesen und Jenen Essens- und/oder Fitnesshype mitmachen und denke mir immer nur, mach mal, nur zu und unter Studenten sind es immer mehr als überall anders. Das ist so, so warum, was soll das, wo ist euer Problem und warum muss man denn jetzt missionieren,  ich will mich doch gar nicht ändern, ich bin nicht konservativ weil ich Fleisch esse (ohne Spaß das habe ich gelesen, man bezeichnet Menschen ungeachtet welche anderen Meinungen sie haben als konservativ wenn sie Fleisch essen).
Oft werden neuer Verschwörungstheorien sofort und ohne weitere Nachforschungen ernst genommen und man lebt danach. Bitte schaut doch erst mal nach, habt ihr nicht gelernt kritisch zu sein, warum glaubt ihr den Gerüchten so schnell?

Auch das mit der Weiterentwicklung sehe ich sehr oft, viele meiner Kommilitonen machen noch immer Kurse aus dem ersten Semester, sie sind stehen geblieben und das nicht nur in der Uni. Auch privat, sie können immer noch vieles nicht ohne Mutti oder leben noch bei ihr. Sie sind fast 30, kommen mit der Wäsche nicht hinterher und Mama wäscht ihnen, die Einteilung ihrer Zeit bekommen sie überhaupt nicht geregelt und sind fasziniert darüber das ich arbeite und studiere. Sie haben ständig Geldsorgen und viel weniger Ausgaben als ich und dazu liegen die Ausgaben oft in Dingen die man einsparen kann, Energiedrinks, mal ein anderes Bier kaufen, einmal die Woche weniger ausgehen, das Geld nicht in Videospiele investieren, selber mal kochen statt sich immer was liefern zu lassen, einfache Dinge.

(kurze Anmerkung, bevor ich unter einer Eibe verscharrt werde, welch eine Idee, ich mag die nordische Mythologie, aus der dieses Symbol des Todes kommt, auf unserem Friedhof stehen leider keine Eiben)

Das Leben in einer virtuellen Welt und das Desinteresse an Wirtschaft und Politik ist ebenfalls sehr bedenklich, das Leben leben ist uns wichtig, wir schauen aber nicht wie es lebenswert bleibt. Was in unserem Land passiert, das interessiert uns erst wenn es zu spät ist. Das Wirtschaft und Politik immer mehr zusammen arbeiten ignorieren wir, solange bis es amerikanische Ausmaße annimmt denke ich.
Auch weiß ich nicht wie ich das Leben in der virtuellen Welt betrachte, denn einerseits bringt es uns Vorteile, andererseits wissen viele nicht wie sie Leute außerhalb von Tinder und Lovoo ansprechen sollen. Viele äußern sich nur digital und definieren sich über Facebook, der direkte Kontakt fällt weg, was schade ist, Abends spontan zu nem Freund statt 100 Nachrichten, das ist etwas schönes, ein Grund weshalb ich keine Internetflat habe und keine anstrebe.

Über die die jetzt jung sind, das meint meinen Bruder.
Ich denke mich beunruhigt, dass sie jeden Trend mitmachen, ohne darüber nach zu denken.

Egoismus in meiner Generation, was soll ich sagen, auch ich habe beobachtet, dass die anderen rund um mein Alter nicht ganz verstanden haben, sie sind an der Arbeit um zu arbeiten, nicht um herum zu stehen und Geld zu bekommen, Es sollte doch ein wenig schwer sein mit dem Ziel immer weniger zu tun um mehr zu bekommen, einen Job zu finden. Das verstehe ich auch nicht.Wie kann man erwarten, teilweise auch noch mehr Geld bei weniger Leistung zu bekommen? Tut mir Leid, aber ein bisschen Leistung wird schon gefordert, ihr geht ja nicht an die Arbeit um da zu chillen und wenn ihr euch einen Job neben dem Studium sucht, klar geht bei euch das Studium vor, aber ihr könnt auch nicht erwarten, dass die Firma euch wegen allen Belangen frei stellt, die haben auch Verpflichtungen und Termine und rechnen mit euch als Arbeitskraft und sei es eine geringfügige Beschäftigung.
Wie kann man so oft mal an sich denken müssen, frage ich mich im Umgang mit anderen sehr oft, das brauchte ich mal für mich, das habe ich mir mal gegönnt. Nur das Mal alle zwei Tage ist, ich frage mich immer brauche ich das wirklich? Glücklich macht mich nicht materieller Besitz, wie es andere glücklich zu machen scheint, nein eher wenn andere sich freuen, ich schenke lieber als beschenkt zu werden und das sehe ich bei anderen ein wenig anders.

Irgendwie hat mich das erste schauen ein wenig aufgeregt, ich habe aber festgestellt, dass ich außer dem philosophieren und Party machen, sowie dem viel vögeln Aspekt wenig habe, mit dem ich mich nicht identifiziere. Nebenbei ist der Kanal vom Dunklen Parabelritter zu empfehlen.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Das Leben meint es gut mit mir, 

denn ich darf studieren hier, 

ich meine man muss schon mal Bedenken,

vor Jahren ich müsste in eine andere Richtung lenken.

Dies Privileg, muss ich verstehen,

kann ich, aus der Mittelschicht nur mit Nebenjob eingehen.

Ich meine wo kämen wir denn hin?

Wenn jeder Job wäre ein einfacher Gewinn.

Bildung für alle, was soll das bloß,

da ist am Ende noch die Hölle los.

Nein lassen wir durch teures Leben, selektieren die Abiturienten,

in jene die sich im wohlhabenden Kreise befänden, 

jene die nichts auf dem Konto haben,

und im Bafög-Höchstsatz „baden“ (*Ironie*)

Und in jene die hart arbeiten während sie sie ausgebildet werden,

oder der en Ausbildung daran wird sterben.