Homophobie und andere asoziale Beiträge in sozialen Medien

Hier antwortet Sina auf Mert, den ich nur kannte, da andere Kritik an ihm geäußert haben.

Danke Sina, deine Worte sind nett, zu nett für so viel Hass?
Was ist euer Problem? Homophobie begegnet mir in den sozialen Medien immer öfter, ob in den Kommentaren auf YouTube, oder in denen von Bekannten au Facebook. Auch wenn ich mich mit Menschen unterhalte, die zu Beginn recht offen scheinen, entpuppen sie sich als homophob.
Bitte, was ist den schief gelaufen? Warum ist das ein so großes Thema? Was haben meine Eltern bei meiner Erziehung richtig gemacht, was eure verpasst haben? Wie kann es sein, dass euch niemand, ob Eltern, Lehrer, Freunde oder die ein oder andere doch nicht vollkommen verblödende Kidersendung, beigebracht hat, das man Menschen kennen lernen muss bevor man über sie urteilt, ganz egal, welche Hautfarbe, welches Aussehen, welche Nationalität oder sexuelle Orientierung sie haben!
Manche, so sicher auch der gute Mert müssten dazu vielleicht ihre Eltern und Religion hinterfragen, gut, das sollte aber kein Problem darstellen, das sollte eine Stufe der Entwicklung sein.
Von einer gewissen Homophobie abgesehen hetzen immer mehr gegen den Islam, er sollte verboten werden sagen sie. Eine Religion verbieten, in einem Land, in dem Religionsfreiheit herrscht, weil es Versuche von Anschlägen gab und einen tatsächlichen Anschlag in Berlin? Weil ein geringer Teil der Flüchtlinge sich als Anhänger derer entpuppt vor denen sie fliehen? Natürlich, man muss verstärkt dafür sorgen, dass die Menschen, die her kommen um Schutz zu bekommen, auch lernen, sie sind hier in Deutschland und hier gibt es andere Regeln, als in ihrem Land, hier sind wir offener und wen man erwünscht bleiben will, sollte man sich in diese Kultur einfinden und nicht steif in der eigenen bleiben, aber deshalb eine Religion verbieten? Eine der zudem viele türkische Mitbürger, deren Familie in der dritten oder wenn ich bedenke wie viele meiner Klassenkameraden schon Kinder haben in der vierten Generation hier sind, von denen viele gut integriert sind? Ich denke, das ist doch sehr übertrieben! Warum können wir nicht versuchen zu lernen miteinander klar zu kommen?
Allgemein wird immer mehr gehetzt und weniger diskutiert, erst heute habe ich einen Jodel gelesen, in dem man sich über Frauke Petry auslies, die das Vermischen der Völker verbieten will.
Darunter schrieb einer, die Aussage der Frau sei dumm, da man irgendwann zu einem einheitlichen Genpool komme und das schlecht ist, da sich dieser mit der Vermischung verschiedener Gene besser weiterentwickeln kann. Ein Anderer meinte nun, dieser, der die Vermischung der Völker also befürwortet sei Rassist, da indigene Völker wenig bis keine Vermischung haben und diese laut ihm schlecht entwickelt und dumm wären. Dies wurde dementiert damit, dass es eben zu schlechter Entwicklung führen kann aber nicht muss, logisch. Akzeptiert wurde diese Antwort jedoch nicht, er wurde nicht kritisiert, er wurde als dumm bezeichnet, als jemand mit viel Halbwissen (obwohl zugegeben wurde, das man selbst keine Ahnung von Biologie habe).
Davon ab spreche ich von Vermischung der Völker und das klingt schon fern ab von der Realität, manche aber kommentierten mit Vermischung der Rassen, was eben darwinistisch und absurd ist. Rassen, sind wir Hunde? Selbst bei diesen gefällt mir das Wort nicht, obwohl das wahrscheinlich wegen der in Deutschland negativen Konnotation kommt.
Es kommt zu keinen Diskussionen, keinem Meinungsaustausch, auf Erklärungen wird nicht gehört, die eigene Meinung ist die Unwiderruflich richtige, die auch wenn sie sich öfter ändert als die Personen glauben, fest steht. Diskutieren heißt nicht immer Überzeugen und auf einen Nenner kommen, nein es kann auch heißen, jeder legt seine Sicht auf das Thema dar, ohne das man sich von der anderen beeinflussen lässt, sofort, allerdings kann es ein Denkanstoß sein, der die Meinung die man hat Festigt und einen weiteren Contrapunkt gegen die andere bringt, oder aber einer der meine Meinung zu deiner Ändert. Auch wenn man sich nicht einig ist, muss man sich nicht hassen, gerade wenn man wie in meinem Beispiel, das Selbe meint, aber auf anderen Wegen, man muss nicht den Selben Weg haben, das kann man auch nicht immer.

Warum also muss ich alles mit bösen Worten verneinen, kann nicht reden und denken? Warum habe ich unumstößlich recht?
Warum hasse ich andere, weil sie anders sind, wären wir alle gleich, wäre es nicht        langweilig?
Versteht mich nicht falsch, man darf auch mal wütend sein und unüberlegt aggressiv antworten, anscheinend tun die meisten das im Moment aber häufiger, doch wo? Herausstechend im Internet, nicht dem anderen gegenüber, immer auf Distanz.

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

 

Auch Viktor (IBlali) und Luna haben zu Mert ganz gute Antworten gefunden

 

 

Kennt ihr das Känguru

Das Känguru ist kommunistisch, kam als Gastarbeiter in DDR und war früher beim Vietcong, jetzt lebt es bei Marc- Uwe Kling.

Ich liebe ja alle Episoden über das Asoziale Netzwerk und weil ich Marc-Uwe Kling eigentlich unterstützen will, gibt es hier nur Ausschnitte aus seiner Radiosendung neues vom Känguru zur Erklärung.

Ich für meinen Teil wollte schon länger mal einen Antiterroranschlag starten, irgendetwas worüber die Leute schmunzeln, aber mir fehlen die Idee. Das Geld dem Kreislauf entziehen wäre ja zum Beispiel wirklich schlimm für die Banken, die glauben sie haben alles im Griff, wenn alle auf einmal große Summen abheben und auf ihr Geld bestehen, vielleicht sogar ihre Konten auflösen, das nächste große Finanzdrama, das Problem ist tatsächlich irgendwie virtuelles Geld und dann überlegt man auch noch Bargeld ab zu schaffen, bitte nicht, nicht noch mehr Geld einer verlogenen Wirtschaft.  Mag hart klingen, trifft aber sicher auf viele Börsennotierte, vielleicht eher über dem großen See angelegte Unternehmen, die nur an der Börse handeln und gar keine realen Güter verkaufen, aber auch auf Trendprodukt Hersteller besonders zu. Wenn ihr in dieser Hinsicht kritisch denkt ist das Känguru nur zu empfehlen!
Ich hatte mal die Idee auf das Plakat, das man Windkraft nicht möchte, am Ortseingang zu sprayen, Atomkraft Nein Nein

Inspiriert von einem Superbrain Video das einmal bei uns herum ging, darunter wollte ich schreiben, aber Alternativen wollen wir auch nicht.
Oder aus dem Windkraft nein danke ein Ja bitte zu machen (Versteht mich hier nicht falsch, Windkraft ist Wirtschaft und wird da angebracht wo es nicht sinnvoll ist, mit wenig Gewinn, niedrigen Baukosten und ohne auf die Umwelt zu achten, aber der Punkt ist, die die eben dagegen waren, die wären gegen jede Alternative, auch wenn sie sinnvoll wäre, würde sie ihrer Meinung nach die Landschaft verschlechtern, denn Atomkraftwerke und Salzstollen als Endlager sind weit weg und gehen sie daher nichts an).

Aber das alles fruchtet nicht so ganz, eine lustige Plakataktion wäre etwas, doch ich bin unkreativ, hat hier jemand Ideen?

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

Du Hippiepunk

Nannte mich ein Kollege und ich fand das ziemlich lustig weil es ein Paradoxon ist, ist doch Punk die Gegenbewegung zur Hippiekultur, weg von Peace alles wird gut, hin zu aggressiveren Vorgehen, nicht verhandeln und Streiken, sondern Randale. Viele Freund die ich habe sind eben links eingestellt, wir hören gern Punk, unser Ziel versuchen wir aber oft „friedlich“ zu erreichen. Andere gerade die, die ich von Konzerten kenne, provozieren gerne, einige meiner Freunde sagen sie würden sich asozial verhalten, ich sage dann nein, so wie man sich eben verhält wenn man seine Musik lebt. Ich komme also mit beiden ganz gut klar.

Außerdem musste ich daran denken, das ich wegen eben diesem Paradoxon das Lied „I wish I was a Punkrocker with flowers in my hair“ so super finde. Hier wird auch gesagt in 77 und 69 war noch Revolution in der Luft, hier wollte man noch was bewegen, es wird gesagt man sei zu spät geboren in eine Welt die sich nicht kümmert. Genau das stimmt irgendwie, wer denkt den heute noch über Menschenrechte, Tierrechte und die Umwelt nach, ein paar Veganer haben es kutz mal wieder aufleben lassen, das es irgendwie wenig und kurzlebig verglichen mit den Bewegungen in dne 60er 70er aber auch 80er Jahren.

Hier ein kleiner musikalischer Beitrag dazu:

Ja, ich denke einfach, das ich manchmal in beides passe und ich mag mein inneres Paradoxon sehr, sowie die Möglichkeit mit den „Gelassenen“ und „Aggressiven“ klar zu kommen, beides nicht treffend wie ich finde, allerdings sehr wohl für einige die ich kenne.

 

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

 

Licht am Ende des Tunnels

Licht am Ende des Tunnels?
Ja in einer kleinen hessischen Barockstadt, die mir optisch sehr zusagt und von der ich weiß das es viele alternativ eingestellte Menschen gibt, Leben leider auch viele sehr konservative Menschen und solche die laut Mittermeier eben Braune Plastiktüten schwarz getarnt sind (ruhig mal bei youtube suchen, die braunen Plastiktüten des Lebens, Auftritt in Berlin), vielleicht weil die Stadt so nah an Bayern liegt und wie ich und eine Freundin sagen sind die alteingesessenen Einwohner eben Erzkatholisch.
Dies hier war die zweite Stadt, in der ich ein Wahlplakat der Republikaner gesehen habe, diese mysteriöse Rechte Partei, die ich zuvor nur aus dem Lied der Toten Hosen, Sascha ein Aufrechter Deutscher kannte. Desweiteren konnte die AfD ihre Wahlplakate hier tief hängen (bis die ersten der alternativen Szene aufgetaucht sind um die Plakate zu beschmieren). Wie dem auch sei, leider gibt es hier mehr alt eingesessene Einwohner und somit viele die meinen, seit Flüchtlinge da sind wären mehr Asoziale am Bahnhof, abends und Hey ja am Bahnhof sind die auch, die Asozialen, die Asozialen deutschen Jugendlichen, die einen auf Gangster machen, weil sie in der Aggroberlin Zeit, die schon ewig vorbei ist hängen geblieben sind, die schon vor den Flüchtlingen da waren sind halt immer noch am Bahnhof 😀

Lichtblicke hier, wo die AfD wie leider zu oft in Hessen hohe Ergebnisse hat, sind dann Graffitis wie dieses^^

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Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉