All hallows even

Du sitzt allein in deiner Wohnug, es ist die Nacht zu Allerheiligen, der 31.10. Die Kürbislaternen der Nachbarskinder flackern, auf der einen Seite, auf der anderen Seite die Rücbenmännchen, der Anderen. Du grinst, beides hat mit dem selben Brauch zu tun und soll die selben bösen Geister verscheuchen. Rübenmännchen oder Runkelmännchen, geschnitzte Rüben, das kommt eben auch aus Deutschland, Kürbise aus den USA.

Plötzlich hörst du die Dosen, die an den Vogelscheuchen deiner Nachbarn hängen klirren, doch als du nach draußen blickst, da bewegt sich der Baum vor deinem Fenster, kein bisschen im Wind. Doch ein Blick nach unten verät dir was gerade los ist, denn sie laufen. Sie scheinen sich von ihren Stangen gelöst zu haben und nun bedrohlich auf dein Haus zu zu laufen. SIe kichern, du kannst es hören, sie kichern, kichern und singen wie die Verrückten den Halloween Song aus Tim Burtons Film.
während du beginnst dich zu beruhigen und zu denken, es seinen sicher Kinder, die eben den Brauch aus den USa übernommen haben, hörst du vertraute Stimmen, schaust aus dem anderen Fenster und da sind die Kinder, von denen du dachtest sie machen einen Scherz.
Es klingelt und ruft von vor der Tür Süßes sonst gibts Saures. Du erstarst blickst wieder aus dem Fenster und neben den Vogelscheuchen reihen sich Clowns in grausigen Kostümen, in ihrere Hand, schiefe Kuchen, doch auch Gegenstände, die Messer zu sein scheinen. Sie klopfen, sie ziehen an der Tür, du wirst nervös, nimmst das Telefon, rufst die Polizei, willst es zumindest, doch es klingelt nicht. Die Kinder nähern sich deinem Haus, du hast Angst auch um ihr leben, doch ziehen sie vorher ab, in eine andere Straße. Was hast du getan? Dein klares Denken fällt aus, du weißt nur noch das Salz gegen dunkle Wesen schützen soll und so streust du dieses vor alle Fenster und Türen um dich, sogar vor die Lüftung. Dann machst du das Licht an, das dich flackernd bloß eine halbe Stunde unterstützt. In völliger Dunkelheit schließt du die Augen, setzt dich auf dein Sofa, drückst deine Hände auf die Ohren und hörst doch wie die Tür deines Hauses aufgeht, wie Schritte die Treppe nach oben gehen. Ist das ein Kettensäge?  Du hörst Kichern, das nicht zu enden scheint und schließlich ein Rüteln an der Tür zum Wohnzimer und Rufe hinaus zu kommen. Du fällst in eine Schockstarre und hörst all das direkt neben dir, doch irgendwie abwesend und schließlich  wird es hell. Die Gräusche werden leiser und als du die Tür öffnest, da ist dein Flur verwüstet, mit etwas roten, von dem du nicht wissen willst was es ist steht an die Wand geschrieben, wer sein Haus nicht schützt gibt bösen Geistern Einlass..

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