WG

Wohngemeinschaften und warum ich nur kurz welche hatte.

Ich bin nie in meine Unistadt gezogen, weil es billiger war mit dem Zug zu pendeln, von der nächsten Kleinstadt aus.

Allerdings habe ich in meinem Auslandssemester 6 Monate mit drei Mädels auf einem Zimmer und sechs in einer wohnung, mit einer Küche und einem Bad gelebt und ich hatte eine Mitbewohnerin, eine Zeit lang.

Außerdem war ich ein Jahr lang fester Couch- Schläfer (3- 5Tage die Woche, das Wochenende hatte mich meine Wohnung wieder) in meiner Lieblings-Wohngemeinschaft, einfach weil wir jeden Tag irgendwas machen wollten. Hier habe ich mich am Kochen, putzen, aufräumen beteiligt, ich habe ja schon keine Miete bezahlt. Ach ja und ich habe mit meinem Ex und meinem aktuellen Freund zusammengelebt.

Ein Grundproblem, neben der eignen Vorstellung von Ordnung und Sauberkeit eines jeden Mitbewohners ist wohl Klopapier. Das Zeug ist immer leer, gefühlt kauft man es immer selbst und sicher wird genau das zum Streitthema, kurz überlegtan sich sein eigenes Klopapier immer aus dem Zimmer mit aufs Klo zu nehmen, um zu beweisen, man selbst kauft es immer. man entscheidet sich aber aus Faulheit dagegen.

Mega sind WGs, in denen sich alle verstehen, in denen man spontan feiert. Man zusammen frühstückt und man sich auch mal was aus dem anderen Kühlschrankfach nehmen kann, weil man es zurück gibt und weiß, nimmt ein anderer was bekommt man das Produkt wieder. Gibts in meiner Dauergast- WG. Aber nicht alles ist Friede, Freude, Eierkuchen, nein, denn manche bringen den Müll nicht raus, die Spülmaschine einräumen scheint eine unmögliche Aufgabe zu sein, ebenso auf den Balkon zu gehen um zu rauchen.

Grundsätzlich scheinen Wände in Studi- WGs oder auch Decken, so dünn sein zu müssen, das man seine Nachbarn beim Vögeln hört, aber auch bei allem anderen. Geteilter Sex, geteilter Sport, geteilte Musik, geteiltes Möbelrücken über einem.

Die schönsten Momente sind die, in denen man das ONS des Mitbewohners morgens davon laufen sieht oder wenn man einfach einen Spieleabend oder ne Plauschrunde macht. 

Man wird angefangene Lebensmittel und Alkohol immer an irgendwer los (letzteres zu 100%). 

Ich liebe genau das! Menschen um mich, ich will das, wenn ich alleine lebe, werde ich Dauergast, wenn nicht geht es. Allerdings ist es schwierig andere zu finden, die so begeistert vom Leben mit vielen sind. Meine schönste Zeit war im Wohnheim, als meine Mitbewohnerin bei mir lebte oder auf jeden Festival. Ich bin einfach ein Mensch, der Menschen um sich braucht. 

Warum ich dann nicht umgezogen bin wenn ich ständig in der WG war? Na die hatten kein Zimmer mehr frei! 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen;)

Daumen runter

Da habe ich eine neue Freundschaftsanfrage und denke an eine Person von einer Party oder von der Arbeit, aber nein, es ist ein Fitness- Coach und Personal- Trainer. Alles klar aber ich suche keinen, ich finde sein Engagement in Marketing- Hinsicht ja süß, aber nein danke. Was mich wirklich störte an diesem Coach waren die Vorher Nachher Bilder einiger junger Damen. Diese hatten nämlich eine normale Figur und waren danach sehr durch-trainiert, hätte er diese jetzt als kleine Erfolge dargestellt, so als ob man ab einem normalen Gewicht bei ihm in keine Sackgasse läuft, dann hätte ich es nicht schlimm gefunden, aber die Vorher- Bilder (mit einer Figur die normal und nicht zu dick ist!) waren die die so dargestellt wurden als ob man viel zu fett ist. 

Er vermittelt also auf Facebook das Bild, nur Sixpack ist schön, egal ob bei Männern oder Frauen, der Bauch muss nicht nur flach sein, nein man muss die Muskeln sehen, ja kein Fett.

Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen durchtrainierte Körper und Hut ab wer das durchhält, aber das ist kein Standart der vermittelt werden sollte, weit aus besser als eine Diät für junge Mädchen, aber nicht das Beste! 

Einen Spielraum zwischen Über und Untergewicht und solange man sich in dem bewegt ist eine klitzekleineFettschicht nicht schlimm, das Nomalgewicht ist wichtig. Genau das wird außer Acht gelassen, man muss nicht perfekt sein, klar wäre das schlechte Werbung, aber muss man damit werben einen normalen Körper, einen gesunden zu einem mit Muskeln zu machen, wo uns Instagram doch ohnehin schon ständig sagt wir sind faul und schlecht? Wo der Druck gut aus zu sehen für junge, beeinflussbare Mädchen und Jungen steigt? Ich denke nicht! 

Wir sollten anfangen zu sagen, das ist normal und das ist gut so! Du kannst weiter trainieren aber musst nicht!

Von außen betrachtet liegen bei mir, laut Freunden und Bekannten, zwischen hübsch und zu viel auf den Ripprn, übrigens nur 4 Kilo, das ist nicht viel also macht euch keinen Kopf!

Schönen Gruß Auf Wiedersehen