Vorbilder

Wenn man mich in der Schule nach Vorbildern gefragt hat, dann hatte ich keins…
Warum?
Weil es mir denke ich schon früh wichtig war, dass ich selbst was aus mir mache.

In der Mittelstufe habe ich einen Aufsatz von einer Freundin kopiert, indem es um unser Vorbild ging, indem ich eine andere Person, die mir spontan einfiel statt ihres Vorbild benutzt habe. Weil mir einfach nicht einfiel wer oder was ein Vorbild ist.
Ich sehe das heute nicht ganz anders.
Ich kenne viele Menschen und Gruppen, die mich inspirieren, aber niemand kann all meine Interessen vereinen und Ansichten vereinen und als allgemeines Vorbild gelten und das ist auch gar nicht schlimm.
Dennoch ist die Vorbildfunktion in einem gewissen Maße sinnvoll und wichtig.

Man orientiert sich eben doch immer an einigen Menschen, ohne alles so zu machen.
Nehmen wir einmal eine gute Freundin von mir, ihr Interesse an Sprachen ist dem meinen sehr ähnlich.
Sie macht immer wieder auf die Wichtigkeit von Gebärdensprache aufmerksam, dank ihr setze ich mich mit dem Thema auseinander. Ich habe festgestellt, dass wir in Deutschland für das Aufkommen tauber Menschen zu wenige Dolmetscher haben und tatsächlich spiele ich mit dem Gedanken einen Kurs nach dem Studium zu belegen.
Die selbe Freundin machte mich darauf aufmerksam wie einfach es ist den Konsum von Verpackungen zu reduzieren, seitdem kaufe ich Reis, Nudeln, Seife, Waschmittel, Zahnputztabs …. im Unverpackt Laden und versuche so wenig verpacktes Obst und Gemüse wie möglich mit nach Hause zu bringen.
Ich habe ein paar Kollegen davon erzählt und werde seitdem gebeten Produkte ohne Verpackung mit zu bringen, da der Laden in meiner Unistadt und da
her nicht um die Ecke ist, ich kann abr umsonst mit dem Zug fahren, durch mein Studi- Ticket. Sollte ich genug Leute inspirieren schafft die Nachfrage vielleicht auch in der Region einen Uverpackt- Laden.

Meine beste Freundin ist mein großes Vorbild in Sachen Tierwelt. Sie hat einige Wildtiere aufgezogen (wir reden von allem kleinen, Feldhase, Waschbär, Mader, Fuchs, sie hatte jetzt keinen Platz im Garten für eine „Rotte“ Wildschweine). In einigen Punkten geht es ihr mehr darum Tiere zu schützen als Menschen und sind wir mal ehrlich, das Tier ist dem Menschen ausgeliefert, es kann sich sehr schwer gegen uns und unsere Technik wehren.
Geht es um die Erziehung eines Hundes, suche ich Rat bei ihr, auch weil sie jahrelang im Tierheim ausgeholfen hat und jeder Hund den niemand anders wollte, war ihr Freund!
Sie inspiriert mich dazu Tierschutzkampagnen zu unterstützen (meist finanziell), mich mit Menschen über die Wiederansiedlung des Wolfes in Deutschland zu streiten.
Weiter hat sie mir dabei geholfen selbstbewusster zu werden.
Einfache Gespräche haben mir geholfen meine Meinung besser zu vertreten und nicht ein zu knicken.

Meine Musik ist wohl ein zentraler Punkt.
Meine Eltern sind großer Die Toten Hosen Fans und als ich mehr von dieser Art Musik wollte ( ich meine dabei ältere Platten wie Opel Gang, Kreuzzug ins Glück uns so….), da habe ich zuerst den Pop- Punk a la Green Day und schließlich auch alle anderen möglichen Formen von Punk entdeckt.
Heute mag ich viele Musikrichtungen, was mir wichtig ist, sind die Texte.
Dabei mag ich beim Feiern natürlich andere Texte, als so generell, wenn ich das so sagen kann.
Ich mag politisch motivierte Musik, dabei höre ich Punk, Ska, HipHop, Pop,Liedermacher, alles was mir in Kombination von Rythmus und Text zusagt.
Viele der Texte haben eine Einstellung gegen Rassismus gefestigt.
Dennoch sehe ich es nicht wie es in den Texten heißt, ich will mich keinem Dialog verwehren und einfach mit Gewalt gegen diese Menschen vorgehen, auch wenn sicher einige hoffnungslose Fälle sind, denke ich der Dialog ist wichtig um Fehler in der Art und Weise des Vorgehens der Menschen auf zu decken. Ich streite mich daher sehr gerne.

Es gibt sicher auch den ein oder anderen YouTuber und Blogger, der mich inspiriert hat meine Essgewohnheiten um zu stellen.
Ich bin keine Vegetarierin und auch keine Veganerin geworden, aber die Videos und Blogs einiger Menschen, die diesem Lebensstil angehören haben mich dazu gebracht meinen Fleischkonsum zu hinterfragen und zurück zu fahren. Ich esse 3 Mal die Woche, manchmal seltener, selten mehr die Woche Fleisch. Ich versuche Milchprodukte zurück zu fahren und schaffe es nicht, ich bin ehrlich.

Dein Umfeld und deine Interessen haben einen Einfluss auf dich und auch wenn du einigen Interessen anderer hinterher eilst, muss dieser Mensch nicht dein Vorbild sein oder nicht er allein. Du kannst an diesem Menschen Kritik üben und deine Besten Freundin an den Kopf werfen, dass du manche ihrer Ansichten für zu extrem hältst, musst aber mit dem selben FeedBack leben 😉

Schönen Gruß, Auf Wiedersehen 😉

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