Hallo Du

Hallo du

Ich spreche zu dir,
das kommt von mir.

Ich will meine Gedanken mit dir teilen,
und mit dir eine Zeit hier verweilen.
Mit meinen Worten will ich mich an dich wenden,
einfach ein paar Worte zu dir rüber senden.

Die Worte stammen aus meinen Gedanken,
der Sinn mag hin und wieder schwanken,
denn sie sind Wirr, so wie ich
und deshalb treff ich dich,
hin und wieder ins Herz,
ganz ohne Schmerz.

Ich hoffe auch in Zukunft ob nah oder weit,
finde ich Inspiration und auch Zeit,
Worte zu schreiben und zu Verbinden,
um sie in Texte auf dieser Seite zu binden.

Ich hoffe die Möglichkeit wird mir nicht genommen,
sodass noch zahllose Geschichten und Texte kommen

Blogs sind eine Diskursanalyse Wert, denn sie sind radikal

Das ist nicht wirklich das Ergebnis aus meinem heutigen Seminar, doch geht es in diese Richtung.

Angaben, die wir in einem Blog über uns machen sind freiwillig, man schreibt anonym. Trotz dieser Anonymität verhalten wir uns als ob wir in einem normalen Gespräch wären. Wir drücken uns schriftlich aus im mündlichen Stil und was am wichtigsten ist, wir halten den Blogger für Glaubwürdig. Diese Glaubwürdigkeit können wir nicht an Auftreten, Mimik und Gestik kontrollieren, wir beurteilen Sie an unserer eigenen Meinung, denn wir selbst glauben uns am meisten.

Da man nun nur den Schein eines echten Gespräches hat fällt es uns leichter extreme Meinungen zu äußern und zu diskutieren, man sieht uns ja nicht. Wir sind dabei aber distanziert, wir können einfach die Seite verlassen, bekommen wir Widerworte, die Auseinandersetzung ist freiwillig. Weiter werden sich auf unserem Blog eher Leser finden, die unserer Meinung sind. 

Das alles führt auch zu der Akzeptanz extremer Stellungen, man hat das Gefühl verstanden zu werden. Endlich spricht jemand aus, was wir denken! So kann es zu einer Radikalisierung der Meinung kommen.

Ich fand dieses Ergebnis doch interessant, besonders dann wenn ich bedenke wie viele auf Facebook radikale Meinungen teilen. Allem Anschein nach scheinen diese Menschen sich sich anonym zu fühlen, auch wenn sie es hier nicht sind. Jedenfalls nicht so wie ihre Profile angelegt sind.

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen;)

selbst verwirklichen

Das scheint es zu sein was meine Generation und die nun folgende noch viel mehr versucht zu tun. Wir sind die die sich als YouTuber, was auch immer das ist einen Namen gemacht haben. Wir schreiben  Blogs, machen VLogs, wir posten auf Twitter, Instagram und Facebook alles und freuen uns über jeden Like. Wenn wir zu etwas stehen dann tun wir es unter unserem Namen, zeigen was wir können und wenn wir uns unsicher sind tun wir das auch, aber eben unter einem Pseudonym.

 

Anscheinend sehnen wir uns nach Anerkennung, danach zu zeigen was wir können und uns eben selbst zu verwirklichen und ist das so schlecht? Nein das denke ich nicht, im Gegenteil, es tut wirklich gut zu sehen was man kann und das das andere auch schätzen, andere die eben über unser gewohntes Umfeld hinaus gehen. Dabei sollten wir aber vielleicht dennoch erkennen wenn Kinder noch zu jung sind sich im Internet zur schau zu stellen.
Für uns, die wir aber quasi schon groß und erwachsen sind gilt, warum nicht, probieren geht über studieren, das sagt , man doch so schön, also lass uns uns weiter ausprobieren und anderen zeigen, was wir kreatives können, denn das schafft bekommt man Anerkennung ein gutes Gefühl und bekommt man keine, dann kann man immer noch zum nächsten Projekt übergehen, wir sind quasi frei 😉

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉